Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Zieht euch warm an, ihr Abzocker» – Juso reicht 99-Prozent-Initiative ein



Tamara Funiciello, Praesidentin JUSO Schweiz, links, steht neben den Schachteln mit den Unterschriften, bei der Einreichung der 99-Prozent-Initiative, am Dienstag, 2. April 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Die Reichsten sollen mehr Steuern zahlen. Das fordert die Juso Schweiz. Sie hat am Dienstag die Unterschriften für die 99-Prozent-Initiative eingereicht.

«Wir sind die 99 Prozent, und wir haben genug», sagte Juso-Chefin Tamara Funiciello bei der Übergabe der Unterschriften in Bern. «Zieht euch warm an, ihr Abzocker

Die Juso hat nach eigenen Angaben 134'000 Unterschriften gesammelt für die Initiative «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern» (99%-Initiative). Diese hat zum Ziel, dass das reichste Prozent stärker besteuert wird. Die anderen 99 Prozent der Bevölkerung sollen entlastet werden.

Kapitaleinkommen stärker besteuern

Konkret sollen Kapitaleinkommen wie Zinsen und Dividenden 1.5 mal so stark besteuert werden wie Arbeitseinkommen. Dabei würde ein Freibetrag gelten. Wie viel das wäre, lässt der Initiativtext offen. Die Juso stellt sich eine Grenze von etwa 100'000 Franken pro Jahr vor.

Umfrage

Wie stehst du zur 99%-Initiative?

  • Abstimmen

10,021

  • Top! Bin ich dafür.63%
  • Sicher nicht! Dagegen.19%
  • Guter Gedanke, aber die Umsetzung ist nicht machbar.18%

Die Mehreinnahmen sollen für Steuersenkungen zugunsten tiefer und mittlerer Arbeitseinkommen oder für soziale Leistungen wie Kinderkrippen, Prämienverbilligung, Klimaschutz und Bildung verwendet werden.

Reiche immer reicher

Von der Initiative wäre das reichste Prozent betroffen, sagte die Juso-Chefin. «Alle anderen profitieren». Das reichste Prozent der Bevölkerung lasse einfach die anderen 99 Prozent für sich arbeiten. Sie erhielten Geld, weil sie schon Geld besässen - nach dem Motto «wer hat, dem wird gegeben».

Funiciello erinnerte an die jüngsten Zahlen dazu: 2017 hat das Vermögen der 300 Reichsten in der Schweiz um 60 Milliarden Franken zugenommen, was beinahe dem Bundesbudget für ein Jahr entspricht. Gemäss dem Wirtschaftsmagazin «Bilanz» besitzen sie zusammen über 670 Milliarden Franken.

In die Offensive gehen

Gleichzeitig wüssten viele Menschen nicht, «wie zur Hölle» sie am Ende des Monats ihre Rechnungen für Krankenkassenprämien, Mieten oder Zahnarzt bezahlen sollten, sagte Funiciello. Über eine Million Menschen seien armutsgefährdet. Es sei an der Zeit für die Linke, in die Offensive zu gehen - «gegen die Abzockerei, gegen die Umverteilung von unten nach oben».

Die heutige Dividendenbesteuerung begünstige nämlich diese Umverteilung. Wer 100'000 Franken Dividenden erhalte, müsse nur 60'000 Franken versteuern. Wer dagegen 50'000 Franken mit Arbeit verdiene, müsse auf dem gesamten Lohn Steuern zahlen.

Trauriger Rekord

SP-Nationalrat Samuel Bendahan (VD) stellte fest, es dürfe nicht sein, dass jemand, der arbeite, steuerlich stärker belastet werde als jemand, der vom Vermögen lebe. Das Vermögen sei nirgendwo so ungleich verteilt wie in der Schweiz, gab er zu bedenken. «Ein trauriger Rekord.» Die 99-Prozent-Initiative sei die richtige Antwort darauf.

SP-Nationalrätin Mattea Meyer (ZH) brachte die Boni für die Chefs der Grossbanken und die jüngsten Berichte über Pauschalbesteuerte ins Spiel, die kaum Steuern zahlen. Das Parlament beschliesse laufend weitere Steuererleichterungen für Reiche und für Unternehmen, kritisierte sie.

Den Mächtigen auf die Finger klopfen

Die heutige Dividendenbesteuerung bezeichnete Meyer als Witz. Kapitaleinkommen habe nichts mit Leistung zu tun, sondern mit Glück und einem riesigen Vermögen. Es gelte, den Mächtigen «endlich auf die Finger zu klopfen».

An der Unterschriftensammlung hat sich auch die SP beteiligt. Nach der 1:12-Initiative und der Spekulationsstopp-Initiative handelt es sich um das dritte eingereichte Volksbegehren der Juso Schweiz. Die ersten beiden sind an der Urne abgelehnt worden. (aeg/sda)

Von arm bis reich: Die Lieblingsspielzeuge von Kindern

Die jüngste Selfmade-Milliardärin

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

54
Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

28
Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

103
Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

44
Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

159
Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

112
Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

7
Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

23
Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

99
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

48
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

220
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

54
Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

28
Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

103
Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

44
Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

159
Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

112
Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

7
Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

23
Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

99
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

48
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

220
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

347
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
347Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • John Carter 04.04.2019 10:00
    Highlight Highlight Es kommen immer mehr Menschen aus der EU in unsere Sozial-Systeme. Da scheint es logisch, dass man den Anderen etwas wegnehmen muss. Wer soll die lebenslangen Sozialausgaben sonst bezahlen.

    Unfair ist allerdings, dass all diese Neubürger noch nie etwas in unsere Sozialsysteme einbezahlt haben.


    Ergo, werden wohl noch einige solcher Initiative der JUSO folgen. Viele Mäuler wollen gestopft werden..
  • npe 03.04.2019 16:08
    Highlight Highlight Grentze dieser Steuer von 100'000:
    Bei einer Rendite von 5% p.A. müssten damit gerade einmal 2'000'000 CHF aufgebracht werden, über der Grenze zu sein. Kein unbedingt hoher Betrag in der Schweiz... (bezüglich der "99%": wohl eher ~80%.. ;-) ). Eine Grenze von 0.5 Mio wäre wohl mehr "99%"..

    Oder man könnte einfach korrekte Prozentzahlen benutzen... :-)

    P.S.: Denkt Ihr wirklich, die Superreichen wird es treffen? Die haben leider genügend Mittel wieder einmal einen Weg aus dieser Steuer zu finden.. Nein, es wird höchstens wieder den (Oberen) Mittelstand treffen...

    Well done JUSO! :-(
    • Gogl Vogl 04.04.2019 09:38
      Highlight Highlight Die Superreichen können auch gern ihr ganzes Kapital irgendwo anders hinschaffen. Vielleicht gibts dort ja auch so gute Bildungsstätten, Sicherheits- und Gesundheitsversorgung, sowie Verkehrsinfrastruktur.

      Sollen sie ihr Geld nehmen und irgendeiner korrupten Regierung in den Rachen stopfen, um den Steuern zu entfliehen. Mehr als ein goldener Käfig in mitten von Slums wird dabei auf kurz oder lang eh nicht rauskommen.

      Schön wenn man jeden Tag von einem privaten Sicherheitsdienst zu einer Privatschule gefahren werden muss.
  • MacB 03.04.2019 14:55
    Highlight Highlight Störend ist, dass Funicello jeden Reichen als Abzocker abstempelt, was ja bei weitem nicht so ist. Ansonsten ja, hab gewiss schon schlechtere Initiativen gesehen. Mal sehen :)
  • Laienprediger 03.04.2019 11:51
    Highlight Highlight Reines Populismus, diese Initiative.
  • SJ_California 03.04.2019 07:53
    Highlight Highlight Die Dividendenbesteuerung wird eh wegfallen, Juso hin oder her.
  • Schneider Alex 03.04.2019 06:40
    Highlight Highlight Nicht Kapitaleinkommen, sondern Luxuskonsum höher besteuern!

    Volkswirtschaftlich schädlich wird Reichtum erst, wenn er mit Luxusgütern verprasst wird, sonst bleibt er ja – vielfach als risikotragendes Kapital – der Wirtschaft und damit auch den Arbeitnehmenden – erhalten. Daher sollten nicht primär Löhne oder Kapitaleinkommen höher besteuert werden, sondern deren Verwendung für Luxusgüter und –dienstleistungen via eine progressive Konsumsteuer.
    • Hillman 03.04.2019 07:47
      Highlight Highlight Absolut!
    • Ozaki 8 03.04.2019 09:03
      Highlight Highlight Mir wäre lieber mehr geistige Werte zu verteilen anstatt Kapital umzuverteilen. Noch mehr Idioten, welche noch mehr haben wollen und dem Wahnsinn verfallen!!
  • Mihi Gyver von Leutenegger 03.04.2019 02:04
    Highlight Highlight ihr wisst schon das diese initative für die füchse ist? denn das 1% der reichsten geht zu einem der big four und die tüfteln dann eine grauzonen lösung damit in zukunft gar keine steuern mehr bezahlt werden müssen. wenn das vermögen etwas schlau in firmen oder stiftungen mit sitz im ausland versteckt ist kommt keiner ran...
  • nickname2000 02.04.2019 23:27
    Highlight Highlight Wie immer: Moralisch durchaus nachvollziehbar aber in einer globalisierten Welt völlig wirkungslos. Diese Personen können ihr Steuerdomizil jederzeit ohne Folgen ins Ausland verlegen.
    • Eh Doch 04.04.2019 09:12
      Highlight Highlight ja dann ade merci
  • Ozaki 8 02.04.2019 22:58
    Highlight Highlight Ich bin dafür, dass aus Sicht des Strafrecht Steuerhinterziehung gleich wie Steuerbetrug bestraft wird und endlich als Vorttat zur Geldwäscherei anerkannt wird!

    Was die Konsequenzen sind, möchte Ich NICHT erläutern. Ich habe über 15 Jahre als Business Analyst in der Finanzbranche gearbeitet. I'm out. Ich bin lieber arm.

    Wollt ihr solidarisch und sozial sein?!! Oder tun wir nur so..?!

    Wohlstand kann man nicht alleine erarbeiten. Welcher Leistung geben wir welchen Wert? Gehälter von Topmanager?!

    Was ist die reale Wertschöpfung?
    Was sind konkrete Lösungen? Gegen etwas sein, ist einfach!
  • Chääschueche 02.04.2019 22:36
    Highlight Highlight Liebe Juso...wie wärs mit einem Gesetz das eure Lieblingsfirmen wie Apple, Starbucks und Google dazu verpflichtet endlich mal Steuern zu Zahlen?


    Wäre mir lieber.
    • Ozaki 8 03.04.2019 08:27
      Highlight Highlight Das Kapital dominiert die Politik und dringend notwendigen Reformen. Welche Parteien verhindern eine sozialverträgliches Steuergesetz? Seht doch endlich ein, dass auf Sozialimus zu Gunsten von Kapital und Rendite geschissen wird. Alles Bla Bla..! Freie Marktwirtschaft und sozialer Kapitalismus!?

      Ist der Zirkus noch so klein, einer muss der August sein.
  • Howard271 02.04.2019 22:17
    Highlight Highlight Gibt es irgendwelche Zahlen dazu, wie viel Mehreinnahmen das ergäbe?
  • Ozaki 8 02.04.2019 21:50
    Highlight Highlight Ich bin dafür, dass aus Sicht des Strafrecht, Steuerhinterziehung gleich wie Steuerbetrug geahndet wird und als Vortat zur Geldwäscherei anerkennt wird!!!
    • John Carter 03.04.2019 13:25
      Highlight Highlight Viele einfache Leute haben Steuerhinterziehung begangen, indem Sie ihre geerbte Immobilien im Ausland nicht angegeben haben. Dank dem Informationsaustausch.

      Auch dieser sollte man hart drannehmen. Es sind eben nicht nur die "Reichen" die Schurken...
    • PeteZahad 04.04.2019 09:31
      Highlight Highlight Super Idee! Dann müssen sich auch die kleineren Einkommen noch einen Steuerberater leisten um die Steuererklärung auszufüllen. Etwas unklar/falsch verstanden in der Wegleitung, zuviel Abzug eingegeben, Schwupps Steuerbetrug...
  • leu84 02.04.2019 21:40
    Highlight Highlight Kein Verfassungstext, wo man es nachlesen kann. Eine gut gemeinte Volksinitiative mit etwas zu radikalen Forderungen? Stand jetzt kann ich diese Initiative, wie die 1:12-Initiative, nur ablehnen. Blitze werden zwecks Energiegewinnung gerne entgegen genommen.
  • Hoftof 02.04.2019 21:11
    Highlight Highlight Was ist die normale Wählerquote? 30-40%? Die Menschen die Geld haben werden sehr warscheinlich alle Abstimmen aber die Jungen und Wenigverdiener Vergessen es oder Wählen gar nie. Somit wird es diese Abstimmung auch wieder schwer haben.
  • Lienat 02.04.2019 20:35
    Highlight Highlight Das Grundproblem der sozialen Ungleichheit liegt darin, dass es mit steigender Grösse eines Vermögens umso einfacher wird, dass Vermögen weiter zu vergrössern. Sobald eine kritische Masse erreicht ist, wächst ein Vermögen deshalb stetig weiter, wodurch das System instabil wird. Auch die 99%-Initiative würde das nicht verhindern, sondern würde lediglich die kritische Masse erhöhen und den Prozess verlangsamen. Wenn wir ein stabiles System wollen, müssen wir dafür sorgen, dass die sprichwörtliche "erste Million" die einfachste und jede weitere Million immer schwieriger zu erwirtschaften ist.
    • John Carter 03.04.2019 13:28
      Highlight Highlight Verhindern, verbieten, besteuern, einsperren. Schöne neue Welt.

      Man könnte meinen, dass jeder der mehr Geld verdient oder hat ein Krimineller ist.

      Am Schluss landen wir wieder in der Planwirtschaft - wo es auch Reichtum und Korruption gab.
    • Lienat 03.04.2019 16:01
      Highlight Highlight Ich habe die Reichen keineswegs als kriminell bezeichnet. Sie nutzen einfach ein fehlerhaftes System aus. Sie wären blöd, wenn sie es nicht tun würden.

      Ich bin übrigens auch der Meinung, dass der Staat nur dort regulierend eingreifen soll, wo es wirklich notwendig ist. In diesem Fall wäre es aber bitternötig!

      Nur so zum Vergleich: Das letzte Mal, als es eine ähnliche prozentuale Vermögensverteilung gab, war so um das Jahr 1789 herum in Frankreich. Kurz darauf würden die Guillotinen aufgestellt.

      Schöne neue Welt...
  • murrayB 02.04.2019 20:12
    Highlight Highlight Zieht euch warm an: Die Juso will bereits versteuertes Geld (vom Unternehmen) nochmals privat Besteuern!

    Schöne sozialistische Welt...
    • Links-Grün-Versiffter-Punker 03.04.2019 08:06
      Highlight Highlight Ja, schöne sozialistische Welt. Du bringst es auf den Punkt. :)
  • Bangarang 02.04.2019 20:10
    Highlight Highlight Funiciello ist der Schlüer der Linken.

    Grossmaul, 0 Inhalt.
    • el fuego 03.04.2019 10:15
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Bangarang 03.04.2019 12:50
      Highlight Highlight Danke für das feurige mimimimimi
  • RandyRant 02.04.2019 20:02
    Highlight Highlight "es dürfe nicht sein, dass jemand, der arbeite, steuerlich stärker belastet werde als jemand, der vom Vermögen lebe."
    Voll. Kann nicht sein dass heute mit allen Abgaben und Gebühren die der Staat erhebt am Ende viermal soviel "wegkommt" wie damals beim ach so ungerechten "Zehnten".
    Aber wieso kommt diese Aussagen genau von jenen die immer mehr Abgaben und Steuern von ALLEN und speziell den nicht 1% fordern? Sei es SRG-Zwangsgebühren, neue Steuern "wegen dem Klima" usw. usf.
  • Groovy 02.04.2019 19:33
    Highlight Highlight Arbeit nicht mehr besteuern, dafür jegliche Finanztransaktionen an der Börse und Vermögen > 10 Mio. Zusätzlich MWST erhöhen. Keiner von uns Normalos könnte sich mehr beklagen...
    • RandyRant 02.04.2019 20:08
      Highlight Highlight Arbeit zu besteuern ist das dümmste.
      Oder mit einem aktuellen Vergleich:
      Wenn man Flugreisen besteuern will, damit weniger geflogen wird:
      Warum besteuert man dann Arbeit? ;)
    • Matti_St 02.04.2019 20:34
      Highlight Highlight Warum sollte man mit einer Microtransaktionssteuer noch MwSt. bezahlen? Macht überhaupt keinen Sinn.
  • Ohniznachtisbett 02.04.2019 18:54
    Highlight Highlight Wir Schweizer sollten sehr gut aufpassen, dass wir eines der fairsten Steuersysteme weltweit (ja perfekt ist es auch nicht aber verglichen mit anderen Industrienationen sehr fair), nicht unnötig aufs Spiel setzen. Reiche Menschen sind sehr mobil. Mir ist es lieber ein Milliardär zahlt in der CH 20 Mio. Steuern, als gar nix in Monaco, wo er hingeht wenn er neu 100Mio hier bezahlen müsste. Zudem: Das ganze riecht stark nach Neid. Die Linken sollen schauen, dass der Kleine mehr hat, nicht der Grosse weniger.
    • aglio e olio 02.04.2019 19:11
      Highlight Highlight "dass der Kleine mehr hat, nicht der Grosse weniger."

      Was eine weniger hat muss einer mehr haben. Nullsummenspiel und so.
      Oder willst du lieber mehr Geld in Umlauf bringen?
      Was dann wieder bei den Vermögenderen landet?
    • Hasek 02.04.2019 20:02
      Highlight Highlight Die thickle down theory (auf deutsch treffenderweise auch Pferdeäpfel-Theorie genannt), hat noch nie irgendwo funktioniert. Nur weil Reiche immer reicher werden heisst das nicht, dass der Rest etwas davon abkriegt (die besagte Pferdekacke, die runterfällt...)

      Wurde in den USA xmal gepredigt und durchgeführt. Das Resultat war immer das Selbe: Reiche reicher zu machen macht die anderen ärmer, nicht reicher...
    • RandyRant 02.04.2019 20:03
      Highlight Highlight Also das einzige was ich weniger habe, ist das, was mir der Staat raubt. Das nimmt mir kein Reicher weg.
      "Aber aber der hat so viel, viel zu viel. Das was er hat fehlt dir/uns"
      Kann sein. Aber wer hat ihm das erlaubt/ermöglicht? Etwa derselbe Staat?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nilda84 02.04.2019 18:49
    Highlight Highlight Ich freue mich schon auf den Abstimmungskampf! 🙃 Bim gespannt mit welchen Parolen unsere liebe SVP diese Initiative bekämpfen will! 🤔
    • Roterriese #DefendEurope 02.04.2019 19:38
      Highlight Highlight Mit den Lieblingsargumenten der Linken: "Sowas gehört nicht in die Verfassung!", "Nicht umsetzbar", etc.
    • Roterriese #DefendEurope 02.04.2019 19:52
      Highlight Highlight übrigens wird nicht nur die SVP diese Initiative bekämpfen, sondern eine Koalition der Vernunft bestehend aus allen Parteien ausser der SP, den Grünen und den anderen linksaussen Parteien.
    • RandyRant 02.04.2019 20:07
      Highlight Highlight So halb hast du's kapiert, leider bist du (vielleicht vor lauter anti-SVP-Reflex) auf halbem Weg des Verstehens stehen geblieben.
      Denk mal nach:
      Dient die Initiative vielleicht nur zur Platzierung der eigenen (deiner Meinung nach ja sehr positiven) Parolen weil es Wahljahr ist?
      Und Folgefrage: Wer hats denn erfunden? Also Initiativen die eigentlich ein "Gesellschaftliches Werkzeug" sind zu nutzen als Partei um damit Wahlkampf zu betreiben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 02.04.2019 18:32
    Highlight Highlight Die 1% verstehen es, ihren Reichtum so zu verstecken, dass kein Staat etwas ausrichten kann - man kann sich schliesslich auch eine Heerschar an Anwälten und Steueroptimierer leisten, die den Reichtum rechtzeitig in Sicherheit bringen. Letzlich wird doch bei solchen Vorstössen nur wieder der fleissig arbeitende Mittelstand mit Lohnausweis geschröpft, wie in all den letzten Jahren: Zu arm um sich den Steuern entziehen zu können, zu “reich” für Sozialhilfe - das Dilemma der gesamten arbeitenden Bevölkerung.
  • geissenpetrov 02.04.2019 18:11
    Highlight Highlight Dem gigantischen Schuldenberg auf der Welt stehen gigantische Vermögenswerte auf der anderen Seite gegenüber. Währendem die Schulden in erster Linie Staatsschulden sind (Schulden der Allgemeinheit), konzentrieren sich die Vermögenswerte in der Hand einiger weniger.
    Wenn nun das Wirtschaftswachstum bei 1-2% verharrt und die Forderungen aus investiertem Kapital bei 4-5% liegen, bedeutet dies eine noch nie dagewesene Umverteilung.
    Ein Teufelskreis, zumal eine derart einseitige Verteilung von Kapital das Wirtschaftswachstum weiter abschwächen wird.
  • Roterriese #DefendEurope 02.04.2019 18:01
    Highlight Highlight Steuervorschriften gehören nicht in die Verfassung!
    • Platon 02.04.2019 23:39
      Highlight Highlight @Roterriese
      Wieso nicht? Bei uns stehen allerlei komische Dinge in der der Verfassung... Fällt gerade überhaupt kein ökonomisches Argument ein, bei einem so weitreichenden Thema wie Arbeit und Kapital? Bin wirklich enttäuscht.
  • Muselbert Qrate 02.04.2019 17:08
    Highlight Highlight Da wird wieder gelogen, dass die Balken brechen. Dividenden werden zu 100% besteuert und nicht mit 60%. Dies gilt nur bei qualifizierter Beteiligung, das heisst die Beteiligung muss grösser als 10% sein. Ich kenne keine Aktionäre die 10% einer börsenkotierten Firma besitzen. Bei Familienfirmen ist dies oft der Fall. Dort vermeidet man eine zu starke Doppelbesteuerung (Gewinn der Firma und Dividende).
    Die Initiative ist wieder eine typisch klassenkämpferische Neidinitiative der JUSO
    • äti 02.04.2019 17:29
      Highlight Highlight Genau, so gehts: "Dividenden: Verwöhnprogramm für Aktionäre" (Commerzbank). Und bitte, was ist mit der Verrechnungssteuer exakt?
    • mrcharliebrown 02.04.2019 18:00
      Highlight Highlight Deine Aussage (qualifizierte Beteiligung) stimmt zwar. Aber in den Sphären, die betroffen wären, werdden nicht primär Dividenden ausbezahlt, oder?
    • NumeIch 02.04.2019 18:09
      Highlight Highlight Gerade die nicht börsenkotierten Firmen sind das Problem. Denn hier zahlen sich die Inhaber wenig bis keinen Lohn aus, dafür mehr in Form von Dividenden und sparen 40% Steuern. Dies wird auch nicht mit der Gewinnsteuer der Unternehmung ausgeglichen. Dieses vom Ex-Bundesrat Merz geschaffene Steuergeschenk gehört weg oder Alternativ halt diese JUSO-Initiative.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Arts 02.04.2019 17:04
    Highlight Highlight
    Es sollt doch allen gut gehen "Wealth of nation"

    Sozial sein, miteinander nicht gegeneinander.

    Komisch sobald man von Steuererhöhung für höhere Gehälter spricht schreien gleich alle los zeigen Futterneid, speziell die Mittelklasse die davon sogar profitieren dürfte. Da sind plötzlich alle sozial schwächeren faule schmarotzer.

    Hat die Mittelklasse angst weil sie am anfälligsten ist alles zu verlieren da alle verschuldet mit Hypotheken, Krediten, Leasings?

    Ihr Lebensstandard am seidenen Faden hängt?

    Da zieht die Angstmasche das Firmen abwandern... uuu kriegen gleich alle weiche Kniee?
  • JackSt 02.04.2019 17:01
    Highlight Highlight ... und noch einer dazu....
    Es ist ein Wahlkampfjahr. Der Text macht vielen den Mund wässerig und man "kauft" sich so stimmen.
    Wie so oft würde die Initiative im Parlament ohnehin wieder so verwässert, dass nichts mehr davon übrig bleibt (siehe MEI, Ausschaffung und ähnliches...)
    • el fuego 03.04.2019 10:27
      Highlight Highlight Tut gutzu sehen wie sich die Bürgerlichen mit Ihrem ewigen Nullinhalt und Maxiimumprofit gerade selbst von den Listen schiessen.Bitte weiter so!
  • Sir Konterbier 02.04.2019 16:59
    Highlight Highlight Das Gegenteil von „gut“ ist „gut gemeint“.
    • Firefly 02.04.2019 18:56
      Highlight Highlight Ja, das sage ich mir auch immer, wenn mal wieder eine Blase platzt. Ein Manager den goldenen Falschirm packt und zur nächsten Firma geht, und weiter umstrukturiert, nur damit umstrukturiert wurde und man etwas getan hat fürs teure Geld.
    • John Carter 03.04.2019 13:47
      Highlight Highlight ..und weil ein paar sich schlecht benehmen muss man das zum Anlass nehmen alle zu bestrafen. Gute Logik.

      Man könnte ja mir Ermotti und Thiam anfangen. Die verdienen mehr, obwohl es den Banken schlecht geht und sie überall Rechtsfälle haben.

      Das kann wirklich nicht sein.
  • JackSt 02.04.2019 16:49
    Highlight Highlight Das ist auch der falsche Ansatz. Nur weil man mehr Geld hat, soll man mehr Steuern zahlen müssen? Das ist auch ungerecht, einfach in die andere Richtung.
    Das einzige wirklich faire System ist eine prozentuale Flatrate-Tax auf Verdienste jeder Art. Keine Abzüge, keine Steuerdeals punkt, fertig aus.
    • äti 02.04.2019 17:30
      Highlight Highlight .. was ist 'Verdienste jeder Art' ?
    • mrcharliebrown 02.04.2019 18:05
      Highlight Highlight Kommt darauf an, was du unter gerecht/fair verstehst. Da solche Summen eher selten durch Leistung, sondern vielmehr durch Glück, Deliktund/oder Erbschaft erworben werden, kann m. E. nicht unbedingt von Gerechtigkeit gesprochen werden.
    • Hattori_Hanzo 02.04.2019 19:19
      Highlight Highlight Also nicht progressiv besteuern? Fraglicher Ansatz, in meinen Augen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flexon 02.04.2019 16:39
    Highlight Highlight Wird nicht funktionieren, weil Kapital ist sehr mobil und zieht immer dahin, wo es am besten "gedeiht".
    • Der Landvogt 02.04.2019 18:54
      Highlight Highlight Zurecht. Aber wie lange noch?
    • Eh Doch 04.04.2019 09:22
      Highlight Highlight Jemand muss den Anfang ja machen
  • gobo 02.04.2019 16:37
    Highlight Highlight Ich gehöre auch zu den 99%. Aber sicher nicht zu den 134'000 Neider.
    Also bitte ein wuchtiges NEIN zu dieser extrem linken Initiative!
    • Badummtsss 02.04.2019 19:11
      Highlight Highlight Ich glaub jeder der nur ein bisschen um die Ecke denken kann, stimmt nein. :)
  • Denk-mal 02.04.2019 16:30
    Highlight Highlight Ja und das Problem ist, jeder der ein Häuschen hat, ist ob er will oder nicht, ist ein Millionär, oder zumindest fast. Wenn ich denke, was ich als ehem. normaler Büetzer im Kt. Bern bezahle....wirds mir schlecht. Wenn ich denke was bei einem neuen Gesetzt für die Mittelschicht rausspringen würde, weiss man aus der Vergangenheit, muss man Ko...
  • neutrino 02.04.2019 16:23
    Highlight Highlight Viel zu pauschal das Ganze: der Reichste in meiner Gemeinde ist ein Unternehmer, der alles selber aufgebaut hat und über tausend Arbeitsplätze geschaffen hat. Klar, hat er Aktien an seinem Unternehmen. Und richtig viel Steuern zahlt er auch.
    • geissenpetrov 02.04.2019 17:30
      Highlight Highlight Das Gros der Vermögen wird vererbt (also Leistungslos empfangen) und angelegt, wo es sich wiederum leistungslos vermehrt.
    • Lolus 02.04.2019 18:52
      Highlight Highlight Mal abgesehen davon das ich nicht glaube das er "richtig viel" Steuern bezahlt - also prozentual zum Vermögen natürlich - wird er kaum zum 1% gehören.
    • Cédric Wermutstropfen 02.04.2019 20:28
      Highlight Highlight @geissenpetrov: Es wird nicht „leistungslos“ vermehrt. Kapitalerträge sind eine Risikoentschädigung. Sie glänzen schon mit ökonomischem Nichtwissen hier in der Kommentarspalte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • neoneo 02.04.2019 16:05
    Highlight Highlight wie lange wohl die kleine Schraube die Schere noch zusammen hält..
  • Daniel M. 02.04.2019 16:04
    Highlight Highlight Nach meiner Meinung schürt man in dieser 1% Konstellation Hass und Neid, daraus sind schon Kriege entstanden! Da hilft dann auch keine Mauer oder Sicherheitspersonal mehr, denn die Polizei oder Militär wird dann schon die Seite des Volkes gewählt haben.

    Das ganze hatten wir doch schon mal in Frankreich um die 1789.
    -> Der Dritte Stand trägt den Klerus und den Adel!

    Wer weiss noch aus dem Unterricht was dort mit König Ludwig passiert ist?

    Die gleichen Anfänge wie 1921 in Deutschland.
    • äti 02.04.2019 17:34
      Highlight Highlight .. und das Volk verarmen lassen ist dann eben toll?
  • Pointer 02.04.2019 15:58
    Highlight Highlight Wird leider nichts werden, weil die Mehrheit der 99 Prozent insgeheim darauf hofft, auch irgendwann zu dem einen Prozent zu gehören.
  • Passierschein A38 02.04.2019 15:50
    Highlight Highlight Am Schluss heissts dann wieder „Mimimi ... Arbeitsplätze...!“
    • Lolus 02.04.2019 18:53
      Highlight Highlight Es sind immer die Arbeitsplätze! Egal um was es geht. Arbeitsplätze sind DAS Totschlagargument -.- ...
  • Bangarang 02.04.2019 15:48
    Highlight Highlight Dem einen Prozent ist das soooo wurscht. Dann landet das Kapital halt im Ausland. Oder einem Trust. Stiftung. Nutzgemeinschaft.

    Versucht lieber das 1% ins Boot zu holen anstelle solcher feindlichen Aussagen. Das 1% hat mehr Möglichkeiten als die 99%. Zusammen geht es immer besser als Gegeneinander.
    • Atheist1109 02.04.2019 16:41
      Highlight Highlight Dann sollen sie sich doch verpissen!!! Freu mich schon auf die vielen freien Plätze mit Seeanstoss🍾
    • Mad Heidi 03.04.2019 05:22
      Highlight Highlight @Atheist1109

      Und genau solche vor Neid triefenden Sätze kommen beim Stimmvolk gaaaaaaaaanz schlecht an.
  • Cédric Wermutstropfen 02.04.2019 15:41
    Highlight Highlight „Sie erhielten Geld, weil sie schon Geld besässen - nach dem Motto «wer hat, dem wird gegeben».“

    Sie erhalten Geld für das eingegangene Risiko bei Investitionen. Sie erhalten nicht Geld, weil sie nichts damit anstellen. Wir profitieren alle indirekt von jedem investierten Franken in der Schweiz. Vielleicht sollten wir den Reichen einfach einmal Danke sagen, anstatt sie ständig schröpfen zu wollen.
    • Atheist1109 02.04.2019 16:43
      Highlight Highlight Selten so gelacht! Welches Risiko? Falls der goldene Fallschirm mal Feuer fängt?
    • Ribosom 02.04.2019 17:01
      Highlight Highlight Wer schröpft hier wen? Wir Normalos arbeiten etwa zwei Monate im Jahr für die Steuern, weitere fünf für die horrend teuren Mietem und Krankenkassenprämien.
      Danke, liebe Reiche, dass wir um die SIEBEN Monate arbeiten, nur weil wir in der Schweiz leben.
      Danke, liebe Reiche, dass gewisse gut betuchte ihre Prämien nicht bezahlen wollen, regelmässig die Zeche im Restaurant prellen und Steuern hinterziehen.
      Bei den Reichen lernt man sparen.
    • geissenpetrov 02.04.2019 17:03
      Highlight Highlight Der Mehrwert der Produktionsmittel kann nur durch Arbeit entstehen. Seit 30 Jahren wird nun das gesamte Wirtschaftswachstum (und noch mehr) dafür verwendet, die Forderungen dieser 1% zu bedienen.
      Da Kapitalrenditen über einen längeren Zeitraum immer höher ausfallen als das Wirtschaftswachstum (und letzteres wird in absehbarer Zeit noch geringer ausfallen), wird die Ungleichheit immer weiter zunehmen, wenn wir nicht eingreifen.
      Dafür mag ich mich nicht bedanken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nachdenken 02.04.2019 15:39
    Highlight Highlight Ursache statt Symptom bekämpfen.

    Die Ursache der immer ungleicheren Vermögensverteilung ist die Politik der Zentralbanken.
    Wer eine Wohnung, Haus oder Firma besitzt, nützt es nichts das wenn dies im Wert höher liegt.
    Die Umverteilung von arm nach reich findet statt aufgrund der Zentralbanken.

    Nun die Steuern lokal zu erhöhen bringt nichts, da Kapital extrem mobil ist. Und global die Steuern zu erhöhen schafft nur weitere Ineffizienzen beim Staat - davon gibt's schon genug.
  • Xriss 02.04.2019 15:26
    Highlight Highlight Die Initiative klingt ja durchaus sinnvoll und sollte ja ein Selbstläufer sein. Schade dass der Artikel nicht bereits erste Gegenstimmen von anderen Parteien beinhaltet, dass man sich bereits frühzeitig ein differenziertes Bild machen kann.
  • andrew1 02.04.2019 15:25
    Highlight Highlight Wird leider ein schuss ins eigene knie. Dann wandern nämlich die superreichen aus und zahlen gar keine steuern mehr, dafür der mittelstand umso mehr. So einfach funktioniert das ökomomische prinzip: auf einem absolut transparenten markt wird immer der kleinste preis gezahlt. Dieses prinzip werden wohl zumindest die superreichen verstehen, wegen etwas sind sie ja reich geworden.
  • WID 02.04.2019 15:19
    Highlight Highlight Ob man die Superteichen damit trifft ist fraglich. Diese haben oft kein steuerbares Einkommen oder ihren steuerlichen Wohnsitz nicht hier.
  • Ökonometriker 02.04.2019 15:17
    Highlight Highlight Realutätsfremd... die Reichen versteuern ihr Geld dann einfach im Ausland. Besser wären Steuern auf Luxusgüter, Immobilien und andere nicht-verschiebbare Steuereinnahmen.
  • Patho 02.04.2019 15:17
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, wir wären schon viel weiter, wenn mehr in diese Richtung getan würde, aber in einem Vernünftigen Ausmass! Man muss nicht komplette Systeme, die an sich funktionieren (die Schweiz hat jährlich einen Überschuss, zuwenig Geld ist nicht vorhanden) über den Haufen werfen, das hinterlässt grosse Unsicherheit in der langfristigen Planbarkeit und folglich in Investitionen. Man muss Systeme entwickeln, Evolution statt Revolution!!
  • Aufeinwort 02.04.2019 15:13
    Highlight Highlight Wenn diese Initiative angenommen werden sollte: Mein Steuerberater wird den richtigen Weg finden.
    • outdoorch 02.04.2019 17:34
      Highlight Highlight Du gehörst zum einen Prozent? Cool, es sei Dir gegönnt!

      Toll wärs, wenn Du Dein Geld nicht nur hortest, sondern auch in sinnvolle Projekte investierst. Egal, ob es sich hierbei um die Förderung von guten Geschäftsideen junger Leute, sozialen Engagements oder Kulturprojekte handelt. Wofür Du Dich entscheidest und was als sinnvoll erachtest, soll Deine Sache sein, da Dein Geld
      Das Problem ist nicht das Einkommen, sondern die Ansammlung von Reichtümern Einzelner. Es wäre wünschenswert, dass ein Teil dieser angehäuften Vermögen seinen Weg zurück in den volkswirtschaftlichen Kreislauf findet




    • Eh Doch 04.04.2019 09:29
      Highlight Highlight Reichtum verpflichtet
  • 3klang 02.04.2019 15:12
    Highlight Highlight Im Jahr 2015 hat das bestverdienenste Prozent der natürlichen Personen 41.3% der gesamten Bundessteuern bezahlt. Da diese Personen in der Regel sehr mobil betreffend dem Wohnsitzt sind, würde wohl ein Teil davon abwandern. Diesen Wegfall müssten dann alle anderen finanzieren und schon gehen die Steuern für alle nach oben.
    Gut gemeint ist eben nicht immer gut gemacht...
    • rstnpce 02.04.2019 16:39
      Highlight Highlight Also lieber zusehen und abwarten, dass was besseres kommt?
  • TanookiStormtrooper 02.04.2019 15:09
    Highlight Highlight Wenn die Auswüchse immer grösser werden, dann wird sowas Früher oder Später mal durchkommen. Damit sind die Reichen auch noch ziemlich gut bedient, es gab Zeiten, da wurden Adlige aus ihren Schlössern gezogen und ihnen auf dem Marktplatz publikumswirksam der Kopf abgeschlagen. In diese Zeiten sollten wir nicht mehr zurückfallen.
    • Bangarang 02.04.2019 15:49
      Highlight Highlight Und dann gabs Zeit als sich die Reichen eine Armee hielten, um dem Pöbel Publikumswirksam den Kopf abzuschlagen.

      Mal so mal so ... es bleibt spannend.
    • Luki Bünger 02.04.2019 18:01
      Highlight Highlight @Bangarang

      "Und dann gabs Zeit als sich die Reichen eine Armee hielten, um dem Pöbel Publikumswirksam den Kopf abzuschlagen."

      Haben sie doch immer noch: Eine Armee von Lobbyisten.
  • just sayin' 02.04.2019 15:05
    Highlight Highlight es ist interessant, dass die linke den kapitalismus ablehnt, aber gerne mit steuern die hohle hand macht.

    es ist fast so, dass die linke nur mit dem kapitalismus als feind und financier funktioniert
    • Cédric Wermutstropfen 02.04.2019 15:31
      Highlight Highlight Mit fremdem Geld lässt sich eben leicht grosszügig sein.
    • geissenpetrov 02.04.2019 17:20
      Highlight Highlight Eben nicht. Die Kapialrenditen betragen 4-5%, das Wirtschaftswachstum nur 1-2%. Das ist das Geld der arbeitenden Bevölkerung welches hier umverteilt wird und mit nichten "fremdes" Geld.
    • just sayin' 02.04.2019 17:51
      Highlight Highlight @geissenpetrov

      "Das ist das Geld der arbeitenden Bevölkerung"

      wenn der kapitalismus ausgemerzt würde (weil per se böse) wo wäre dann diese geld, welches der "arbeitenden bevölkerung" behört?

      richtig. nirgends.

      oder nur theoretisch in einer businessidee im kopf eines kapitalisten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MSpeaker 02.04.2019 15:02
    Highlight Highlight Schade dass die Initative von der Juso unf nicht von der SP kommt. So hat sie an der Urne absolut keine Chance. Ich denke eine Regelung in die Richtung wäre sicher gut. Dad Märchen, dass dann alle ins Ausland flüchten wurde schon oft gebracht und war noch nie war.

    Ausserdem ist es einfach ein dummes Argument. Das geht in die selbe Richtung wie beim Waffenexport, wo man sagt: Wenn wir nicht liefern macht es ein anderer.

    Irgendwer muss jeweils anfangen!
    • neutrino 02.04.2019 16:26
      Highlight Highlight Warum flüchten den so viele Vermögende in die Schweiz, Monaco, etc.? Wohl kaum nur wegen der Landschaft.
    • Hans der Dampfer 02.04.2019 16:41
      Highlight Highlight Für solche Projekte hat man die Frau Funiciello. Die kann provozieren ohne das sich die Mutterpartei die Hände schmutzig machen muss. Genau gleich ging es mit Mollina & Co. Heute hört man von denen nichts mehr da zur SP abgewandert wo sie für höhere Aufgaben vorbereitet werden.
    • geissenpetrov 02.04.2019 19:01
      Highlight Highlight @Hans der Dampfer
      Du zielst einfach reflexartig auf Personen, genau wie die hier auch: https://www.watson.ch/schweiz/gesellschaft%20&%20politik/714305874-tamara-funiciello-die-juso-praesidentin-trifft-ihre-hater-aus-dem-internet

      Null Bezug zum Inhalt des Artikels und Null Argumente.
      Sehr schade.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fidget 02.04.2019 14:52
    Highlight Highlight An sich eine gute Idee, da es auch nur wenige betreffen würde. Ich orte ein Problem der Initiative aber darin, dass die Betroffenen in relativ kurzer Zeit aus der Schweiz abwandern können. Somit bliebe dem Staat kein Rappen Steuereinnahmen. Wir Normalverdiener müssten die wegbrechenden Steuern finanzieren. Und das wäre kaum im Sinn der Initianten. Ob dieses Szenario bei Annahme einträfe, weiss niemand, aber ein Risiko wäre es allemal.
  • Die andere Perspektive 02.04.2019 14:46
    Highlight Highlight (2/2). Die Beispiele von Boni und Pauschalbesteuerung sind zwar gute Trigger aber haben keinen Konnex zur Initiative: Boni sind Einkommen und die Pauschalbesteuerung betrifft nicht die Einkommensart sondern die Person: Deren Steuergrundlage sind nicht die Erträge aus Lohn / Kapital sondern die (fiktiven) Lebenshaltungskosten. Was man davon halten mag, ist eine berechtigte Frage aber 1. hat die Initiative ein anderes Ziel und 2. wurde die Pauschalbesteuerung vor nicht all zu langer Zeit in einer Abstimmung vom Volk bestätigt. Die Initiative ist deshalb leider nicht mehr als Wahljahrpopulismus.
  • Die andere Perspektive 02.04.2019 14:40
    Highlight Highlight Das Anliegen ist sympathisch. Einer kritischen Betrachtung hält die Initiative hingegen nicht stand: Dividenden werden nur deshalb privilegiert besteuert, weil eine Doppelbesteuerung besteht: Zuerst als Gewinnsteuer auf Unternehmensseite, dann als Einkommenssteuer zum reduzierten Satz beim Empfänger. Kombiniert ist die Steuerbelastung somit höher. Meine Dividenden aus selbständiger AG haben nichts mit Glück oder Vermögen zu tun sondern mit der Wahl meiner Rechtsform. Des Weiteren wird die Privilegierung mit der AHV- und Steuerreform sowieso reduziert oder gar abgeschafft. (1/2)
    • el fuego 03.04.2019 11:08
      Highlight Highlight Danke für die nachhaltigen Einblicke aus dem Abzockerkasino!
      Ohne Grüsse an die Egos!
  • Beggride 02.04.2019 14:34
    Highlight Highlight Die Initiative unterstütze ich vom Grundgedanken her absolut! Ob sich der genaue Gesetzentwurf wirklich umsetzen lässt, warte ich mal ab.
    Doch wenn man Mitleid mit den ach so armen Reichen hat, kann ich das nicht verstehen. Wenn dann weil sie aufgrubd ihres Reichtuns falsche Freunde anziehen oder sonst kein erfülltes Leben haben. Also eigentlich diesbezüglich wäre die Initiative sogar für die Reichen bereichernd...
  • Nik G. 02.04.2019 14:31
    Highlight Highlight Das Problem wird sein, dass wieder das Argument kommt die Reichen gehen woanders hin. Das stimmt nur bedingt, die Reichen sind nicht nur wegen den Steuern hier, sondern auch wegen der Sicherheit und der gewissen Anonymität.
    Aber es werden wieder alle das Argument glauben und die Initiative abschmettern.
  • Mutbürgerin 02.04.2019 14:30
    Highlight Highlight Bin ich als zukünftiger Bitcoin Millionär auch davon betroffen?
    • outdoorch 02.04.2019 16:55
      Highlight Highlight Yes. But HODL your 0.003 BTC 😂
  • Der Teufel auf der Bettkante 02.04.2019 14:23
    Highlight Highlight Es kommt nur selten vor, dass ich mit dem «Drachen» Funiciello einer Meinung bin - das wär mal wieder so einer.
    • el fuego 03.04.2019 11:13
      Highlight Highlight
      Es wäre schön wenn es dass nächste Mal auch ohne Drachen gehen würde!
      E Smoking dass sind doch die, welche zu feige zum Rauchen und zu labil zum ganz aufhören sind!
  • Hartmann Stahlberg 02.04.2019 14:18
    Highlight Highlight Das fairste Begehren für die Gemeinschaft Mensch auf Planet Erde seit anbeginn der Zeitrechnung! Stellt euch vor das Ding kommt in der Schweiz durch... Wer zieht mit? Oder wer will mitziehen? ... 99%

    (Wer muss mitziehen?)

  • Bart-Olomäus 02.04.2019 14:17
    Highlight Highlight Top !
    Ggf. kann ja dann auch die KK Prämie etwas gesenkt werden ;)

    Ich habe am ende des Monats meistens noch knapp 50 Franken ... und ich lebe wirklich nicht auf großem Fuss !

    Aber ich rieche da schon wieder die SVP - der SVP Grossvater und seine 3 Söhne werden da ganz sicher was dagegen haben :')
    • Ribosom 02.04.2019 17:10
      Highlight Highlight Zwar habe ich am Ende des Monats mehr als du "übrig", trotzdem bin ich auch für die Initiative.
      Alles wird jedes Jahr teurer und noch teurer. Mehr Steuern, mehr Prämien, mehr Mietzins, während der Lohn aber gleich bleibt.
      Also irgendwann muss der Pöbel auch mal entlastet werden. Wir sind schliesslich die Konumenten und Arbeiter.
  • Regas 02.04.2019 14:10
    Highlight Highlight Funiciello möchte halt das alle Reichen ihr Domizil ins Ausland verlegen. Dann werden uns etwa 1/4 der Steuereinnahmen fehlen, und die die profitieren sollen werden noch mehr zur Kasse gebeten.
    Das eigentliche Ziel der Linken ist es: Es sollen alle gleich viel erhalten auch wenn es im Endeffekt allen viel schlechter geht.....
    • Cpt. Blocher vom herrlichen Berg 02.04.2019 14:23
      Highlight Highlight Denken Sie nicht, dass die Reichen gar nicht abwandern weil sie in dem umliegenden EU Länder auch nach annahme dieser Initiative deutlich mehr Steuern zahlen müssten?

      https://www.efd.admin.ch/efd/de/home/themen/steuern/steuern-international/internationaler-steuervergleich.html
    • Dominik Treier 02.04.2019 14:28
      Highlight Highlight Was heisst hier Domizil ins Ausland verlegen? Und wenn wir nun sagen, dass die Firmenbesitzer, die sich daran nicht halten ab heute einfach keine Geschäfte mehr in der Schweiz machen können, genau wie ihre Firmen? Mann kann alles umgehen aber dann sollte man Lösungen finden das zu verhindern und nicht wie immer vor der Wirtschaft kuschen, denn die nutzt das gnadenlos aus!
    • M. Bakunin 02.04.2019 14:40
      Highlight Highlight Das ist sicher nicht das Ziel der "Linken". Das ist vieleicht das Ziel der Komununisten aber diese haben sogar unter "Linken" einen schweren stand. Das Ziel ist viel mehr das die Menschen wieder fair von Ihrer arbeit leben können. Wer etwas Produktives für die Gesellschaft leistet und darin gut ist, darf auch mehr verdienen als der Rest. Was aber falsch ist das eine kleine Geldelite nur durch Ausbeutung und Arbeit von anderen verdient. Es kann nicht sein das 99% der Bevölkerung für die 1% ausgebeutet wird und dies nur aus Angst, die Reichen hauen ab (wo hin?). Sollen sie doch gehen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Brasser 02.04.2019 14:07
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehe: Sollen nun das reichste 1% betroffen sein und wenn ja, wie will die JUSO die feststellen? Mit "die 300 Reichsten Schweier"-BILANZ-Ausgabe oder wie? Es ist unmöglich, dies festzustellen, schon nur aufgrund des Föderalismus und der Pauschalbesteuerten.
    Oder findet die JUSO, wer mehr als 100'000 Dividende/Jahr bezieht, gehört zu den 1% Reichsten der Schweiz? Das würde dann einmal mehr zeigen, wie weltfremd die JUSO politisiert. Und wie sie immer wieder versucht, durch Neiddebatten das Unternehmertum zu zerstören.
    • illoOminated 02.04.2019 14:19
      Highlight Highlight Willst du im Umkehrschluss sagen, dass weit mehr als 1% der Schweizer Bevölkerung, gehen wir also mal von > 100'000 Menschen aus, über CHF 100'000 Dividenden pro Jahr beziehen?
      Nicht sicher, wer hier weltfremd ist...
    • D(r)ummer 02.04.2019 14:22
      Highlight Highlight Ich denke, dass die Steuerbehörden das wissen.
    • Political Incorrectness 02.04.2019 14:23
      Highlight Highlight Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals eine JUSO-Initiative verteidige.
      Aber wieso soll das Unternehmertum zerstört werden, wenn man ein Einkommen von 100'000 CHF als Dividenden/Zins so versteuern muss, wie jemand, der die 100'000 CHF als Lohn bekommt?
      Wieso zahlt ein Millionär weniger Steuern als ich, nur weil ich "Lohn" beziehe und er "Dividenden"? Das ist kein Neid. Das nennt man Fairness.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pandas 02.04.2019 14:06
    Highlight Highlight Sicher eine Möglichkeit die Arbeiter zu entlasten.

    Ich würde ein 100% Steuer auf Erbschaften bevorzugen, da in unserer Leistungsgesellschaft es keine Leistung von mir ist in die richtige Familie geboren worden zu sein.
    Sondern was ich selber daraus mache.
    • Dominik Treier 02.04.2019 14:30
      Highlight Highlight Genau! Vielleicht eine Freigrenze von 2-10 Mio. ansetzen für Einfamilienhaus oder KMU aber der Rest gehört definitiv mit etwa 80% besteuert!
    • Beggride 02.04.2019 14:39
      Highlight Highlight Dann würde jedoch weder der Reiche noch der Arme auch nur einen Rappen sehen, was zum Zeitpunkt eines Verlustes einer deiner nächsten Menschen und den dazugehörigen Trauer und bürokratischen Dinge, die in dieser Zeit erledigt werden müssen, nicht sehr angenehm sein dürfte...
      Zudem sagst du, dass kein einziger Mensch auch nur einen Rappen gratis verdient hat, sondern man alles hart erarbeiten muss. Muss eine trostlose und empathielose Welt sein, in der du lebst...
    • Uslandschwiizer 02.04.2019 14:58
      Highlight Highlight Toent nach Enteignung und Wertvernichtung.

      Beispiel: der Vater hat ein florierendes KMU mit 100 Mitarbeit aufgebaut, das auf 50m geschaetzt wird. Seine 3 Kinder und 5 der Grosskinder arbeiten auch im Betrieb. Bei seinem Tod faellt nun eine Erbschaftsteuer von 32m an (80% von 40m, "Best-case"). Die Kinder koennen dieses Geld nicht aufbringen und muessen zu einem schlechten Preis Zwangsverkaufen an einen Grosskonzern und koennen mit dem Erloes knapp die 32m Steuern bezahlen. Dieser restrukturiert den Betrieb und entlaesst 50 Mitarbeiter, inklusive den Kindern im bisherigen Management.
    Weitere Antworten anzeigen
  • IMaki 02.04.2019 14:03
    Highlight Highlight Das Problem wird sein, dass die abstimmende Dummie-Mehrheit an das - von den Banken und der FdP verklickerte - Märchen glauben wird, wonach man eventuell selbst einmal auch zu den Reichsten zählen werde, und dann will man gottverdeckel das mit dem Sechser im Lotto so hart verdiente Geld nicht noch dem Steuervogt abliefern. Der Trick funktioniert seit Jahrzehnten, weshalb die Steuergerechtigkeit in der Schweiz ist, wo sie ist. Am Arsch.
    • Füdlifingerfritz 02.04.2019 14:49
      Highlight Highlight @IMaki
      Also ich werde bestimmt nie reich sein und werde gleichwohl ein dickes, Arial 20 'NEIN' im die Urne legen. Ganz einfach weil ich der Meinung bin das 'die Reichen' schon mehr als genug an Papa Staat abdrücken. In Deutschland tragen 10 Prozent der Bevölkerung 50 Prozent der Steuerlast. In der CH wird das ählich sein. Diese Zahlen interessieren die Juso natürlich nicht. Und es ist halt am einfachsten, auf die pösen Reichen loszugehen. Ist ja auch stets die einzige Lösung, welche Linke anzubieten haben.
    • ströfzgi 02.04.2019 16:22
      Highlight Highlight @Imaki
      Und dann gibt es noch die, wo selber denken können und weder auf Märchen der FDP, der Banken oder von dir angewiesen sind.
    • Dominik Treier 02.04.2019 17:05
      Highlight Highlight Kommt nicht immer mit diesen lächerlichen Zahlen! Wer ist grosszügiger? Der, der 10 Franken hat und einem Armen Bettler 10 davon gibt weil er schon gegessen hat, der Bettler aber mit leerem Magen da sitzt oder der Millionär der dem Bettler weil er muss in einer Todesverachtung einen 100er hinschmeisst?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Arts 02.04.2019 13:58
    Highlight Highlight Machen wie im Ausland. z.B Portugal:

    Einkommensquellensteuer lohnabhängig

    z.B: nicht verheiratet ohne kinder

    Monatslohn bis 654 Euro/Bruto bezahlt 0%
    Monatslohn bis 683 Euro/Bruto bezahlt 2%

    usw..

    Monatslohn bis 1864 Euro/Bruto bezahlt 20,6%

    usw..

    Monatslohn über 25'200 Euro/Bruto bezahlt 45,3%

    Pronto.


    • Wasser99 02.04.2019 14:21
      Highlight Highlight warum nicht erbschaftssteuer?
    • fidget 02.04.2019 14:39
      Highlight Highlight Das ist aber eine heftige Steuerbelastung, die du da vorschlägst. Mit diesem System gibt es garantiert Arme. Ich kenne das portugiesische Steuersystem nicht, kann mir aber nicht vorstellen, dass man von 1800.- ein Fünftel an den Staat abliefern muss.
    • fidget 02.04.2019 14:40
      Highlight Highlight Das ist aber eine heftige Steuerbelastung, die du da vorschlägst. Mit diesem System gibt es garantiert Arme. Ich kenne das portugiesische Steuersystem nicht, kann mir aber nicht vorstellen, dass man von 1800.- ein Fünftel an den Staat abliefern muss
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toni.Stark 02.04.2019 13:52
    Highlight Highlight In der Schweiz funktioniert die Umverteilung recht gut. Diese neue Steuer schwächt die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz massiv ein. Kapitalgeber ziehen sich zurück und dann sind wir tatsächlich bei 100% angelangt. 100% Armut.
    • Nurmalso 02.04.2019 14:17
      Highlight Highlight Lieber gerechte Armut als ungerechte.
    • illoOminated 02.04.2019 14:25
      Highlight Highlight Das Märchen wird bei jeder Steuerreform verzapft und hat sich noch nie als wahr herausgestellt. Niedrige Steuern gibt's auch in diversen anderen Ländern, die Schweiz punktet vielmehr mit Lebensstandard, verschiedensten Formen von Sicherheit (Innovationssicherheit, niedrige Kriminalität, ...) und verschiedensten Formen von Stabilität (politisch, rechtlich,umwelttechnisch, ...) und mit guten Beziehungen zu sehr vielen Nationen.
      Wenn's nur nach den Steuern ginge wären all unsere Reichen und grossen Unternehmen bereits in Irland oder Luxemburg.
    • M. Bakunin 02.04.2019 14:44
      Highlight Highlight Ja die Umverteilung in der Schweiz läuft sogar sehr gut. Die paar wenigen Reichen haben immer mehr Geld auf dem Konto und der Nettolohn der "normalen" Arbeiter ist seit Jahren nicht mehr wirklich gestiegen. Das Märchen vom Tellerwäscher zum Millionär ist zumindest in der Schweiz praktisch nicht mehr möglich.

      Im Leben gibt es nur Arm oder Reich... oder Lotto.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nurmalso 02.04.2019 13:52
    Highlight Highlight Wird eh abgeleht. Immer wenn es den Reichen oder Firmen ans Leder geht fällt die Abstimmung zu deren Gunsten aus.

    Entweder sind die Schweizer zu devot oder es gibt tatsächlich nicht mit rechten Dingen zu.
    • Dominik Treier 02.04.2019 14:37
      Highlight Highlight Die Schweiz ist ein Volk der Bescheidenheit, dass immer der Angstmacherei verfällt, wenn es wichtig wäre...
    • Nurmalso 02.04.2019 15:23
      Highlight Highlight Bescheidenheit klingt ja auch besser als blödheit.

      Aber frag mal einen Schweizer ob er dir 10Fr leihen könnte weil dein Tank leer ist und du die Geldbörse vergessen hast.

      Da bekommst du auch 99% aber dann Absagen.

    • Dominik Treier 02.04.2019 16:42
      Highlight Highlight Genau das ist aber der Gedanke Gobugi... Das ewige Märchen vom sozialen Aufstieg durch harte Arbeit, das den meisten Schweizer seit ihrer Kindheit eingebläut wird ist eben genau das, ein Märchen! Es ist warscheindlicher im Lotto zu gewinnen als sich zu Reichtum hochzuarbeiten, weil ja keiner nur durch arbeit so viel Geld verdienen kann! Damit jemand stinkreich sein kann, müssen in unserer begrenzten Welt viel zu viele ohne Wahl mausarm sein... Das heisst für mich oben und unten hat der Staat zu begrenzen!
  • Sharkdiver 02.04.2019 13:46
    Highlight Highlight Wetten das wird eine Ablehnung geben zwischen 70 und 70% wetten? Und zwar Dank menesche die davon Profitieren würden. Bürgerliche Populisten schaffen es Wähler zu mobilisieren denen sie andauernd Schaden. Siehe Donald Trump und SVP
  • p4trick 02.04.2019 13:45
    Highlight Highlight Also wenn sie Reichtum besteuern wollen, sollten sie 0.2% Bundes Vermögensteuer fordern. Es ist ein Witz dass ich als Gutverdiener 5-10% meines Einkommens direkt an den Bund als Bundessteuer abliefere, jemand der 3Mia Vermögen hat aber keinen müden Cent.
    • rodman 02.04.2019 14:48
      Highlight Highlight ZH hat heute bereits 0.66% Vermögenssteuer jährlich. Genf sogar über 1.01%. Wenn dort also jemand bei Geburt 1 Mia. Erbschaft erhält, ist nach 100 Jahren - vereinfacht gesagt - alles beim Staat (1% pro Jahr). Da braucht man gar keine Erbschaftssteuer...
    • Die andere Perspektive 02.04.2019 15:12
      Highlight Highlight Erstens liegt der Grund dafür im Föderalismus: Vermögenssteuer wird von den Kantonen erhoben. Zweitens ist die Grundlage unserer Besteuerung die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (Lohn und Profit aus Vermögen; wo kein Ertrag, da keine Steuer). Durch die Besteuerung der Erträge können Sie sich aber sicher sein, dass der Milliardär einiges mehr als einen müden Cent versteuert.
    • rodman 02.04.2019 17:19
      Highlight Highlight @Asparaguss, Darum hab ich ja auch geschrieben "vereinfacht gesagt". Es geht mir um die Grössenverhältnisse. Ich kann es auch anders formulieren: Wenn der Erbe es schafft, über 100 Jahre sein Erbe mit Erträgen zu erhalte , wird im das damalige Erbe wegversteuert.
  • Yummy 02.04.2019 13:43
    Highlight Highlight Die Reichen bezahlen viele Steuern.
    Die Juso verschleudert diese Steuern mit sinnlosen Initiativen.

    Juso, macht euch mal darüber Gedanken.
    • Dominik Treier 02.04.2019 14:41
      Highlight Highlight Die Reichen sind nicht reich weil sie dafür gearbeitet haben, sondern weil sie es geschafft haben andere für sich arbeiten zu lassen mach dir mal darüber Gedanken Yummy oder was denkst du wie viel jemand in einem Hochqualifizierten Beruf wie Neurochirurg in seinem Leben verdienen könnte, vielleicht 5-20 Mio.? Also soll ein Betriebswirtschafter, der nur seine Mitarbeiter rumscheucht dann Milliarden aus Eigenleistung verdient haben? Lächerlich!
    • Yummy 02.04.2019 15:07
      Highlight Highlight Jawoll, geschafft haben, dass andere für sich arbeiten. Darfst du gerne auch. Könnte ich auch. Mag ich aber nicht, aber ich jammer nicht dauernd rum, dass die anderen bösen reichen mir mein Geld wegnehmen.

      Und übrigens, die reichen die ich kenne, oder die die auf dem besten Weg dahin sind, arbeiten viel. Sehr viel, gut und gerne mal 18h am Tag! nach 6 solchen Jahren hat der eine nun eine Firma mit 10 Angestellten. Und das Geld fliesst. Aber vorher war ein bankrott angesagt, zurück in die Schweiz, Job suchen, von neuem beginnen.
      Mach dir mal darüber Gedanken.
    • Dominik Treier 02.04.2019 20:13
      Highlight Highlight Ich mach mir darüber Gedanken, aber so richtigen geerbten Feudalreichtum sehe ich da nicht... Ausserdem würde man diesen Leuten ja nicht all ihr Geld abnehmen, sondern nur einen gerechteren Teil dessen, was sie nicht selbst erwirtschaften! Ich habe nichts gegen Reiche und Menschen, die gedenken sich nur über ihre Leistung zu definieren, auch wenn das häufig gerade der Gesundheit nicht dienlich ist, aber man sollte die Wahl haben, sowad ist nur so lange legitim, wie jeder zumindest genügend hat um davon zu leben und das geht der heutigen Kapitalistischen Welt immer mehr ab.
    Weitere Antworten anzeigen
  • G. Schmidt 02.04.2019 13:42
    Highlight Highlight Dumm nur, das Kapital sehr mobil ist...

    Wahlkampfinitiative...
    • Dominik Treier 02.04.2019 14:44
      Highlight Highlight Kapital schon aber die meisten Geschäfte nicht...
    • G. Schmidt 02.04.2019 15:57
      Highlight Highlight @Dominik

      Eben...

      Die “bösen Kapitalisten” verschieben ihr Kapital anderswo hin, hingegen werden kleine Unternehmer zusätzlich besteuert.
    • Dominik Treier 02.04.2019 20:15
      Highlight Highlight Wieso klein? Kenne kaum ein wirklich kleines Unternehmen, das 100'000.- Dividende ausschütten kann... Meistens können die froh sein wenn man so viel im Unternehmen behalten kann und selbst dann hast du noch nicht gesagt wieso Einkommen ohne Eigenleistung nicht fair besteuert werden kann....
  • Posersalami 02.04.2019 13:41
    Highlight Highlight „Wer 100'000 Franken Dividenden erhalte, müsse nur 60'000 Franken versteuern.“

    Unfassbar

    Wünsche der Initiative alles erdenklich gute und hoffe auf ein JA.
    • Kimelik 02.04.2019 18:27
      Highlight Highlight Hmm... Meine dividende wird zum Einkommen gerechnet, wäre mir also neu
    • Posersalami 02.04.2019 19:52
      Highlight Highlight Dann machen sie es offenbar falsch.

  • Yummy 02.04.2019 13:40
    Highlight Highlight Wieso immer dieser Neid? Reiche zahlen in absoluten Zahlen VIEEEEL mehr als der Durchschnitt. Und ich denke nicht, dass die Reichen unsere Infrastruktur so viel stärker belasten als der Durchschnittsbürger.

    Ich bin für max. 1 mio Steuer pro Jahr! Mehr kann ein Bürger den Staat niemals kosten.

    Wiedermal eine sinnlose Juso Initiative, die nur kostet und sowieso versenkt wird... Kommt von denen auch mal was durchgedachtes oder nur so Schrott?
    • Licorne 02.04.2019 14:31
      Highlight Highlight "Ich bin für max. 1 mio Steuer pro Jahr! Mehr kann ein Bürger den Staat niemals kosten."
      -> Ich kenne "reiche" die quasi keine Steuern zahlen, weil sie mit ihren Immobilien so geschickt hantieren UND weil sie auf ihrem Vermögen quasi keine Steuern zahlen.

      Es geht es um Solidarität, einen der wichtigsten Grundpfeiler unseres Landes, nicht um Neid. Solidarität der Reichen, die mehr haben als sie ausgeben können, gegenüber den Armen, die nicht wissen, wie sie ihre Krankenkasse bezahlen sollen.
    • D(r)ummer 02.04.2019 14:31
      Highlight Highlight Als armer Schlucker muss man mit seiner Situation leben.
      Als wohlhabender Reicher muss man mit seiner Situation leben.

      Man hat den beiden ja nicht gesagt, dass sie arm oder reich sein müssen.

      Beide aber können ihre Situation ändern, wenn sie denn möchten.
    • Mädi Scheidegger 02.04.2019 14:34
      Highlight Highlight Wie werden denn die Reichen reich? Indem sie ihren Angestellten massiv weniger Lohn zahlen, als sie generieren. Sie erhalten Geld, für das sie eigentlich nichts gearbeitet haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • cloud.io00 02.04.2019 13:37
    Highlight Highlight Super Initiative, dann ziehen noch mehr wohlhabende Personen in meinen Kanton und sparen trotzdem.
  • grumit 02.04.2019 13:26
    Highlight Highlight Super Sache. Jeder Schweizer sollte sich zweimal im Jahr Ferien mit dem Flugzeug leisten können. Und zwei Autos. Und ein Häuschen im Grünen.
    • T13 02.04.2019 14:03
      Highlight Highlight Es geht eher darum das jeder schweizer ein würdiges leben über der armutsgrenze führen kann.
      Für mich macht das durchaus sinn.
      Ob der vorschlag der juso dafür in frage kommt darüber lässt sich streiten, aber in einem land wie der Schweiz sollte keiner drüber nachdenken müssen ob er sein geld für die gesundheit (z.b. den zahnarzt) oder lebensmittel ausgeben kann.
    • Tenno 02.04.2019 14:23
      Highlight Highlight Übel ist, dass hier nur die Schweizer berücksichtigt werden. Wenn ich eurer Argumentation folge, bleiben Ausländer aussen vor.
    • T13 02.04.2019 16:13
      Highlight Highlight Ok falsch geschrieben jeder bürger der hier steuern zahlt.
  • Muselbert Qrate 02.04.2019 13:25
    Highlight Highlight Wenn immer eine Initiative mit Frau Furncellio verknüpft ist sagen 99% NEIN. Der Name passt also schon mal, tiptop!

    Klassenkampf olé! 😂
    • violetta la douce 02.04.2019 14:30
      Highlight Highlight ha ha, mit 99% Wahrscheinlichkeit wird diese Initiative versenkt.
      Mit 99% Nein Stimmen.
      Jetz weiss ich, wieso sie so heisst.
    • ChlyklassSFI 02.04.2019 15:00
      Highlight Highlight Mir geht es bei deinen Kommentaren so...
  • Kronrod 02.04.2019 13:11
    Highlight Highlight Grundsätzlich sollte man bedenken, dass Dividenden heute schon doppelt besteuert werden. Wenn ein KMU 300’000 Franken Gewinn macht, dann muss es diesen erst versteuern (es bleiben zB 200’000) und dann muss der Unternehmer auf dem restlichen Geld, das er sich als Dividende auszahlt, nochmals Steuern zahlen. Daher kommt der Rabatt bei der Dividendenbesteuerung von Unternehmern. Wer Nestle-Aktien o.ä. hält, kriegt keinen Rabatt. Ich persönlich fände eine nationale Vermögenssteuer das besser Instrument.
    • walsi 02.04.2019 13:24
      Highlight Highlight @Kronrod: Das sind doch Wortspielereien. Wenn ich einen Lohn bekomme muss ich den versteuern, wenn ich dann mit diesem Geld etwas kaufe muss ich MwSt bezahlen, wenn ich tanke Benzinsteuern usw. In der Schweiz wird Geld imme mehrfach besteuert.
    • EvilBetty 02.04.2019 13:42
      Highlight Highlight Es wird nicht Geld, sondern Menschen besteuert. Sonst müssten wir ja keine Steuern bezahlen, da alles Geld schon mal versteuert würde...
    • iHero 02.04.2019 13:46
      Highlight Highlight @walsi nicht ganz dasselbe - beim einen wird dieselbe Leistung 2x versteuert. Und du bekommst deinen Lohn und Benzin. Das sind 2 Leistungen die jeweils separat versteuert werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Menel 02.04.2019 13:06
    Highlight Highlight Ich fände ja eine Mikrosteuer, die den Geldfluss besteuert, anstrebenswert. Aber ich glaube, dafür wären noch weniger bereit...
  • Mutbürgerin 02.04.2019 13:05
    Highlight Highlight Menschen, die mit legalen und demokratischen Mitteln zu Vermögen gekommen sind, sollen bestraft werden. Diejenigen, die nichts zur Gesellschaft beitragen und nur ihr armseliges Dasein fristen, wollen diese nun bestehlen.
    Das Spiel kann man unendlich weiterführen. Z.B. Staatsbeamte höher besteuern, weil kein Leistungsdruck und Konkurrenz. Oder schöne Menschen höher besteuern, da sie es im Leben einfacher haben?
    • EvilBetty 02.04.2019 13:44
      Highlight Highlight «Diejenigen, die nichts zur Gesellschaft beitragen und nur ihr armseliges Dasein fristen, wollen diese nun bestehlen.»

      Was hast du denn geraucht?
    • Hypotenuse 02.04.2019 13:59
      Highlight Highlight Niemand kommt einfach so an ein Vermögen. Das hat nichts mit Neid zu tun sondern simpler 1+1 Mathematik. Entweder man erbt ein Vermögen, oder hat Glück am richtigen Ort Geld angelegt zu haben. Wer das Geld erwirtschaftet ist in der Regel nicht der-oder diejenige, welche es kriegt.
    • loquito 02.04.2019 14:08
      Highlight Highlight Super demokrstisch geerbt oder demokratisch abkassieren durch schlehct Zahlen der Amgestellte ist ja eine echte Leistung...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Reudiger 02.04.2019 12:57
    Highlight Highlight Eine gefährliche Initiative. Im Grundgedanken mag sie eventuell gut gemeint sein. Jedoch ist die Umsetzung unrealistisch. Mit welchen Mitteln wollen sie das umsetzen? Sind die sich über die Konsequenzen bewusst?

    In der Schweiz zahlen bereits die reichsten 10% rund 55% der gesamten Steuern.
    Diese noch weiter zu besteuern, mit dem Vorwand von "fairer" Distribution von Kapital ist eine Utopia-Vorstellung und nicht unbedingt eine Wünschenswerte.

    Die Initiative wird abgeschmettert werden, dies auch zurecht.
    • saukaibli 02.04.2019 13:13
      Highlight Highlight "In der Schweiz zahlen bereits die reichsten 10% rund 55% der gesamten Steuern." Daraus erkennt man, wie ungerecht das Vermögen verteilt ist. Wenn jemand 1Mio. mal so viel Vermögen und Einkommen hat wie der Durchschnitt, zahlt er halt eben entsprechend mehr Steuern, ist doch logisch und nichts als gerecht.
      Dass aber durch harte Arbeit verdientes Geld teurer Versteuert werden muss als Gewinne, die man durch Börsenzockerei erziehlt hat, ist das ganz sicher nicht gerecht.
      Es geht ja hier nicht um lausige Millionärchen, es geht um Multimilliardäre.
    • Mutzli 02.04.2019 13:14
      Highlight Highlight @Reudiger

      Gegenfrage: Wieviel besitzen denn die reichsten 10% als Anteil vom Gesamtvermögen im Land?

      Gemäss einer Studie von 2017 besassen die reichsten 1% 2010 über 40% des Gesamtvermögens https://www.ubscenter.uzh.ch/assets/publicpapers/PP6_Verteilung_von_Einkommen_und_Vermoegen.pdf

      Und nach einem AZ/Watson-Artikel vor 2 Jahren besassen die reichsten 2.1% so viel die restlichen 97.9% zusammen. D.h.: 300 Leute haben gleich viel oder mehr Geld als der Rest der Schweiz.

      ...

      Verzeihen Sie also, wenn mir nicht die Tränen kommen, wenn diese Leute bisserl mehr Zahlen als der Rest von uns.
    • Hein Doof 02.04.2019 13:15
      Highlight Highlight Von mir aus können die reichsten 10% sämtliche Steuern zahlen. Sie werden ja trotzdem noch reicher...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Freiheit und Toleranz 02.04.2019 12:55
    Highlight Highlight Initiative ist leider nicht wirklich gerecht und durchdacht.
    Alle Kapitalgewinne (inkl. Kauf/Verkauf von Immobilien, Aktien, etc.) und nicht nur Zinsen/Dividenden würden zum Einkommen dazugerechnet. Verluste könnten abgezogen werden.
    Gleichzeitig sind jedoch die Vermögens- und Grundstückgewinnsteuern abzuschaffen. Wäre absolut gerecht, transparent und würde das Steuersystem vereinfachen.
  • Dominik Treier 02.04.2019 12:54
    Highlight Highlight Ich wäre zwar eher für eine Kapitaltransaktionssteuer aber das muss es eben vorläufig tun...
    • saukaibli 02.04.2019 13:18
      Highlight Highlight Da bin ich ganz bei dir. Allerdings müsste sowas weltweit eingeführt werden. Eine weltweite Finanztransaktionssteuer wäre die absolut beste Lösung. Nur schon 0.2% würden reichen um alle anderen Steuern abzuschaffen und würden zusätzlich den wirtschaftsschädigenden Hochfrequenzhandel an den Börsen bekämpfen.
  • Perwoll 02.04.2019 12:53
    Highlight Highlight Aus dem Artikel wird nicht ersichtlich, wieviel und wer davon profitiert. Ohne Kinder und als Normalverdiener wird man davon gar nichts haben. Also nein. Ausser für alle nicht betroffenen würde die Bundessteuer gesenkt.
    • Triple 02.04.2019 13:12
      Highlight Highlight Warum dagegen sein wenn man nicht davon profitiert? Empfinde ich als sehr egoistisch.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 02.04.2019 13:17
      Highlight Highlight Indirekt.
      Man würde es hauptsächlich dadurch merken, dass man endlich wieder in die Bildung investieren würde, und den Sozialabbau rückgängig machen würde.
      Zumindest nach meiner Einschätzung.
      Eventuell kommen dann später, wenn das System richtig läuft, dann die Steuersenkungen für den Mittelstand und Unterschicht.
      Was zumindest um Welten realistischer ist, als wenn man weiterhin der Trickle-down-Theorie nachrennt und sich selbst belügt.
      Was passieren könnte, srhen wir jedoch erst, wenn die Initiative angenommen werden würde.
    • Perwoll 02.04.2019 13:55
      Highlight Highlight @Triple sehe ich nicht so, ich zähle mich zum Mittelstand und dieser muss endlich entlastet werden. Denn die grösste Bevölkerungsgruppe ist zugleich die relevanteste Konsumgruppe. Meiner Meinung nach geht es allen besser wenn der Mittelstand mehr übrig hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ruffy 02.04.2019 12:52
    Highlight Highlight Wieso nicht einfach gleich besteuern? Immer übertreiben...
    • saukaibli 02.04.2019 13:23
      Highlight Highlight Weil das eine mit harter Arbeit und grossem Zeitaufwand verbunden ist und das andere von einer Maschine erledigt wird?
    • Ravel 02.04.2019 13:24
      Highlight Highlight Weil es nicht wirklich fair ist. Ein übertriebenes Rechenbeispiel: Millionär A (verheiratet, kinderlos) verdient pro Jahr 400'000 Franken und muss davon 20 % (80'000) Franken Steuern bezahlen. Ihm bleiben noch 320'000 Franken, seine Frau verdient das Gleiche. Total 640'000 Franken übrig für ein Jahr.

      Alleinerziehende Mutter B verdient ihm Jahr 45'000 Franken und muss davon 20 % (9'000) Steuern bezahlen. Ihr verbleiben noch noch 36'000 Franken, um ein Jahr lang zwei Kinder durchzubringen.

      Der Millionär kann sich ein teures Auto weniger kaufen. Die Mutter hat kein Geld für Urlaub.
    • bluesky7 02.04.2019 14:49
      Highlight Highlight Steuerprogression ein Begriff? Wo bitteschön bezahlt eine Alleinerziehende Mutter mit einem Jahreseinkommen von CHF 45'000 schon 9'000 Franken steuern??
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clife 02.04.2019 12:50
    Highlight Highlight Ich finde die Initiative zwar gut, aber die Geldgeier werden sich ihr Fressen einfach woanders holen (Lohnkürzungen? Entlassungen für gleichzeitig erhöhte Arbeitszeiten? Eventuell sogar Auslandversetzungen von Aufträgen?).
    Die Gegner werden gewiss so argumentieren, aber ich denke, dass die Schweiz weiterhin ein attraktives Land im Gegensatz zum Rest von Europa bleiben wird. Müsste man aber natürlich noch prüfen
    • NumeIch 02.04.2019 13:26
      Highlight Highlight Die Angstmacherei geht schon los.
  • Legume 02.04.2019 12:48
    Highlight Highlight grundsätzlich muss jeder einen für seine anstellung angemessenen lohn versteuern, der der normalen progression unterliegt. gewinne darüber hinaus dürfen als dividenden bezogen werden und unterliegen einer weiteren kantonalen steuer. jemand der 100‘000 dividenden bezieht versteuert 60‘000 in der progression und 100‘000 in den dividenen. das risiko des unternehmers sollte schon auch berücksichtigt werden und die reichen dieser schweiz bezahlen auch ausserhalb der steuern schon sehr viel andere organisationen. mit einem solchen gesetz ist es nicht getan
    • D(r)ummer 02.04.2019 13:07
      Highlight Highlight Sollen die reichen doch ihren Wohnsitz im Ausland versteuern wenn die Initiative angenommen wird.

      Steigende Kosten kompensieren die 99% ja trotzdem egal wer was beschliesst oder was der Auslöser war.

      Mich nerven solche "wenn die Reichen gehen, haben wir den Salat" Aussagen.
      Reiche die die Schweiz wegen solchen Sachen (auch nur Steuertechnisch) verlassen wollen sollen noch so gerne gehen. Es bleiben sowieso einige zurück, die die stabile politische Lage, Infrastruktur, Recht und Ordnung usw. schätzen.
    • Legume 02.04.2019 15:12
      Highlight Highlight am ende aller tage sollten wir doch froh sein, viele reiche personen im land zu haben, die einen grossen teil unserer steuern bezahlt... die auswirkungen, wenn die obersten 5% unseres landes wegziehen, wären enorm auf die direkten und indirekten steuern
  • Daniel Meier (2) 02.04.2019 12:48
    Highlight Highlight Grundsätzlich eine gute Idee. Es ist aber so, dass die "Reichen" auf uns "Armen" verzichten können. Als Milliardär kann man schnell einmal seinen steuerlichen Wohnsitz in ein anderes Land verlegen. Natürlich bleibt man in der Schweiz wohnhaft (wegen der Lage, Natur, etc.) aber man bezahlt in einem anderen Land steuern. So geht das! Da stellt sich die Frage, was man lieber hat: Einen "kleinen, unfairen" Beitrag des Oligarchen oder - dank solcher Initiativen - gar keinen. Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Am Ende leben wir aber in einer Demokratie - mal sehen wies wird SP
    • katerli 02.04.2019 12:59
      Highlight Highlight Auch dafür gäbe es Gesetze und Kontrollen. Man könnte wenn msn wollte auch einem Milliardär nachweisen, dass er hier lebt und nicht dort wo er seinen „Briefkasten“ gemeldet hat und zack im Steuern verrechnen. Wo ein Wille da auch ein Weg.
    • Maya Eldorado 02.04.2019 13:33
      Highlight Highlight Nein können sie nicht - auf uns "Arme" zu verzichten.
      Wer macht denn sonst all die lästige Arbeit. Wer stellt alles her was die Reichen mit ihrem Zaster kaufen wollen?
  • Merfen-Orange 02.04.2019 12:45
    Highlight Highlight ..und für was haben wir eine Vermögenssteuer. Wird die dann abgeschafft?
  • Toerpe Zwerg 02.04.2019 12:42
    Highlight Highlight Das geht in die richtige Richtung, ist aber nicht zu Ende gedacht.

    Es geht schlauer:
    - Besteuerung von privaten Kapitalgewinnen
    - Abschaffung aller Steuerabzüge
    - Bedarfsgerechte Direktzahlungen.
    - Gleichstellung aller Einkommensarten und Unterstellung unter die Sozialversicherungspflicht.
    - Vereinheitlichung des MWSt Satzes
    - keine Ausnahmen mehr bei der MWSt.
    • Liselote Meier 02.04.2019 13:05
      Highlight Highlight Via Initiative geht das nicht. Verstösst gegen die Einheit der Materie, Initiative wäre ungültig.

      So müsstest schon via Totalrevision ran und das wird dann extrem schwierig. Vorabstimmung ob Totalrevision gewinnen, Neuwahl der Bundesversammlung "gewinnen", damit die Revision auch so gemacht wird und dann nochmals die Abstimmung gewinnen für die neue Verfassung.
    • Safster 02.04.2019 13:07
      Highlight Highlight Und dann wohl halt doch noch die Erbschaftssteuer mit anständigem Freibetrag. Dann sieht diese Liste tatsächlich gut aus!
    • Pafeld 02.04.2019 13:19
      Highlight Highlight Sehe ich das richtig? Ein ultimativ vernünftiger Vorschlag von Toerpe, der dem exakten Gegenteil der bürgerlichen Realpolitik der letzten Jahre entspricht? Es geschehen noch Wunder.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antigone 02.04.2019 12:36
    Highlight Highlight Eine top Sache! Meine Stimme haben sie definitiv!
  • Hayek1902 02.04.2019 12:36
    Highlight Highlight Gähn, 65 bis 70% nein anteil.
    • Füdlifingerfritz 02.04.2019 15:03
      Highlight Highlight 99% 'Nein' wäre noch schöner, aber man kann halt nicht alle haben. ;-)
  • Coffeetime 02.04.2019 12:36
    Highlight Highlight Ici hoffe wirklich, dass langsam ein Umdenken in unserer Gesellschafft stattfindet. Mehr Sorge tragen zur Natur, Umwelt und den Menschen anstelle von immer mehr Konsum und Oberflächlichkeit. Aber es ist schon so, sich wirklich in der Tiefe mit sich, seiner Position in der Welt, zu beschäftigen ganz schön Angst machen kann.
    • Toerpe Zwerg 02.04.2019 20:08
      Highlight Highlight Oberflächlichkeit?
  • Uslandschwiizer 02.04.2019 12:34
    Highlight Highlight "Kapitaleinkommen habe nichts mit Leistung zu tun, sondern mit Glück und einem riesigen Vermögen."

    Und das Kapital, das nun ausgeliehen/investiert in andere Unternehmen Arbeitsplaetze und Wohlstand schafft, das wurde zuvor im Lotto gewonnen liebe SP, oder etwa doch verdient und bereits als Einkommen (im Unternehmen und Privat) versteuert? ;-)
    • FaridBang3000 02.04.2019 12:44
      Highlight Highlight so ist es, schön sagts doch noch einer
    • phreko 02.04.2019 12:56
      Highlight Highlight Oft geerbt.

      Wenn du gegen Mehrfachbesteuerung bist, kannst du ja mal mit der Mehrwertsteuer anfangen...

      Kapitalinvestitionen in bestehende (Gross-)Unternehmen schaffen per se keine Arbeitsplätze. Als ob alle Börsenzocker Risikokapital bereitstellen würden, um Start-Ups zu fördern.
    • saukaibli 02.04.2019 13:30
      Highlight Highlight Du machst einen Denkfehler. Je niedriger Gewinne und Vermögen besteuert werden, je geringer die Motivation, das Geld zu reinvestieren. Muss ein Unternehmen den Gewinn zu einem höheren Satz versteuern, wird mehr Geld in Mitarbeiter und Infrastruktur investiert. Das ist auch der Grund, wieso die Realwirtschaft (die nichts mit Börsengeschäften zu tun hat) in der Vergangenheit besser funktionierte, wenn die Steuern hoch waren. Für Börsenspekulanten wiederum sind tiefe Steuern vorteilhaft, weil sie kurzfristig die Aktienkurse hochtreiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 02.04.2019 12:32
    Highlight Highlight Bravo. Danke, Jusos.
    • Uslandschwiizer 02.04.2019 12:58
      Highlight Highlight Danke Jusos, dass ihr wieder mal GEGEN "die boesen Reichen" schiesst, anstatt einen Vorschlag
      fuer ein erfolgreicheres Miteinander bringt.

      Gleiches Niveau wie die Suenneli Partei...
    • Walter Sahli 02.04.2019 13:36
      Highlight Highlight Erfolgreiches Miteinander funktioniert am besten, wenn die Schere zwischen arm und reich nicht zu weit offen ist.
      Dass auf bürgerlicher und nationalistischer Seite weiter an einer Bevorteilung der Reichen gearbeitet wird, sollte man eigentlich inzwischen auch im Usland begriffen haben.
    • Füdlifingerfritz 02.04.2019 15:09
      Highlight Highlight @Walter
      Stimmt, mit dieser Ungleichheit lassen sich wohl auch die bürgerkriegsähnlichen Zustände in der Schweiz erklären. ;-)
      Ernsthaft: offensichtlich scheint die Schere in der CH kein Problem zu sein, da zum Glück nicht alles Neider sind wie die Jusos. Die Menschen wissen, was sie den 'Reichen' in Sachen Wohlstand, Infrastruktur etc. zu verdanken haben. Deswegen wird diese Initiative (wie zuvor andere dieser Art) ziemlich sicher deutlich abgelehnt.
  • milkdefeater 02.04.2019 12:30
    Highlight Highlight "Die Umsetzung ist nicht machbar"

    ->Aussage No. 1 wenn rationale Argumente fehlen.
    • rodman 02.04.2019 12:57
      Highlight Highlight ..die Aussage No. 1, wenn die Initiative nicht durchdacht ist.
    • milkdefeater 02.04.2019 13:10
      Highlight Highlight Zugegeben, manchmal schon.
  • walsi 02.04.2019 12:29
    Highlight Highlight Die Initiative müsste mit 99% der Stimmen angenommen werden Sie wird aber wohl mit 80% abgelehnt. So wie die Erbschaftsteuer, die hätte auch nur ca. 5% der Stimbürger betroffen, wurde aber deutlich abgelehnt. Dafür wird jetzt diskutiert die MwSt zu erhöhen um die AHV zu finanzieren, was dann die Personen mit geringem Einkommen und Vermögen stärker belastet als die Wohlhabenden und die mit den hohen Einkommen. Zur Erinnerung mit der Erbschaftsteuer wollte man die AHV finanzieren.
    • Markus97 02.04.2019 13:31
      Highlight Highlight Der einzig sinvolle Weg die AHV zu finanzieren sind AHV-Beiträge. Alles andere ist willkürliches Löcherstopfen. Die Löcher nehmen aber immer weiter zu, also müssste man immer an mehr Stellen Geld abzwacken. Das ist dad Gegenteil von Nachhaltigkeit.
    • achsoooooo 02.04.2019 13:31
      Highlight Highlight @walsi Vielleicht hoffen die 80% insgeheim, irgendwann zu den 1% zu gehören? 🤔
    • Jesses! 02.04.2019 13:54
      Highlight Highlight Neue, sinnvolle und gute Ideen sind in unserer Wohlstandsgesellschaft nicht gefragt. Wie z. B. das bedingungslose Grundeinkommen Vaterschaftsurlaub und 6 Wochen Ferien. Zumindest wird dank solchen Initiativen endlich über solche Missstände unserer tollen Leistungsgesellschaft diskutiert.

      Zudem braucht es radikale Reformen in unserem Sozialversicherungssystem. Z. B. das Giesskannen-Prinzip ist nicht mehr zeitgemäss und gehört längst abgeschafft. Es kann doch nicht sein, dass ein Multimillionär eine AHV-Rente erhält.
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 02.04.2019 12:23
    Highlight Highlight «Wir sind die 99 Prozent, und wir haben genug»
    Wir sind das Volk? Blinder Populismus oder seit wann spricht die Juso in meinem Namen?
    Natürlich hat das Vermögen der Reichsten stark zugenommen, seit Jahren werden die Börsen ja auch mit Negativzinsen und QE nach oben getrieben. Das sind reine Buchgewinne. Was hat das mit Dividenden zu tun?
    Bei einer relativen Armutsdefinition ist eine Million armutsgefährdeter auch kein Wunder, es gibt immer relativ Arme.
    Ja, weil die Dividende schon beim Unternehmen als Gewinn versteuert wurde.
    Das Vermögen nirgends so ungelich verteilt wie in der CH? Quelle?
  • woezzl 02.04.2019 12:23
    Highlight Highlight Wenn 1% 50% vom Rest Angst machen kann, dass die dann nicht mehr arbeiten können, hat die Initiative leider keine Chance. Es braucht also ein bisschen Mut.
  • Zuttli 02.04.2019 12:22
    Highlight Highlight Schon der Name spricht für eine Ablehnung, da er wohl von vielen falsch verstanden wird.
  • murrayB 02.04.2019 12:20
    Highlight Highlight Traurig, wie die SP das erfolgsmodell Schweiz immer wieder einmal torpedieren möchte...
  • Dominik Treier 02.04.2019 12:18
    Highlight Highlight Wer das ablehnt aber gleichzeitig selbst immer noch das Märchen von der sogenannten Leistungsgesellschaft predigt, macht sich entweder lächerlich oder zeigt damit klar welchen Geistes Kind er ist...
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 02.04.2019 12:25
      Highlight Highlight Weshalb? Wenn jemand eine erfolgreiche Firma aufbaut oder sein Leben lang eisern spart um dann mit 40 in Rente zu gehen ist das sein Ding. Wie wiederspricht das der Idee der Leistungsgesellschaft?
      Welches Geistes Kind bin ich dann?
    • Peter R. 02.04.2019 12:29
      Highlight Highlight Ich lehne es ab - nicht weil es mich betrifft - sondern weil dies einfach "Raubrittertum" ist.
      Kann den die Juso nie einen vernünftigen Vorschlag bringen.
    • Uslandschwiizer 02.04.2019 12:36
      Highlight Highlight Realist mit einem kleinen bischen Verstaendnis wie unser Wohlstand aufgebaut wurde?
    Weitere Antworten anzeigen

AHV, IV und Co. prall gefüllt: Kapital der Sozialversicherungen erreicht fast eine Billion

Die Sozialversicherungen haben sich im Jahr 2017 positiv entwickelt. Die Einnahmen stiegen um 3.2 Prozent, während die Ausgaben nur um 1.7 Prozent wuchsen. Damit resultierte ein Ergebnis von 20 Milliarden Franken.

Das Sozialversicherungskapital stieg um 75.9 Milliarden Franken auf 998.4 Milliarden Franken. Erstmals erreichte es fast die Grenze von einer Billion Franken, wie das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) am Dienstag mitteilte.

Der Überschusses kam vor allem durch die höchsten …

Artikel lesen
Link zum Artikel