Schweiz
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Was struktureller Rassismus ist und warum es ihn auch in der Schweiz gibt

Um die aktuellen Unruhen und Proteste in den USA zu verstehen, muss man strukturellen Rassismus verstehen. Was das genau heisst und dass es ihn auch bei uns gibt, erklären wir im Video.



Video: watson/Helene Obrist, Emily Engkent

Quellen zum Video:

*in einer früheren Version des Videos hiess es: «Eine durchschnittliche weisse Familie hat heute 700 Prozent mehr Einnahmen als eine durchschnittliche afro-amerikanische Familie.» Das ist falsch. Korrekt ist, dass eine durchschnittliche weisse Familie heute 700 Prozent mehr Vermögen besitzt als eine schwarze Familie. Wir haben den Satz aus dem Video entfernt und ersetzt.

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167Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Balikc 07.06.2020 22:26
    Highlight Highlight (1/3) Wir diskutieren Begrifflichkeit ("Rassismus gibts nicht, da nur eine Rasse existiert", "Strukturelle Benachteiligung gibts nicht ohne gesetzliche Verankerung) und beruhigen unser Gewissen ("Mein ausländischer Freund...", "die böse USA...", "die ausbeuterische Elite..."), um nicht in den Spiegel schauen zu müssen und einzusehen um was es eigentlich geht:
    Verlustängste, Egoismus und festhalten am Status Quo.

    Unser aller Wohlergehen basiert weitgehend darauf, dass andere Menschen dafür leiden.

    Dies zu Ändern liegt an uns, nicht an jenen die wir ausbeuten!

    Banksy dazu heute auf Insta:
    Benutzer Bild
  • Balikc 07.06.2020 22:24
    Highlight Highlight (2/3) Wenn viele Kommentare betonen, dass auch Weisse oder Menschen wegen körperlicher Merkmalen diskriminiert werden, kann man das als Relativierung oder Ablenkung verurteilen (auch wenn „all lives matter “ die momentan geht es um „black lives“).

    Sucht man jedoch nach Ursachen, stellt man bald fest wie unwichtig es ist, ob man andere Menschen aufgrund der Hautfarbe, Religion, Beruf, sozialem Status oder äusserer Merkmale beurteilt.
    Wer mit solchen Abgrenzungen die eigene Erhabenheit oder Ungleichbehandlung anderer rechtfertigt, wird zum Mittäter...
  • Balikc 07.06.2020 22:23
    Highlight Highlight (3/3) Wenn ich weiter oben uns alle als Profiteure bezeichne, so bin ich mir ebenso bewusst, dass wir immer jemanden finden, dem es noch besser geht, der vielleicht von uns und unserer Arbeit profitiert.

    Nun, Gerechtigkeit wurde noch nie von oben herab diktiert.
    Wenn wir aber Minderprivilegierten helfen aufzuholen und Gleichgestellte nicht bloss als Konkurrenten sehen, erhalten wir verbündete mit den selben Anliegen…


    They can't, fuck with us
    Once they realize we're all on the same side
    Play Icon
  • Kennlar 07.06.2020 20:34
    Highlight Highlight Ich kenne keinen einzigen Rassisten und kenne keinen einzigen Fall von Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe, Ethnie oder Herkunft einer Person, welche in der Schweiz lebhaft ist.
    Es gab vielleicht drei unglückliche Zwischenfälle im Alltag, bei der aber die anwesenden Personen sich offenkundig den Absender gewandt hatten. Diese Statistiken, die im Video genannt werden, sind KEINE Indizen für strukturellen Rassismus und allesamt relativierbar.
    "Du kannst in anderen nur das Feuer entfachen was in Dir selber brennt", also erklären Sie uns lieber, warum Sie uns einen Schuldkult einimpfen wollen?
    • SanchoPanza 08.06.2020 18:54
      Highlight Highlight hey toll für dich! Aber schliess nicht von deiner Erfahrung auf alle anderen.

      Ich habe schon mehrfach dunkelhäutige nach ihren Erfahrungen gefragt und war schockiert was ich gehört habe! Und leider leider kenne ich ebenfalls Rassisten, oder zumindest Menschen mit einer ausgesprochenen (idR diffusen) Wut auf Ausländer die sie entsprechend äussern. Ich glaube in der CH gehts weniger um schwarz/weiss als CH/Rest. Gute Beispiele sind die Jenische denen irgendwelche rassistischen Vorurteile angedacht werden.
  • Raembe 07.06.2020 19:50
    Highlight Highlight Das Video ist informativ und gut gemacht. Trotzdem habe ich Mühe damit wenn auf Kosten von Opfern, Clicks gemacht werden. Seien wir ehrlich, der meisten Zeit des Jahres interessiert Rassismus die Medien nicht. Wieso kommt dieses Video und all die anderen Rassismus-Artikel erst nach George Floyd? Solche Sachen könnte man durchaus auch mal so bringen.
    Aber wenn man das tun würde, würde man halt weniger Clicks generieren.

    Sry, aber ich finde das ganze getue darum ein wenig fake.
    • Somnambulator 07.06.2020 23:39
      Highlight Highlight Warum gerade jetzt ein Erklärvideo zu strukturellem Rassismus? Warum gerade jetzt Artikel über rassistische Diskriminierung, Polizeigewalt etc.? Weils jetzt gerade wieder aktuell geworden ist. Gerade Online-Medien funktionieren tagesaktuell, sonst wärens (Video-)Lexika und Reportagensammlungen. Die haben auch ihre Berechtigung, sind aber nicht erste Aufgabe und Zweck der Tageszeitungen.
      Oder mal umgedreht: Ich hätte ja gerne Ihre Verwunderung gesehen, wenn dieses Video das Bienensterben oder Schweizer Raser auf deutschen Autobahnen erklärt hätte. Sie hätten die Welt nicht mehr verstanden.
  • Lowend 07.06.2020 14:28
    Highlight Highlight Struktureller Rassismus wäre es zum Beispiel, wenn ein Volk in die Verfassung schreiben würde, dass vor dem Gesetz nicht jeder Mensch gleich ist und dass es für Inländer und Ausländer verschiedene Strafen gibt.

    Zum Glück kennt die Schweiz so etwas nicht, sonst müsste man sagen, dass die Schweiz strukturellen Rassismus in der Verfassung verankert.
    • Smeyers 07.06.2020 17:18
      Highlight Highlight Den einzigen strukturellen Rassismus den ich in der Schweiz kenne ist das Schächtverbot für koscheres Fleisch, welches durch Tierschutz begründet wird (eine guten Grund gibt es ja immer Diskriminierung).
    • n3rd 07.06.2020 17:34
      Highlight Highlight Das gibt es in der Tat, ein Asylbewerber und ein Schweizer werden für dieselbe Straftat anders bestraft. Der Schweizer kommt mit einer Geldstrafe davon, dem Asylbewerber wird als konsequenz jedoch der Antrag abgelehnt und ausgeschafft.

      Der Ausländer bekommt auch nicht so einfach Sozialhilfe. Der Schweizer kriegts ab 18 Jahren, der Ausländer muss jedoch nach seiner Einreise monatelang zuerst gearbeitet haben bevor er was kriegt. Echt fies sowas.
    • Smeyers 07.06.2020 20:09
      Highlight Highlight N3rd; jemand der Asylbeantragt sollte sowieso nicht straffällig werden. Er will ja was von der Schweiz/ von uns!

      Was bei meinem Beispiel anders liegt, Juden sind eine Minderheit die seit über 1’000 Jahren in der Schweiz leben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jojoeffekt 07.06.2020 13:22
    Highlight Highlight Struktureller und institutioneller Rassismus sind in der Schweiz sicher ein Problem. Klar, es gibt Einzelschicksale, die das Gegenteil vermuten lassen. Aber es ist z.B. wissenschaftlich belegt, dass ausländische Jungs in CH-Schulen im Schnitt weit unter ihrer eigentlichen Leistungsfähigkeit benotet werden. CH-Mädchen weit darüber, CH-Jungs und ausländische Mädchen +/- fair. Das heisst nicht, dass Lehrpersonen rassistisch sind, es ist komplexer. Wenn wir diese Probleme lösen wollen, müssen wir bzw. unsere Institutionen in den Spiegel schauen und ehrlich sein. Und das kann weh tun.
    • Jojoeffekt 07.06.2020 15:02
      Highlight Highlight lol Tatsachen könnt ihr nicht wegblitzen. Gleich noch was, wenn ihr denkt, dass postkolonialer Rassismus nichts mit der Schweiz zu tun hat, weil die Schweiz nie Kolonien hatte, seit ihr auf dem Holzweg. Let it rain ;)
    • Rabbi Jussuf 07.06.2020 16:38
      Highlight Highlight Och Gottchen, man kann auch Probleme herbeireden, wenn einem langweilig ist und man sonst nichts zu tun hat. Nicht war Jojo?
    • Jojoeffekt 07.06.2020 20:27
      Highlight Highlight Ojemine. Danke für den konstruktiven Beitrag...
    Weitere Antworten anzeigen
  • neutrino 07.06.2020 12:30
    Highlight Highlight Ich (39) habe selber Migrationshintergrund und das sieht man mir auch deutlich an. Obwohl ich in den 80ern das einzige ausländische Kind an der Schule war, habe ich in der Schweiz kaum je Rassismus (abgesehen von doofen Sprüchen) erlebt.

    Ich habe asiatische Wurzeln und ich finde es nicht richtig von strukturellem Rassismus/Benachteiligung zu sprechen. Habe viele Freunde vietnamesischer oder tamilischer Flüchtlinge: die waren zuunterst, Eltern sprachen kaum Deutsch, hatten kein Gekd, aber mit viel Einsatz und Anpassungsfähigkeit haben die meisten studiert und die Türen standen offen.
  • Smeyers 07.06.2020 11:02
    Highlight Highlight Der Mensch hat immer Angst vor dem anderen. Es wird also immer Vorurteile geben.

    Die ganze BLM Bewegung in der Schweiz halte ich für übertrieben und fast schon heuchlerisch. Wo sind den all die Demonstranten wenn eine Jude angegriffen wird oder Fahrende nicht zu ihrem Recht kommen? Das sind unsere Sorgen und nicht die Rassentrennung in den USA. Unsere farbigen Mitmenschen sind hier in der Schweiz, weil Sie hier sein wollen. Sei es wegen Heirat, Arbeit oder Asyl.

    Aber ich verstehe schon, bei Instagram und Tiktok, ist halt die geballte Faust cooler. Ich wünschte mir mehr Zivilcourage im Alltag
    • Rabbi Jussuf 07.06.2020 16:43
      Highlight Highlight "Der Mensch hat immer Angst vor dem anderen. Es wird also immer Vorurteile geben."
      Die Vorurteile gibt es auch positiv, zum Beispiel durch Sympatie.
      Es geht weniger um Angst, als um das nicht einschätzen können aus Mangel an Erfahrung, das zu Skepsis und Distanz rät. Also eigentlich geht es darum zu wenig Vorurteile zu haben. Das ist aber noch lange kein Rassismus.
  • COVID-19 ist Evolution 07.06.2020 10:59
    Highlight Highlight Um strukturellen Rassismus in der Schweiz zu verstehen hätte:
    - es keinen berieselnden vorne-rein-hinten-raus Videobeitrag gebraucht,
    - ein eigener Artikel als Referenz gereicht: https://www.watson.ch/international/schweiz/592388888-rassismus-in-der-schweiz-bereitet-uno-mitgliedern-sorgen
  • Rethinking 07.06.2020 09:27
    Highlight Highlight Struktureller Rasissmus aufgrund Herkunft, Nationalität, sexuelle Orientierung, Aussehen oder Religion...

    Was mit hier noch fehlt: Aufgrund Geschlecht, körperlicher Beeinträchtigungen und Kinderlosigkeit...
    • Rabbi Jussuf 08.06.2020 16:30
      Highlight Highlight ...und Alter
  • CapD17 07.06.2020 07:33
    Highlight Highlight Ich finde, wir sollten damit aufhören, solche Konzepte aus den USA zu importieren. Die Situation in der Schweiz ist eine ganz andere. Die Mehrheitsgesellschaft ständig in dieser überheblichen Art zu kritisieren und sie so zu entfremden bringt den Minderheiten nichts. Der beste Weg Rassismus zu bekämpfen ist wohl die Bildung, und da macht die Schweiz keinen schlechten Job.
    • Ueli der Knecht 07.06.2020 12:51
      Highlight Highlight "Die Mehrheitsgesellschaft ständig in dieser überheblichen Art zu kritisieren "

      Ist deine überhebliche Art der Kritik nun aus der Sicht der Mehrheit oder einer Minderheit? Fühlst du dich durch Minderheiten entfremdet?

      Rassismus und Rechtspopulismus verkleidet sich heutzutage auch gerne mal als identitäre Bewegung.
    • Somnambulator 07.06.2020 23:46
      Highlight Highlight Man hätte solche Konzepte vor etwas mehr als 500 Jahren gar nicht erst nach Amerika exportieren sollen.

      Das Ganze ist älter, verfahrener und subtiler als es scheint. Daher ist es auch für viele unsichtbar.
  • gondwana 07.06.2020 06:34
    Highlight Highlight die Schweiz ist das absolut einzigste Land der Welt ohne Rassismus....weil....in der Schweiz sind die Gründe immer anders und entschuldbar, weil der Schweizer ein göttlich, reines und unfehlbares Wesen ist....nämlich! Also ehrlich, eure Kreativität ist echt grenzenlos.
  • Schneider Alex 07.06.2020 06:05
    Highlight Highlight „Für die Verlierer der Globalisierung ist der Reflex naheliegend, dass sie den nationalistischen Wortführern des Protektionismus mehr vertrauen als den Unterstützern der Globalisierung. Es ist billig, ja geradezu verletzend und kontraproduktiv, sie pauschal mit der Moralkeule als «Nationalisten», «Abschotter» und sogar als «Rassisten» zu brandmarken.Ich vertrete die Ansicht, dass diese vielfältigen und komplexen Gegenbewegungen die Folge von Sozialschäden der Globalisierung sind.Die Globalisierung ist durch ihre Anhänger in die Sackgasse geführt worden!“ (Rudolf Strahm in der BaZ vom 31.12.19)
    • Ueli der Knecht 07.06.2020 12:58
      Highlight Highlight Hast du eigentlich auch schon bemerkt, dass die Black Lives Matter drauf und dran ist, eine globale Bewegung zu werden, und dass George Floyds Ermordung globalisierte Ressentiments geweckt hat?

      Insofern bist du voll auf dem Holzweg, wenn du glaubst, die Klimabewegung oder die Black-Lives-Matter-/Antirassismus-Bewegung seien nationalistisch-protektionistische reaktionäre Antworten auf die Globalisierung.

      Im Gegenteil: Das sind die Auswirkungen von Globalisierung. Das sind Globalisierungsbefürwortern, die sich nun folgerichtig auch global zusammenschliessen.
  • Rabbi Jussuf 07.06.2020 01:52
    Highlight Highlight Die Studie zur Einladung einer Besichtigung würde ich ja gerne sehen!
    10% weniger? Damit das überhaupt signifikant sein kann muss eine riesige Menge an Anfragen gestartet worden sein.
    Bsp: Bei Schweizern: 100 Anfragen. 10 davon bekamen eine Besichtigung (bei einem angespannten Wohnungsmarkt)
    Bei ausländischem Namen: 100 Anfragen, davon bekamen 9 eine Einladung.
    Es müssen also mindestens 1000 Anfragen gemacht werden um bei einem 10% Unterschied von Signifikanz zu sprechen.
    Dürfte nicht so einfach sein den Zufall auszuschalten.
  • Hier_könnte_ihre_Werbung_stehen 06.06.2020 23:32
    Highlight Highlight "Ein Kind mit einem IQ unter 100 aus der oberen sozialen Schicht erhält mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 % eine Gymnasialempfehlung.
    Mit gleicher Wahrscheinlichkeit wird einem Kind mit einem IQ über 115 aus der unteren sozialen Schicht das Gymnasium empfohlen." - Zitat aus E. Stern, A. Neubauer "Intelligenz Große Unterschiede und ihre Folgen", die Daten basieren auf der IGLU Studie 2006 für Bayern.
    Die Wahrscheinlichkeit, wegen prekären Startbedingungen prekär leben zu müssen, wegen geringeren Bildungschancen, ist also erhöht.
    Asylanten starten prekär. Also gibt es strukturellen Rassismus.
    • Hierundjetzt 07.06.2020 12:20
      Highlight Highlight Ja, in Bayern, meine Güte. Schön. Wen interessierts. Haben da auch kein Tertiär B.

      Jeder Kanton hat andere Aufnahmekriterien, 24 verschiedene gibts.

      In Freiburg ist es einfacher als in Zürich.

      Hat rein gar nichts mit Geld zu tun.
    • Rabbi Jussuf 08.06.2020 19:50
      Highlight Highlight Hier könnte
      Als ob eine Matura nur von der Intelligenz abhinge.
      So einfach ist das nicht, Studie hin oder her. Die Sozialisation kann eben auch ein Hemmschuh sein, der sich zum Beispiel in Desinteresse an einer akademischen Laufbahn äussert, oder Bildung gar misstrauisch gegenüber steht.
      Damit würde sich schon einiges dieser Studie erklären, ohne gleich den Rassismushammer schwingen zu müssen.
      Ich kenne Leute, bei denen verstehe ich heute noch nicht, wie die das Abi geschafft haben. Ich kenne auch Leute, die ohne Abi Lehrbücher für die Uni geschrieben haben. Es gibt eben tausend Gründe...
  • Lord_ICO 06.06.2020 23:09
    Highlight Highlight Die Kommentarspalte hier zeigt doch wieder einmal, für wie viel besser wir Schweizer uns halten. Als Schweizer Mann habe ich nicht die Frechheit in mir, zu beurteilen ob es strukturellen Rassismus in der Schweiz gibt, da ich ihn gar nicht erleben könnte, dass sehen einige hier aber ganz anders.
    Eine Anekdote meiner Halb-Nigerianischen Ex-Freundin. Auf den Gemeindestellen, wurde sie stets sehr unhöflich und mit einer abschätzigen Art behandelt. Dazu kommt noch, dass man mit ihr gesprochen hätte als würde sie nichts verstehen...obwohl sie Berndeutsch spricht. Aber ja die CH hat keinen Rassismus.
    • Lord_ICO 07.06.2020 00:03
      Highlight Highlight Danke für das Blitzgewitter...nach dem Motto, weil nichts sein kann, was nicht sein darf.
    • NumeIch 07.06.2020 08:08
      Highlight Highlight Warum ist, dass nicht der Toplommentar Watson?

      Und wenn ich mir die Anzahl Blitze ansehe, ist der Rassismus stark in der Schweiz. Traurig.
    • DemonCore 07.06.2020 08:22
      Highlight Highlight Ich bin mit deinem Kommentar weitgehend einverstanden, habe ihn aber trotzdem geblitzt. Auch du bist Rassist und man sieht es in diesem Kommentar: Du sprichst dir wegen deines Schweizer-Seins eine Fähigkeit pauschal ab.

      Mit allem anderen bin ich einverstanden. Es sieht so aus als sei Rassismus tief tief in uns drin. In uns allen. Auch in denen die sich für fehlerlos halten.

      Für mich stellt sich die Frage nicht, wie wir ihn ganz beseitigen, sondern eher wie wir ihn zämen und soweit zurückdrängen, dass er nicht mehr stört.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 06.06.2020 22:50
    Highlight Highlight Schon die Worte: "Schweiz und rassis..." triggern sofort die Vertreter der Schweizer "White Supremacy" Partei, die dann wie ein aufgescheuchter Hühnerstall wild auf allen Nestbeschmutzer ein picken und laut herum gackern, dass es in der Schweiz alles gibt, aber sicher keinen Rassismus! "Nein, Nein, Nein, was nicht sein darf, darf nicht sein!"

    Das ist zwar total lächerlich, aber dass sie es dann nötig finden, "Abstimmungen" zu fälschen, zeigt die wahren Probleme der antidemokratischen «Eidgenossen Supremacy».

    🇨🇭Heile Helvetia, heile von der Plage der Überheblichkeit weisser Rassisten!🇨🇭
    • BVB 07.06.2020 22:52
      Highlight Highlight Dass du auf Watson geblitzt wirst zeigt dass definitiv nicht nur White Supremacists der Meinung sind dass es keinen *systematischen* Rassismus in der Schweiz gibt. Ich habe keine Ahnung welche Partei du meinst, meines Wissens nach gibt es keine schweizer Partei auf KKK Niveau. Oder weisst du einfach nicht was ein White Supremacist ist?
  • Hierundjetzt 06.06.2020 22:41
    Highlight Highlight Wenn Ü20 andere Ü20 auf TikTok beleidigen ist das also struktureller Rassismus?

    Nein.

    Die Videoaussage ist was die CH angeht tendenziös, statistisch schlicht nicht belastbar (weder valide noch reliabel)

    Entweder nimmt man das gesamte Universum 16 - 100 (ab Mündigkeit) oder lässt es besser. Aber nicht ein Segment extrapolieren, das ist sehr unglücklich.

    Und nicht „eingeladen“ kann durchaus mit Erfahrungswerten der Vermieter zu tun haben.

    Wir haben 90% Menschen weisser Hautfarbe im Land (siehe SEM Statistik), Was Ihr, liebe Redaktion meint, ist Fremdenfeindlichkeit.
    • NumeIch 07.06.2020 08:04
      Highlight Highlight „Und nicht „eingeladen“ kann durchaus mit Erfahrungswerten der Vermieter zu tun haben.“

      Weil ja diese „Erfahrungswerte“ 1:1 auf alle zutreffen. Das ist Rassismus und nichts Anderes.
    • Dexta 07.06.2020 08:33
      Highlight Highlight Auf was beziehst du die "Ehrfahrungswerte"? Das ist Rassismus. Weil jeder Mensch ist anders und wenn man ins Schubladen denken übergeht ist es Rassismus. Wenn man von Einzellfällen auf alle schliesst ist das Rassismus und nicht "Erfahrungswerte".
    • Hierundjetzt 07.06.2020 12:24
      Highlight Highlight Numelch: Weil Miliardenkonzerne, wie SwissRe, Livit und PrimeSite ja dermassen rassistisch sind.

      Klar.

      Wenn ich permanent Puff mit Schweizern habe, die nicht bezahlen, dann nehme ich Italiener.

      Wenn Du keine dicke chinesisches Freundin willst, dann eben eine dünne Burmesin, bist Du nun Rassistisch gegenüber Chinesen? Gemäss Deiner Argumentation: ja

      Man kann sich das Leben auch absichtlich kompliziert machen.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 06.06.2020 22:34
    Highlight Highlight Der Artikel, bzw das Video hat wohl in ein Wespennest gestochen. Zu recht!

    Es ist nicht überraschend, dass man als SchweizerIn die eigenen Privilegien als selbstverständlich ansieht, sie aber 2 Millionen in der Schweiz lebenden Menschen vorenthalten will und es ganz "normal" findet, dass wir Schweizer regelmässig über deren Schicksal bestimmen dürfen.

    2 Millionen in der Schweiz lebende Menschen werden politisch nicht vertreten. Wir leben alle gemeinsam in der Schweiz. Warum dürfen die keine eigene Stimme haben? Das sollte geändert werden.
    • Hillary Clinton 06.06.2020 22:53
      Highlight Highlight "2 Millionen in der Schweiz lebende Menschen werden politisch nicht vertreten. Wir leben alle gemeinsam in der Schweiz. Warum dürfen die keine eigene Stimme haben? Das sollte geändert werden."

      Mimimi ich bin Stefan, der Beschützer aller ohne roten Pass.

      Du willst abstimmen? Integration Einbürgerung und du kannst mitbestimmen.
    • Hierundjetzt 06.06.2020 23:54
      Highlight Highlight Im Jura gehts mit der Stimmabgabe

      Gute Idee, dann leisten diese 2 Mio auch Militärdienst zum Ausgleich?

      Jaaa warum den nicht?
    • S.Potter 06.06.2020 23:57
      Highlight Highlight Es kann sich jeder einbürgern lassen unddann mitbestimnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DaAlex 06.06.2020 22:03
    Highlight Highlight Danke!
    • NumeIch 07.06.2020 08:10
      Highlight Highlight Hallo Blitzer. Ihr Rassisten schämt euch.
  • pamayer 06.06.2020 22:02
    Highlight Highlight Toll, dass Watson den strukturellen Rassismus thematisiert.

    Hüben wie drüben sind prügelnde Polizisten das Tüpfchen auf's "i".
    Eine Folge, tausender Spitzen gegen nicht-weissen Menschen. Täglich, subtil, trotzdem toxisch.
  • oliversum 06.06.2020 21:20
    Highlight Highlight BRAVO!
  • Scaros_2 06.06.2020 21:18
    Highlight Highlight Auf der einen Seite stimme ich zu - man muss dieses Thema behandeln und bilden. Bildung ist der Schlüssel darin.

    Auf der anderen Seite bin ich schon wieder genervt.

    - Genervt ab den ganzen Schwarzen bildern überall
    - Genervt ab den Leuten die plötzlich auf #BLM machen
    - Genervt ab den ganzen Unternehmen die aus purem wirtschaftlichen Kalkühl dinge absagen mit dem Verweis auf "wichtigers
    - und den damit verbundenem Bekenntnis, dass Kriege, hungersnöte, afrika, etc. sie nicht juckt. Aber sobald der KOnsum in Gefahr ist.
    • Knety 06.06.2020 21:26
      Highlight Highlight Ich finde es gut und richtig die Solidarität mit den Amerikanern zu zeigen.
      Aber ich kann dich schon verstehen. Für die Uiguren hat sich hierzulande niemand interessiert.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 06.06.2020 21:33
      Highlight Highlight @Scaros. Wenn du so etwas schreibst, hast du schlicht einen Mangel an Informationen. Thema Chancengleichheit in der Bildung. Vor 15 Jahren grosse Erkenntnis, dass ausländische Kinder nicht die gleiche Chancen haben und sie auch nicht bekommen, systematisch benachteiligt werden. Grosse Empörung, selbst bei der Politik. Und wissen Sie, warum sich nicht viel geändert hat? Weil die, deren Kinder auch an die Universität sollen, etwas zu sagen haben in diesem Land und gar kein Interesse daran haben, dass ein Ali oder eine Dragana plötzlich eine ernsthafte Konkurrenz für den eigenen Sprössling ist.
    • Rabbi Jussuf 06.06.2020 22:19
      Highlight Highlight Stefan
      Einfach nur ideologischer Blödsinn.
      Nicht alles was schwarz oder weiss ist, ist auch Rassismus.
      Es gibt keine systematische Benachteiligung in der Schweiz. Dass gewisse Bevölkerungsgruppen eher "bildungsfern" sind, hat andere Gründe.
      Zur Zeit ist es in der Schweiz eher umgekehrt: Es wird ein riesiger Aufwand betrieben, in den Schulen Kinder nachzuholen, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mithalten können. Dieser Aufwand geht zu Lasten der anderen Schüler, so dass das allgemeine Niveau bedenklich leidet!
      Rassismus ist da nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 06.06.2020 21:06
    Highlight Highlight Weiteres Beispiel: In der Schweiz kosten Autoversicherungen für Türken, Albaner, Serben fast das doppelte als für einen Schweizer.

    Wer es nicht glaubt, kann eine Offerte im Internet ausfüllen: einmal als Schweizer, dann das Gleiche als Albaner. Sie können als Albaner 30 Jahre unfallfei fahren und bezahlen eine höhere Rate als ein Schweizer Neulenker.

    Das ist übelste Willkür.
    • Fakten 06.06.2020 21:12
      Highlight Highlight Dass ist richtig so, schliesslich verursachen sie ja nicht in ihrem Heimatland den Schaden.
    • MartinZH 06.06.2020 21:20
      Highlight Highlight @Morgenthaler-Müller: Ist ihr Beitrag ernst gemeint? 🤔 Das hat doch nichts mit "Willkür" zu tun...

      Kennen Sie Empirie? Ist ja klar, dass Versicherungen verschiedene Risiken nicht mit einem Global-Tarif berechnen.

      Junge Männer bezahlen die höchsten Raten, weil sie das grösste Risiko eingehen und am meisten Unfälle bauen.

      Neben dem Geschlecht und dem Alter kommt ls weiteres Kriterium die Herkunft (Nationalität, nicht Hautfarbe [!]) des Autofahrers zum Zug.

      Wären die Tarife für alle gleich, dann wäre das eine Diskriminierung gegenüber denjenigen, die viel weniger Unfälle bauen.

      Schwierig?
    • northvan 06.06.2020 21:23
      Highlight Highlight Versicherungen sind da eher nicht willkürklich. Das ist schlussendlich reine Statistik. Welche Gruppe (wie z b. Alter, Geschlecht, Nationalität etc.) verursachen wie viele Schäden in CHF.... Das ergibt schlussendlich ein Zahl x und ein Risiko y und das dann die Prämie. Willkürlich wäre würfeln der Prämie oder wie die Sterne Konstellation am Tag x ist oder was der Coiffeur des Versicherungsberaters zum Frühstück hatte...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 06.06.2020 21:02
    Highlight Highlight Als Bassist, der mit Afrikanern musiziert, kann ich ein Lied davon singen, wie es ist, wenn man wieder mal auf Bandkollegen warten muss und sie sich einfach nicht melden. Meist lag es aber nicht daran, dass sie unzuverlässig wären, sondern oft dran, dass sie gerade wieder von der Polizei kontrolliert wurden.

    PS: Wer jetzt gedacht hat, dass Afrikaner doch eh unpünktlich seien, der sollte sich das Video noch mal anschauen und sich fragen, wie viel das Zuschrieben von Eigenschaften zu Personengruppen mit Rassismus zu tun hat.

    PPS: Als weisser Bassist kann ich auch davon viele Lieder singen! 😉
    • Ein einsamer Holländer 06.06.2020 23:38
      Highlight Highlight LovEnd
      Du Bassist? Ist das nun etwas neues, dass du nun bei jeder zweiten Wortmeldung damit hausierst? Anhand deiner Comments habe ich dich eher für,n Bundesbeamten gehalten?
      🤔
    • rudolf_k 07.06.2020 00:18
      Highlight Highlight Ach was. Gibt genügend schwarze Ami-Comedians welche sich selbst wegen der Unpünktlichkeit auf die Schippe nehmen. Dass man es mit der Pünktlichkeit nicht ganz so eng nimmt kann man schon in vielerlei anderen europäischen Staaten beobachten, frag irgendjemanden welcher beruflich international zu tun hat. Ein Klischee hat oft einen wahren Hintergrund, was selbstverständlich nicht heisst dass dies auf jeder Person einer Gruppe zutrifft.
    • michiOW 07.06.2020 09:26
      Highlight Highlight @Lowend
      Wir alle haben Vorurteile, das ist menschlich.
      Diese Vorurteile sollten aber nicht unser handeln und denken bestimmen.
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  • Hosesack 06.06.2020 20:57
    Highlight Highlight Warum so harmlos?
  • Froggr 06.06.2020 20:52
    Highlight Highlight Die Frage ist immer inwiefern dieser „strukturelle Rassismus“ gerechtfertigt ist. Schwarze sind weitaus öfters für strafbare Delikte verantwortlich. Dass sie mehr angehalten werden, ist nur logisch. Warum haben sie weniger Kredite erhalten? Möglicherweise ist die Ausfallquote bedeutend höher. Möglicherweise natürlich auch nicht. Aber ohne die Hintergründe zu checken, kann man keinen strukturellen Rassismus unterstellen.
    • Lord_ICO 06.06.2020 23:17
      Highlight Highlight Du schreibst hier von Hintergründen checken und brichst es dann in deinen anderen Kommentaren doch nur auf schwarz und weiss herunter. Die höhere Kriminalitätsrate, hängt wohl eher mit der tieferen sozialen Schicht zusammen, in der sich POC in den USA häufig befinden und das kommt daher, dass man ihnen lange Besitz und Kredite verwehrt hat. Aber ja man kann es natürlich auch einfach auf die Hautfarbe herunterbrechen, macht man aber nur, wenn man etwas beschränkt ist.
    • Pafeld 07.06.2020 03:20
      Highlight Highlight Das schwarze häufiger kriminell sind, liegt daran, dass sie in der Alterkategorie zwischen 20 und 30 überdurchschnittlich oft vertreten sind. Da sind auch weisse überdurchschnittlich oft kriminell. Hinzu kommt eine überdurchschnittliche hohe, nicht selbst verschuldete Mittellosigkeit, welche eben in Armutskriminalität resultiert. Ohne den eben erwähnten strukturellen Rassismus wären sie auch nicht auffälliger, als andere. Die Auffälligkeit resultiert eben aus dem Rassismus, und nicht umgekehrt. Denn Rasissmus benötigt lediglich Vorurteile. Ob sie nun Hand und Fuss haben oder nicht, ist egal.
    • Vintage 07.06.2020 08:01
      Highlight Highlight Und da haben wir es wieder, die Schwarzen sind selbstverständlich selber schuld.
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  • steSch 06.06.2020 20:50
    Highlight Highlight Danke für das informative, gut dokumentierte Video! Und wie es Banksy formuliert: Es ist an uns Privilegierten, Rassismus aus der Welt zu schaffen, indem wir das System dahingehend verändern, dass jede Art von Diskriminierung in den Köpfen keinen Platz mehr findet.
  • MartinZH 06.06.2020 20:49
    Highlight Highlight Rassismus ist zu verachten!

    Zu postulieren, dass es in der Schweiz einen "strukturellen Rassismus" geben würde, ist nicht seriös!

    Wenn es "strukturell" wäre, dann müsste sich dieser Rassismus "in den Strukturen" manifestieren. Dies ist aber bei weitem nicht der Fall. Strukturell würde zum Beispiel bedeuten, dass es "Rassen-Gesetze" oder "etablierte Strukturen" geben würde, wie in einem Apartheid-Regime. Mit solchen Strukturen ist die Schweiz keinesfalls in Verbindung zu bringen. Im Gegenteil: Es gibt Gesetze gegen Diskriminierungen.

    Das Thema Rassismus nun noch oberflächlich bewirtschaften?
    • boexu 06.06.2020 21:02
      Highlight Highlight Nan kann es auch verdrängen...
    • Onkel Jenny 06.06.2020 21:07
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • ikb-3-cse-8 (ehem.: weachauimmo) 06.06.2020 21:08
      Highlight Highlight @MartinZH:
      Deinem Kommentar kann ich nur zustimmen.

      Das Video ist gut gemacht, die Fakten darunter sind offensichtlich auch gut recherchiert, der strukturelle Rassismus wird entsprechend gut erklärt, jedoch hält sich Helene inkonsequenterweise nicht mehr an ihre soeben erklärte Definition, sobald sie Bezug auf die Schweiz nimmt.
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