Schweiz
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ARCHIV -- ZUR AUFHEBUNG DER IMMUNITAET DES GENFER STAATSRAT PIERRE MAUDET DURCH DAS KANTONSPARLAMENT AM DONNERSTAG, 20. SEPTEMBER 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Pierre Maudet, president du Conseil d'Etat, s'exprime, lors d'un point de presse du Conseil d'Etat in corpore, ce mercredi 5 septembre 2018 a Geneve. Le conseiller d'Etat genevois Pierre Maudet, au centre d'une affaire de voyage controverse, conserve la direction du departement presidentiel. Il perd toutefois les prerogatives de representation du gouvernement, a annonce mercredi ce dernier. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Das Vertrauen in Pierre Maudet ist verblasst. Für viele ist er als Politiker untragbar.  Bild: KEYSTONE

«Wir vertrauen ihm nicht»: 4000 fordern Rücktritt von Pierre Maudet per Online-Petition



Eine Online-Petition hat den angeschlagenen Genfer Staatsrat Pierre Maudet zum Rücktritt aufgefordert. Der Politiker war wegen einer umstrittenen Reise nach Abu Dhabi bereits mehrfach von der Staatsanwaltschaft angehört worden.

Am Dienstagmorgen hatten bereits über 4000 Personen die Online-Petition unterzeichnet. «Wir glauben, dass Pierre Maudet nicht länger Staatsrat bleiben kann, weil wir ihm nicht mehr vertrauen. Dies gilt unabhängig vom Ausgang des Gerichtsverfahrens», hiess es vom Initiator der Petition auf seiner Webseite.

Auch aus den eigenen Reihen kam am Dienstag eine Rücktrittsforderung. Der Genfer FDP-Nationalrat Benoît Genecand äusserte sich dementsprechend in Interviews mit den Zeitungen «Tribune de Genève» und «24heures». Die Situation sei nicht gut für Maudet, nicht gut für die Partei und nicht gut für den Kanton, sagte Genecand den Zeitungen.

Ohnehin muss Maudet am Mittwoch auf dem Generalsekretariat der FDP Schweiz in Bern antraben. Er hatte eine Vorladung erhalten. Die Parteispitze wolle nämlich von ihm selbst hören, was er zur Affäre zu sagen habe. (sda)

Loro & Nicos Spesen unter der Lupe:

Video: watson/nico franzoni, laurent äberli

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