Schweiz
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ARCHIV -- ZUR AUFHEBUNG DER IMMUNITAET DES GENFER STAATSRAT PIERRE MAUDET DURCH DAS KANTONSPARLAMENT AM DONNERSTAG, 20. SEPTEMBER 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Der FDP Bundesratskandidat Pierre Maudet anlaesslich der ersten Station der FDP Roadshow zu den Bundesratskandidaten am Sonntag, 21. August 2017, in Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Unter Druck: Staatsrat Pierre Maudet (FDP) verliert auch in seiner eigenen Partei das Vertrauen. Bild: KEYSTONE

«Kä Luscht» – angeschlagener Pierre Maudet schwänzt Vorladung der FDP Schweiz



Pierre Maudet reist am Mittwoch nicht nach Bern, um sich den Fragen des FDP-Vorstands zu seiner umstrittenen Reise nach Abu Dhabi zu stellen. Der angeschlagene Genfer Staatsrat nimmt an der Sitzung der Kantonsregierung teil.

Maudet räume der Sitzung des Staatsrates Priorität ein, antwortete sein Departement auf Anfrage. Eigentlich wollte die FDP-Parteispitze am Mittwoch von ihm selbst hören, was er zur Affäre zu sagen habe, hatte FDP-Mediensprecherin Karin Barras am Montag gegenüber der Agentur Keystone-SDA gesagt. Aufgeboten ist am 28. November auch der Präsident der FDP Genf, Alexandre de Senarclens.

Das bereits angespannte Verhältnis zwischen dem früheren Hoffnungsträger und seiner Mutterpartei hat sich in der vergangenen Woche noch einmal verschlechtert. «Befände ich mich in einer vergleichbaren Situation, wäre ich bereits zurückgetreten», sagte FDP-Präsidentin Petra Gössi in der «Tagesschau» vom SRF. Sie sehe nicht, wie Maudet seine Glaubwürdigkeit wiederherstellen könne.

Petition gegen Maudet

In der Zwischenzeit fordert eine Online-Petition Maudet zum Rücktritt auf. Am frühen Dienstagnachmittag hatten bereits über 5800 Personen die Online-Petition unterzeichnet.

«Wir glauben, dass Pierre Maudet nicht länger Staatsrat bleiben kann, weil wir ihm nicht mehr vertrauen. Dies gilt unabhängig vom Ausgang des Gerichtsverfahrens», hiess es vom Initiator der Petition auf dessen Webseite. (cbe/sda)

In Genf zeigen sie wieder Autos (die sich kein normaler Mensch leisten kann)

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • In vino veritas 28.11.2018 09:52
    Highlight Highlight Hach, es ist wie Weihnachten und Ostern zusammen. Einfach im November. Für Personen wie mich, die die FDP nicht leiden können ist es eine Freude mit anzusehen, wie sich die asozialste Partie der Schweiz selbst zerflfeischt. Doch das beste ist die Zuverlässigkeit der Verstrickungen im Sumpf der Korruption. So wird auch zu Weihnachten ein schöner Skandal über die FDP auftauchen, oder zumindest moralische Verwerfungen.

    PS. Ja ich hasse die Bonzenpartei.
  • rodolofo 28.11.2018 08:06
    Highlight Highlight Laut Tages Anzeiger versucht Maudet Zeit zu gewinnen, damit er sich im nächsten Sommer ins Ziel retten kann, wo ihm eine lebenslange Pension winkt.
    So ist er halt , der Kapitalismus: In erster Linie geht es darum, möglichst viel Geld zu scheffeln und mit diesem gescheffelten Geld möglichst viel und möglichst Luxusgüter zu konsumieren!
    Und ein liberal eingestellter Kapitalist, gibt sich selber so viel Freiheit, auch als Politiker und Staatsrat möglichst viel herauszuholen, mit allen (wenn möglich legalen) Tricks, so wie das auch die Unternehmer und die Aktionärs-Blutsauger vormachen...
  • G. Schmidt 28.11.2018 07:31
    Highlight Highlight Evtl. erwähnenswert...

    Wenn Maudet bis zum Juli 2019 durchhält, erhält er 89’000 jährliche Rente LEBENSLANG!

    Tritt er vorher zurück sind es nur 400’000 einmal ausbezahlt...

    Maudet ist längst nicht mehr tragbar und spielt nur auf Zeit!
    • rodolofo 29.11.2018 07:33
      Highlight Highlight Da wären und waren aber noch Andere längst nicht mehr tragbar.
      Zum Beispiel Petra Gössi, wegen ihren Verwicklungen in den Panama Papiers - Skandal, als Anwältin einer Kanzlei, die ihre schwer reichen Kunden in Sachen Steuer-Optimierungen berät und sich dabei in undurchschaubar verschachtelten Firmen- und Finanz-Konglomeraten sehr gut auskennt...
  • Gina01 28.11.2018 07:21
    Highlight Highlight ….aussitzen, so geht das in der Politik...
  • Charming 27.11.2018 23:40
    Highlight Highlight Ein weiteres düsteres Kapitel CH-er Politik einer bürgerlichen Partei! Wer lügt, ob offensichtlich oder verdeckt, MUSS sofort gehen! Wenn schon die Partei, welche Kraft ihrer Eigenschaft eben Partei ist und offensichtlich keine Handlungskompetenzen hat, so MUSS eben das Stimmvolk offiziell, z.B. mit einer Rücktrittsforderung (z.B. 5000 Stimmen) an die Partei eine Entscheidung erzwingen können - dass wäre gelebte direkte Demokratie! Dies müsste in der Verfassung verankert und zwingend ausgeführt werden!
  • Alterssturheit 27.11.2018 15:48
    Highlight Highlight Eines muss man ihm lassen - Druck aushalten kann er. All der Shit Storm der auf ihn niederprasselt und dann so zu tun, als ginge ihm das alles am A...vorbei.
    Ich vermute mal, dass er zurücktritt sobald geklärt ist, wie seine finanziellen Forderungen geklärt werden.
    • huck 28.11.2018 08:37
      Highlight Highlight Der wird genau am 1. Juli 2019 zurücktreten, dann wird ihm eine jährliche Rente in den Rachen gestopft, wenn er vorher geht, gibt's nicht mal ganz eine halbe Million.
  • Herbert Anneler 27.11.2018 15:42
    Highlight Highlight Die FDP in der Krise: Wischiwaschi beim Rahmenabkommen, ein FDP-Aussenminister wie ein Elefant im
    Porzellanladen, ein Pascal Broulis, der sich durchmischelt, und ein Maudet, den man nicht loswerden kann... Ich sehe düster für die FDP im Wahljahr 2019. Mit Gössi ist man daran, sich zwischen alle Stühle zu setzen. Wenn man alle Kanten wegfeilt, wird das noch lange keine „runde Sache“.
    • Hayek1902 28.11.2018 07:24
      Highlight Highlight Du siehst, was du sehen willst, aber die Realität richtet sich nicht nach deinem Wunschdenken
  • karl_e 27.11.2018 15:07
    Highlight Highlight Qui s'excuse, s'accuse :-D
  • Magenta 27.11.2018 14:56
    Highlight Highlight Ein Feigling noch dazu.
  • Scaros_2 27.11.2018 14:27
    Highlight Highlight Nun - Maudet hat zwar nichts an der Sitzung gesagt. Das Verhalten selbst sagt aber sehr eindrücklich was darüber aus.

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