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Mit diesen Bildern ruft der Bund zu Safer Sex auf

11.11.2016, 10:0011.11.2016, 12:09

Love Life! Die neue Anti-Aids-Kampagne des Bundes in Bildern

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Love Life! Die neue Anti-Aids-Kampagne des Bundes in Bildern
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«Partner wechselt. Safer Sex bleibt»: Mit diesem Slogan will das Bundesamt für Gesundheit (BAG) für das Risiko sexuell übertragbarer Infektionen sensibilisieren. Am Freitag hat es seine neue «Love-Life-Kampagne» vorgestellt.

Sexuell übertragbare Krankheiten nehmen zu. Im vergangenen Jahr stiegen die Gonorrhoe-Fälle gegenüber dem Vorjahr um 23 Prozent, die Syphilis um 7 Prozent und die Chlamydien um 5 Prozent. Stabil blieb die Zahl der HIV-Fälle. Dieser Trend sei in ganz Europa zu beobachten, schreibt das BAG. Die Zahlen zeigten, dass die Präventionsbemühungen weitergeführt werden müssten.

Die neue Kampagne thematisiert den Partnerwechsel. Ein häufiger Wechsel des Sexualpartners erhöhe das Risiko einer Ansteckung, hält das BAG fest. Die Verwendung eines Kondoms senke dieses Risiko stark und verhindere die Übertragung von HIV. Wer sich strikt an das Motto «Partner wechselt. Safer Sex bleibt» halte, könne sich schützen.

Das BAG ruft die «Safer-Sex-Regeln» in Erinnerung: Eindringender Geschlechtsverkehr immer mit Kondom, kein Sperma und kein Blut in den Mund nehmen, bei Grippesymptomen nach ungeschütztem Sex sowie bei Juckreiz, Brennen, Ausfluss oder anderen Beschwerden im Intimbereich sofort zum Arzt oder zur Ärztin.

Die Kampagne tragen das BAG, Aids-Hilfe Schweiz und Sexuelle Gesundheit Schweiz. Sie dauert drei Wochen und umfasst Plakate, einen an grossen Bahnhöfen ausgestrahlten Kurzfilm sowie Massnahmen in den Online-Medien und den sozialen Medien. (sda)

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7 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Howard271
11.11.2016 10:32registriert Oktober 2014
Ich finde das eine gute Kampagne - ein wichtiges Thema wird unverblümt angesprochen. Gut so!
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«Versöhnen uns bei einem Cüpli»: So wollen Politikerinnen ihren AHV-Knatsch beenden
Das knappe Ja zur AHV-Reform und die linke Wut darüber haben Gräben aufgerissen. Bürgerliche Nationalrätinnen ärgern sich, dass linke Politikerinnen im Namen aller Frauen sprechen. Was bedeutet das für die Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg?

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