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A stand-up-paddler steers his board over the Main river in Frankfurt, Germany, Thursday, Nov. 2, 2017. (AP Photo/Michael Probst)

Stand-Up-Paddling scheint harmloser als es ist (Archivbild). Bild: AP/AP

Suva verzeichnet steigende Zahl an Stand-Up-Paddling-Unfällen



Stand Up Paddling ist nicht so einfach wie es aussieht, und es birgt eine erhebliche Unfallgefahr. Die Suva ruft deswegen dazu auf, nur mit der richtigen Ausrüstung und den nötigen Sicherheitsvorkehrungen aufs Brett zu stehen.

Stand Up Paddling hat immer mehr Anhänger. So harmlos, wie das ruhige Gleiten übers Wasser aussehe, sei die Trendsportart aber nicht, teilte die Suva am Dienstag mit. Das Stehpaddeln sehe auf den ersten Blick einfach aus, verlange aber Können.

Die Unfallversicherer registrieren pro Jahr rund 500 Unfälle, die beim Stand Up Paddling passieren. Seit dem Einsetzen des Booms 2015 habe die Zahl der Unfälle um rund 50 Prozent zugenommen, teilte die Suva mit.

Wie man es richtig macht:

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Video: YouTube/SUPboarder

Gefahren gibt es offenbar viele. Die Stehpaddler verlieren das Gleichgewicht, prallen aufs Brett, verletzten sich mit dem Paddel selbst oder unter Wasser an spitzen Steinen. Die Folgen sind Verrenkungen, Verstauchungen, Zerrungen, offene Wunden an den Füssen, aber auch Verletzungen an den Händen, am Gesicht, an den Zähnen oder am Gesäss.

Die richtige Ausrüstung sowie Sicherheitsvorkehrungen verminderten das Unfallrisiko, schreibt die Suva. Die Leine, mit der das Brett am Paddler befestigt wird, sollte so lang sein, dass das Board den stürzenden Paddler nicht trifft.

Damit sie in einem stark fliessenden Gewässer wenn nötig gelöst werden kann, sollte sie um den Bauch und nicht am Fuss befestigt sein. Pflicht ist in der Schweiz das Mitführen einer Schwimmhilfe, sobald man sich mehr als 300 Meter vom Ufer entfernt. Das Tragen wird empfohlen. Empfohlen wird ferner ein Hitze- und Kälteschutz. (sda)

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