Schweiz
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HANDOUT - Ein Rind wird nach der Weideschlachtung abtransportiert, auf dem Bauernhof

Am häufigsten verstiessen Schweizer Bauern im letzten Jahr gegen den Tierschutz von Rindern (3905). Bild: FIBL

So viele Bauern verstossen gegen den Schweizer Tierschutz



613 Halter von Nutztieren wurden alleine letztes Jahr verurteilt, weil sie das Tierschutzgesetz verletzt haben. Die «Sonntagszeitung» hat alle Entscheide eingesehen. Sie offenbaren skandalöse Zustände auf Schweizer Bauernhöfen.

In Zürich wurde ein Landwirt bestraft, der 39 Rinder elend an einer Grippe verenden liess. Er habe gewusst, dass seine Tiere krank sind, steht im Strafbefehl. Aber trotzdem «bewusst kein Tier mehr behandelt».

Auch die Schweine eines Thurgauer Züchters mussten leiden. «Die Tränkebecken waren mit Kot gefüllt und für die Tiere unbenutzbar.» Immer wieder müssen die Behörden todkranke Tiere einschläfern. Oder sie sind bereits verendet, so wie auf einem Luzerner Hof. Der Kadaver eines Schweines wurde laut Urteil einfach liegen gelassen, «sodass die anderen Schweine die Überreste frassen».

Der Schweizer Bauernverband gibt an, es gebe schwarze Schafe. Man müsse aber betonen, dass die Mehrheit der Bauern gut für die Tiere sorge. Allerdings müssen jährlich jedem siebten Bauern wegen Verfehlungen die Subventionen gekürzt werden. Auch bei diesen Abzügen geht es meist um Mängel im Tierschutz, wie Daten des Bundes erstmals zeigen.

Am häufigsten waren letztes Jahr Verstösse gegen den Tierschutz von Rindern (3905). Auch Vergehen gegen Schweine (910), Pferde (816) und Schafe (466) führten regelmässig zu Abzügen der Direktzahlungen. 1100 Franken wird fehlbaren Bauern im Durchschnitt gestrichen. Das beeindruckt notorische Problembauern nicht. «Es gibt zum Teil Tierhalter, die offenbar damit leben, dass ihnen wegen Verstössen gegen das Tierschutzgesetz jedes Jahr Direktzahlungen gekürzt werden», sagt der Berner Kantonstierarzt Reto Wyss.

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    Alle Leser-Kommentare
  • tribal-cat 01.07.2019 17:01
    Highlight Highlight Diese "schwarzen Schafe" gehören mit einem generellen Tierhalteverbot belegt! Subventionen gibts dann natürlich auch keine, da der fehlbahre Bauer seinen Teil des "Vertrages" nämlich nicht eingehalten hat! Die Subventionen "bloss" um lächerliche 1100 Franken zu kürzen tut nicht "Weh" genug! Auch wenn ihnen ihre Tiere egal sind, das Portemonnaie ist es definitiv NICHT! Genau dort gehört der Hebel angesetzzt!
  • Full Moon Madness 01.07.2019 12:44
    Highlight Highlight Alle können mithelfen solche Missstände zu unterbinden. Weniger Fleisch essen und wenn, dann kommt es von lokalen Produzenten, die transparent arbeiten.
  • öpfeli 01.07.2019 09:35
    Highlight Highlight Waaas, nein. Unmöglich! Alle kaufen ja das Fleisch beim lieben Bauer von nebenan. Da weiss man, was man bekommt ☝️

    Oder eben doch nicht. Aber was solls, hauptsache der Mensch bekommt sein Fleisch und Käse.
  • hämpii 30.06.2019 18:33
    Highlight Highlight Dann esst doch erstmal etwas weniger Rindfleisch....
  • Angus 30.06.2019 14:25
    Highlight Highlight Das Bild oben stammt aus einem Schlachthof. Frage mich was das jetzt mit Verstössen gegen Tierschutz zu tun hat.
    • öpfeli 01.07.2019 09:43
      Highlight Highlight Im Schlachthof gibts mind. wenn nicht mehr Missachtungen des Tierschutzgesetzes.
  • Granini 30.06.2019 12:53
    Highlight Highlight Letzte Woche wurde in unserem Ort eine trächtige Kuh erschossen, weil sie sich wehrte in den Anhänger zum Schlachter einzusteigen. Das war auch für mich als Fleischliebhaber zuviel.
    Tiere haben Rechte - bitte beherzigt das liebe Bauern!
    • michiOW 30.06.2019 13:27
      Highlight Highlight Wieso sollte man eine trächtige Kuh metzgen?
      Das macht doch absolut keinen Sinn.
      Wo wurde die Kuh erschossen, auf dem Hof?
    • Granini 30.06.2019 14:07
      Highlight Highlight Gute Frage.. War wohl ein „Betriebsunfall“, ist ein Fleischbauer und kein Milchbauer. Auch ist es meines Wissens nicht erlaubt, schwangere Tiere zu schlachten.
      Die Kuh wurde vom Wildhüter auf offenem Feld erschossen.
    • derEchteElch 30.06.2019 17:05
      Highlight Highlight Bitte hier mehr Daten liefern. Ort, Zeit, Datum, gegebenenfalls Namen.

      Was sind deine Quellen für deine Aussagen? Hörensagen? Oder warst du direkt dabei? Wieso hast du nicht eingegriffen?

      Hast du Anzeige erstattet? Wenn nein, warum nicht? Und warum erzählst du es dann hier in den Kommentaren (anonym), wenn du keine Anzeige erstattest hast?

      Und wenn nicht; Dann glaube ich, du verbreitest hier mehr Fake-News als wahre Gegebenheiten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Liquidpsy 30.06.2019 12:06
    Highlight Highlight Unglaublich!! Subventionen sofort ganz streichen bei den unbelehrbaren..
  • Skip Bo 30.06.2019 10:40
    Highlight Highlight Ich bin auch ein Verbrecher. Bei einer unangemeldeten Kontrolle wurde festgestellt, dass ich in den Aufzeichnungen über den Weidegang den letzten Termin nicht eingetragen hatte.
    • Skip Bo 30.06.2019 10:57
      Highlight Highlight Blitz, die Tiere hatten Weidegang (24/7). Das würde nicht einmal bezweifelt. Aber administrative Unterlassungen werden als Verstöße gegen das Tierschutzgesetz behandelt.
    • Daroli 30.06.2019 11:12
      Highlight Highlight Ironisiere das Problem nicht, damit hilfst du leidenden Tieren nicht. Besser übertriebene Kontrollen als keine wie in Hueneberg/Draellikon.
    • MeineMeinung 30.06.2019 11:15
      Highlight Highlight Genau das ist das Problem.
      Mich würde eine vertiefte Statistik interessieren, wo erdichtlich ist, wieviele dieser Vergehen auf fehlende Aufzeichnungen des Weidegangs zurückzuführen ist.
      Wo kann ich diese Zahlen nämlich nicht einordnen, wieviel davon afministrative Vergehen sind und wieviele wirkliche Vergehen gegen das Tierschutzgesetz. Bei den wirklichen Vergehen, muss ich aber auch sagen, dass hart durchgegriffen werden muss!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nelson Muntz 30.06.2019 10:06
    Highlight Highlight Ampelsystem einführen und Subventionen kürzen.
    • atorator 30.06.2019 18:26
      Highlight Highlight Ich glaube es braucht Bürgerwehren.
    • Skip Bo 01.07.2019 09:29
      Highlight Highlight atorator, vor was willst du dich schützen?
      Bürgerwehren habeneinen Verteidigungscharakter.
      Du meinst wohl Todesschwadrone.
  • manolo 30.06.2019 10:01
    Highlight Highlight wenn die Politiker nicht fähig oder nicht wollen - strengere Gesetze zu machen, dann gibt es nur eins,
    WÄHLT KEINE BAUERNVERTRETER MEHR ins Parlament!
    • MeineMeinung 30.06.2019 14:20
      Highlight Highlight Im Parlament hat es fast keine Bauernvertreter! Die meisten von denen Vertreten die Interesse der Vor- oder Nachgelagerten Branche.
      Nur sie die meisten Bauern naiv zu Glauben, die würden ihre Interessen vertreten, aber am Ende werden die Bauern genau so verarscht wie der Rest der Bevölkerung
  • Nüübächler 30.06.2019 09:54
    Highlight Highlight Solche Berichte sind einfach nur mühsam. Sie gaukeln dem Bürger vor als ob jeder dritte Landwirt ein Tierquäler ist. Rechnet einmal nach! 617 Fälle sin genau 1,7 % der Nutztierhalter in der Schweiz! Demzufolge halten 98.3 % der landw. Tierhalter ihre Tiere gut. Und das will etwas heissen in unserer gut kontrollierten Schweiz.
    Kein guter Journalismus.
    • Daroli 30.06.2019 14:38
      Highlight Highlight Willst du die Tierquaelerei schoen reden?
    • Nüübächler 30.06.2019 15:25
      Highlight Highlight Nein, lieber Daroli, nur geradestellen was schlechtgeredet wird.
    • MeineMeinung 30.06.2019 17:38
      Highlight Highlight @Daroli
      Wo bitte liest du irgendetwas von Tierquälerei schönreden?!😠
      Nüübächler stellt lediglich klar, dass längst nicht alle Bauern so sind. Diese 613 verurteilten Landwirte sind schwarze Schafe und (zum Glück) nur eine kleine Minderheit.
      Das macht sälbstverständlich die Taten dieser Tierquäler nicht besser, aber ich erwarte von den Medien besser rechechierte Artikel, die nicht das Ansehen ALLER Bauern aufgrund von einem KLEINEN Anteil schlecht macht. Es wäre schön, wenn Watson hier seinen Lesern alle Fakten präsentiert!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Th. Dörnbach 30.06.2019 09:49
    Highlight Highlight Das sind zu viele Fälle. Wenn der Staat nicht handelt, sollten es die Abnehmer tun. Wieso soll ich Schweizer Fleisch kaufen, wenn es den Tieren nicht besser geht als im Ausland?
    • Geri__ 30.06.2019 10:27
      Highlight Highlight Und alle guten Bauern bestrafen? Ich würde sagen geh direkt zum Bauer deines Vertrauens und dann siehst du auch wie die Tiere gehalten werden. So unterstützt du deine Region und weisst dass du keine Bauern unterstützt die die Tiere schlecht behandeln. Und die Produkte sind meistens auch super!
    • Skip Bo 30.06.2019 10:34
      Highlight Highlight Weil mit dem Einkaufen im Ausland vor allem die CH Tierhalter betroffen sind, welche den CH Tierschutz richtig machen?
      Weil die Tierschutzverstösse im Ausland nicht auf schweizer Medien veröffentlicht werden und deine Aussage nicht verifiziert ist?
      Weil die Veröffentlichung der CH Verstösse belegt, dass kontrolliert wird?

      Im Ausland gibt es keine staatlichen unangemeldeten Kontrollen wie in der CH. Das ist aber wichtig, um die Glaubwürdigkeit der Kontrollen zu belegen.

      Jeder Fall ist zu viel, das stimmt.
    • Skip Bo 30.06.2019 11:25
      Highlight Highlight Weil mit dem Einkaufen im Ausland vor allem die CH Tierhalter betroffen sind, welche den CH Tierschutz richtig machen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ächt jetzt? 30.06.2019 09:48
    Highlight Highlight Vetterliwirtschaft. Ich habe 7 Jahre auf dem Land in einem "idyllischen" Dörfchen gelebt. Die Kühe des Gemeindepräsidenten standen in dicken Kotschichten, die Schweine wurden ohne Betäubung kastriert, Kaninchen fristeten in Einzelboxen ohne Auslauf mitten in der Sonne ein qualvolles Dasein. Der Präsident war ein Schulkollege des zuständigen Beamten des Veterinäramtes. Überdüngte Felder, Das Gemeindepräsidium glich einer Monarchie und war und ist seit Generationen in der gleichen Familie. Mein Glaube an die Bauern ist dahin. Jeder, der Billigfleisch konsumiert, unterstützt diese Zustände.
    • Daroli 30.06.2019 14:40
      Highlight Highlight Warum hast du die Medien nicht anonym informiert? Worauf hast gewartet?
  • Lowend 30.06.2019 09:43
    Highlight Highlight Wenn es IV-Rentner oder Sozialhilfebezüger wären, die derart krass und in grosser Zahl gegen geltendes Recht verstossen, würde die Bürgerlichen und die SVP sofort nach Kürzungen der Hilfen und rigorosen Überwachungs- und Kontrollmassnahmen schreien, selbst wenn nur 1‰ der Betroffenen dafür verantwortlich wären.

    Weil es sich hier aber um Kumpane und Wähler der Bürgerlichen und der SVP handelt, wird betont, dass nicht alle gegen das Gesetz verstossen, sondern nur jeder Siebente. Doppelmoral vom Feinsten!
  • wasps 30.06.2019 09:23
    Highlight Highlight Ausmisten, radikal!
  • Winzig 30.06.2019 09:20
    Highlight Highlight wir bezahlen den bauern ihr teures hobby und im gegenzug werden wir und unsere gewässer mit pestiziden, gülle und dünger vergiftet. die tierquälerei ist systematisch, gegen die laschen tierschutzgesetze zu verstossen muss schon vorsätzlich passieren. die herde der schweizer bauern besteht mehrheitlich aus schwarzen schafen.
  • Hans007 30.06.2019 08:51
    Highlight Highlight Unsere Tierschutzgesetze wären schon in Ordnung, aber in der Landwirtschaft wird in den meisten Kantonen viel zu wenig kontrolliert, und in gewissen Kantonen wird die Landwirtschaft überhaupt nicht kontrolliert. Zudem werden die Kontrollen vorher angekündigt. Das ist natürlich ein schlechter Witz und eine Verarschung des gutgläubigen Konsumenten, welcher der Propaganda des Bauernverbandes, bei uns wäre die Nutztierhaltung besser als anderswo, glaubt.

    Tierquälerei in der Hobytierhaltung gibt es natürlich auch, aber das beruht meist auf Unwissen und nicht Nachlässigkeit wie in der Nutztierha..
  • henkos 30.06.2019 08:48
    Highlight Highlight Ein schönes Beispiel für die „gute Qualität“ der Schweizer Lebensmittel. Wetten, dass diese Meldung ab morgen nirgendwo mehr medial sichtbar sein wird? Genau wie bei jedem anderen Lebensmittelskandal hier. Guten Appetit weiterhin!
  • Hü Hopp Hü 30.06.2019 08:40
    Highlight Highlight Es braucht immer noch zu viel bis Tierhalteverbote ausgesprochen werden. Aber wenn hier von 15 % geschrieben wird so sollte auch aufgeschlüsselt werden welcher Art die Verstösse sind. Die Einleitung mit besonders gravierenden Fällen suggeriert, dass Verstösse grundsätzlich fahrlässig sind. Auch wenn es ein emotionales Thema ist wünschte ich mir mehr Objektivität. Quälerei gehört aber in jedem Fall bestraft!
    • space_tourist 30.06.2019 08:54
      Highlight Highlight Dies wird im Artikel der Sonntagszeitung auch gemacht..
    • Daroli 30.06.2019 14:40
      Highlight Highlight Also Schwamm drüber! Typisch
  • Aithria 30.06.2019 08:27
    Highlight Highlight Was wollen sie? Jeder Vorstoss im Parlament zu einem fortschrittlichen Umgang mit Tier und Natur wird abgelehnt. Wenn die Bauern dann ihr Vieh verrecken lassen - wen wundert's? Die Bauern gehen einer veralteten Tätigkeit nach - wer will denn heute noch mühsam der Erde Ertrag abringen wo man doch als Bänker oder Youtuber viel leichter viel mehr Geld verdient - dann ab in den Laden und Fertigfutter kaufen für in die Mikrowelle. Wen kümmert's da noch ob das Fertigessen irgenwie mit einer freundlichen Landwirtschaft in Verbindung steht? Fleisch essen, das Tier muss eh sterben,is' doch egal.Leider.
  • Dreamtraveller 30.06.2019 08:19
    Highlight Highlight In der Webung heisst es aber Schweizer Fleisch sei von glücklichen Tieren? Kann man denn nicht mal mehr der Werbung und der Fleischlobby vertrauen? *Ironie Off*
  • DemonCore 30.06.2019 08:10
    Highlight Highlight Hinter jedem Bauer der gegen den TS verstösst stehen hunderte Kunden die ihn dafür bezahlen, bzw. die rebellieren würden, wenn sie die wahren Kosten bezahlen müssten.
  • emptynetter 30.06.2019 07:16
    Highlight Highlight Schaf- und Pferdehalter sind nicht automatisch auch Bauern. Und viele dieser verfehlungen betreffen wohl administrative sachen wie falsch ausgefüllte aufzeichnungen etc.
    • space_tourist 30.06.2019 08:56
      Highlight Highlight Nein. Von den 7400 Fällen sind 1300 fehlerhafte Dokumente.
    • Borki 30.06.2019 09:10
      Highlight Highlight Subventionskürzungen können nur Bauern betreffen.
  • wolge 30.06.2019 06:37
    Highlight Highlight Die Subventionen sollten bei solchen Fällen nicht nur gekürzt sondern total gestrichen werden
  • p4trick 30.06.2019 06:11
    Highlight Highlight Die Bauern sind Angestellte des Staats und da gelten dieselben Regeln wie bei jeder Anstellung. Bei solchen krassen Vergehen sollte ihnen gekündigt werden, sprich Direktzahlung komplett gestrichen. Alle Tiere sollten dann einem guten Bio Bauer übertragen werden. Im schlimmen Vergehen sollte dem Bauer weiter ein Berufsenverbot auferlegt werden, das passiert auch bei Ärzten etc.
    Bauern sollten nicht mit Samthandschuhen angefasst werden, sie sind unsere Angestellten und haben sich dementsprechend zu benehmen. Ein Bauer kann nur selbständig tätig sein wenn er keine Direktzahlung beansprucht!
  • bangelor 30.06.2019 06:05
    Highlight Highlight Das jeder 7. jährlich gegen den Ts verstösst lässt schon au strukturelle Probleme schliessen. Für mich werden die Bauern viel zu stark subventioniert
  • Roro Hobbyrocker 30.06.2019 06:01
    Highlight Highlight Ich glaube dieser Bericht hört sich schlimmer an, als es effektiv ist. Zum Beispiel erhält ein Bauer schon Abzug wenn die Daten nicht Richtig eingetragen hat, was dann je nach Punkt zum Tierwohl gezählt wird. Ich will nichts schönreden. Es gibt natürlich schwarze Schafe unter den Bauern. Bedenkt jedoch kein Vernünftiger Bauer hat ein Interesse wenn ein Tier krank ist, da automatisch die Wirtschaftlichkeit sinkt.
    Geht doch auf die Höfe und macht euch selber ein Bild und im Idealen Fall kauft Ihr euer Fleisch und Milch dort.
    P.S. Beim Obst und Gemüse sieht es jedoch anders aus.
    • space_tourist 30.06.2019 08:55
      Highlight Highlight Nein. Von den 7400 Fällen sind 1300 fehlerhafte Dokumente.
  • mille_plateaux 30.06.2019 04:51
    Highlight Highlight Wir müssen mal aufwachen. Die Fleisch- und Milchproduktion in der Schweiz hat mit den Heidibildern längst nichts mehr zu tun. Unsere Tierschutz- und Umweltschutzgesetze waren mal die Richtschnur für Europa; seit 20 Jahren stagnieren wir jedoch. Von der am stärksten subventionierten Industrie des Landes erwarte ich DEUTLICH mehr für meine Steuerbätzeli. Und auch von der Politik.

    Wenn 15% der landwirtschaftlichen Betriebe «schwarze Schafe» sind, gibt's Handlungsbedarf.
    • swisskiss 30.06.2019 07:04
      Highlight Highlight mille_plateaux: Wie wärs, wenn Du auch Deine Verantwortung als Konsument und Steuerzahler wahrnimmst, Produkte von zertifizierten Biohöfen kaufst und Politiker wählst, die für das Tierwohl und nachhaltige Landwirtschaft politisieren?

      Aenderungen beginnen nicht an der Spitze, sondern an der Basis. Im Herbst hast Du die Möglichkeit tatkrödtig beizutragen, dass diese Aenderungen auch erfolgreich sind.
    • chleber 30.06.2019 07:34
      Highlight Highlight Da scheint mir ein echter Experte zugegen. Bitte belegen sie mir ihre pauschalisierte Aussage mit Fakten, dass wir anscheinend stagnieren.
      Der Durchschnittsbetrieb in der Schweiz ist immer noch deutlich kleiner als in der EU. Und aus diesen Ländern würden dann, falls wir unsere Lebensmittel importieren müssten, diese importiert.
      Die CH-Landwirtschaft mit Industrie gleichzusetzen ist, in diesem Zusammenhang, dann schon sehr gewagt!
    • Aithria 30.06.2019 08:27
      Highlight Highlight So ist es.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sloping 30.06.2019 04:50
    Highlight Highlight Bei (gerade mehrfachen) Wiederholungstätern reicht eine Kürzung der Subventionen auch nicht aus. Da greift nur ein Tierhalteverbot. Ist vergleichbar mit notorischen Rasern. Das hört erst auf, wenn die Konsequenzen (auch als abschreckende Wirkung) wirklich schmerzen.
  • Braintaxer 30.06.2019 04:36
    Highlight Highlight Verständnisfrage: Kann man einen solchen Hof denn nicht schliessen bzw. fehlerhaften Personen nicht die Lizenz entziehen? Das darf ja nicht sein, dass - vor allem im Wiederholungsfall - die einzige Konsequenz ein Ausbleiben von Direktzahlungen bleibt!?
  • Ökonometriker 30.06.2019 03:32
    Highlight Highlight Dann werden die Subventionen bei fehlbaren Bauern offenbar nicht stark genug gekürzt.
    • Astrogator 30.06.2019 05:11
      Highlight Highlight Es stellt sich die Frage, wieso fehlbare Bauern überhaupt Subventionen bekommen. Meines Erachtens müssten Beiträge nicht gekürzt sondern komplett gestrichen werden.

      Viele Jungbauern finden keinen Hof, das wäre eine Chance Höfe "frei" zu bekommen.
  • Kubod 30.06.2019 02:46
    Highlight Highlight Ich weiss, dass in unseren Nachbarländern die Fleischpreise massiv tiefer sind im Supermarkt.
    Hier mal so Aldi Süd
    https://www.aldi-sued.de/de/sortiment/grillen/

    Hab mir bisher erfolgreich eingeredet, dass dafür die Lebensumstände der Viecher hier besser sei.
    Nun nicht mehr. Ich werd wieder mal im benachbarten Ausland günstig einkaufen gehen.

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