Schweiz
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Der Reiseverkehr staut sich am Mittwoch, 4. Mai 2016, auf der Autobahn A-2 vor dem Gotthard Tunnel in Richtung Sueden bei Wassen auf mehrere Kilometer Laenge. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Auffahrt im Stau: 10-Kilometer-Blechlawine vor dem Gotthard.
Bild: KEYSTONE

«Schaatz, fahren wir dieses Jahr in den Stau?» – Auffahrts-Ausflügler stranden vor dem Gotthard

Die Auffahrtsreisewelle Richtung Süden ist am Donnerstag erneut ins Stocken geraten. Aktuell staut sich der Verkehr vor dem Gotthard auf zehn Kilometer. Die Wartezeit beträgt bis zu zwei Stunden. Damit dürfte die Spitze aber bereits erreicht sein.



Laut dem Verkehrsdienst Viasuisse stauten sich die Autos vor dem Gotthardtunnel bereits ab kurz vor 6 Uhr früh. Am frühen Abend dürfte die Fahrt dann wieder ohne Wartezeiten gelingen.

Auf der Ausweichroute zum Gotthard, der A13 über den San Bernardino, kam es wegen dem hohen Verkehrsaufkommen zu stockendem Verkehr zwischen Andeer GR und Sufers.

Bereits am Mittwoch mussten sich Autofahrer in Geduld üben. Vor dem Gotthard staute sich der Verkehr den ganzen Tag über. Am späten Nachmittag wuchs die Blechlawine auf bis zu sieben Kilometer an, was einer Wartezeit von über einer Stunde entspricht. Der Stau löste sich erst nach Mitternacht auf.

Auch SBB gefordert

Keine Alternative ist derzeit die Gotthard-Passstrasse auf dem Weg Richtung Süden: Es gilt nach wie vor Wintersperre. Reisende aus dem Mittelland können sich jedoch auch via Lötschberg und Simplonpass in den Süden aufmachen. Diese Reise gelinge meist staufrei, schreibt Viasuisse.

Auch die SBB erwartete zahlreiche Auffahrtsausflügler. Zwischen Mittwoch und Sonntag stellt sie rund 16'200 Sitzplätze zur Verfügung. Ins Tessin und ins Wallis verkehren fünf Zusatzzüge, verschiedene reguläre Züge werden mit zusätzlichen Wagen verlängert.

Sonnig und warm

Wegen des Wetters lohnt sich die Reise in den Süden allerdings nicht unbedingt. In der Deutschschweiz erwartet MeteoSchweiz über das Auffahrtswochenende viel Sonne bei bis zu 23 Grad, auf der Alpensüdseite dürfte es maximal 20 Grad warm und teilweise bewölkt sein.

Auch noch etwas weiter südlich locken nicht wärmere Temperaturen als in der Deutschschweiz: In Rom dürften die Temperaturen in den nächsten Tagen laut SRF Meteo auf 22 Grad klettern, in Mailand auf 23 Grad. (rar/sda)

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