DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Lawinenunglück im Wallis fordert zwei Todesopfer

Ein Lawinenunglück hat am Samstagmittag oberhalb von Ried-Brig zwei Menschen das Leben gekostet. Zwei Italiener im Alter von 20 und 24 Jahren erlagen ihren schweren Verletzungen, nachdem sie geborgen worden waren. Ein dritter Tourenfahrer blieb unverletzt.



Die 300 Meter breite und 200 Meter lange Lawine hatte sich gegen 11.30 Uhr in der Region Mäderlücke gelöst, rund 100 Meter unterhalb der Mäderhütte auf einer Höhe von ungefähr 2500 Metern über Meer, wie die Walliser Kantonspolizei mitteilte. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich drei Tourenskifahrer am Ort «Bodme». Sie wurden von den Schneemassen verschüttet.

Nachdem Alarm ausgelöst worden war, begaben sich sechs Angehörige der Rettungsstation Simplon mit drei Lawinenhundeführern zur Unglücksstelle. Die drei verschütteten Tourenskifahrer konnten bereits vor dem Eintreffen der Rettungskolonne von einer weiteren Gruppe geortet und geborgen werden.

Zwei Mitglieder der Gruppe erlagen jedoch anschliessend ihren schweren Verletzungen. Der dritte verschüttete Tourenfahrer blieb unverletzt, wie ein Sprecher der Walliser Kantonspolizei auf Anfrage sagte. Im Einsatz standen auch zwei Helikopter der Air-Zermatt.

Lawinensituation: kritisch

Bild

Es herrscht gebietsweise eine «kritische Lawinensituation».
screenshot: slf.ch

Die Lawinensituation im Wallis ist kritisch. Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung rät nachdrücklich von Ski-Touren und Skifahrten ausserhalb der markierten Pisten ab.

In der Saison 2014/2015 kamen im Wallis zwölf Menschen in Lawinen um, wie die Polizei in Erinnerung ruft. Die ersten Tage mit schönem Wetter nach grösseren Schneefällen seien die gefährlichsten.

(dsc/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Der CO2-Schock trifft die Grünen – jetzt ringen sie um Erklärungen

Die Grünen eilten zuletzt von Erfolg zu Erfolg. Nun trifft sie das Nein zum CO2-Gesetz besonders hart – auch wenn sie das anders sehen.

Bedeutungsschwer blickten die Chefs der Grünen in die Kamera. Die Lage sei ernst, sagte Fraktionspräsidentin Aline Trede. Und für Parteipräsident Balthasar Glättli stand fest: «Wir müssen diese drei Vorlagen unbedingt gewinnen.» In Werbeclips erklärten sie die Abstimmungen über das CO2-Gesetz und die beiden Agrar-Initiativen zu einer Art Schicksalsfrage für Land und Leute, eindringlich sprachen die beiden von «den grössten Herausforderungen, die wir im Moment haben».

Mit dem Slogan «Dreimal Ja …

Artikel lesen
Link zum Artikel