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Schwere Kopfverletzungen – Elefantenbaby im Zürcher Zoo tot aufgefunden

Nur wenige Stunden nach der Geburt stirbt ein Elefantenbaby an schweren Kopfverletzungen. Wie diese zustande kamen, ist unklar.



Eine neugeborene Elefantenkuh im Zürcher Zoo hat nur kurz gelebt. Der kleine Umesh (im Bild) hingegen ist wohlauf. (Archivbild)

Kam bereits Anfang Februar zur Welt: Dem kleinen Elefantenbullen Umesh geht es gut. Bild: HANDOUT ZOO ZUERICH

Ein neugeborenes Elefantenweibchen ist im Zürcher Zoo am Sonntagmorgen tot aufgefunden worden. Das wenige Stunden alte Tier hatte schwere Verletzungen am Kopf.

Was nach der Geburt in der Nacht auf Sonntag geschah, ist nur bruchstückhaft durch die Aufzeichnungen einer Überwachungskamera bekannt, wie der Zoo am Montag mitteilte. Die Kamera deckt nur einen Teil der Elefantenanlage ab.

Demnach kam das Kalb lebend zur Welt und lebte mindestens eine Stunde lang. Die wenigen Aufnahmen zeigen keine speziellen Interaktionen zwischen dem Jungtier und den anderen Familienmitgliedern. Als die Tierpfleger aber am Morgen ihre Arbeit aufnahmen, war die kleine Elefantenkuh tot.

Keinerlei Hinweise auf Vorkommnis

Wie die Verletzungen zustande kamen, ist unklar. Es gebe zur Zeit keine Hinweise auf die Umstände, die zum Tod des Jungtiers geführt hätten, schreibt der Zoo. Vielleicht bringe eine Untersuchung im Institut für Veterinärpathologie der Universität Zürich etwas mehr Licht in den tragischen Vorfall.

Mutter des kleinen Elefanten war die 15-jährige Elefantenkuh Farha, Vater der gleichaltrige Bulle Thai. Es war schon die zweite Geburt in der Elefantenanlage des Zoo Zürich in diesem Jahr. Anfang Februar brachte die 34-jährige Elefantenkuh Indi den Elefantenbullen Umesh zur Welt. Im Spätsommer erwartet der Zoo noch eine dritte Elefantengeburt. (adi/sda)

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