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ARCHIV --- Christoph Blocher posiert hinter einem Vorhang am Freitag, 9. Mai 2014, in seinem Buero in Maennedorf, am Zuerichsee. Die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich hat das Strafverfahren gegen Christoph Blocher eingestellt, wie am Donnerstag, 10. Dezember 2015 bekannt wurde. Dem ehemaligen SVP-Nationalrat konnten keine strafbaren Handlungen im Zusammenhang mit der Weitergabe von Bankdaten in der Affaere Hildebrand nachgewiesen werden. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ende einer Ära: SVP-Noch-Vizepräsident Christoph Blocher gibt sein letztes politisches Parteiamt ab. 
Bild: KEYSTONE

Auch Christoph Blocher geht: Der Übervater will nicht mehr Vizepräsident der SVP sein

Mit Präsident Toni Brunner zieht sich auch SVP-Übervater Christoph Blocher aus der Parteileitung zurück. Zum «SonntagsBlick» sagte er, dass er nicht mehr Vizepräsident sein werde.



Nicht nur der Präsident, sondern auch der starke Mann im Hintergrund gibt sein Amt in der SVP-Führung ab. «Ab April werde ich nicht mehr Vizepräsident der SVP sein», sagte der 75-jährige Blocher laut «SonntagsBlick» an der SVP-Tagung in Bad Horn. Der abgewählte Bundesrat gibt damit sein letztes politisches Amt ab.

In der SVP-Mitteilung vom Samstag zum Rücktritt Brunners nach acht Jahren als Präsident, kündigte die Partei an, dass eine Arbeitsgruppe die künftige Besetzung der Parteileitung vorschlagen werde. Von Blochers Abtritt war da noch keine Rede. «Die Partei braucht künftig Vizepräsidenten, die richtig chrampfen und Dossiers übernehmen», sagte Blocher. Namen für seine Nachfolge nannte er keine.

Blocher selbst ist laut «SonntagsBlick» angeschlagen. Kürzlich sei er gestürzt und habe sich die Schulter im Spital notfallmässig verarzten lassen müssen. «Ich gehöre zum alten Eisen», sagte er zur Zeitung.

Brunner und Rösti geben sich ahnungslos

Unklar ist, ob Blochers Ankündigung gegenüber den «SonntagsBlick»-Journalisten dem Drehbuch für den Generationenwechsel entspricht. Sowohl Brunner wie auch der designierte neue Präsident, Albert Rösti, gaben in Interviews mit der Sonntagspresse ihrer Hoffnung Ausdruck, dass Blocher der Parteileitung erhalten bleibt: Es sei «sehr wichtig», das Blocher weitermache, sagte Rösti in der «NZZ am Sonntag» – das Gleiche gelte aber auch für den zweiten Milliardär in der Parteiführung, Walter Frey, sowie den Walliser Oskar Freysinger «als Verankerung in der Westschweiz».

Von der «SonntagsZeitung» nach der künftigen Besetzung des Präsidiums gefragt, sagte Brunner derweil: «Das ist noch völlig offen. Klar ist aber, dass wir zentrale Personen wie Christoph Blocher und Walter Frey gerne im Präsidium halten möchten. Ihre Erfahrung ist wichtig. Ob das gelingt, weiss ich aber nicht.»

(trs)

Wieder ab ins Heu! Die besten Bilder aus dem Leben Toni Brunners

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Wieder ab ins Heu! Die besten Bilder aus dem Leben Toni Brunners
quelle: keystone / gaetan bally
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