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2014 war doch nicht so übel

Migros-Eigenprodukte machen mehr als 6 Milliarden Franken Umsatz



ARCHIV --- ZUM RUECKRUFEN AUS DEM SORTIMENT EINES WEICHKAESES DURCH DIE MIGROS STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Migros Logo an einer Filiale in Zuerich am Dienstag, 9. April 2013. Die Migros orientierte an einer Medienkonferenz ueber das vergangene Geschaeftsjahr. Der operative Gewinn hat sich 2012 analog zum Umsatz des Grossverteilers entwickelt: Das Betriebsergebnis (Ebit) stieg um 0,7 Prozent auf 985,6 Millionen Franken, Beim Umsatz konnte die ganze Migros-Gruppe ebenfalls um 0,7 Prozent auf 25,03 Milliarden Franken zulegen. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bild: KEYSTONE

Die Produktionsbetriebe der Migros haben 2014 zum ersten Mal mehr als 6 Mrd. Fr. Umsatz erwirtschaftet. Vor allem das internationale Geschäft legte zu. Insgesamt betrug der Umsatz der M-Industrie 6.016 Mrd. Fr. oder 4.4 Prozent mehr als im Vorjahr.

Im Ausland gefragt waren vor allem Kaffeekapseln, Kosmetika, Wasch- und Reinigungsmittel sowie Käse. Das internationale Geschäft, bestehend aus den Exporten und den Verkäufen in den Auslandsstandorten, legte um 22 Prozent auf 626 Mio. Fr. zu.

Der Löwenanteil der Verkäufe geht aber an die Migros-Betriebe im Inland. Die Umsätze mit der Migros-Gruppe (inklusive Tochtergesellschaften) konnten um 3 Prozent gesteigert werden.

Im Grossverbrauchermarkt ausserhalb der Migros-Gruppe wuchs der Umsatz um 1.3 Prozent auf 995 Mio. Franken. Zur M-Industrie gehören 19 Produktionsbetriebe wie etwa der Schokoladenproduzent Frey oder der Migros-Bäcker Jowa. M-Industrie ist Teil der Migros-Gruppe. Die Produkte werden auch in 50 Ländern exportiert.

Das laufende Geschäftsjahr ist geprägt vom Einkaufstourismus, von zunehmenden Importen und dem harten Wettbewerb im Exportgeschäft. Die M-Industrie sieht sich aber solide aufgestellt und will ihre Leistungsfähigkeit ausbauen.

Der Fokus liege weiterhin auf den Ausbildungsplätzen, heisst es in der Mitteilung. M-Industrie bildete im vergangenen Jahr 472 Lehrlinge in mehr als 30 Berufen aus. Das sind 20 Lehrlinge mehr als im Vorjahr und mehr als 80 als noch vor drei Jahren.

(sda)

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