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bild: screenshot

Schweizer Duo stellt 12-Sekunden-Video auf Twitter – es wird zum weltweiten Hit



Man nehme:

.. und ein wenig Video-Editing-Skills, voilà, fertig ist ein viraler Megahit, der um die Welt geht.

Rafael Sommerhalder und Zita Bernet aus Zürich haben es vorgemacht. «Wir produzieren jedes Jahr zu Silvester ein kleines Filmchen für unsere Freunde und posten es auf Twitter, nur dieses Jahr ist der Clip komplett durch die Decke gegangen», sagt Sommerhalder.

Das ist keine Übertreibung. Innerhalb von fünf Tagen haben fünf Millionen Menschen den Clip gesehen, 250'000 haben ihn geliked.

Popcorn aus dem Bunsenbrenner

In dem 12-sekündigen Video ist zu sehen, wie ein Maiskorn aus rund einem Meter über einem Bunsenbrenner fallen gelassen wird. Als das Korn auf das Feuer trifft, poppt es zu einem Popcorn und schleudert in Richtung Föhn, der angeschaltet Richtung Decke bläst.

Der konstante Luftstrom lässt das Popcorn schweben, bis die gleiche Hand, die das Korn fallen liess, das fertige Popcorn aus der Luft schnappt.

Das Video hat etwas hypnotisches. Nachdem man es sich sieben Mal hintereinander angeschaut hat, fragt man sich instinktiv: «Ist das echt?».

Nun ja. Das Fragen sich anscheinend auch die User auf Twitter. Einige gehen in den Kommentaren so weit, dass sie das Experiment selbst auszuprobieren. Mit mässigem Erfolg.

Auch im Video wurde geschummelt, wie Sommerhalder verrät. Der 46-jährige Animationsfilmschaffender, der gemeinsam mit Zita Bernet ein kleines Zwei-Personen-Unternehmen in Zürich führt, schnitt die Szenen zusammen. «CGI kam jedoch nicht zum Einsatz», sagt er.

Als er gesehen hat, dass einige User das Video mit dem heimischen Bunsenbrenner nachstellen wollten, wurde ihm etwas mulmig. «Ich dachte mir nur: ‹Oh nein, was macht ihr da!›». Berichte über missglückte Experimente sind bis jetzt noch nicht aufgetaucht.

Ein weiteres Video ist indes noch nicht in Planung. «Ich muss ja auch noch arbeiten», sagt er schmunzelnd. Die Twitter-Gemeinschaft muss wohl oder übel bis nächstes Silvester warten.

(dfr)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • njemand 08.01.2020 19:30
    Highlight Highlight «CGI kam jedoch nicht zum Einsatz» - pha! :D


    Ich würde ziemlich viel Geld wetten, dass das fake ist. (wenn ich welches hätte).

    Wer etwas so schön inszeniert, positioniert, ausleuchtet und sogar noch nach-vertont (mal im Ernst, kein Popkorn "popt" so schön hohl), kann nur after-effects-kompetent sein.

    Mag ihnen aber den "Hit" gönnen! - Ein guter Fake mit Medienresonanz-Planung, Platzierung zur richtigen Zeit auf dem richtigen "sozialen" Kanal will gelernt sein ;)

  • The oder ich 08.01.2020 12:21
    Highlight Highlight Wo bleibt das Making-of-Video?


    Ich prangere das an
  • soulcalibur 08.01.2020 10:36
    Highlight Highlight Moment, verbrauchen die da etwa Gas und Strom um ein paar Likes abzugraben..... ? Aber trotzdem cool, wenn es echt ist....¯\_(ツ)_/¯
  • THEOne 08.01.2020 06:31
    Highlight Highlight physikalischer nonsense... aber genial gemacht... chapeau...
  • MSpeaker 07.01.2020 23:52
    Highlight Highlight Poppt ein Popkorn in der Luft, dann bewegt es sich nicht horizontal. Da wirkt keine Kraft mit Ausnahme des auströmenden Gases des Bunsenbrenners.

    • Don Huber 08.01.2020 14:59
      Highlight Highlight Es heisst "Bumsenbrenners" nicht "Bunsenbrenners" das nur nebenbei....
  • Mimimimi 07.01.2020 23:45
    Highlight Highlight Also ich finde, das sieht mega unecht aus. Es ist schon gut (ich könnte das nicht), aber trotzdem: meh.
  • Kant 07.01.2020 23:44
    Highlight Highlight Und, wie wurde jetzt geschummelt?
    • swisskiss 08.01.2020 05:53
      Highlight Highlight Kant: Da die Zeit und damit die Hitzentwicklung im Innern des Maiskorn niemals reicht, um es zum aufpoppen zu bringen, wurde die Szene mit fertigem Popcorn nachgestellt. Schnitt beim Bunsenbrenner.
  • 262d 07.01.2020 23:18
    Highlight Highlight Clip 1: Maiskorn fallen lassen. Fällt natürlich durch die Flamme.
    Clip 2: Popkorn knapp über der Flamme fallen lassen. Dürfte fliegen. Ansonsten optional
    (Clip 2a: Popkorn aus Papier basteln. Bei der Geschwindigkeit fällt das nicht auf.)
    Clip 3: Popkorn auf dem Luftpolster des Föns balancieren.

    Jetzt noch gut schneiden und montieren, was dank statischer Kamera einfach ist - fertig.

    Einfach, effektiv, witzig. Nice one.
  • HugiHans 07.01.2020 21:53
    Highlight Highlight Genial 👍

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Alles fing damit an, dass sich eine Journalistin über eine Rezension im «Tages-Anzeiger» aufregte. Darin schrieb ein älterer Mann über das Buch einer sehr jungen Frau. Vor allem aber schrieb er darüber, wie er das Aussehen besagter sehr junger Frau auf dem Foto im «New Yorker» empfand. Sie sehe darauf aus «wie ein aufgeschrecktes Reh mit sinnlichen Lippen».

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