Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die Zahl der Wölfe im Wallis hat sich verdoppelt – trotzdem wurden weniger Tiere gerissen

Im Kanton Wallis hat sich die Zahl der identifizierten Wölfe innert Jahresfrist von neun auf 18 verdoppelt. Trotzdem wurden weniger Nutztiere gerissen. Der Grund könnte ein verbesserter Herdenschutz sein.



Die Walliser Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW) hat für die Zeit zwischen dem 1. Januar und dem 31. Oktober 2019 eine Bilanz der Auswirkungen der Wolfpräsenz im Wallis erstellt. Demnach wurden in diesem Zeitraum 18 verschiedene Wölfe identifiziert, darunter zehn neue Individuen.

Im Chablais wurde, wie bereits bekannt, die Geburt von sieben Wolfswelpen nachgewiesen. Hinzu kommen zwei bis drei Jungwölfe im Vallon de Rechy und im Val d'Anniviers.

ZUM ENTSCHEID DES STAENDERATS, DEN SCHUTZ DES WOLFS NICHT AUFZUHEBEN, STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH 9. MAERZ 2016 FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Ein Wolf, mutmasslich

Dieser Wolf wurde 2013 beim Dorfeingang von Bellwald im Obergoms aufgenommen. Bild: KEYSTONE

Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren im Wallis neun Wölfe gezählt worden, wie der Wildtierbiologe Sascha Wellig vom DJFW am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Im Jahr 2017 waren es erst fünf Wölfe gewesen. Wellig geht davon aus, dass die Wolfspopulation im Wallis auch im nächsten Jahr zunehmen wird.

Weniger Risse

Die Schadensbilanz beläuft sich für den beobachteten Zeitraum im 2019 auf 205 Nutztiere. Im Vorjahr waren es 269 gewesen. Weshalb es trotz der grösseren Wolfspräsenz etwas weniger Risse gegeben habe, sei schwierig zu sagen, sagte Wellig. Möglicherweise sei der Herdenschutz verbessert worden.

Bei den Wildtieren wurden vor allem Rot- und Rehwild sowie in einzelnen Regionen Gämsen gerissen. Die Risszahlen belaufen sich in dieser Kategorie auf 116. Sie sind laut dem DJFW aber nicht massgebend, da ein Grossteil des gerissenen Wildes unentdeckt bleibe.

Die Voraussetzungen für die Erteilung einer Einzelabschussbewilligung oder für eine Regulierung der Wolfsrudel seien zum jetzigen Zeitpunkt nicht gegeben, teilte der Kanton Wallis weiter mit. Der ökonomische Schaden der Risse beläuft sich auf 66'615 Franken. Der Bund beteiligt sich mit 80 Prozent an den Kosten. (sda)

Ein Wolfsrudel im Wallis

Ständerat lockert Schutz von Wolf, Luchs und Biber

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Teenie-Idol Billie Eilish (18!) macht Bond-Song. And WHY NOT? Könnte geil werden

Link zum Artikel

Weshalb sich Experten nach dem Freispruch der Klimaaktivisten an den Kopf fassen

Link zum Artikel

«Warum können viele Männer nicht mit einem Korb umgehen?»

Link zum Artikel

Ulrich Tilgner: «Die Amerikaner schiessen im Nahen Osten gerade Eigentor um Eigentor»

Link zum Artikel

Grün wie die Hoffnung – hier kommt das erste Quizz den Huber im 2020!

Link zum Artikel

Der lange Weg des Daniele Sette zu seinen ersten Weltcup-Punkten – mit 27 Jahren

Link zum Artikel

Demo gegen Hass in Zürich

Link zum Artikel

5 idiotische Menschentypen, die es im Leben einfacher haben als du

Link zum Artikel

Sie war Junkie, Kult und Bitch – jetzt ist Elizabeth Wurtzel gestorben

Link zum Artikel

Ein Shitstorm entlädt sich über Roger Federer – und Greta Thunberg ist mitschuldig

Link zum Artikel

Das Wahljahr hat begonnen und Donald Trump steht ziemlich gut da

Link zum Artikel

Siehst du öfters diesen Vogel? Das hat einen bestimmten Grund

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Kreditkarten – so schützen uns die Karten-Detektive

Link zum Artikel

So viele Ordnungsbussen werden in Basel verteilt – und das sind die häufigsten Vergehen

Link zum Artikel

Déjà-vu für die Queen: Als eine geschiedene Amerikanerin den Briten ihren König stahl

Link zum Artikel

«Habe versucht, so cool wie möglich zu tun» – die Stimmen zu Rinnes rarem Goalie-Goal

Link zum Artikel

Besser extra zu spät als nie: PICDUMP!

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Teenie-Idol Billie Eilish (18!) macht Bond-Song. And WHY NOT? Könnte geil werden

73
Link zum Artikel

Weshalb sich Experten nach dem Freispruch der Klimaaktivisten an den Kopf fassen

470
Link zum Artikel

«Warum können viele Männer nicht mit einem Korb umgehen?»

326
Link zum Artikel

Ulrich Tilgner: «Die Amerikaner schiessen im Nahen Osten gerade Eigentor um Eigentor»

102
Link zum Artikel

Grün wie die Hoffnung – hier kommt das erste Quizz den Huber im 2020!

71
Link zum Artikel

Der lange Weg des Daniele Sette zu seinen ersten Weltcup-Punkten – mit 27 Jahren

3
Link zum Artikel

Demo gegen Hass in Zürich

20
Link zum Artikel

5 idiotische Menschentypen, die es im Leben einfacher haben als du

60
Link zum Artikel

Sie war Junkie, Kult und Bitch – jetzt ist Elizabeth Wurtzel gestorben

9
Link zum Artikel

Ein Shitstorm entlädt sich über Roger Federer – und Greta Thunberg ist mitschuldig

363
Link zum Artikel

Das Wahljahr hat begonnen und Donald Trump steht ziemlich gut da

91
Link zum Artikel

Siehst du öfters diesen Vogel? Das hat einen bestimmten Grund

75
Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Kreditkarten – so schützen uns die Karten-Detektive

30
Link zum Artikel

So viele Ordnungsbussen werden in Basel verteilt – und das sind die häufigsten Vergehen

171
Link zum Artikel

Déjà-vu für die Queen: Als eine geschiedene Amerikanerin den Briten ihren König stahl

28
Link zum Artikel

«Habe versucht, so cool wie möglich zu tun» – die Stimmen zu Rinnes rarem Goalie-Goal

7
Link zum Artikel

Besser extra zu spät als nie: PICDUMP!

131
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Teenie-Idol Billie Eilish (18!) macht Bond-Song. And WHY NOT? Könnte geil werden

73
Link zum Artikel

Weshalb sich Experten nach dem Freispruch der Klimaaktivisten an den Kopf fassen

470
Link zum Artikel

«Warum können viele Männer nicht mit einem Korb umgehen?»

326
Link zum Artikel

Ulrich Tilgner: «Die Amerikaner schiessen im Nahen Osten gerade Eigentor um Eigentor»

102
Link zum Artikel

Grün wie die Hoffnung – hier kommt das erste Quizz den Huber im 2020!

71
Link zum Artikel

Der lange Weg des Daniele Sette zu seinen ersten Weltcup-Punkten – mit 27 Jahren

3
Link zum Artikel

Demo gegen Hass in Zürich

20
Link zum Artikel

5 idiotische Menschentypen, die es im Leben einfacher haben als du

60
Link zum Artikel

Sie war Junkie, Kult und Bitch – jetzt ist Elizabeth Wurtzel gestorben

9
Link zum Artikel

Ein Shitstorm entlädt sich über Roger Federer – und Greta Thunberg ist mitschuldig

363
Link zum Artikel

Das Wahljahr hat begonnen und Donald Trump steht ziemlich gut da

91
Link zum Artikel

Siehst du öfters diesen Vogel? Das hat einen bestimmten Grund

75
Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Kreditkarten – so schützen uns die Karten-Detektive

30
Link zum Artikel

So viele Ordnungsbussen werden in Basel verteilt – und das sind die häufigsten Vergehen

171
Link zum Artikel

Déjà-vu für die Queen: Als eine geschiedene Amerikanerin den Briten ihren König stahl

28
Link zum Artikel

«Habe versucht, so cool wie möglich zu tun» – die Stimmen zu Rinnes rarem Goalie-Goal

7
Link zum Artikel

Besser extra zu spät als nie: PICDUMP!

131
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

11
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • just sayin' 10.12.2019 00:42
    Highlight Highlight erfreuliche news!

    ich denke auch, dass der herdenschutz mit grösster sicherheit dafür verantwortlich ist.

    früher waren schafsherden zum teil wochenlang unbetreut.
  • sag,s trotzdem 09.12.2019 20:38
    Highlight Highlight Die meisten Schafzüchter sind Jäger.
    Es geht ihnen um das Wild, dass der Wolf im Walde reisst.
    Es ist der Futterneid der sie treibt.
    Deshalb hassen sie ihn.
    • sag,s trotzdem 10.12.2019 09:34
      Highlight Highlight Das Schaf ist nur der Aufhänger, der benutz wird, um gegen den Wolf Stimmung zu machen.
      Die Jagd verbieten, und der Widerstand gegen den Wolf würde aufhören.
  • wolge 09.12.2019 19:24
    Highlight Highlight Na also. Dann können wir das abballern ja endlich sein lassen
  • ChillDaHood 09.12.2019 16:21
    Highlight Highlight Irgendwie deucht es mich, dass der eingeschlagene Weg von Bund und Kantonen so falsch nicht ist. Auch wenn erkannte Problemwölfe geschossen werden, steigt der Bestand der Wölfe.
  • Nik G. 09.12.2019 15:34
    Highlight Highlight Oder vielleicht einfach weil man nun einen DNA Nachweis erbringen muss um Schadensgelder vom Bund zu erhalten. Somit kann man Plötzlich die Hunderisse und sonstigen Todesfälle nicht mehr dem Wolf in die Schuhe schieben.
    • Militia 09.12.2019 16:44
      Highlight Highlight Finde es eine bodenlose Frechheit, dass man vom Staat bezahlten Wildhütern hier versucht eine Kumpanei mit angeblich kriminellen Hobby-Bauern zu unterstellen.
      Wie kommen Sie auf solche Ideen?
    • CaptainLonestarr 10.12.2019 05:14
      Highlight Highlight @ Militia: Vielleicht kennt er sich im Wallis aus? Weiss wie stark die Bauern und Jäger organisiert und verbandelt sind?
    • Militia 10.12.2019 15:50
      Highlight Highlight Lonestar: glaub mir, er tut es nicht. Du übrigens auch nicht, die zum Abschuss freigegebenen Wölfe werden nämlich von Wildhütern und nicht von normalen Jägern bejagt.
  • wasps 09.12.2019 15:13
    Highlight Highlight Geht doch, das mit dem Herdenschutz. Wo ein Wille, da ein Weg.
  • Funnych 09.12.2019 14:42
    Highlight Highlight Finde ich tolle News :)
    Nichts weltbewegendes, aber trotzdem schön zu hören!

Kontrollen fördern Mängel in Schlachthöfen zu Tage

Viele Schlachthöfe missachten die Vorschriften zum Schutz der Tiere beim Schlachten. Das haben Kontrollen im Auftrag des Bundes ergeben.

Die meisten der besuchten 67 Schlachthöfe hätten die Vorschriften ungenügend befolgt, teilte das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) am Dienstag mit.

Es hat im Rahmen seiner Oberaufsicht zehn Prozent der Schlachtbetriebe überprüft. Die Auswahl der Betriebe ist allerdings nicht repräsentativ, da zum Teil solche ausgewählt wurden, die …

Artikel lesen
Link zum Artikel