Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06467609 Members of Swiss special police forces stand on the roof of the Kongress Hotel next to the Congress Center during the opening day of the 48th Annual Meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, 23 January 2018. The meeting brings together enterpreneurs, scientists, chief executive and political leaders in Davos January 23 to 26.  EPA/LAURENT GILLIERON

Die Sicherheitskosten belaufen sich auf fast zehn Millionen Franken.  Bild: EPA/KEYSTONE

«Kosten sozialisiert, Gewinne privatisiert»: WEF knausert bei Sicherheitskosten



Auch wenn Donald Trump und Emmanuel Macron auf einen Besuch beim Weltwirtschaftsforum in Davos verzichten: Auch dieses Jahr dürften die Sicherheitskosten alleine für die Polizei wieder gegen zehn Millionen betragen.

Angesichts der steigenden Kosten stört sich vor allem die Linke an der zurückhaltenden Beteiligung des Weltwirtschaftsforums an den Ausgaben, wie die Zentralschweiz am Sonntag berichtet. Gemäss geltendem Verteilschlüssel trägt das WEF lediglich einen Viertel der Kosten. Drei Achtel übernimmt der Bund, ein Achtel die Gemeinde Davos und ein weiteres Viertel der Kanton Graubünden.

Ärger löst insbesondere die feudale finanzielle Lage der Genfer Stiftung aus, die das Weltwirtschaftsforum organisiert. Das WEF verfügt über ein Eigenkapital von 321 Millionen Franken, das in den vergangenen Jahren stark gestiegen ist. Gleichzeitig wehrt sich die Stiftung dagegen, einen höheren Anteil der Sicherheitskosten zu übernehmen. Lieber investiert sie es in die Expansion des Forums ins Ausland. Bereits heute ist das WEF an drei Standorten präsent, acht weitere sollen dazu kommen.

Donald Trump: «Die Schweiz ist ein grossartiger Ort»

abspielen

Video: srf

Balthasar Glaettli, Nationalrat GPS-ZH, spricht am Abstimmungsfest des Komitees

Balthasar Glättli. Bild: KEYSTONE

Absurd sei das, sagt der Fraktionschef der Grünen, Balthasar Glättli. «Die Schweiz subventioniert das WEF, damit es im Land bleibt – und das WEF nutzt dann dieses Geld, um im Ausland zu expandieren», kritisiert er. Angesichts der hohen Reserven hält er die geltende Kostenverteilung für unfair. «Die Kosten des Anlasses werden sozialisiert, die Gewinne privatisiert – das ist höchst stossend», sagt Glättli.

Anders sieht das CVP-Nationalrätin Ida Glanzmann. So sei die Beteiligung des Bundes eine «lohnende Investition». Gemäss einer Studie der Universität St.Gallen HSG aus dem Jahr 2017 hätte die Schweiz dadurch 94 Millionen Franken Gewinn gemacht.

Ida Glanzmann, Nationalraetin CVP LU, spricht waehrend dem Dreikoenigsgespraech der CVP Schweiz am Freitag, den 5. Januar 2018 in Bern. (KEYSTONE/Christian Merz)

Ida Glanzmann. Bild: KEYSTONE

Allerdings findet auch Glanzmann, dass die Kostenverteilung neu diskutiert werden müsste. So sind die Sicherheitskosten in den letzten Jahren rasant angestiegen. Sprengen die Auslagen das vorgesehene Kostendach – welches ab diesem Jahr neun Millionen Franken beträgt –, muss der Bund überproportional viel bezahlen. 

Die Bündner SP-Nationalrätin Silva Semadeni wirft dem Bundesrat vor, ungenügend mit dem WEF verhandelt zu haben. Sie hält eine hälftige Beteiligung an den polizeilichen ­Sicherheitskosten für gerechtfertigt. «Das WEF ist eine wohlhabende private Stiftung, die einen privaten Anlass durchführt. Ich verstehe nicht, wieso die öffentliche Hand einen so grossen Teil der Sicherheitskosten übernehmen muss», sagt sie gegenüber der Zentralschweiz am Sonntag. (vom)

Das war das WEF 2018:

Der Bundesrat will Trump am WEF bezirzen – und wird wohl bitter enttäuscht

Link zum Artikel

Trump in der Schweiz – diese 11 Tweets wird der Präsident ins Netz stellen

Link zum Artikel

Make Davos great again: Warum Donald Trump perfekt ans WEF passt

Link zum Artikel

Trump reist mit hochkarätiger Begleitung nach Davos – nur Ivanka fehlt

Link zum Artikel

Das WEF ist ein Höhepunkt für Flugzeug-Spotter:

Das könnte dich auch interessieren:

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

65
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
65Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pointer 13.01.2019 17:44
    Highlight Highlight Das WEF soll gefälligst die Kosten für die Sicherheit selbst tragen. Zudem sollten Anwohner und Gewerbe entschädigt werden, die wegen dem WEF Einschränkungen und Einbussen hinnehmen müssen.
  • manhunt 13.01.2019 15:43
    Highlight Highlight ich habe bis dato immer sehr ausgewogen gewählt. parteizugehörigkeit war sekundär, wichtig war vor allem die person und wofür sie steht. dass hier nun einmal mehr einer privaten, äusserst wohlhabenden organisation, mit öffentlichen geldern hofiert wird, während sozialausgaben gekürzt werden sollen, macht esfür mich einmal schwieriger, bürgerliche politiker zu wählen.
  • Schneider Alex 13.01.2019 15:13
    Highlight Highlight Der Bund sollte dem Schwab endliche einmal eine Rechnung für den enormen Aufwand schicken, welche das WEF dem Bund verursacht.
  • Silent_Revolution 13.01.2019 15:06
    Highlight Highlight Lustig, hier sind sie also. Dieselben Kommentatoren, die noch vor 5 Tagen einstimmig über die WEF Demonstranten hergezogen sind.

    Ganz die Schweizer Mentalität. Kritisieren, aber bitte still und leise und nur in der warmen Stube vor dem Bildschirm, zu Raclette und Kartoffeln.

    Ruhig Blut, meine Damen und Herren. Schon morgen könnt ihr euch wieder für eine weitere Woche gehorsam knechten lassen.
    • Markus97 13.01.2019 21:27
      Highlight Highlight In einer funktionierenden Demokratie kann man sehr wohl von der Stube aus kritisieren anstatt auf die Strasse zu gehen. Wichtig ist nur das man den Zettel richtig ausfüllt.
    • Silent_Revolution 14.01.2019 00:29
      Highlight Highlight Die "funktionierende Demokratie" ist reine Utopie.

      In jeder Demokratie die ich kenne, bestimmt Geldmacht über politischen Erfolg und führend sind ob links, rechts oder Mitte jeweils lobbyfinanzierte Grossparteien.

      Einen Zettel mit nur einer Wahlmöglichkeit, die trügerischerweise in verschiedenen Variationen erscheint, lässt sich nicht richtig ausfüllen.
    • Markus97 14.01.2019 11:09
      Highlight Highlight @Revolution Ich bin nicht Ihrer Meinung. Mündige Erwachsene sind in der Regel durchaus fähig objektive Entscheidungen, unabhängig von Kampagnen zu treffen. Die Mehrheit ist weitaus intelligenter als es ihnen besonders von politisch radikalen vorgeworfen wird. Und wäre das nicht so wären sie sowieso nicht Entscheidungsfähig, und hätten eine Fremdbestimmung verdient.
    Weitere Antworten anzeigen
  • swisskiss 13.01.2019 10:45
    Highlight Highlight Mal abgesehen davon, dass die HSG Partner des WEF ist, was soll die Aussage:"hätte die Schweiz dadurch 94 Millionen Franken Gewinn gemacht."(sic) Welche "Schweiz"?

    Soll ich mich als Zürcher nun freuen, dass ich durch den Flughafen und damit verbundenen Sicherheits- und Transportkosten ein Teil meines Steuersubtrats für diese Veranstaltung verwendet werden und die Gewinne des Gewerbes in Davos, Landwassertal und Graubünden, dafür sorgen, dass Kanton und Bund durch Steuereinahmen auf kantonaler und bundestaatlicher Ebene, von diesem Anlass profitieren können?
    Dümmliche Propaganda.

  • Sarkasmusdetektor 13.01.2019 10:21
    Highlight Highlight "Die Schweiz" hat 94 Mio. Gewinn gemacht? Wohl eher ein paar einzelne Schweizer Privatunternehmer, die Allgemeinheit ist damit sicher nicht gemeint. Aber die profitiert ja dann per Trickle-Down, man muss nur stark genug glauben...
  • amore 13.01.2019 10:15
    Highlight Highlight Kapitalismus pur! Ein gutes Beispiel wie es in dieser Gesellschaft läuft. Wir sollten schon längst grundsätzlich über ein neues Gesellschaftsmodell nachdenken.
  • 7immi 13.01.2019 10:00
    Highlight Highlight Das WEF „will“ nicht mehr bezahlen? Dann bekommen sie halt nur noch einen Viertel der derzeitigen Leistung. Kennt man ja aus der Wirtschaft, oder? Will ich ein kg Käse aber bezahle nur 250 g, erhalte ich auch nur 250 g.
    • Sarkasmusdetektor 13.01.2019 10:17
      Highlight Highlight Und nächstes Jahr hat die Packung dann ein "neues Design", enthält nur noch 200g, kostet dafür aber mehr.
  • derEchteElch 13.01.2019 09:56
    Highlight Highlight Wieder ein Thema, bei dem ich gleicher Meinung bin.

    Das WEF ist eine private Veranstaltung, also sollen sie die Kosten auch mindestens zu 3/4 selber tragen müssen. Ja, besser wäre sogar zu 100%.

    Ich sehe nicht ein, warum Bund, Kanton und Gemeinde dafür aufkommen sollen. Das Personal, welches aus anderen Kantonen für diese Woche nach Davos verlegt wird, ist massiv und würde im Heimatkanton dringend gebraucht werden.
  • Thomas_54 13.01.2019 09:52
    Highlight Highlight Da zahlen ja sogar die Fussballvereine mehr an die Polizei!
  • #Technium# 13.01.2019 09:51
    Highlight Highlight Das WEF ist ein Anlass, der geprägt ist von Scheinheiligkeit und Verlogenheit. Dass Vertreter der Mitte-Parteien wie der angeblich nach christlichen Werten orientierten CVP dieses Forum mit Studien schönreden, ist sinnbildlich für den Polit-Filz. Die gleiche Partei braucht sich dann auch nicht über ihren wachsenden Wählerschwund zu wundern.
  • Töfflifahrer 13.01.2019 09:14
    Highlight Highlight Gewinne privatisieren und Kosten sozialisieren. Das ich ist doch der Leitsatz der Neoliberalen! Sei es bei den Steuern, Sozialversicherung und eben auch beim WEF.
    Schockierend ist nur, dass unser Parlament dues unterstützt.
    • dorfne 13.01.2019 09:58
      Highlight Highlight Auf der andern Seite will der Neoliberalismus den Staat aushungern. Das tut er, indem er ihn plündert. Jeder überlegt sich wieviel Geld frei wird für Steuersenkungen wenn dieser elende Sozialstaat endlich weg ist. Aber es geht nicht schnell genug. Das schürt Hass und Missmut. Beides konnte ich letzten Mittwoch in den Gesichtern neoliberaler alter Männer sehen, als sie von der Sekung des Grundbedarfs für Sozialhilfeempfänger sprachen. Aber gäll, das letzte Hemd hat keine Taschen!
    • El Vals del Obrero 13.01.2019 13:15
      Highlight Highlight Man hofft halt immer, bei Sozial-Kürzungen irgendeiner Art trifft es nur jene, die weiter unten sind, während man selber profitieren würde. Schliesslich sei man selbst doch fleissig und wichtig.

      Das einzige, was man schauen muss, dass die Rhetorik so ist, dass alle Gruppen meinen, sie seien angesprochen:

      Sozialhilfeempfänger: Ohne Asylanten hätte ich mehr Geld.

      Working Poor: Ohne Sozialhilfekosten hätte ich mehr Geld.

      Mittelstand: Ohne KK-Prämienermässigungen für Working Poor hätte ich mehr Geld.

      Wohlhabende: Ohne Steuerprogression hätte ich mehr Geld.

  • Matto 13.01.2019 09:13
    Highlight Highlight Wenn sich die Fussballklubs im gleichen Ausmass an den Sicherheitskosten bei den Spielen beteiligen würden wäre ja alles Paletti!
    • Chanichang 14.01.2019 05:37
      Highlight Highlight Genau meine Gedanken!
  • Kimbolone 13.01.2019 09:11
    Highlight Highlight Die Kosten des Bundes dürften effektiv noch viel höher sein, anbetracht der vielen AdA, die rund um das WEF Dienst leisten.
  • p4trick 13.01.2019 09:08
    Highlight Highlight Ok sehe ich auch so, dann müssen die Clubs bei Fussball und Eishockey auch die vollen Kosten tragen für die Sicherheit. Ich nehme an dass alle hier mit mir einige sind.
    • Chanichang 14.01.2019 05:38
      Highlight Highlight Genau!
  • Burkis 13.01.2019 09:02
    Highlight Highlight Hallo lieber Staat. Unser Verein organisiert gerade eine öffentliche Veranstaltung in unserem Dorf. Ich schicke dann ne Rechnung. Schliesslich hat die HSG ausgerechnet, dass das örtliche Gewerbe vom Anlass provitiert. Merci!
  • Martin1961 13.01.2019 08:38
    Highlight Highlight Wir sollten mehr Selbstvertrauen zeigen und uns von Drohungen ‘WEF zieht ab’ nicht beeindrucken lassen. Es gibt keinen Ort, an dem der ‘Geist von Davos’ so lebt wie in Davos.
    Und der worst case hätte auch Gewinner: eine Woche mehr die Möglichkeit, unbeschwerte Skiferien in Davon zu machen!
    • Burkis 13.01.2019 08:56
      Highlight Highlight Und keine unnötig Lärmbelästigung durch die Helikopter...
    • Safado 13.01.2019 09:49
      Highlight Highlight Sollen sie doch gehen. Am Besten auf eine abgelegene Insel - käme am Billigsten. Nur noch ihr Büro in der CH. (CH int. Ansehen)
    • dorfne 13.01.2019 10:16
      Highlight Highlight @burkis. Ganz zu schweigen vom zusätzlichen CO2 das dieser Neoliberalo-Anlass produziert. Von der HSG dürfte diesbezüglich keine Studie zu erwarten sein.
  • N. Y. P. 13.01.2019 08:11
    Highlight Highlight Das WEF hat 321 Millionen Eigenmittel und die Sicherheitskosten betragen 10 Millionen pro Jahr und wir Tropenköpfe bezahlen den Mächtigen den Anlass, damit sie ihren Privatgeschäften nachzugehen.

    Die Staatschefs dienen als Feigenblätter, um die Kosten auf die Bevölkerunge abzuwälzen.

    Herr Schwab,
    die Kosten auf uns Blödmänner abzuwälzen, bei einem Cashbestand von einer halben Milliarde ?

    Das finde ich, mit Verlaub, sehr unsympathisch.

    Ja, unsere Eliten. Völlig abgehoben gehen sie in Davos frivol ihren Geschäften nach.
    • dorfne 13.01.2019 10:21
      Highlight Highlight Bei der FIFA der gleiche Misstand. Die gilt als wohltätiger Verein, der keine Unternehmenssteuer zahlt, trotz Milliardengewinne. Ich erinnere mich gut an die EM 2008 in der Schweiz. Die war für den Staat und unser Gewerbe (Umsatzeinbussen) ein Verlustgeschäft, während die UEFA/FIFA ein paar 100 Mio reicher wurde.
    • N. Y. P. 13.01.2019 10:27
      Highlight Highlight Genau das treibt mir die Galle jedes mal wieder aufs neue hoch..
  • Maranothar 13.01.2019 08:11
    Highlight Highlight Hand hoch, wer ist ernsthaft erstaunt dass das Wirtschaftsforum sich benimmt wie es in der Wirtschaft üblich ist?

    Die sollen das komplett selber zahlen, auch dem Staat den Einsatz der Polizei.
  • Freilos 13.01.2019 08:11
    Highlight Highlight Würde man neu verhandeln, dann wär ja klar wie das Ergebnis aussehen würde. Die Veranstalter würden mit einem anderen Standort für das WEF drohen. Nun die Frage, ist das schlimm? Ich finde nein.
    • HerrLich 13.01.2019 09:31
      Highlight Highlight Quatar hätte sicher interesse.
    • sowhat 13.01.2019 14:29
      Highlight Highlight Nicht schlimm!
  • Remo85 13.01.2019 07:50
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach darf es nicht darauf ankommen, wie es der Stiftung finanziell geht. Es kann ja nicht sein, dass erfolgreiche Veranstalter brstraft werden.
    Bitte für alle Anlässe dieselbe Kostenverteilung.
    • N. Y. P. 13.01.2019 08:50
      Highlight Highlight Klaus ?
    • Aerohead 13.01.2019 08:57
      Highlight Highlight Was genau hat das mit einer Strafe zu tun, wenn man den selbst verursachten Aufwand auch selbst bezahlt? Was ist denn das für eine verquere Philosophie?
    • Yamamoto 13.01.2019 09:44
      Highlight Highlight Genau, bitte für alle Anlässe dieselbe Kostenverteilung. Unsere Ortsvereine berappen ihre Anlässe aus ihrer eigenen Tasche, deshalb soll das WEF ebenfalls von der Organisatorin bezahlt werden, und zwar einschliesslich der gesamten Sicherheitskosten!
    Weitere Antworten anzeigen
  • wolge 13.01.2019 07:49
    Highlight Highlight Da scheint eine zweite FIFA zu entstehen...
  • Dragonlord 13.01.2019 07:39
    Highlight Highlight "Gemäss geltendem Verteilschlüssel trägt das WEF lediglich einen Viertel der Kosten."
    Wie wurde das vereinbart? Gilt dies für jeden privaten Anlass in Graubünden oder der Schweiz oder wurde das explizit mit dem WEF verhandelt?
    Sollte Letzteres zutreffen, so sollte schleunigst neu verhandelt werden. Das WEF könnte ja locker alles selbst berappen.
  • Fairness 13.01.2019 07:24
    Highlight Highlight Den Vorteil kann gar NIEMAND verlässlich ausrechnen. Auch die Uni SG nicht. Und ja, „Kosten sozialisiert, Gewinne privatisiert“ ist doch der schon fast übliche Normalzustand. Leider!
    • murrayB 13.01.2019 10:53
      Highlight Highlight Du widersprichst dich in deiner Aussage - Abe anscheinend kannst du das ausrechnen...

      Leg bitte die Zahlen vor...
  • Butschina 13.01.2019 07:23
    Highlight Highlight Es wäre wirklich an der Zeit dass die Stiftung mehr Kosten übernimmt. Mindestens die Hälfte müsste ja locker tragbar sein.
    • sägsäuber 13.01.2019 08:21
      Highlight Highlight Wieso nur die Hälfte?
    • dorfne 13.01.2019 10:25
      Highlight Highlight Die sollen Alles selber zahlen! Den Sozialhilfeempfängern nimmt man auch Geld weg!
  • Flötist 13.01.2019 07:12
    Highlight Highlight Stetig wachsendes Eigenkapital von mittlerweile 300 Millionen und weigert sich wehement mehr als 2.5 Millionen der Sicherheitskosten von 10 Millionen zu übernehmen... von den reichen lehrt man sparen. Nur nutzt das dem Volk nichts. Jemand muss es ja zahlen und hier ists die Bevölkerung.
  • Hades69 13.01.2019 06:54
    Highlight Highlight Hat ernsthaft Jemand was Anderes erwartet? So funktioniert der Kapitalismus und ohne es wuerde er untergehen: Die Unterjochung der Armen.
    • dorfne 13.01.2019 09:45
      Highlight Highlight So funktioniert die Verlogenheit der ach so "liberalen" Kapitalisten aus FDP/SVP. Der Staat darf jährlich 6,5 Millionen zahlen für einen privaten Anlass von Superreichen. Was in diesem Zusammenhang von der HSG kommt, die den eisigen Neoliberalismus lehrt fasse ich unter dem Titel "der Staat, der nützliche Idiot" zusammen. Da kann man dann auch noch die Finanzkrise reinnehmen. Auf der andern Seite wollen die Gesinnungsfreunde der WEF-Teilnehmer den Grundbedarf von Sozialhilfeempfängern um 30% senken.
    • DomKi 13.01.2019 16:43
      Highlight Highlight Und Sozialismus ist freiwillig arm sein
  • Astrogator 13.01.2019 06:22
    Highlight Highlight Eine Studie der HSG...
    Studien der HSG ergeben immer das was der Besteller wünscht.
    • Astrogator 13.01.2019 07:40
      Highlight Highlight An die Blitzer, nein, das ist nicht nur HSG-Bashing. Aber ich durfte schon einiges lesen von der HSG, das letzte war eine von der SBB in Auftrag gegebene Studie zum Leistungsausweis des aktuellen CEO. Die Studie hat nicht mal versucht den Anschein eines Gefälligkeitsgutachten zu vertuschen, das war schon hochnotpeinlich formuliert, entsprechend schnell ist sie in Schubladen verschwunden.
    • dorfne 13.01.2019 09:32
      Highlight Highlight Und der Besteller kommt nie aus dem linken Lager!
    • E7#9 13.01.2019 09:54
      Highlight Highlight Hab nicht geblitzt, aber es ist doch fast bei jeder Studie so. Wer bezahlt schon für ein Resultat, das ihm Nachteile verschafft? Oder wer strebt schon Resultate an, welche den Erhalt von weiteren Gelder oder den eigenen Status gefährdet? Ob ETH, HSG, Uni aber auch andere wie IPCC. Letztere lässt Resultate sogar strukturell nur in eine Richtung zu (der Auftrag ist nicht Ergebnisoffenheit sondern einen menschgemachten Klimawandel zu beweisen). Also darf sie gar nie zu einem anderen Resultat kommen, sonst würde sie sich (und all die dazugehörenden Milliarden) ja selber überflüssig machen.
    Weitere Antworten anzeigen

WHO-Studie zu Mikroplastik im Trinkwasser – was du dazu wissen musst

Der Plastikmüll belastet die Erde – auch in seiner kleinsten Form. Die Weltgesundheitsorganisation hat Studien zum Mikroplastik im Trinkwasser ausgewertet.

Die Vorkommen von Mikroplastik im Trinkwasser und seine etwaigen gesundheitlichen Auswirkungen müssen nach Überzeugung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch viel genauer untersucht werden. Das gelte für die Verbreitung dieser Partikel und auch für die Risiken, teilte die WHO am Mittwoch in Genf mit.

«Basierend auf den begrenzt …

Artikel lesen
Link zum Artikel