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Neue Zahlen: Wir Schweizer sind ein einig Volk von Radio- und TV-Junkies (aber wir fragen uns: Wer hängt eigentlich noch so lange vor der Glotze?)

Neue Zahlen: Wir Schweizer sind ein einig Volk von Radio- und TV-Junkies (aber wir fragen uns: Wer hängt eigentlich noch so lange vor der Glotze?)

07.05.2015, 12:1207.05.2015, 12:51

Die Bedeutung von Radio und Fernsehen ist auch in Zeiten von zunehmender medialer Konkurrenz ungebrochen hoch. Gemäss Mediapulse haben im vergangenen Jahr jeden Tag fast neun von zehn Schweizer ein Radiogerät eingeschaltet.

104 Minuten Radioprogramme

... seien im Durchschnitt täglich konsumiert worden, schreibt die unabhängige Forschungsinstitution Mediapulse in einer Mitteilung vom Donnerstag. Das Radio sei damit auch 2014 das Massenmedium schlechthin geblieben. Selbst in der jüngsten Altersklasse der 15- bis 24-Jährigen habe das Radio täglich knapp drei von vier Personen erreicht.

Steigender TV-Konsum trotz Unkenrufen: Herr und Frau Schweizer verbrachten 2014 mehr Zeit vor dem Fernseher als im Vorjahr.
Steigender TV-Konsum trotz Unkenrufen: Herr und Frau Schweizer verbrachten 2014 mehr Zeit vor dem Fernseher als im Vorjahr.Bild: Valeriano Di Domenico/freshfocus

134 Minuten vor dem TV-Gerät

... verbringt die Schweizer Bevölkerung – ebenfalls täglich. Fast zwei Drittel der Bevölkerung schalten zudem täglich ihr Fernsehgerät ein. Damit ist der Fernsehkonsum im letzten Jahr sogar noch leicht gestiegen.

Mehr und mehr nehmen die Zuschauerinnen und Zuschauer dabei das Programm selbst in die Hand: Im vierten Quartal 2014 wurden bereits 8,4 Prozent des Fernsehkonsums in der Schweiz zeitversetzt geschaut.

Neue Erhebungsart wartet auf Einführung

Mediapulse misst und vermarktet in der Schweiz die offiziellen Radio- und TV-Einschaltquoten. Die Daten gelten als Währung. Sie beeinflussen die Werbepreise und das Schicksal von Sendungen.

Herr und Frau Durchschnitts-Schweizer sind Radio- und TV-Junkies. Auch du?
An dieser Umfrage haben insgesamt 3149 Personen teilgenommen

Das Radiomesssystem soll in den nächsten zwei Jahren grundlegend erneuert werden, und auch beim Fernsehmesssystem werde bereits der nächste grosse Entwicklungsschritt geplant, schreibt Mediapulse. (tat/sda)

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