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Thun in weiss: Hagelsturm zog über die Schweiz



In der Region Thun, aber auch in Gebieten der Westschweiz, hat es am Mittwochabend zeitweise wie aus Kübeln gegossen. Über der Region Thun ging am späteren Nachmittag ein Hagelsturm mit starkem Regen nieder. Bei der Polizei gingen innert kürzester Zeit an die 50 Meldungen ein.

Diese betrafen vor allem vollgelaufene Keller und Heizungsräume, überflutete Strassen und überlaufene Bäche, wie Polizeisprecherin Regina Aeberli auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte.

Ein Augenzeuge berichtete von haselnuss- bis baumnussgrossen Hagelkörnern, die in Thun niedergingen. Anschliessend habe es wie aus Kübeln gegossen.

Auf dem News-Portal der «Berner Zeitung» sind Leserbilder zu sehen, die den Niedergang grösserer Hagelkörner dokumentieren. Von der Region Thun aus zog die Gewitterzelle weiter Richtung Emmental und Innerschweiz.

Auch in der Westschweiz war der Regen örtlich heftig. In Yverdon-les-Bains VD kamen Autofahrer gegen 19.30 Uhr nur noch im Schritttempo voran. Nach Angaben der Polizei musste der Verkehr auf der Autobahn A1 sogar angehalten werden. Weil der Pomy-Tunnel der A1 bei Yverdon überflutet war, war eine Umleitung nötig.

Am späten Abend und in der Nacht wurden weitere Gewitter erwartet. MeteoSchweiz warnte im gesamten Gebiet nördlich der Alpen vor erheblicher Gefahr durch Gewitter. (kubI/sda)

Viel Schaden

Der Regen und Hagel führten zu überfluteten Kellern und legten Bahnstrecken lahm. So ist etwa die Strecke zwischen Bern und Solothurn auf dem Abschnitt zwischen Lohn-Lüterkofen und Fraubrunnen unterbrochen. Dies weil im Stellwerk Bätterkinden BE ein Blitz eingeschlagen hat. Wie aus einer Bahnverkehrsinformation vom Donnerstagmittag hervorgeht, bleibt die Strecke bis mindestens um 1 Uhr in der Nacht auf Freitag unterbrochen.

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