«Leidet an Angstzuständen»: Nächste Vernehmung von Jacques Moretti verschoben
Die ursprünglich für Dienstag geplante nächste Vernehmung des Barbetreibers Jacques Moretti im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe in Crans-Montana VS in der Silvesternacht findet zumindest vorläufig nicht statt. Zu den Gründen der Verschiebung macht die Staatsanwaltschaft keine Angaben.
Die Walliser Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud bestätigte am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, dass der Termin am 7. April abgesagt sei. Zuerst über die Absage berichtet hatte der «Corriere del Ticino». Es würden keine weiteren Angaben gemacht, so Pilloud.
Die Tessiner Tageszeitung berichtete, der Mitbesitzer der Unglücksbar «Le Constellation» habe Arztzeugnisse vorgelegt, worauf die Vernehmung abgesagt worden sei. Der Blick schreibt, in einem Dokument erkläre der Arut Morettis, dass dieser infolge der Ereignisse am 1. Januar und seiner Inhaftierung unter einer Depression leide. Sein Anwalt sagt: «Er leidet an Angstzuständen.» Ein neuer Termin stehe noch nicht fest.
Jacques Moretti hätte am Dienstag zum dritten Mal von der Staatsanwaltschaft als vernommen werden sollen. Seine letzte Vernehmung fand am 11. Februar statt. Weitere Personen- darunter der Gemeindepräsident von Crans-Montana, Nicolas Féraud – sollen in den nächsten zwei Wochen vernommen werden. (dab/sda)
