Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Millionen für Öko-Mobilität

Der Kanton Tessin soll ökologischer werden

Der Tessiner Grosse Rat hat einen 16-Millionen-Kredit für nachhaltige Mobilität gesprochen. Im Zeitraum von 2014 bis 2018 sollen damit Firmen und Käufer verbrauchsarmer Autos unterstützt werden. Finanziert wird dies durch eine Steuererhöhung.

Die Strassen im Tessin stossen täglich an ihre Kapazitätsgrenzen. Die Gemeinde Lugano weist laut dem Bundesamt für Statistik im europäischen Vergleich mit 608 Personenwagen pro 1000 Einwohner den höchsten Motorisierungsgrad auf - noch vor Prag mit 541 Fahrzeugen. Die Tessiner Regierung will nun mit einer Fördermassnahme sicherstellen, dass die Autos auf den Strassen zumindest weniger die Umwelt verschmutzen.

Profitieren sollen von den Fördermitteln in Höhe von 16 Millionen Franken in erster Linie Menschen, die sich ein schadstoffarmes Auto unter 45'000 Franken anschaffen, das kein Benzin oder Diesel verbraucht. Käufer eines Elektro-Fahrzeugs mit fünf Sitzen können sich laut Regierungsbotschaft auf einen Zuschuss von bis zu 10'000 Franken freuen. Dies allerdings unter der Voraussetzung, dass das alte Fahrzeug verschrottet wird.

Gemäss Regierungsbotschaft soll die Gesetzesänderung durch eine Erhöhung der Verkehrssteuer finanziert werden. Diese soll sich für konventionelle Fahrzeuge um ein bis fünf Prozent erhöhen.

Kein Geld für Elektro-Velos

«Die zur Verfügung gestellten Gelder werden direkt der Tessiner Wirtschaft zu Gute kommen», sagte der Tessiner Staatsrat Claudio Zali (Lega).

Vier Millionen Franken des Förderpakets fliessen in den Ausbau von Ladestationen für Elektrofahrzeuge und Erdgastankstellen. Ausserdem sollen Firmen dabei unterstützt werden, für ihre Angestellten Car-Pooling Parkplätze einzurichten. Die Mitarbeiter können sich dabei absprechen, um ihre Fahrzeuge besser auszulasten.

Die Velolobby von Pro Velo Ticino kritisierte im Vorfeld der Debatte per Communiqué, dass Elektro-Velos von der Förderung ausgenommen sind. Das Tessin teilt sich laut dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) mit der Region am Genferseebogen den letzten Platz bei der landesweiten Velonutzung. (feb/sda)



Das könnte dich auch interessieren:

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Gratis-Kita: SP-Wermuth will Familien helfen – mit einem umstrittenen Vorschlag

Der Aargauer SP-Nationalrat Cédric Wermuth will die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern. Deshalb verlangt er in einem Vorstoss, dass der Zugang zu Kindertagesstätten vereinfacht wird.

Der Aargauer SP-Nationalrat Cédric Wermuth will, dass Bund und Kantone die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern und gemeinsam für ein Angebot an familienexterner Betreuung sorgen, das dem tatsächlichen Bedarf entspricht. Die Idee sei, dass tiefe und mittlere Einkommen keine direkten Beiträge mehr bezahlen, so Wermuth.

In seiner parlamentarischen Initiative verlangt er, dass sich Bund, Kantone und Arbeitgeber angemessen an den Kosten beteiligen. «Das Gesetz müsste den …

Artikel lesen
Link zum Artikel