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Mit diesen Bildern ruft der Bund zu Safer Sex auf



Love Life! Die neue Anti-Aids-Kampagne des Bundes in Bildern

«Partner wechselt. Safer Sex bleibt»: Mit diesem Slogan will das Bundesamt für Gesundheit (BAG) für das Risiko sexuell übertragbarer Infektionen sensibilisieren. Am Freitag hat es seine neue «Love-Life-Kampagne» vorgestellt.

Sexuell übertragbare Krankheiten nehmen zu. Im vergangenen Jahr stiegen die Gonorrhoe-Fälle gegenüber dem Vorjahr um 23 Prozent, die Syphilis um 7 Prozent und die Chlamydien um 5 Prozent. Stabil blieb die Zahl der HIV-Fälle. Dieser Trend sei in ganz Europa zu beobachten, schreibt das BAG. Die Zahlen zeigten, dass die Präventionsbemühungen weitergeführt werden müssten.

Die neue Kampagne thematisiert den Partnerwechsel. Ein häufiger Wechsel des Sexualpartners erhöhe das Risiko einer Ansteckung, hält das BAG fest. Die Verwendung eines Kondoms senke dieses Risiko stark und verhindere die Übertragung von HIV. Wer sich strikt an das Motto «Partner wechselt. Safer Sex bleibt» halte, könne sich schützen.

Das BAG ruft die «Safer-Sex-Regeln» in Erinnerung: Eindringender Geschlechtsverkehr immer mit Kondom, kein Sperma und kein Blut in den Mund nehmen, bei Grippesymptomen nach ungeschütztem Sex sowie bei Juckreiz, Brennen, Ausfluss oder anderen Beschwerden im Intimbereich sofort zum Arzt oder zur Ärztin.

Die Kampagne tragen das BAG, Aids-Hilfe Schweiz und Sexuelle Gesundheit Schweiz. Sie dauert drei Wochen und umfasst Plakate, einen an grossen Bahnhöfen ausgestrahlten Kurzfilm sowie Massnahmen in den Online-Medien und den sozialen Medien. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Tobi-wan 12.11.2016 10:54
    Highlight Highlight HIV kennt wohl jeder, aber Tripper, Syphilis und Co. sind bei den Jungen wenig bis nicht bekannt. Zudem sind Tripper und Co. hoch ansteckend und können auch mit Leichtigkeit durch Oralverkehr weitergegeben werden. Da braucht es dann keine Verletzung im Mund. Die Schleimhaut reicht aus.
  • Thinktank 11.11.2016 12:51
    Highlight Highlight Tja, die Kampagne von Doris kommt zu spät, ihr Kollege Darbelley hat sich schon was eingefangen.
  • Madison Pierce 11.11.2016 11:01
    Highlight Highlight Das ist doch Geldverschwendung. Die Fakten sind bekannt. Wer sich nicht an die Sicherheitsregeln hält, tut dies nicht aus Unkenntnis, sondern aus Unvorsichtigkeit und dem Moment der Lust heraus.

    Man weiss ja auch, dass Raserei gefährlich ist, fettiges Essen ebenso. Trotzdem wird zu schnell gefahren und oft lieber der Burger statt des Salates bestellt.
    • trio 11.11.2016 12:57
      Highlight Highlight So gesehen, ist Werbung allgemein rausgeworfenes Geld. Das mit den Grippesymptomen nach dem Sex fand ich übrigens durchaus informativ.
    • Fabio74 11.11.2016 15:24
      Highlight Highlight Ist es nicht. Es muss präsent bleiben. Geht ja nicht nur um HIV
    • bokl 11.11.2016 15:46
      Highlight Highlight Was aber kaum einer weiss: Kondome schützen auch vor fettigem Essen. Seit ich den Burgern vor dem Verzehr einen Gummi überziehe esse ich kaum mehr Fett und hab schon 20 Kilo abgenommen ...
  • Howard271 11.11.2016 10:32
    Highlight Highlight Ich finde das eine gute Kampagne - ein wichtiges Thema wird unverblümt angesprochen. Gut so!

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