Schweiz
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Zahlreiche Züge zwischen Bern und Lausanne fielen seit 13.10 Uhr aus. Die Reisenden mussten Umwege und Verspätungen in Kauf nehmen. (Archivbild)

Bild: KEYSTONE

Bald gibts Geld, wenn der Zug Verspätung hat

Die Rechte der Passagiere im öffentlichen Verkehr sollen gestärkt werden. So sollen sie bei Verspätungen und Kursausfällen einen Rechtsanspruch auf finanzielle Entschädigung erhalten.



Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) hat am Dienstag die Verordnungen zur Organisation der Bahninfrastruktur und den Passagierrechten in die Vernehmlassung geschickt.

Einer der Kernpunkte ist die Stärkung der Passagierrechte. Bei Verspätungen und Kursausfällen ist es in der Schweiz dank des dichten Angebots oft möglich, wenig später eine gute Verbindung zu haben oder über Ausweichstrecken rechtzeitig ans Ziel zu kommen.

«Sorry-Bons» reichen nicht mehr

Bei grossen Verspätungen sollen die Passagiere des öffentlichen Verkehrs jedoch künftig anstelle der heute freiwillig ausgerichteten Leistungen wie etwa «Sorry-Bons» einen gesetzlichen Anspruch auf bestimmte Leistungen erhalten, wie das Uvek schreibt. Die Passagierrechte sollen damit an die Regelungen der EU angeglichen werden.

Konkret sind folgende Verbesserungen vorgesehen: Kann die Reise ihren Zweck wegen Verspätungen oder Kursausfall nicht mehr erfüllen, haben die Reisenden grundsätzlich die Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten. Der Betroffene kann vor dem Antritt unter vollständiger Erstattung des Fahrpreises von der Reise zurücktreten. Er kann ohne Nachzahlung zum Ausgangspunkt der Reise zurückkehren und den vollen Fahrpreis zurückerstattet erhalten. Unter anteiliger Erstattung des Fahrpreises kann er auf die Weiterreise verzichten.

Wird die Reise bei einer Verspätung oder einem Kursausfall fortgesetzt, so haben die Reisenden eine Dienstleistung in Anspruch genommen. Eine Rückerstattung steht ihnen deshalb nicht zu. Für Verspätungen von über einer Stunde am Zielort besteht indes künftig ein Rechtsanspruch auf Entschädigung.

Und wie viel wird entschädigt?

Bei Verspätungen von über einer Stunde beträgt die Entschädigung mindestens 25 Prozent des bezahlten Fahrpreises. Bei Verspätungen von über zwei Stunden sind es mindestens 50 Prozent des Fahrpreises, die zurückverlangt werden können.

Die Transportunternehmen müssen die Entschädigung in der Regel innert 30 Tagen nach Einreichung des Antrags auf Entschädigung ausrichten. Die Entschädigung kann in Form von Reisegutscheinen ausgerichtet werden, sofern diese bezüglich der Gültigkeitsdauer und des Zielorts flexibel sind.

Keine Rückforderungen unter zehn Franken

Der Entschädigungsanspruch gilt auch dann, wenn die Verspätungen durch höhere Gewalt verursacht wurde, beispielsweise durch einen Erdrutsch oder Steinschlag. Um den Aufwand für die Transportunternehmen in einem angemessenen Rahmen zu halten, sollen sie bei Rückforderungsbeträgen unter zehn Franken von der Entschädigungspflicht befreit werden.

Bei einer Verspätung von mindestens 60 Minuten müssen die Transportunternehmen den Reisenden zudem Erfrischungen und Mahlzeiten anbieten, sofern sie im Zug oder im Bahnhof verfügbar oder vernünftigerweise lieferbar sind.

Reisende, die ein Abonnement besitzen und denen wiederholt Verspätungen und Ausfälle widerfahren, können ebenfalls eine angemessene Entschädigung verlangen. Die detaillierten Bedingungen dafür werden durch die Transportunternehmen festgelegt. Auch für den internationalen Linienbusverkehr gelten neu Entschädigungsregelungen.

Informationspflicht der Bahnen

Die Verordnungen beinhalten auch weitere Verbesserungen für die Passagiere. So müssen die Unternehmen in Zukunft im Fall von Verspätungen und Ausfällen zwingend informieren. Dazu soll auch die Pflicht gehören, über die Passagierrechte zu informieren. Sämtliche Transportunternehmen müssen künftig eine Kontakt- beziehungsweise Beschwerdestelle betreiben, an die sich die Fahrgäste wenden können. Die Mitnahme von Velos in Zügen und Bussen soll erleichtert werden.

Das Parlament hatte das Bundesgesetz über die Organisation der Bahninfrastruktur (OBI) am 28. September 2018 verabschiedet. Neben den verbesserten Passagierrechten im öffentlichen Verkehr soll mit den Verordnungsanpassungen auch mehr Transparenz im schweizerischen Eisenbahnsystem geschaffen werden. Beim Zugang der Bahnunternehmen auf Netze anderer Bahnen soll eine Diskriminierung vermieden und die Effizienz erhöht werden. Dazu soll die Trassenvergabestelle in eine unabhängige Anstalt des Bundes überführt und mit zusätzlichen Kompetenzen ausgestattet werden.

Die Vernehmlassung dauert bis am 24. Oktober 2019. Die neuen Bestimmungen sollen voraussichtlich per Mitte 2020 in Kraft gesetzt werden. (sda/jaw)

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20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fairness 02.07.2019 18:22
    Highlight Highlight Und wer zahlt‘s? Einmal mehr der Steuerzahler sowie die Autofahrer, von denen Geld für die ÖV abgezwackt wird.
    • Evan 03.07.2019 07:44
      Highlight Highlight 🤦
  • wolge 02.07.2019 17:26
    Highlight Highlight Da hat die SBB aber gut lobbiert. Die Massnahmen bringen allesamt kaum etwas...

    Besser wäre eine automatisierte Gutschrift für jeden der ein Abo besitzt oder sein Ticket online gekauft hat. Dies selbstverständlich ohne Antrag und schon gar nicht mit einer Limite nach unten
  • tomdance 02.07.2019 17:02
    Highlight Highlight "Die Passagierrechte sollen damit an die Regelungen der EU angeglichen werden.". Ich gehe davon aus, dass die Befürworter der SVP-Anti-EU-Linie auch bei einer Anpassung der Passagierrechte immer noch nur die Sorry-Bons verlangen. EU-Recht ist ja des Teufels...
  • Platon 02.07.2019 15:25
    Highlight Highlight Was bringt mir das als GA-Besitzer?
    • J4un7y 02.07.2019 17:35
      Highlight Highlight Zitat: "Reisende, die ein Abonnement besitzen und denen wiederholt Verspätungen und Ausfälle widerfahren, können ebenfalls eine angemessene Entschädigung verlangen."
  • Evan 02.07.2019 15:01
    Highlight Highlight Ich frage mich, wie das mit dem aktuellen Ticketing-System funktionieren soll. Man kauft ja kein Billet für einen bestimmten Zug... Wie kann man denn da Ansprüche geltend machen?
    • ands 02.07.2019 16:26
      Highlight Highlight In der EU füllt man ein Formular aus und sendet es ans zuständige Bahnunternehmen. Da gibt man an, in welchem Zug man war und wo man hin wollte.
  • Tomtom64 02.07.2019 14:56
    Highlight Highlight Schön und gut, aber die dadurch entstehenden Mehrkosten werden dann halt auf die Billett- und Abopreise draufgeschlagen. Im schlimmsten Fall wirdd gar versucht sie durch Einsparungen beim Personal wieder reinzuholen.
  • ralck 02.07.2019 14:08
    Highlight Highlight Füdliidee!

    Und als nächstes soll mir das Tiefbauamt die verlorenen Arbeitsstunden bezahlen, wenns beim Gubrist über 60 Minuten staut?

    Was das UVEK hier für einen Stuss produziert hat, sorgt einzig alleine für Mehrkosten in der Verwaltung und Unklarheiten.
    Zudem werden die Trassen bereits heute von einer unabhängigen Stelle vergeben. Aber bitte, macht nur so weiter. Irgendwann fährt dann FlixTrain Bern–Zürich und Abellio St. Gallen–Luzern. Mit verschiedenen Ticketsystemen und definitiv nicht mit einer «Effizienzsteigerung» auf den Trassen…

    Es gibt einen Grund, wieso unser öV so gut ist!
  • Faceoff 02.07.2019 13:37
    Highlight Highlight Die Tickets der SBB berechtigen zum Transport während eines Betriebstages, nicht während eines bestimmten Tageszeitpunkts.

    Klingt nach einem Papiertiger. Es gäbe in der Mobilitätsfrage echte Probleme zu löse.
    • Whitchface 02.07.2019 13:56
      Highlight Highlight Sagen Sie das jemandem, der jährlich die vollen GA-Kosten bezahlt und fast täglich Störungen ausgesetzt ist. Bitte schliessen Sie nicht wegen Ihren eigenen Verbindungen auf die der anderen. Auf puenktlichkeit.ch kann man einsehen, dass gewisse Strecken viel unzuverlässiger sind als Andere. Bei meiner Strecke (Siggenthal-Baden) ist beispielsweise knapp jeder 3. Zug um mehr als 3 Minuten verspätet. Dazu kommt die unterirdische Informationspolitik der SBB. Was auch noch wichtig ist: Die Ausfälle sind öfters fehlendem Personal, als technischen Störungen geschuldet. Ein Eigentor.
    • Faceoff 02.07.2019 14:18
      Highlight Highlight Ich bin oft auf der Strecke der S1 in Luzern / Zug unterwegs, wo wegen der Baustelle und der Umleitung aller Tessin-Züge über Rotkreuz aktuell auch sehr oft Verspätungen vorkommen.

      Aber nochmals: Weder Abo noch Ticket berechtigen zum Transport zu einem fixen Zeitpunkt. Der SBB entsteht aus dem Fahrplan keine Terminverpflichtung. Das kann man lamentabel finden, ist aber ein Fakt, den die hier präsentierte Massnahmen nicht lösen wird.
    • Inspektor 02.07.2019 14:30
      Highlight Highlight Mähmäh mäh... 3min..... Uiiiiii......
    Weitere Antworten anzeigen

Schon wieder eine Panne: So (un-) pünktlich sind die SBB auf der Bahn-2000-Paradestrecke

Wegen eines Gleisschadens ist die Neubaustrecke zwischen Bern und Olten erneut gesperrt. Die Verspätungen liegen ausgerechnet auf der Hauptroute weit über dem von den SBB angepeilten Wert, wie eine watson-Datenauswertung zeigt. Das hat Folgen.

Ein Unglück kommt selten allein: Letzten Freitag verteilte ein Bauzug auf der Bahn-2000-Strecke zwischen Bern und Olten Öl auf einer Länge von 500 Metern. Die SBB-Hauptschlagader blieb deswegen stundenlang gesperrt. Tausende Reisende mussten über die alte Route Langenthal – Burgdorf umgeleitet werden.

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