Schweiz
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Petition «Rettet den Nachtzug» in Bern eingereicht



Der Verein umverkehR hat am Mittwoch in Bern 11'114 Unterschriften für die Petition «Rettet den Nachtzug» dem Verkehrsdepartement (UVEK) übergeben. Die Petition fordert Bundesrätin Doris Leuthard und die SBB auf, bestehende Nachtzugverbindungen zu erhalten und gestrichene wieder in Betrieb zu nehmen.

Aktivisten um Nationalraetin Aline Trede, rechts vorne, demonstrieren in Pijamas für die Erhaltung des Nachtzugs im Zuercher Hauptbahnhof am Dienstag, 20. Januar 2015. Die verkehrspolitische Umweltorganisation umverkehR hat am Dienstag eine Kampagne zur Rettung des Nachtzugs lanciert. (KEYSTONE/Michel Schmidlin)

Die Initianten werben für ihre Sache.
Bild: KEYSTONE

Seit rund 15 Jahren nehme das Angebot und die Qualität der Nachtzugverbindungen laufend ab, kritisiert umverkehR. Von einem attraktiven Nachtzugnetz seien nur sieben direkte Verbindungen aus der Schweiz übrig geblieben.

Angst vor «Aussterben»

Diese Entwicklung sei ökologisch «höchst problematisch». Der Abbau von Nachtzuglinien führe zu einer Verlagerung der Reisenden von der Bahn zum Flugzeug. Das widerspreche auch den Klimazielen, zu denen sich der Bundesrat verpflichtet hat, schreibt umverkehR.

Die Organisation verlangt daher von Bundesrätin Leuthard und SBB-Chef Andreas Meyer, dass sie «das langsame Aussterben der Nachtzüge» stoppen, wie es in der Petition heisst. Der Bundesrat und die SBB sollen Möglichkeiten aufzeigen, wie die Anbindung der Schweiz an das Nachtzugnetz auch in Zukunft sichergestellt werden kann.

UmverkehR hatte die Petition im Januar mit einer Aktion im Hauptbahnhof Zürich lanciert. Acht in Pyjamas gekleidete Aktivisten machten damals auf einem Perron Pendler auf ihr Anliegen aufmerksam. Unterstützt wird die Petition unter anderem von Pro Bahn, Pro Velo, den Grünen sowie der JUSO.

(sda)

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