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FIGUGEGL mit Harald Schmidt in Büsingen.
FIGUGEGL mit Harald Schmidt in Büsingen.bild:srf/marion nitsch
Promialarm im «Kulturplatz»

12 Beobachtungen rund um Harald Schmidts Late-Night-Einsatz am «Checkpoint Röschti» auf SRF

Mittwochnacht war Harald Schmidt zum ersten Mal als Mutterschaftsvertreter im «Kulturplatz» zu sehen. Minimal moderat, aber mit ein paar sehr hübschen Pointen.
12.02.2015, 10:2913.02.2015, 10:59

Was kennt Harald Schmidt von der Schweizer Kultur?

«Marthaler. Marthaler und Pirmin Zurbriggen uuuund – das war's ja eigentlich schon, was man aus der Schweiz so kennt. Überlege grade, aber beim besten Willen, von den Lebenden fällt mir jetzt nix mehr ein.»

Ist Harald Schmidt eigentlich sauteuer?

Nein. Harald Schmidt wollte von SRF keine Stargage, er erhält die gleiche Entlöhnung wie die werdende Mutter, die er aktuell vertritt.

Mag Harald Schmidt Büsis?

Nein. Wie folgender Uralt-Clip über die Microsoft-Katze zeigt. Aber Büsingen mag er. Die deutsche Gemeinde in der Nähe von Schaffhausen, die mitten in der Schweiz liegt. Da ging er für den «Kulturplatz» hin, spielte Orgel (er war mal hauptamtlicher Kirchenorganist), moderierte höflich, aber auch ein bisschen moderat die Beiträge an und riet rundum, dass alle «ein bisschen mehr Büsingen wagen» sollten. Büsingen sei ja «eigentlich sone Art Checkpoint Röschti».

Sein Kommentar zu ...

... Büsingen war: «Soll ich was Anderes machen? Soll ich nen anderen Ort ansagen, damit es cooler klingt? Geilingen!»

Ist Harald Schmidt der netteste Leiharbeiter, den SRF jemals beschäftigte?

Ja. Junge Damen lösten sich nach dem gemeinsamen Fondue-Essen in Büsingen in schwärmerischen Gefühlsbekundungen auf.

Ist Harald Schmidt eigentlich noch immer prominent?

Ja. «Sie kenn ich doch vom Fernsehen!», sagte eine Dame aus Büsingen, und ein paar anderen war anzusehen, dass sie dies zumindest dachten. Ob das der Frau, deren Stellvertretung er macht, auch passiert?

Ist Harald Schmidts Twitter-Account echt?

Nein, nein und nein. Auch wenn er 71'000 Follower hat. Der Mann dahinter heisst Robert Michel, ist 27 Jahre jünger und ca. 20 cm kleiner als Schmidt. Also 30 und ca. 1,74 Meter. Herr Michel mag Herrn Schmidt so als Mensch nicht. Aber die Fans mögen Herrn Michels Herrn Schmidt. Der richtige Herr Schmidt ist noch nie gegen den falschen vorgegangen.

Hat sich Harald Schmidt verändert?

Ja, sein Haaransatz ist deutlich zurückgegangen.

Interessiert er sich für Kultur?

«Das Theater, die Musik und die Malerei» hält er «allesamt für überschätzt, aber sehr wichtig. Ich geh auch nicht ins Theater, ich geh nie ins Museum, ich geh ganz, ganz selten ins Konzert. Ich kucke Fernsehen.»

Und stimmt das?

Natürlich nicht. Harald Schmidt ist gelernter Theaterschauspieler, ab 2002 war er Ensemble-Ehrenmitglied am Schauspielhaus Bochum und schaffte es, eins der langweiligsten Stücke der Theatergeschichte, nämlich Becketts «Warten auf Godot» zu einem Kassenhit zu machen. Später spielte und sang er in Stuttgart in einem «Hamlet»-Musical Hamlets toten Vater. Er liebt den österreichischen Dichter und Dramatiker Thomas Bernhard über alles und bestritt ganze Sendungen seiner «Harald Schmidt Show» mit möglichst schwierigen Klassiker-Monologen.

Was macht Harald Schmidt beruflich?

Vor einem Jahr beendete er seine Karriere als TV-Talker wegen schwindender Quoten. Sein Auftritt im «Kulturplatz» gilt allgemein als sein TV-Comeback.

Was macht Harald Schmidt privat?

Harald Schmidt sagt: «Gefühl ekelt mich.» Und dass er eigentlich keine Freunde habe, und wenn, dann lieber Männerfreunde. Aber er hat seine Lebenspartnerin Ellen und je nach Quelle vier bis fünf Kinder. Bekannt sind jedenfalls Hannes, Nele, Amelie und Peter. Alle Aussagen, die er selbst schon über sein Privatleben gemacht hat, entpuppten sich später als Lügen. Zum Beispiel hat er bei der Beerdigung seiner Grossmutter nicht geweint. Auch sein Geburtstag variiert. Und Mikado-Spielen ist gewiss nicht sein Hobby.

Harald Schmidt moderiert den «Kulturplatz» noch einmal, am 18. Februar.

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Mit der Gründung ihres Gemeinschaftsunternehmens haben AZ und NZZ ihre Kräfte gebündelt und damit den Grundstein gelegt für eine erfolgreiche Weiterentwicklung ihres Regionalmediengeschäfts sowie den Aufbau einer starken Marktposition von CH Media im Entertainment-Bereich. Die ursprüngliche Vereinbarung unter den Partnern sah vor, dass AZ mittelfristig die Mehrheit an CH Media übernehmen kann, während NZZ die Möglichkeit zustand, ihren Anteil an AZ zu verkaufen. Die beiden Aktionäre haben in den letzten Monaten partnerschaftlich über die zukünftige Governance und die Eigentumsverhältnisse von CH Media verhandelt. Dabei wurde entschieden, dass AZ die Mehrheit an CH Media übernimmt und NZZ ihren Anteil auf 35 % reduziert. Mittelfristig steht es beiden Aktionären frei, die restlichen NZZ-Anteile zu kaufen respektive zu verkaufen.

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