Schweiz
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Bolgen Plaza

Blick auf die Terrasse des «Bolgen Plazas». bild: zvg

Wie ein Zürcher (mit gutem Grund) den Davoser Après-Ski zerstört

Das «Bolgen Plaza», ein Aushängeschild des Davoser Tourismus', darf nur noch bis 19 Uhr offen bleiben – eine kleinere Katastrophe für die Region. Der Grund dafür ist eine Beschwerde eines Zürcher Zweitwohnungsbesitzers, der nun als Tourismus-Killer hingestellt wird. Doch er hat gute Gründe für sein Vorgehen.



Wer Davos kennt, kennt das «Bolgen Plaza» am Fusse des Jakobshorns und hat im Lokal ziemlich sicher auch schon einmal über den Durst getrunken. Denn das «Plaza» ist nicht nur Restaurant, es hat sich im Verlaufe der Jahre zu einem Ausgangs- und Après-Ski-Tempel entwickelt. Und genau hier liegt das Problem. 

Noch in den 1990er-Jahren stand dort, wo jetzt der imposante Bau steht und während der Wintersaison jeden Abend Halligalli inszeniert wird, ein kleines Lokal. Damals war Kurt Compagnoni schon Besitzer einer Überbauung ganz in der Nähe des heutigen «Plazas», gebaut hat sie sein Vater. 

Plaza

Das «Plaza» liegt an bester Lage. bild: zvg

«Es ist zu befürchten, dass sich nun Gäste Wintersportorten im Ausland zuwenden. »

Bergbahnen Davos Klosters

In der Zwischenzeit ist viel Geschirr zerschlagen worden zwischen Compagnoni und den Bergbahnen Davos Klosters und nun liegt ein Bundesgerichtsentscheid aus Lausanne vor. Dieser besagt: Fertig Party, das Plaza darf nicht mehr wie bisher bis 23 Uhr geöffnet haben. Um 19 Uhr heisst es ab sofort Lichter löschen. 

Die Empörung darüber ist riesig. Die Bergbahnen, zu welcher das «Plaza» gehört, lassen verlauten: 

«Wir bedauern den Entscheid ausserordentlich. Es stimmt nachdenklich, dass in der Schweiz die Partikulärinteressen eines Anwohners den Betrieb eines seit beinahe 20 Jahren bewährten, problemlosen und für die ganze Region Davos/Klosters wertschöpfenden Gastronomiebetriebs, einschränken kann. In Zeiten, in denen alle über den starken Franken und den kränkelnden Wintertourismus klagen, ist dies ein äusserst bedenkliches Zeichen für die gesamte Tourismusbranche. Der Entscheid widerspiegelt letztlich jedoch leider die Rahmenbedingungen, die eine erfolgreiche Entwicklung in der Schweiz vielerorts behindern.» 

Video: kaltura.com

Weiter machen die in Davos äusserst mächtigen Bergbahnen darauf aufmerksam, dass sich viele Gäste nun nach 19 Uhr nach anderen Angeboten umsehen müssten. Nicht wenige Gäste würden diese Alternativen wohl nur zum Teil, wenn überhaupt, in Davos finden. Zu befürchten sei, dass sie sich Wintersportorten im Ausland zuweden. 

«Die Empörung der Bergbahnen ist gespielt.»

Armon Vital, Anwalt von Kurt Compagnoni

Der Schuldige an all dem sei Kurt Compagnoni, der Zweitwohnungsbesitzer, dessen Vater in Davos aufgewachsen ist. Compagnoni wohnt momentan in Rümlang im Kanton Zürich

Plaza

Das «Plaza» (vorne) und die Wohnung von Compagnoni (hinten rot umrahmt).

Er selber redet nicht, sein Anwalt hingegen findet klare Worte. Armon Vital spricht gegenüber watson von gespielter Empörung seitens der Bergbahnen. Der Sachverhalt sei klar: «Das Plaza steht in der Landwirtschafts- und Wintersportzone und eben nicht in einer Bauzone.» Der Entscheid des Bundesgerichts sei deshalb nicht mehr als fair. 

2008 begann die Posse. Damals sollte das «Plaza» erneut erweitert werden. Ohne Bewilligung bauten die Bergbahnen eine Aussenterrasse. Compagnoni wehrte sich dagegen. «Auch, weil die Mieter seiner Überbauung Mietzins-Reduktionen forderten – des Lärms wegen», sagt Vital. 2012 hiess das Bundesgericht die Beschwerde Compagnonis gut. Lausanne ordnete den Rückbau der Terrasse an, was die Bergahnen auch taten. Ausserdem sollte das «Plaza» die Betriebszeiten anpassen. Hier fanden sich Compagnoni und die Bergbahnen nicht. 

Plaza

Aus dieser Sicht ist zu sehen, wie nahe Compagnonis Wohnung (links) beim «Plaza» liegt.

Auch die Gemeinde mischte mit und beschloss, das «Plaza» dürfe nur noch bis 23 Uhr geöffnet haben. Das reichte Compagnoni nicht, er zog das Urteil weiter und hat nun Recht bekommen. 

Vital überrascht die «aggressive» Tonart der Bergbahnen, da der jetzige Entscheid eigentlich nur das Urteil von 2012 stütze. Weiter ist er erstaunt, dass sich die anderen Gastrobetreiber nie gegen das «Plaza» gewehrt haben. Es sei wettbewerbsverzerrend, dass das «Plaza» relativ günstig in der Landwirtschaftszone habe ausbauen und dann dort Feste feiern können, während das für alle anderen nur in der viel teureren Bauzone möglich sei. 

Ob, und wie sich der Konflikt weiterentwickelt, ist schwer vorauszusagen. Irgendwie gibt es bei dieser Auseinandersetzung aber nur Verlierer. 

So schön war es in der Schweiz, als es noch schneereiche Winter gab

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hans der Dampfer 20.10.2016 22:46
    Highlight Highlight Die Ironie von dem ganzen ist doch, dass die Städter immer gut genug waren um immer neue Zweitwohnungen zu bauen aber wehe die verlangen dann auch noch das Gesetze eingehalten werden. Diese bösen Zweitwohungsbesitzer! Es ist zum lachen.
    • Masche 21.10.2016 08:29
      Highlight Highlight @derSpecht: Waren es nicht gerade die Bündner, welche zusammen mit den Wallisern und dem Innerschweizern die Zweitwohnungsinitiative vehement ablehnten. Wenn man für Zweitwohnungen stimmt, muss man auch die Zweitwohnungsbesitzer akzeptieren, sonst ist man unglaubwürdig.
  • _ariane 20.10.2016 11:17
    Highlight Highlight Schon ein kleiner Skandal, dass ein Zweitwohnungbesitzer, der vielleicht 3-4 Wochen im Jahr in Davos ist, mit dem durchgekommen ist, die Anwohner hat das schliesslich ja nicht gestört...
    • Masche 21.10.2016 08:31
      Highlight Highlight Und offensichtlich sind einige seiner Mieter sogar Einheimische, für die es die Erstwohnung ist.
  • greenfields 20.10.2016 11:09
    Highlight Highlight Da warten wir doch gespannt darauf, bis sich ein weiterer Bünzli plötzlich über den Torjubel im Eishockeystadion, resp. über feiernde Eishockeyanhänger beschwert. Gut, Match ist nicht jeden Abend (ausser am Spengler-Cup), trotzdem, gem. der nun angewandten Logik ist die Chance gegeben, dass dann dem HCD-Publikum verboten werden könnte, ab 19 h bei einem HCD-Treffer lautstark zu jubeln (Stille wie bei einer Beerdigung, da Spielbeginn 19:45 h), könnte ja einen Unterländerbünzli noch aus dem Bett hauen... (auch wenn er gebürtiger Bündner ist, wer im Unterland wohnt ist für mich ein Unterländer).
    • Hans der Dampfer 20.10.2016 22:53
      Highlight Highlight Schon witzig gell?
      Sie sind wahrscheinlich auch einer jener die dann lärmgeplagten Städtern sagen sie sollen doch aufs Land ziehen weil Zürich nun mal Ausgang sei..
      Aber wenn Ihnen geltende Gesetze nicht so viel sagen dann liebäugeln sie doch mal mit einem Umzug nach Syrien oder Afghanistan. Ich habe gehört das man es dort nicht so mit dem Gesetzbuch hat. Das könnte doch was für sie sein?
  • Büsi 20.10.2016 11:02
    Highlight Highlight Die Gesetzeslage ist klar und das Urteil somit absolut gerechtfertigt. Ich finde es bedenklich, jetzt dem "bösen Zürcher" sein legitimes Recht abzusprechen und zu fordern, dass ein Lokal, welches offenbar schon mit illegalen Bauten aufgefallen ist, über das Gesetz zu stellen, nur damit man sich gediegen vier Stunden länger die Birne zusaufen kann... Das ist doch traurig!

    Wir haben Gesetze. Ja, auch Baugesetze. Die sind einzuhalten. Von einer Saufbar ebenso wie vom bünzligen Zürcher Zweitwohnungsbesitzer. Gleiches Recht (und Pflichten) für alle. Punkt!
    • engeliii23 20.10.2016 13:02
      Highlight Highlight Sagte der Stadtzürcher.
      Alles auf die Goldwage legen und keine Kulanz kennen. Man könnte auch miteinander reden.

      Wenn man einen Block so nahe an der Piste besitzt, ist es schon fast fahrlässig, nicht mit dem Lärm etc. zu rechnen, wieso muss der also nun so auffahren?
    • Masche 20.10.2016 23:35
      Highlight Highlight @engeliii23: Es ist ja nicht der Lärm der Piste, dieser hört ja um 19:00 Uhr auf, sondern der nicht zonenkonforme der Bar. Zudem, der Block stand schon da, als das "Plaza" noch zonenkonform eine reine Skihütte war. Was soll da fahrlässig sein?
  • florian.k 20.10.2016 10:16
    Highlight Highlight 1. Davos soll bitte nicht jammern, Ihnen laufen die Gäste davon. Während umliegende Ski Gebiete (ja auch in der Schweiz) geschickt investieren, tritt Davos Klosters auf der Stelle. Selber schuld.
    2. Wenn ich als Gast nun "nur" noch bis 19.00 meine Lampe füllen kann, geh ich halt nachher wo anders hin. Aber dann muss ich doch nicht gleich das Skigebiet wechseln..
    3. Neben dem Namen auch noch die Wohnung des Klägers zu umkreisen, finde ich eher bedenklich. Schreibt doch gleich noch seine Handy Nummer hin
    4.
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  • Samy Kulturattentat D 20.10.2016 08:32
    Highlight Highlight Was soll dieser idiotische Bericht? Davos ist eine Stadt und in einer Stadt soll es auch Ramba-Zamba geben dürfen. Das Bolgen ist schweizweit bekannt, bietet spannenden Künstlern eine Bühne und klar ist es für viele ein Ort um über den Durst zu trinken - so wie es in jeder Stadt solche Lokale gibt. Der griesgrämige Hausbesitzer ais dem Unterland soll gefälligst in seinem Wohnsitz bleiben und schweigen, ob es ein Bolgen gibt und wie lange das öffnen darf sollen die Einheimischen entscheiden dürfen.
    • EvilBetty 20.10.2016 11:16
      Highlight Highlight Nope, dies entscheidet das Gesetz.
    • Masche 20.10.2016 23:39
      Highlight Highlight @Samy Kulturattentat D: Das "Plaza" steht aber nicht in einer Stadt sondern gesetzeswidrig in der Landwirtschaftszone, wo solche Aktivitäten nicht erwünscht sind. Das war den Besitzern schon vor 20 Jahren bekannt, meinten aber, sich nicht daran halten zu müssen.
    • Samy Kulturattentat D 21.10.2016 10:14
      Highlight Highlight @Masche das ist ein Problem das stimmt. @EvilBetty was bist du für eine lahme Träne?
    Weitere Antworten anzeigen
  • elco 20.10.2016 04:51
    Highlight Highlight Es ginge ja auch anders, auch in Österreich ist in solchen Lokalen meist nur bis 19 Uhr ramba-zamba. Dann ist Schluss, es wird geräumt und ab 20 Uhr wird es zum urigen Speiselokal.
    Die Leute die bis 23 Uhr durchsauffen kotzen dann vor die feinen Hotels, die will und braucht eigentlich niemand.
    • Lichtblau 20.10.2016 20:06
      Highlight Highlight Irgendwie schräg. Müsste es nicht vorher ein "uriges" Speiselokal sein und erst nach 22h ein Saufschuppen? Mir ist die Reihenfolge erst essen, dann saufen irgendwie geläufiger.
    • elco 21.10.2016 08:43
      Highlight Highlight Es heisst Après-Ski, nicht Après-Essen
  • meliert 20.10.2016 01:59
    Highlight Highlight Wenn Davos als Wintersportort steht oder fällt wegen der Öffnungszeit eines Saufschuppens, dann ist es wirklich ein Armutszeugnis für diese "mondäne" Ortschaft!
  • MaxHeiri 20.10.2016 01:43
    Highlight Highlight Feiern bis leider nur um 7pm und dann seine Blase beim Häuschen von Kurt leeren gehen😎
  • forest hill 20.10.2016 00:49
    Highlight Highlight "Lausanne ordnete den Rückbau der Terrasse an, was die Bergahnen auch taten" !!

    Man kanns ja mal versuchen ;-) Ohne diese Gerichtskosten könnte vielleicht ein Tagespass etwas günstiger sein, oder eine Küchenhilfe etwas besser bezahlt werden.
  • nino86 19.10.2016 23:55
    Highlight Highlight Herr Burch, haben Sie Herrn Vital auch gefragt, ob die Mieter, die angeblich eine Mietzinsreduktion verlangt haben, diese auch bekommen haben? meines Wissens sind die Miet- und Eigentumswohnungen in dem Gebiet sehr gefragt ... zudem, die Baukosten sind ja nicht deshalb tiefer, weil das Gebäude in der Landwirtschaftszone liegt. Der Landpreis schon, aber das Land gehört der Bergbahn schon seit Ewigkeiten. Die Davoser werden sich jedenfalls bedanken, wenn das Apres Ski Volk in Zukunft statt etwas abseits im Bolgen mitten im Dorf feiert.
    • Hierundjetzt 20.10.2016 08:16
      Highlight Highlight Ist doch schön, das eure Gäste endlich in der Dorfmitte feiern können

      Oh wait...
  • forest hill 19.10.2016 23:31
    Highlight Highlight Unsere Freunde in den Bergen wollens einfach nicht kapieren.

    Man kann nicht für einen Sch..ss - Service den Kunden die Kohle aus dem Sack ziehen und gleichzeitig jegliche Regeln ignorieren, geht gar nicht !

    Und es wäre an der Zeit, aufzuhören mit der unsäglichen "Frankenstärke" zu argumentieren, nur noch abgelutscht. Ihr dürft die Fehler ruhig auch mal bei euch suchen, billige Ausreden helfen nicht.
  • koks 19.10.2016 23:28
    Highlight Highlight In der Schweiz bekriegen sich die Wohlhabenden (Compagnoni) mit den Mächtigen (Bergbahnen). Der Normalbürger hat nichts zu melden, er kann sich die Anwälte gar nicht leisten. Dafür kann er zum halben Preis bei freundlichen Gastgebern in Österreich Ferien machen. Geht auch.
  • whatthepuck 19.10.2016 23:19
    Highlight Highlight Das Bolgen Plaza geht ja nicht zu, es macht einfach früher Feierabend. Wer bei Pistenschluss runterfährt kann immernoch 2-3 Stunden Halligalli haben wenn er will.

    Die Besitzer haben sich hier jahrelang mit einem rechtswidrigen Betrieb eine goldene Nase verdient. Man hat ihnen nichts verboten; man hat nur endlich einmal das Recht durchgesetzt.

    Zonenordnung gibt es nicht einfach zum Spass. Und es ist auch nicht Sinn der Sache, illegale Betriebe in die Legalität umzuzonen, nur damit dann Ruhe ist. Ein Zonenplan ist genauso verbindlich wie ein Gesetz im ZGB. Selber Schuld, wer das nicht weiss.
  • ArcticFox 19.10.2016 23:10
    Highlight Highlight das rote pferd macht...
    und das jeden abend! freunde, da lebt es sich in der psychiatrie ja besser...
  • Lueg 19.10.2016 22:39
    Highlight Highlight BTW Copagnoni ist ein heruntergekommener Davoser und nicht ein nachobengereister Zürcher.
  • pistolpete 19.10.2016 20:46
    Highlight Highlight Was sich die Bergbahnen Davos herausnehmen, um Umsatz zu machen, ist eine Frechheit. Beispiele: will man für sein Kind im Restaurant einen leeren Teller zum mitessen, kostet das sFr. 5.00. oder bei Halbtages- oder Tageskarten zahlt man für die Plastickarte zusätzlich sFr. 5.00 - und man kann sie nicht zurückgeben. Aha, die Bergbahnen wollen jetzt auch Parties veranstalten, um ihre Wasserkopforganisation auszulasten. Der Schuss ging zum Glück nach hinten los. Gibt's halt bald wieder einen Preisaufschlag, um die Gerichts- und Anwaltskosten wieder reinzuholen.
    • Fabio74 19.10.2016 22:11
      Highlight Highlight Du schreibst am Thema vorbei. Weil das eine mit dem anderen Null und ncihts zu tun hat.
      Am Bolgen fanden schon Jahrelang Parties statt.
      Die Chipkarte kostet überall CHF 5 aber man kann sie wieder aufladen und auch anderswo verwenden.
      Der leere Teller ist bisschen teuer, aber gratis würde ich ihn nicht geben.
  • Aliyah 19.10.2016 20:18
    Highlight Highlight Kann doch nicht wahr sein! Kann man denn nicht miteinander reden und evtl. Kompromisse schliessen? Wenn eine Partei nicht mit sich reden lässt nimmt man halt eine Fachperson mit (gibt ja schon für ziemlich viele Angelehenheiten iwelche Ombudsstellen) Diese Anwaltssache ist die Erwachsenenversion von "I sägs imfall am mami!"
    • daenu 19.10.2016 22:06
      Highlight Highlight Falsch, es geht um genau 2 Sachen: Bauzone und Wettbewerbsverzerrung. Das die Bergbahnen das überhaupt gemacht haben ist sehr kurzsichtig wenn nicht idiotisch.
  • äti 19.10.2016 20:17
    Highlight Highlight Eigentlich ist ja alles klar. Dass die Motivation für den Streit, seitens Herr Campganoni, eine mögliche Mietzinsreduktion/verlust war, finde ich garstig. Von wegen Lärm im Winter wären bestimmt resistentere Mieter zu finden gewesen. Hätte er gewollt.
    • Hierundjetzt 19.10.2016 20:59
      Highlight Highlight Ok. Es ist ja nicht Dein Geld.

      Geld, dass Du nur deshalb verlierst weil der Nachbar laut ist.

      😉
    • äti 19.10.2016 21:46
      Highlight Highlight Jeder denkt anders. Ein anderer hätte mit der Nähe zur Bahn und Festivitäten sogar mehr Miete bekommen können. 😀
    • ArcticFox 19.10.2016 23:08
      Highlight Highlight vieleicht wären in davos auch intelligentere gäste zu finden die in ihrem winterurlaub keine kopie des schwachsinnisierten primitiven ballermann haben müssen.
      ich gehe nicht mehr on den skiurlaub weil ich diesen infantilen party kack nicht zum aushalten finde...
    Weitere Antworten anzeigen
  • WolfCayne 19.10.2016 20:01
    Highlight Highlight Davos doch bitte auch in die Sparte «Graubünden» aufnehmen, danke.
    Gehört mindestens so stark zum Thema wie ein Rechtsrockkonzert in Rapperswil.
  • iNDone 19.10.2016 19:59
    Highlight Highlight Es gibt hier in Davos genügend lokale um zu feiern. Apreschi bis um 19:00 dann ins Hotel duschen und umziehen, danach gepflegt was essen gehen und dann nach Lust und Laune In einem der zahlreichen Nachtlokale weiterfeiern. Wo ist das Problem? Deswegen geht doch niemand ins Ausland, Davos hat andere Probleme und der Herr Branschi mit seiner DDO ist Teil des Problems und nicht der Lösung.
    • füdli 19.10.2016 20:48
      Highlight Highlight genau, eine neue definition für den CH-apresski erfinden und durchsetzen! luschtig bism sibni, nachher gepflegt.
    • iNDone 20.10.2016 05:49
      Highlight Highlight @füdli Die Bergbahnen haben viel zu lange auf diesen halligalli-Ballermann-Tourismus gesetzt aber das ist nicht nachhaltig. Gerade die Zweitwohnungsbesitzer (auch die aus Zürich) gehören zu den treusten und wichtigsten Gästen. Übrigens wer hat denn definiert das Apres-Ski bis in alle Nacht dauert?
  • atomschlaf 19.10.2016 19:33
    Highlight Highlight Offenbar schliesst sich das Bolgen Plaza ja fast direkt ans Siedlungsgebiet an. Die Gemeinde soll die Parzelle einzonen und gut ist.
    • Beaves 19.10.2016 19:58
      Highlight Highlight ...und genau das hat Davos verschlafen!
    • Christoph Obi Oberhänsli 19.10.2016 21:41
      Highlight Highlight Abstimmung erfolgt Ende November
  • Schnabbra 19.10.2016 19:27
    Highlight Highlight Es ist nicht möglich, dass ein Unterländer (Zürcher) in irgendeinem Bergdorf irgendetwas aus "gutem Grund" verbieten darf. Es ist jedesmal das selbe. Irgendeiner aus der Stadt hat das Gefühl, er müsse in die heile Welt in die Berge. Nach der ersten Nacht stört ihn dann entweder die Kuhglocke, der Kirchturm, der rauschende Bach die Nachbarsfrau, der Töfffahrer oder was weiss ich. Jedenfalla geht er dann gleich auf jeden und alles mit einem Anwalt los. Ojee...
    • Hierundjetzt 19.10.2016 21:03
      Highlight Highlight NFA nehmen wir dann gerne von der Stadt.

      Gleiches Recht für alle? Nö. Erst ab der 3 Generation.

      Ich bin heute ein wenig böse, ich weis.

      Aber stell Dir vor, bei uns haben nur 3 Personen unser Stadion verhindert.

      Trotz Volksabstimmung.
    • daenu 19.10.2016 22:09
      Highlight Highlight Ohne NFA und Subventionen gäbe es kaum mehr Bergbewohner.
    • baBIELon 19.10.2016 22:45
      Highlight Highlight Hast du den Artikel überhaupt gelesen?
  • lemeforpresident 19.10.2016 19:10
    Highlight Highlight Die Bergbahnen brauchen sich nicht über abwandernde Kunden zu beklagen, sie haben sich im Bereich Rinerhorn/Pischa selbst ins Knie geschossen...
  • m.e. 19.10.2016 19:08
    Highlight Highlight Da alle sagen: Gesetz ist Gesetz? Darf dann der Bergbahnbetreiber dem Kläger künftig das Skibilett verweigern? Sie dürfen sicherlich selbst entscheiden wem sie ein Ticket verkaufen. Recht ist Recht!
  • gnp286 19.10.2016 18:57
    Highlight Highlight In den letzten Jahren ist man den Bergbahnen politisch teilweise sehr entgegengekommen was Grundstücke und Naturschutz betrifft. Ein Hauptargument für den Tourismus in der Schweiz ist die Landschaft. Für Halligalli hats sonst in Davos genug Platz.

    Das Argument 'die Touristen wabdern ab' wird gerne und oft gezogen. Aber das hat teilweise auch mit der Arroganz und der Unfreundlichkeit der Bergbahnen und des Personals zu tun. Sorry, geht mal nach Österreich und schaut was Gastfreundschaft ist.
  • x4253 19.10.2016 18:50
    Highlight Highlight Einfach ausgedrückt: Der Betreiber hat auf dir Zonenordnung und die Gesetze gesch*ssen. Dafür kriegt er nun die Quittung.
    Und das ist auch richtig so!
    Stellt euch vor das BG hätte entschieden, dass die Zonenordnung hier nicht gilt. Die Bauunternehmer würden mit sicher jubeln :/
    • sanibaer 19.10.2016 23:14
      Highlight Highlight Aha jetzt sind nur die bergbahnen schuld und die gemeinde hat das ja nicht bewilligt nein. Wen mann keine ahnung hat ist es vieleicht besser sich zu informieren.
    • x4253 20.10.2016 08:28
      Highlight Highlight Besser informieren sollen hätten sich die Bergbahnen. Als Unternehmen hätten sie zumindest die Risiken bezüglich nicht zonengerechter Nutzung abklären können. Literatur (Essay, Urteile etc.) gibt es zu genüge. Ansonsten hätten sie einfach bei G.Fry vom Uetliberg anrufen können :p
  • What’s Up, Doc? 19.10.2016 18:48
    Highlight Highlight Welch ein First World Problem, geht ins Hotel/Ferienwohnung duschen, zieht euch um und geht um 20:00 (habt jetzt ja 60 Minuten Zeit) in die Bolgenschanze oder sonst in eine Bar hier oben, ist ja nicht so das es keine anderen gäbe.
    Würde auch gleich hier (https://www.watson.ch/Schweiz/Blogs/996152089-First-World-Problems-Switzerland) unter den ersten Punkt passen.
    • Ani_A 19.10.2016 19:59
      Highlight Highlight Ich bin absolut mit dir! Und das sage ich als alljährlicher Feriengast in Davos (inkl. Plaza natürlich)...
  • wasylon 19.10.2016 18:39
    Highlight Highlight Ein kleiner Kinderskilift aufstellen, jedem Abend ein Nachtskifahren durchführen. Dadurch ist «Standortgebundenheit» des Betriebs wieder gegeben und das Plaza kann bis 24 Uhr geöffnet bleiben🙂
  • Novize 19.10.2016 18:26
    Highlight Highlight Wirklich doof wie die Angelegenheit ausgegangen ist. Hätte man wohl auch mit etwas Stutz (ein Huni oder so) an Campganoni lösen können. Klar das der Wert der Wohnung durch die Emissionen der Bolga Schanze sinkt. Die Bergbahnen haben wohl etwas zu hoch gepokert. Nach dem Bundesgerichtsurteil lässt sich das Ganze nun nicht mehr einfach gerade biegen ...
    • soulcrates 19.10.2016 22:50
      Highlight Highlight bolgenPLAZA! nicht bolgenschanze...
  • Mandeli 19.10.2016 18:22
    Highlight Highlight Find es auch daneben. Aber Zürcher-Bashing... Was sollen diese Kommentare? Die Bündner wählen ja sogar Zürcher in den NR. Soll's jetzt doch Frau Martullo richten.
    • meliert 20.10.2016 07:37
      Highlight Highlight Stimmt, was würden die Bündner ohne Zürcher machen? Geissen hüten?
  • walsi 19.10.2016 18:16
    Highlight Highlight Recht ist Recht und soll Recht bleiben. Das Lokal verstösst gegen das Gesetz, würde es das nicht tun hätte der Kläger vor Gericht verloren. Allen die sich nun aufregen kann man erwidern. Gesetze können geändert werden, es steh also allen Befürwortern aus Davos und dem Bündnerland frei sich für eine Gesetzesänderung einzutreten. Wenn die dann kommt, kann das Lokal auch länger offen bleiben. Das würde natürlich ein bisschen Engagement verlangen und dass ist, wie man weiss, sehr mühsam und man könnte dabei bei einzelnen Menschen anecken.
  • Ville_16 19.10.2016 18:12
    Highlight Highlight Die Schweiz das Bünzliland Nr. 1.
    • Peeta 19.10.2016 22:10
      Highlight Highlight Vor allem ist die Schweiz ein Rechtsstaat. Und das ist gut so.
    • daenu 19.10.2016 22:12
      Highlight Highlight ja sicher die Davoser Bergbahnen tragen vermutlich etliches dazu bei
    • Barracuda 20.10.2016 09:02
      Highlight Highlight Da machst du es dir aber verdammt einfach... Das Totschlag-Argument aller Querulanten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Panettone 19.10.2016 18:01
    Highlight Highlight ...sehr spezielle Schlussfolgerung von Davos Tourismus, dass mit reduzierten Öffnungszeiten im Bolgen Plaza nun die Touris ins Ausland abwandern!
    Hat Davos wirklich nicht mehr zu bieten als dieser eine Tempel?
  • Elmar Netzer 19.10.2016 18:00
    Highlight Highlight Seine eigene Probleme vertuschen indem er eine klage weiter zieht. Es ist bestimmt nur im Winter Gaudi Los.
    Arme Menschen die das nicht tollerieren können.
    • meliert 20.10.2016 07:39
      Highlight Highlight Möchte sehen, ob Sie Ihre Meinung nicht ändern würden, falls Sie daneben wohnen würden?
  • Toerpe Zwerg 19.10.2016 17:53
    Highlight Highlight Ihr sucht den guten Grund? Hier ist er in einem Wort:

    Landwirtschaftszone.

    Nicht sooo schwierig zu verstehen, oder? Wieso denn nicht einen kleinen Wohnblock hinstellen? Oder ein Kernkraftwerk? Wieso zont die Gemeinde nicht um?
  • Ano Nym 19.10.2016 17:43
    Highlight Highlight Und ein weiteres beispiel wie es zürcher schaffen im ganzen land wie die grössten ... dazustehen.
    Eigentlich ungerecht den anderen gegenüber! (Ich kenne einen, der war mal ganz in ordung...😅)
    • toobitz 19.10.2016 19:22
      Highlight Highlight Ja ist doch schön, dass man das ganze uninteressante Zeugs von wegen Gesetzen, Verordnungen und geltendem Recht beiseite lassen und stattdessen Züri-Bashing betreiben kann.
  • remim 19.10.2016 17:31
    Highlight Highlight Wegen Lärmproblemen können noch viele Clubs, Bars und Konzertlokale in der Schweiz ein Liedchen singen, da genügt meist schon ein einzelner Anwohner der sich gestört fühlt um diese Lokale in Bedrängnis zu bringen.
    • BoomBap 19.10.2016 19:24
      Highlight Highlight Ja, aber das Kugl in SG hat "gewonnen" 💪
    • daenu 19.10.2016 22:16
      Highlight Highlight Das tragische der meisten Clubs ist, dass sie im Gegensatz zum vorliegenden Fall in den richtigen Zonen liegen, fast alles richtig machen und dennoch in Bedrängnis kommen oder gar schliessen müssen. Aber dein Vergleich hinkt zu 100%!
  • ströfzgi 19.10.2016 17:31
    Highlight Highlight Das wärs dann gewesen mit Aufträgen an die Elelektro Compagnoni...

    • giftzwerg 20.10.2016 09:11
      Highlight Highlight woher weisst du, dass es sich hier um die selben compagnonis handelt?
    • Marbek 20.10.2016 09:13
      Highlight Highlight Das darfst du natürlich so sehen. Aber jemand zu bestrafen, weil er auf geltendem Recht beharrt, finde ich irgendwie dämlich.
  • Peter Enis 19.10.2016 17:31
    Highlight Highlight Was genau waren die guten Gründe lieber Felix? Nur der Lärm? Für mich nicht nachvollziehbar... (stehe auf der Seite der Bergbahnen,auch wenn diese sich nicht klug verhalten haben)
    • Felix Burch 19.10.2016 17:46
      Highlight Highlight Es ist Landwirtschaftszone. Ich finde es auch nicht toll, aber Gesetz ist Gesetz.
    • Lowend 19.10.2016 18:13
      Highlight Highlight Jöh, Burch als Prinzipienreiter.
      Besonders im Winter ist die Landwirtschaft ja so wichtig und wetten im Bolgen Palace arbeiten genau die Bauern, die dort im Sommer Heu mähen.
    • LaBestia 19.10.2016 18:38
      Highlight Highlight Und trotzdem ist die rechtslage mehr als eindeutig. Um zu bauen gibts bauzonen. Wie schon einmal erwähnt wurde, sonst könnte man da ja gleich noch ein paar hotelbunker hinstellen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wehrli 19.10.2016 17:29
    Highlight Highlight Geht um 19 nach Hause, geht duschen und beglückt dann die anderen netten Bars, Restaurants und Clubs von Davos.
    • Statler 19.10.2016 18:49
      Highlight Highlight Rotliechtli FTW! 😉
  • Statler 19.10.2016 17:21
    Highlight Highlight Also, so wie ich das verstehe, hat der «Unterländer» vor allem deswegen geklagt, weil die ANDEREN Mieter in der Überbauung auf Mietzinsreduktion gepocht hatten. Das könnte in der Tat schmerzliche Einbussen für ihn bedeuten.
    Ob die anderen Mieter AUCH Unterländer sind, weiss man halt nicht.
    Ganz ehrlich - ich möchte im Winter auch nicht in der Nähe des Bolgen-Plaza wohnen... Und im Rest von Davos gibt's wohl genug Beizen, in denen man sich die Nacht um die Ohren schlagen kann - nur muss man dort halt vorher die Skischuhe ausziehen...
  • Evenwhenthewaterscold 19.10.2016 17:14
    Highlight Highlight Den guten Grund leider nicht wirklich gefunden... traurige Angelegenheit.

    Der Schlusssatz, dass es nur Verlierer gibt, trifft es auf den Punkt.
    • --Sevi-- 19.10.2016 19:13
      Highlight Highlight Die Gründe sind ja schnell gefunden.
      1. Die Bar stellt sich gegen das öffentliche Interesse, von "Ruhe und Ordnung".
      2. Die Wirtschaftsfreiheit der Bar wird nicht betroffen sein, da der Hauptumsatz nicht in der Zeit von 19.00 - 23.00Uhr verdient wird.
      3. Die Bar ist auch eindeutig als Lärmquelle zu identifizieren , deshalb wird die Einschränkung auch etwas nützen.
      4. Ausserdem ist eine frühere Schliessung das mildeste Mittel. Da es 1.) Verhältnismässig ist, 2) auf einer gesetzlichen Grundlage basiert und 3) gibt es keine einfachere Art, den Lärm zu unterbinden.

      Gut finde ich's trotzdem nicht
  • Denk nach 19.10.2016 17:14
    Highlight Highlight Immer nur mit Anwalt, möglichst keine Kompromisse. Schade!
  • simonline 19.10.2016 17:11
    Highlight Highlight Ok und was sind jetzt genau die guten Gründe des Klägers? Ich mag solche Verhinderer nicht. Das kommt mir vor wie die Landeier, die möglichst an einem hippen Ort im Kreis 4 oder 5 wohnen wollen und dann um 22.01 bei den Bullen anrufen von wegen Nachtruhe. Das mit dem Rückbau der Terrasse...ok. Aber der Rest geht unter trötzeln und rechthaben wollen um jeden Preis. Handkerum haben sich die Bergbahnen uhuere dämlich und arrogant verhalten.
    • todesnachti 19.10.2016 17:33
      Highlight Highlight Das Plaza steht in der Landwirtschafts und Wintersportzone, dort darf und soll nicht dem Trinksport gefrönt werden bis tief in die Nacht, was konsequent durchgesetzt werden kann, damit nicht jeder irgendwo einen illegalen Sauftempel hinstellt, der u.U. zu massivem Mehrverkehr führt, Tiere stört oder ähnliches.
    • Madison Pierce 19.10.2016 17:41
      Highlight Highlight Ich kann seine Sicht schon verstehen. Stell Dir vor, Du baust Wohnungen, extra am Rande des Baugebiets, damit man in den Ferien Ruhe hat. Dann kommt einer und baut in der Landwirtschaftszone ein Restaurant, gleich neben Deinen Wohnungen. Da ist dann während der Skisaison jeden Abend Party. Davon wärst Du auch nicht gerade begeistert, oder?

      Der Fall lässt sich nicht mit Leuten vergleichen, die an die Langstrasse oder neben den Flughafen ziehen und dann Lärmklagen einreichen. Das Bolgen Plaza wurde nach dem Wohnkomplex gebaut.
  • mister_michael 19.10.2016 17:10
    Highlight Highlight Grosse Katastrophe für den Tourismus in der Schweiz! Kannte das Lokal nicht da ich keinen Wintersport betreibe, für mich scheint dies aber ein riesen Dilemma zu sein. Will nicht wissen wie viele Skifahrurlauber nun nach Österreich fahren, da dort noch gefeiert wird.
    • Ani_A 19.10.2016 19:53
      Highlight Highlight Ich glaube, die Winterferiengäste weichen nach Österreich aus, weil man es sich dort vor allem finanziell noch leisten kann zu feiern.
  • kontos 19.10.2016 17:06
    Highlight Highlight Das jammern über die bösen Unterländer und arroganten Zürcher wird sicherlich gleich losgehen... aber denkt daran ihr da oben in den Bergen habt den 2-Wohnungsbau um jeden Preis gewollt und seid heute noch beleidigt das ihr das nicht mehr hemmungslos und unbeschränkt tun durft!
    Nur genau damit habt ihr euch die Leute ins Dorf geholt mit denen ihr euch jetzt herumschlagen müsst...
    • Tobi-wan 19.10.2016 17:31
      Highlight Highlight Hä?
  • Nussi2000 19.10.2016 17:05
    Highlight Highlight Habe schon bessere Gründe gehört...
  • luca peter 19.10.2016 17:00
    Highlight Highlight Wenn ich ihn wäre, würde ich die Wohnung einfach an Leute vermieten, die Party machen wollen - Cashflow wie noch nie...
  • Wuschelhäschen 19.10.2016 16:58
    Highlight Highlight "Aus gutem Grund"? Gehts noch? Wir mausern uns langsam zum Weltmeister im behindern von Unternehmen. Das Plaza ist seit Jahren dort und kaum einer hat sich daran gestört, im Gegenteil.
  • barbablabla 19.10.2016 16:53
    Highlight Highlight Es sass eine Nonne eine Blondine ein Zürcher und ein Bündner in einem Abteil im Zug. Im Tunnel wird es stockdunkel. Bämm hört ma an klapf an grind....Nonne denkt...Bündner begrabtscht Blondi...Blondi denkt Zürcher wollte mich begrabschen und berührte die Nonne...Zürcher denkt Bündner begrabscht Nonne.......Bündner tenkt...hoffentli kunnt nomol as Tunnel den kann i dem Zürcher nomol eis klöpfe...
    • Murky 19.10.2016 17:53
      Highlight Highlight Hahaha! Und das sagt ein Zürcher Bündner ;-)
    • LaBestia 19.10.2016 18:45
      Highlight Highlight Wieso sollte der zürcher denken, dass der bündner die nonne begrabscht hat? Der merkt ja wohl wenn er geschlagen wird... Komischer witz
    • Dan Rifter 19.10.2016 18:55
      Highlight Highlight .. scheisst euch schon an, dass ihr entweder ins Unterland müsst un Geld zu verdienen oder die Unterländer in den Ferien euer Brot zahlt, gäll
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  • JayPi 19.10.2016 16:53
    Highlight Highlight Kurz gesagt: er hat keine guten Gründe
  • Olmabrotwurst 19.10.2016 16:52
    Highlight Highlight Einen Moment bitte liegt Rümlang nicht in der nähe einer Flughafenpiste? Da ich auf einer Baustelle war von Camion Transport und die mussten extra signalisation für den Flughafen Kloten auf dem Dach des Unternehmens...

Felssturz am Lukmanier – die Passstrasse ist gesperrt

Ein Felssturz hat in der Nacht auf Donnerstag die Strasse des Lukmanierpasses verschüttet. Die Strecke zwischen Fuorns auf der Bündner und Campra auf der Tessiner Seite bleibt bis auf weiteres gesperrt. Verletzt wurde niemand.

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