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Die Steuervorlage ist vom Zürcher Stimmvolk laut Hochrechnung angenommen worden. Bild: KEYSTONE

Zürcher Stimmberechtigte sagen Ja zur Steuervorlage



SP, Grüne und AL konnten sich mit ihren Argumenten nicht durchsetzen: Die Zürcher Stimmberechtigten haben die kantonale Umsetzung der Steuervorlage 17 mit einem Ja-Anteil von 55,9 Prozent angenommen.

Für die Umsetzungsvorlage stimmten 138'667 Zürcherinnen und Zürcher, dagegen waren 109'160. Trotz ihrer grossen Tragweite konnte die Vorlage nur wenige Stimmberechtigte an die Urne locken. Die Stimmbeteiligung betrug magere 27,7 Prozent.

SVP-Finanzdirektor Ernst Stocker freute sich trotzdem über das Resultat. Das gebe den Unternehmen endlich Sicherheit, sagte er vor den Medien. Allerdings hätte er sich auf dem bürgerlich dominierten Land noch etwas mehr Zustimmung erwartet.

Ziel dieser kantonalen Umsetzung der nationalen Steuervorlage 17 ist es, die Abwanderung von einst privilegiert besteuerten Statusgesellschaften zu verhindern.

Dabei handelt es sich um Holdings, Briefkastenfirmen und gemischte Gesellschaften, die im Kanton Zürich 3 Prozent der Unternehmen ausmachen. Sie zahlen rund 18 Prozent der kantonalen Gewinnsteuern und bieten rund 6000 Arbeitsplätze.

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Steuervorlage 17 (Änderung des Steuergesetzes). Video: YouTube/Kanton Zuerich

Der Mindeststeuersatz dieser Unternehmen wird nun von 7,8 bis 10 Prozent auf 11,2 Prozent angehoben. Im Gegenzug können Unternehmen neu Eigenfinanzierungen, Eigenkapital und Forschung steuerlich abziehen. Gleichzeitig senkt Zürich den Unternehmenssteuersatz für alle Unternehmen von 8 auf 7 Prozent. Die Gesamtsteuerbelastung für Unternehmen wird so von 21,1 auf etwa 18,2 Prozent reduziert.

Steuerausfälle von 500 Millionen Franken

Diese Steuerreform bedeutet für Kanton und Gemeinden Ausfälle von schätzungsweise 500 Millionen Franken. Um die wegfallenden Erträge in den Gemeinden ein Stück weit abzufedern, zahlt der Kanton Zusatzbeiträge. Ausserdem gibt es mehr Geld für Soziallasten und aus dem Finanzausgleich.

Im Gegensatz zu anderen Kantonen beinhaltet die Zürcher Umsetzungsvorlage jedoch keine sozialen Ausgleichsmassnahmen, also etwa höhere Kinderzulagen oder mehr Geld für Prämienverbilligungen. Der damals noch bürgerlich dominierte Kantonsrat lehnte dies bei der Beratung im Februar dieses Jahres klar ab.

Instrumente «maximal ausgenutzt»

Ein links-grünes Komitee bekämpfte deshalb die Zürcher Umsetzung. SVP-Finanzdirektor Stocker habe sämtliche Instrumente, die vom Bund erlaubt würden, maximal ausgenutzt, um den Konzernen möglichst grosse neue Steuerschlupflöcher zu öffnen, kritisiert sie. Gleichzeitig bezahle die Bevölkerung die Zeche. Auch die Kirchen waren gegen die Vorlage, weil ihnen Steuereinnahmen wegbrechen.

Für die bürgerlichen Parteien, den Gemeindepräsidentenverband sowie die Stadtregierungen von Zürich und Winterthur handelte es sich bei der Vorlage hingegen um einen «gut austarierten Kompromiss». Die neuen Instrumente wie die Abzüge für Forschung und Entwicklung werden auf 2020 eingeführt, die Senkung des Steuersatzes auf 2021.

Weitere Steuersenkung geplant

Abgeschlossen ist die Steuerreform damit aber nicht. In einem zweiten Schritt will der Zürcher Regierungsrat den Unternehmenssatz noch weiter senken, von den am Sonntag beschlossenen 7 Prozent auf noch 6 Prozent. Voraussichtlich in zwei Jahren soll es so weit sein.

Für diese weitere Senkung kündigte der Zürcher Stadtrat allerdings bereits Widerstand an. Zuerst müsse man analysieren, wie hoch die im ersten Schritt beschlossenen Ausfälle seien, so dessen Haltung.

Um diesem Widerstand den Wind aus den Segeln zu nehmen, ist es gemäss Stocker deshalb «durchaus denkbar, dass auch Zürich noch irgendwelche Sozialmassnahmen ins Auge fasst». (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Safster 02.09.2019 12:53
    Highlight Highlight Na ja, ein bisschen lustig ist es ja schon, dass hier einige Kommentatoren ganz fest für die STAF geweibelt hatten, aber nun die Umsetzung bekämpfen, die genau diese STAF erlaubt. Aber Hauptsache bisschen rumschimpfen gegen die bösen Unternehmen und die Reichen. #Wutbürger #ordeliverlogen
  • Special K 02.09.2019 12:15
    Highlight Highlight Sparpaket in 3, 2, 1 ...
  • Turicum04 02.09.2019 11:20
    Highlight Highlight Es ist beschämend, dass man den Kapitalismus so unterstützt! Dadurch werden die Sozialkassen noch weniger gefüllt! Nur die Aktionäre werden profitieren! Leider! Der Kapitalismus muss nun endlich überwunden werden! Und die Banken enteignen.
  • K1aerer 01.09.2019 19:54
    Highlight Highlight Oh je es ist ja keine zusätzliche Steuerreduktion, sondern die dahingehende Praxis von der Steuervergünstigung ausländischer Firmen wird einfach generell auf allen Firmen ausgeweitet. Damit man von OECD nicht auf black list gesetzt wird. Ob tatsächlich das Steueramt allen Firmen eine grundsätzliche Förderung ausspricht, ist fragwürdig. Dadurch, dass die Firmen nicht abwandern bzw. eher noch zu ansiedeln, hat man zusätzliche Steuereinnahmen.
  • Töfflifahrer 01.09.2019 19:34
    Highlight Highlight Noch eine evtl. dumme Frage, wer soll den 500 Mio. Steuerausfall denn jetzt ausgleichen?
    Irgendwie müssen die Ausgaben jetzt doch massiv reduziert werden, oder kommen jetzt mehr Firmen in Umfang von 500 Mio Steuern?
  • Töfflifahrer 01.09.2019 19:28
    Highlight Highlight Mag jetzt eine dumme Frage sein, aber Forschung geht doch Buchhalterisch unter Aufwand und reduziert so den steuerpflichtigen Gewinn. Wenn die Forschung jetzt abgezogen werden kann, kann ein Unternehmen den Aufwand für die Forschung effektiv doch doppelt abziehen, oder nicht?
  • Milo15 01.09.2019 19:18
    Highlight Highlight Speziell finde ich, das dieses Steuergeschenk von Herr SVP Regierungsrat Socker in diversen Gemeinden im Tösstal klar abgelehnt wurde, aber an der Goldküste eine Zustimmung findet die 20% höher ist als im Schnitt des Kantons..... Für wenn macht die Volks-Partei Politik?
  • ströfzgi 01.09.2019 18:08
    Highlight Highlight Auch die Kirchen waren gegen die Vorlage, weil ihnen Steuereinnahmen wegbrechen.

    Neiaberau…
  • hund 01.09.2019 17:31
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • N. Y. P. 01.09.2019 17:14
    Highlight Highlight Diese Steuerreform bedeutet für Kanton und Gemeinden Ausfälle von schätzungsweise 500 Millionen Franken.

    Ja klar. Und wir Blödmänner glauben das noch. Wohl eher 1,4 Milliarden. Es soll ja niemand flennen, dass die Steuerbelastung zu hoch wird.

    Eigentlich sollte das Loch jetzt gleich auf 2 Milliarden zu liegen kommen, so wäre die bürgerliche Lügenpolitik für die nächsten 100 Jahre erledigt.
  • FrancoL 01.09.2019 16:49
    Highlight Highlight Wenn man NICHT an die Vorteile des Standorts Kanton Zürich glaubt, dann kommt es zu solchen Resultaten. Wenn man glaubt dass die Steuern so wichtig sind ist man auf dem Holzweg. Offensichtlich sind viele gerne auf dem Holzweg.
    • Dominik Treier 01.09.2019 17:31
      Highlight Highlight Wer immer findet, dass das einzig wichtige an einem Unternehmensstandort, asozial tiefe Steuern sind, soll sich von mir aus dort hin scheren, wo der Pfeffer wächst!

      So jemand trägt nichts!, aber auch gar nichts Positives zu unserer Gesellschaft und deren Zusammenhalt bei, sondern bedient sich einfach nur Schamlos! Glauben die allen ernstes man könne sich dann in schlechteren Zeiten auf so jemanden verlassen?...
    • FrancoL 02.09.2019 19:12
      Highlight Highlight Da stimme ich Dir zu 100% zu. Die Stärke einer Gesellschaft zeigt sich auch in der Möglichkeit sich zu positionieren ohne „die Hosen herunter lassen zu müssen“, nämlich mit den vielen Vorteilen die ein Standort hat auch ohne die Steuern immer in den Vordergrund stellen zu müssen.
  • Platon 01.09.2019 16:38
    Highlight Highlight Warum nehmen wir überhaupt noch Steuern ein, wenn sich jede Steuersenkung gemäss Bürgerlichen ja von selbst bezahlt?
    • Firefly 01.09.2019 19:39
      Highlight Highlight "Warum nehmen wir überhaupt noch Steuern ein..."

      Damit man sie den Vermögenden erleichtern kann.
  • Weiterdenkender 01.09.2019 16:35
    Highlight Highlight Seit 1978 die Amerikaner den Steuerwettbewerb starteten und Thatcher folgte, ist ein weltweiter Wettbewerb um die tieferen Unternehmenssteuern gestartet worden.
    Das Resultat ist nicht mehr Wohlstand, sondern ein Ausbluten des Mittelstandes welches die fehlenden Steuern der Unternehmen bezahlt. Dies ist rechnerisch beweisbar auch wenn die Wirtschaft das Gegenteil behauptet.
    Seit 1978 sinkt das öffentliche Kapital weltweit von 30% gegen 0% heute und gleichzeitig stieg das Kapital der Reichsten 10 % um mehr als 20%. Diese Gruppe besitzt heute mehr als 86% des Kapitals weltweit.
    • Tjuck 02.09.2019 08:58
      Highlight Highlight "Das Resultat ist nicht mehr Wohlstand, sondern ein Ausbluten des Mittelstandes", was dann in der Folge dazu führt, dass mehr Protestwähler kopflos wählen und stimmen werden.
    • Ritiker K. 02.09.2019 12:28
      Highlight Highlight "Das Resultat ist nicht mehr Wohlstand, sondern ein Ausbluten des Mittelstandes"

      Und somit sinkt die Macht einer der wichtigsten Kräfte in einer funktionierenden Demokratie - die Zivilgesellschaft
  • Chanichang 01.09.2019 16:20
    Highlight Highlight Es ist mir richtig peinlich, aber irgendwie ist das total an mir vorbei :( sorry sorry
    • El Vals del Obrero 01.09.2019 19:43
      Highlight Highlight Die konkreten Auswirkungen werden aber nicht einfach total an einem vorbeigehen (aber dann wird sich bestimmt ein Sündenbock in Form der Leute, die noch weiter unten sind finden lassen).
  • Yamamoto 01.09.2019 15:55
    Highlight Highlight Glücklicherweise waren die SolothurnerInnen und BernerInnen in dieser Hinsicht wesentlich klüger. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Personen, welche nicht mehr bereit sind, sich von der Wirtschaft für dumm verkaufen zu lassen! Dieses unsägliche Steuerdumping sollte per Volksinitiative verboten werden.
    • Hierundjetzt 01.09.2019 16:51
      Highlight Highlight Du profitierst als NFA Nehmer ja 😏
    • P. Silie 01.09.2019 16:53
      Highlight Highlight ..warum sollte sich Bern auch um Steuereinnahmen kümmern, wenn man jedes Jahr vom NFA Töpfchen naschen kann...
    • Yamamoto 01.09.2019 17:07
      Highlight Highlight @Hierundjetzt Letzten Endes profitiert gar niemand von diesem Steuerdumping, ausser die Grosskonzerne. Dieser Steuerwettbewerb wird lediglich dazu führen, dass Unternehmen irgendwann so gut wie gar keine Steuern mehr bezahlen werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Me, my shelf and I 01.09.2019 15:45
    Highlight Highlight Und jetzt dann neue Sparmassnahmen...
    Goddamnit, das kann doch keine Mehrheit wollen!
    • Firefly 01.09.2019 19:40
      Highlight Highlight Es war auch nur 1/3 wählen. Der Mehrheit geht es also NOCH zu gut.
  • Ass 01.09.2019 15:24
    Highlight Highlight Aber dann weinen wegen den hohen SBB Preisen oder wegen der Krankenkassenprämien. Geld scheint bei den Leuten im Übermass vorhanden zu sein!
    • Hierundjetzt 01.09.2019 16:52
      Highlight Highlight SBB und KK haben leider rein gar nichts mit Unternehmenssteuern zu tun...
    • Dominik Treier 01.09.2019 17:38
      Highlight Highlight Nun das stimmt dann aber wirklich nur halb Hierundjetzt!...

      Zwar haben Prämien und ÖV-Preise direkt nichts mit kantonalen Unternehmenssteuern zu tun, jedoch versuchen viele Kantone ihr Steuerdumping über Sparmassnamen auf dem Buckel der Kleinsten, wozu eben auch illegal tiefe Prämienverbilligungen (siehe Luzern) oder Zusammenstreichen von regionalen ÖV-Zuschüssen gehören wieder zu refinanzieren.
      Schlussendlich verlieren wir alle!... http://ö
    • Ass 01.09.2019 17:56
      Highlight Highlight Aber mit Geld.....
    Weitere Antworten anzeigen
  • tomtom60 01.09.2019 14:48
    Highlight Highlight Die Steuerausfälle werden dann durch die bald folgende Einkommenssteuererhöhung gedeckt. Irgendwoher muss das Geld ja kommen. Und die FDP schreit bereits nach der nächsten Steuersenkung für Unternehmen... Solange sich das Stimmvolk mit leeren Drohungen (Unternehmen wandern ab, bauen Arbeitsplätze ab,...) für blöd verkaufen lässt, funktioniert das Spielchen. Statt direkter Lohnsenkungen holen sich die Unternehmen das Geld indirekt über den Staat, und das mit dem Segen der lieben Arbeitnehmer.
    • Blister 01.09.2019 21:25
      Highlight Highlight Die FDP setzt sich auch für eine Senkung der privaten Einkommensteuern ein. Insbesondere die Stadt Zürich könnte sich das locker leisten, aber für die SP dominierte Regierung kommt das nicht in Frage.
    • Tjuck 02.09.2019 09:04
      Highlight Highlight Zu egoistisch für den Sozialismus, zu dumm für die Demokratie.
  • kEINKOmmEnTAR 01.09.2019 14:32
    Highlight Highlight Es gibt hier wohl wenige Fans von der Wirtschaft, wieso überrascht mich das nicht? Die Vorlage bringt allen etwas und freue mich dass sie nun angenommen ist.
    • Ueli der Knecht 01.09.2019 14:52
      Highlight Highlight Man muss ja nicht unbedingt "Fan von der Wirtschaft" sein, um sich darüber zu freuen, weniger Steuern bezahlen zu müssen.
    • 7immi 01.09.2019 15:31
      Highlight Highlight Was leider viele nicht sehen: Ohne Wirtschaft gibt es auch kein Gewerbe, keine Stellen, keine Löhne, keine Steuern, keine Infrastruktur, somit nichts. Auch Staatsjobs gibt es dann nicht, da es keine Steuern und somit kein Geld für Staatsstellen gäbe. Oder kurz gefasst: Ohne Wirtschaft keine Schweiz.
      Daher muss man einen Mittelweg wählen zwischen Steuerlast und Steuerbegünstigung. Der Bund hat die Steuern quasi angehoben, der Kanton hat nun etwas kompensiert und gelenkt, z.b. mit den Forschungsabzügen (Zürich will mehr Forschung).
    • Ueli der Knecht 01.09.2019 15:57
      Highlight Highlight Merke: Wo es Menschen gibt, 7immi, da gibt es Wirtschaft.

      Ohne Menschen, keine Wirtschaft, "kein Gewerbe, keine Stellen, keine Löhne, keine Steuern, keine Infrastruktur, somit nichts. Auch Staatsjobs gibt es dann nicht, da es keine Steuern und somit kein Geld für Staatsstellen gäbe. Oder kurz gefasst:"

      Ohne Menschen keine Schweiz.

      Das nennt man letztlich Tautologie. Und es sind letztlich nur leere Phrasen.

      Es ist immer schön, wenn es schön ist. "Oder kurz gefasst:" Richtig tönt, was richtig tönt.

      Deine "Daher..."-Schlussfolgerungen gründen auf völligem Nonsens: Garbage in, garbage out.
    Weitere Antworten anzeigen
  • B-Arche 01.09.2019 14:28
    Highlight Highlight Auch die Zürcher haben das Geschäftsmodell Schweiz verinnerlicht: Man muss den internationalen Firmen immer mehr Zückerli in den Arsch blasen was alle anderen finanzieren müssen in dem man Lehrerstellen kürzt, Sozialhilfe senkt und andere Steuern bzw Gebühren erhöht die vor allem die unteren bezahlen müssen.

    • Hierundjetzt 01.09.2019 16:54
      Highlight Highlight Nope. In Zürich wird rein gar nichts gekürzt. SKOS bleibt fix. Im Gegensatz zu anderen „lustigen“ Kantonen die bei den ärmsten ein paar Rappen klauen wollen oder Zwangsferien verordnen (Lozärn)
    • Max Cherry 01.09.2019 17:39
      Highlight Highlight @Hierundjetzt
      In DER STADT Zürich wird nichts gekürzt. Der Umgang mit den SKOS Richtlinien liegt allerdings bei den Gemeinden und in einigen "bürgerlichen" ländlichen bzw. Agglo-Gemeinden im Kanton Zürich wird ebenfalls alles unternommen, um kürzen zu können. Von den gleichen Leuten, die sich heute über das Ja freuen.
    • B-Arche 01.09.2019 20:10
      Highlight Highlight Hierundjetzt: Danke für das Update.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goldjunge Krater 01.09.2019 14:14
    Highlight Highlight Das freut mich sehr! 👍💪
  • - Momo - 01.09.2019 14:04
    Highlight Highlight Es ist zwar nicht das Thema hier trotzdem verstehe ich einfach nicht, wieso so wenige Ihr Stimmrecht ausüben. Wir haben ein einzigartiges System in welchem wir Mitbestimmen können und nehmen dieses Privileg nicht wahr. Ich finde das schade ..
  • amore 01.09.2019 13:51
    Highlight Highlight Es ist wieder einmal so weit. Das allgemeine
    Stimmvolk wählt mehr Steuerbelastung für sich in der Zukunft. Wie lange geht’s eigentlich noch bis die Normalverdiener diese Fake-Argumente durchschauen. Ich empfehle deshalb nur das Buch „Warum schweigen die Lämmer“ von Rainer Mausfeld zu lesen. Ist denn das so schwer, dieses politische hinters Licht führen zu erkennen und zu verstehen.
    • Paddiesli 01.09.2019 15:54
      Highlight Highlight Nein, das allgemeine Stimmvolk ging ja nicht mal an die Urne.
    • Ueli der Knecht 01.09.2019 16:10
      Highlight Highlight Das allgemeine Stimmvolk hat das durchschaut und geht daher nicht stimmen, amore.

      Darum schweigen die Lämmer. Was schlägt denn Mausfeld vor, was die Lämmer tun sollen? Blöken?

      "Können wir uns gegen eine systematische Manipulation unserer Einstellungen, Überzeugungen und Meinungen schützen?"
      https://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/150806_Mausfeld.pdf

      "Wenn wir ihnen also entgehen wollen, müssen wir diejenigen Situationen meiden, durch die sie ausgelöst werden"

      Aha... Boykott. Fast drei Viertel des Stimmvolks ging nicht stimmen. Siehste?
    • Tjuck 02.09.2019 09:06
      Highlight Highlight @Paddiesli

      "Nein, das allgemeine Stimmvolk ging ja nicht mal an die Urne." Eben. Offenbar erkennen diese Leute die Zusammenhänge nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RETO1 01.09.2019 13:49
    Highlight Highlight Gut gemacht, Zürcher
    Realistisch bleiben!
  • Vecchia 01.09.2019 13:16
    Highlight Highlight "Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber"

    ach Zürcher, wo glaubt ihr, werden wohl die fehlenden Millionen eingespart oder beim wem neu erhoben....?

    Diese Abstimmungsresultat macht mir echt Angst hinsichtlich der NR-Wahlen. Der Bürger folgt der Wirtschaft immer noch, wie die Kinder dem Rattenfänger vom Hammeln.
    • FischersFritz 01.09.2019 14:40
      Highlight Highlight Wer bezahlt denn die Löhne???
    • Laienprediger 01.09.2019 15:04
      Highlight Highlight Ja, diese blöde Wirtschaft. Wir wären doch viel besser dran ohne die. (Ironie fertig)
    • chicadeltren 01.09.2019 16:51
      Highlight Highlight Der Kanton Zürich hat jeweils Steuerüberschüsse im 3-stelligen Millionenbereich, Tendenz steigend. Da muss gar nix eingespart werden. Ohne Statusgesellschaften hingegen könnte dies durchaus der Fall sein...
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 01.09.2019 13:10
    Highlight Highlight Vertrauensintervall ?

    WTF

    Hatten wir hier nicht letzthin einen Artikel, dass man mit dem ganzen Geschwurbel aufhören sollte ?
  • marcog 01.09.2019 12:54
    Highlight Highlight ... warum nur??? Ich verstehe es einach nicht. Es ist ja nicht so, dass der Kanton nicht wettbewerbsfähig wäre. Und wenn nun noch mehr Firmen kommen, fehlt es noch mehr an ausgebildetem Personal (Informatiker und co.) und die Immobilienpreise werden noch weiter steigen.
    • vamosT 01.09.2019 14:36
      Highlight Highlight Weil die Medien das Thema so gut wie nicht thematisiert haben. Das erklärt auch die enorm tiefe Stmbeteiligung.
    • El Mac 01.09.2019 14:41
      Highlight Highlight Ja also du bist aber wahrscheinlich gleichzeitig für die Einwanderung oder? Das 5-er und s Weggli?
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 01.09.2019 15:52
      Highlight Highlight Wenn Personal fehlt, steigen die Löhne. Was ist daran schlecht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 01.09.2019 12:50
    Highlight Highlight Das Volk liegt wiedermal richtig. Ein Ja ohne Begeisterung ist die angemessene Reaktion auf diese Vorlage.
    • Xiakit 01.09.2019 13:53
      Highlight Highlight Per Definition kann das Volk nicht falsch liegen, es ist Demokratie.
    • Paddiesli 01.09.2019 15:55
      Highlight Highlight 27% sind nicht das Volk.
    • Evan 01.09.2019 18:58
      Highlight Highlight @Paddiesli, nun, 73% ists egal, ist auch ne Meinung.
  • Posersalami 01.09.2019 12:24
    Highlight Highlight Nicht mal 1/3tel geht zur Urne. Den Leuten ist es also scheiss egal, das in 2-3 Jahren die Steuern erhöht, oder die Leistungen des Kantons reduziert werden müssen.

    Unglaublich wie dumm ein Grossteil der Bevölkerung ist.
    • El Mac 01.09.2019 14:43
      Highlight Highlight In 2-3 Jahren wirds also wieder eine Abstimmung geben, wo darüber wieder abgestimmt wird. Vielleicht möchten sogar einige Steuererhöhungen. Möchten Sie vielleicht ihre Meinung allen anderen aufzwingen?
    • Ueli der Knecht 01.09.2019 14:49
      Highlight Highlight Im Kanton ZH leben 1.5 Mio. Menschen. Davon sind 850'000 stimmberechtigt (56%). Fast die Hälfte der Bevölkerung hat gar keine Stimme.

      Von den Stimmberechtigten beteiligten sich nur rund 27%. 620'000 glauben nicht, dass ihre Stimme etwas bewirkt.

      "Unglaublich wie dumm ein Grossteil der Bevölkerung ist."

      Unglaublich dumm, wenn man drei Viertel der Stimmberechtigen Dummheit vorwirft, bloss weil die sich dieser Schein-Demokratie verweigern.

      Das ist aber die Mehrheit, Posersalami!

      Letztlich glauben 15% Dumme, über die realistische Mehrheit bestimmen zu können. Das ist aber eine Illusion.
    • Neruda 01.09.2019 15:11
      Highlight Highlight Darum funktioniert die Demokratie ja überhaupt, sonst hätten die Reichen schon längst den Faschismus eingeführt. Aber geht ja auch ohne, daher kein Bedarf momentan.
    Weitere Antworten anzeigen

Mann drückt Zürcher Polizistin brennende Zigarette ins Gesicht

Ein 45-jähriger Mann hat am Dienstagmittag eine Zürcher Verkehrspolizistin angegriffen und ihr eine brennende Zigarette ins Gesicht gedrückt. Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden.

Die Polizistin war wegen eines Verkehrsunfalls zum Hauptbahnhof gerufen worden. Als sie nach Abschluss des Falles auf ihr Motorrad steigen wollte, wurde sie vom Angreifer von hinten angesprochen und beleidigt. Als sie sich zu ihm umdrehte, drückte ihr der Mann plötzlich eine brennende Zigarette ins Gesicht.

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