Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
** ARCHIV ** Die achtjaehrige Bargeldspuerhuendin Voxi blickt am 2. Juli 2007 am Grenzuebergang zur Schweiz in Bietingen auf Geldscheine. Bei der bislang groessten internationalen Kontrollaktion zum Bargeldschmuggel ist dem Zoll ein millionenschwerer Schlag gegen Geldwaescher und Steuersuender gelungen. Allein in Deutschland stiessen Zoellner auf insgesamt 5,5 Millionen Euro, die ins Ausland geschmuggelt werden sollten, wie das Zollkriminalamt in Koeln am Sonntag, 21. September 2008, mitteilte. (AP Photo/Daniel Maurer) ** APD0064 ** ---** FILE ** Custom's money sniffer dog Voxi looks at a bundle of Euro notes in the glove box of a car at the border to Switzerland in Bietingen, southern Germany, on Monday July 2, 2007. Voxi is one of only six dogs of German customs being able to sniff money bills of the worlds most important currencies. (AP Photo/Daniel Maurer)

Näschen für Bares: Der deutsche Grenzschutz setzt auch Hunde ein zum Aufspüren von Schwarzgeldern. Bild: AP

Steuersünder unter Druck

537 Millionen Euro innerhalb eines Jahres: Bargeldschmuggel aus der Schweiz nimmt enorme Ausmasse an

Der Fall Hoeness zeigt weitreichende Auswirkungen: Deutsche Steuerflüchtlinge verschieben heimlich Geldsummen in gigantischer Höhe. 



Zahlreiche Steuersünder versuchen zurzeit, Schwarzgeld aus der Schweiz zurück nach Deutschland zu schmuggeln. «Zum Teil werden wir bei jedem dritten Auto fündig», sagte Hagen Kohlmann vom Hauptzollamt Ulm der «Wirtschaftswoche».

Neben der Zahl der Delikte stiegen auch die geschmuggelten Summen. Diese lägen immer häufiger im sechsstelligen Bereich, sagte Kohlmann, der für die Grenzen im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Schweiz zuständig ist.

Weissgeldstrategie führt zu 60-fachem Anstieg

Die Obergrenze für die Einfuhr von undeklariertem Bargeld in die EU liegt bei 10'000 Euro. Bereits 2013 hatten deutsche Zollbeamte die Rekordsumme von 573 Millionen Euro Schwarzgeld sichergestellt. 2012 waren es gerade einmal 9,3 Millionen Euro.

Bei den Rückholaktionen greifen manche Deutsche tief in die Trickkiste. «Wir stossen immer öfter auf Autos mit vier oder sogar fünf Insassen, von denen jeder 9800 oder 9900 Euro dabei hat», zitiert das Magazin Zollbeamte. Zwar können die Behörden dann kein Bussgeld verhängen, aber sie können das zuständige Finanzamt über den Bargeldfund informieren.

Viele Banken in der Schweiz haben ihren Kunden ein Ultimatum bis Jahresende gesetzt, sich steuerehrlich zu machen. Diese Weissgeldstrategie zwingt zahlreiche Steuersünder zum Handeln. In Deutschland ist die Zahl der Selbstanzeigen von Steuerbetrügern spürbar angestiegen. (oku/sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • papparazzi 19.04.2014 12:26
    Highlight Highlight Ich hoffe schwer, dass der Schweizer Zoll die Bussen und Gebühren auf "Deutsches Exportgeld" massiv erhöht hat! Man muss sich aber auch fragen, was die Deutschen zuvor veranlasst hat soviel Geld in unserer Schweiz zu deponieren:-)
  • flubi 19.04.2014 11:03
    Highlight Highlight Wer in Deutschland Geld verstecken kann, soll es auch tun und wird es in Zukunft auch tun. Mit oder ohne Schweizer Hilfe.
    Diese Deutschen Menschen tun mir leid denn sie müssen einen total aufgeblähten Staat finanzieren.

Globale Datenpanne: Millionen hochsensible Patientendaten ungeschützt im Netz

Sensible medizinische Daten von Millionen Patienten waren jahrelang ungesichert im Netz gespeichert. Weltweit sind über 24 Millionen Patientendaten betroffen. Es geht unter anderem um Röntgenbilder und MRT-Aufnahmen. Ob Schweizer betroffen sind, ist noch unklar.

Auf die Unterlagen - etwa Brustkrebsscreenings, Wirbelsäulenbilder, Röntgenaufnahmen eines Brustkorbs oder Herzschrittmacher - hätte jeder zugreifen können, wie der Bayerische Rundfunk (BR) am Dienstag nach Recherchen des Senders mit der US-Investigativplattform ProPublica berichtete. In der Schweiz sind laut einem Bericht der Greenbone Networks GmbH zwei Systeme mit 1500 Datensätzen von Patientinnen und Patienten und insgesamt 197'000 Bilder betroffen.Um welche Systeme es sich handelt, …

Artikel lesen
Link zum Artikel