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Jugendliche fahren Zug und telefonieren mit dem Handy, aufgenommen am 26. August 2003. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)  === ,  ===     : Film]

Bild: KEYSTONE

Bundesamt für Verkehr

Bund plant Millionen-Zuschuss für die SBB, damit sie den Handy-Empfang in den Zügen verbessert



Der Bund will sich am Ausbau der Mobilfunknetze im Regionalverkehr beteiligen. Zur Steigerung der Empfangsqualität will das Bundesamt für Verkehr (BAV) acht Millionen Franken pro Jahr zur Verfügung stellen, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet. «Verbesserter Handy-Empfang ist im Interesse der Kunden», sagt Sprecher Andreas Windlinger. «Der Bund ist deshalb bereit, einen grossen Teil der Kosten dafür zu übernehmen.»

Das Amt wird nun deshalb beim Bundesrat beantragen, den Kredit für die Abgeltungen im Regionalverkehr zu diesem Zweck zu erhöhen. Das BAV reagiert mit diesem Vorschlag auf eine Anfrage der SBB und der Telekomanbieter Swisscom, Orange und Sunrise. Sie haben Anfang September eine Mobilfunk-Offensive für den Regionalverkehr angekündigt – unter der Voraussetzung, dass sich auch der Bund finanziell daran beteiligt.

Mit der Absichtserklärung des BAV ist dieses Vorhaben nun einen Schritt weiter, wie SBB-Sprecher Stephan Wehrle sagt. Dementsprechend begrüssen die Bahnen den Vorentscheid und hoffen, dass sich Bundesrat und später das Parlament dieser Position anschliessen werden.

Der Franken rollt erst ab 2018

Offen ist auch noch, wann die Offensive ins Rollen kommt. Das BAV plant seinen Beitrag erst für das Jahr 2018, früher sei die Mitfinanzierung nicht möglich. Die SBB hoffen, dass sich noch eine zügigere Lösung finden lässt, allenfalls indem sie gewisse Kosten vorfinanzieren. Schneller geht es im Fernverkehr: Dort sollen bis Ende Jahr alle Wagen mit Repeatern nachgerüstet sein.

Dass punkto Handy-Empfang im Regionalverkehr noch Verbesserungspotential besteht, zeigte unlängst auch ein Test der Fachzeitschrift «Connect». Im Zürcher Regionalverkehr etwa flogen die Tester bei jedem zehnten Anruf aus der Leitung. Etwas besser war die Abdeckung im Fernverkehr zwischen den Städten Basel, Bern, Genf, Lausanne und Zürich. Aber auch dort wurde die Verbindung noch bei 7,5 Prozent aller Testanrufe gestört. (kri)

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