Schweiz
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epa08199737 (FILE) Tidjane Thiam, CEO of Swiss bank Credit Suisse, speaks during a press conference in Zurich, Switzerland, 21 October 2015 (reissued 07 February 2020). Credit Suisse's chief executive Tidjane Thiam has resigned amid a power struggle which followed a spying scandal at the bank, according to media reports 07 February 2020.  EPA/WALTER BIERI

Thiam erhalte von der Credit Suisse rund 30 Millionen Franken, schätzt der «Tages-Anzeiger». Bild: EPA

Abtretender CS-Chef Thiam kassiert ab – und damit ist die Abzockerdebatte neu lanciert



Was ist passiert?

Der Rücktritt des Credit-Suisse-Chefs Tidjane Thiam löse eine neue Abzockerdebatte aus, schreibt die «Sonntags-Zeitung» am Samstagabend. Die Abzockerinitiative werde im Kern nicht umgesetzt, kritisiert Tamedia-Chefredaktor Arthur Rutishauser.

Seit der Annahme der Abzockerinitiative 2013 stehe in der Bundesverfassung, dass Verwaltungsräte und Geschäftsleitungsmitglieder «keine Abgangs- oder andere Entschädigung und keine Vergütung im Voraus» erhalten dürften.

Doch seien im Fall des CS-Chefs diese Grundsätze gleich mehrfach verletzt worden – «wenigstens, wenn man allgemein verständliche Massstäbe anlegt».

Jetzt, da klar sei, dass Thiam die Credit Suisse Ende Woche verlassen müsse, erhalte er neben Lohn und Bonus für das vergangene Jahr und für die ersten acht Monate dieses Jahres auch die aufgeschobenen Vergütungen im Wert von 16 Millionen ausbezahlt. Dies, obwohl er laut offizieller Credit-Suisse-Mitteilung selber gekündigt habe.

Die Sonntags-Zeitung zitiert Vincent Kaufmann, den Direktor der Anlagestiftung Ethos, einen Kenner der Materie:

«Der Geist der Abzockerinitiative wird nicht umgesetzt. In der Verfassung steht klar, dass es keine Abgangsentschädigungen und keine Vorauszahlungen geben darf, und trotzdem wurden Schlupflöcher geschaffen, die genau das zulassen. Die sollten geschlossen werden.»

Wie viel erhält Thiam?

Thiam erhalte in den den kommenden Monaten rund 30 Millionen Franken von der Credit Suisse, schätzte der «Tages-Anzeiger» am vergangenen Freitag.

Allerdings gebe es den Bonus nur, sofern er schweige und sich nicht gegen das Unternehmen stelle. Das sei in diesem Fall wichtig, denn grosse US-Aktionäre hätten angedroht, gegen den Verwaltungsrat zu klagen, wenn ­Thiam entlassen werde. Da er jedoch offiziell freiwillig gehe und sich ans Schweigegebot halten müsse, sei eine Klage faktisch unmöglich.

Pikant: Im Interview mit der «Schweiz am Wochenende» (CH Media) versicherte der CS-Präsident Urs Rohner, Thiam erhalte keine Abgangsentschädigung. Solche seien «bekanntlich nach schweizerischem Recht seit der Minder-Initiative ohnehin nicht zulässig».

FILE --- Tidjane Thiam, left, CEO Credit Suisse, and Urs Rohner, right, chairman Credit Suisse, after an extraordinary general assembly in Bern, Switzerland, Thursday, November 19, 2015. Credit Suisse said Friday, February 7, 2020, Chief Executive Officer Thiam is resigning. Thiam will be replaced by Thomas Gottstein, a 20-year veteran of the bank who leads the Swiss unit. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)

Thiam und der CS-Präsident Urs Rohner (r.). Bild: KEYSTONE

Der CEO erhalte noch für weitere sechs Monate den Lohn, sagte Rohner – das sei die übliche Kündigungsfrist für Mitglieder der Konzernleitung.

Für Thomas Minder, den Vater der Abzockerinitiative, sei das ein grosses Ärgernis, hält die «Sonntags-Zeitung» fest. Minder kritisiere auch das Parlament, das bisher kein Gesetz verabschiedet habe, das die Verordnung ablösen sollte. Im Gegenteil: Der Ständerat lehnte eine Verschärfung ab.

Von Minder heisst es weiter, er rate jedem Initiativkomitee, in Zukunft alles noch viel detaillierter festzuhalten.

Quellen:

(dsc)

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85
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85Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • K1aerer 09.02.2020 13:30
    Highlight Highlight Solange es private Gelder sind, ist mir egal, wieviel Geld diese Aktionäre dem in den Allerwertesten stecken.
    • K1aerer 09.02.2020 15:15
      Highlight Highlight Wenn die Mehrheit der Aktionäre dies demokratisch absegnen, kann man auch nichts dafür. Schlussendlich sind diese Investitionen der PKs nur da, um Geld gemacht zu werden. Wenn sie ihre Rendite für unseren Renten halten, ist es mir gleich, so lange es im gesetzlichen Rahmen ist, wo sie investieren.
    • K1aerer 10.02.2020 01:19
      Highlight Highlight Wenn die Mehrheit (Aktionäre) das akzeptieren, dann ist es mir gleichgültig. Schlussendlich haben die PKs den Auftrag dem Umwandlungssatz entsprechend Gewinne zu machen und wenn sie das eben machen, sollte es einem nicht interessieren.
    • K1aerer 10.02.2020 11:16
      Highlight Highlight Das ist ja dann ein anderes Problem, und bei Obligationen hat man bewusst auf die Mitsprache für höhere Zinsen verzichtet. Die meisten PKs operierern eh irgendwo bei den Mindestumwandlungssätzen.
  • Rethinking 09.02.2020 12:21
    Highlight Highlight Wir sollten eine neue Initiative starten um die Löcher zu stopfen...
  • florianw 09.02.2020 12:09
    Highlight Highlight 30mio = 40 Jahre arbeiten und pro Arbeitsstunde 375.- auf die Seite legen...
  • Todesstern 09.02.2020 11:42
    Highlight Highlight Wer hätte das gedacht...
  • Töfflifahrer 09.02.2020 11:42
    Highlight Highlight Nun soweit ich so mitbekommen habe, werden ja die Entschädigungen an die Manager nach deren Verantwortung und dem erzielten Sharholdervalue ermittelt (ich weiss das ist absoluter Bull-Sh..., wird aber immer wieder ins Feld geführt).
    Bleiben wir mal bei diesem Märchen, stellt sich unweigerlich die Frage welche Verantwortung denn? Und welcher gesteigerte Shareholder Value?
    Berücksichtigt man dazu noch den Reputationsschaden, müsste er doch eigentlich einige hindert Millionen zurückzahlen!
  • Zeit_Genosse 09.02.2020 09:50
    Highlight Highlight Man hat aber konsequenterweise auch kein Konto bei diesen Banken.
  • Firefly 09.02.2020 09:06
    Highlight Highlight Was machen die eigentlich den ganzen Tag ausser Geld abzweigen und Konkurrenten beschatten lassen?

    Ist ja wie damals am Hof von Frankreich. Und wir wissen ja, wie das endete.
    • Tanit 09.02.2020 09:55
      Highlight Highlight 1789 ! Daran denk ich auch immer öfter !
    • meliert 09.02.2020 10:09
      Highlight Highlight damals auf dem Schaffot, heutzutage noch weiter oben!
    • Firefly 09.02.2020 10:54
      Highlight Highlight @meliert ich denke eher an die nächste distruptive Technologie, die hoffentlich nicht wieder Taxifahrer oder Hoteliers trifft, welche sowieso schon zu kämpfen haben sondern ebensolche Brachen die es sich noch leisten können das Manager sich selber Millionen zuschaufeln, wärend sie untendurch abbauen.

      Müsste eigentlich nicht so schwierig sein. Der grösste Knackpunkt ist wohl das Vertrauen... da arbeiten die momentanen Player aber gerade daran ihres mehr und mehr zu verpielen.
  • neutrino 09.02.2020 09:03
    Highlight Highlight Mal eine Frage: sind alle die Empörten hier auch CS-Kunden? Ich bin nicht CS-Kunde (werde es auch nie sein) und dementsprechend interessiert es mich auch nicht, was die CS mit ihrem Geld macht. Die können damit auch Grillfeuer machen, wenn sie wollen.
    • Triumvir 09.02.2020 09:28
      Highlight Highlight Es geht hier um‘s Prinzip und nicht um Kunde oder nicht neutrino🙄 So eine Abzockermentalität darf einfach keine Schule machen. Punkt.
    • bagogel 09.02.2020 09:38
      Highlight Highlight Über die Pensionskassen sind fast alle Schweizer indirekt mit der CS, wie sie mit dem Geld umgehen und deren Aktienkurs verknüpft.
    • N. Y. P. 09.02.2020 09:53
      Highlight Highlight Nein.

      Ich bin trotzdem empört.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ybfreak 09.02.2020 08:12
    Highlight Highlight Jeder Franken über 12mio Nettoeinkommen, nach Abzug der Steuern, wird zusätzlich zu 100% versteuert.
    • K1aerer 09.02.2020 15:18
      Highlight Highlight Wie kommst du auf diese Superzahl? Was ist das Ziel, dass der gar kein Geld hat oder wie? Und wenn diese Reiche abwamdern, kannst du gerne 200%+ Steuern zahlen.
    • ybfreak 09.02.2020 18:10
      Highlight Highlight Diese Zahl ist völlig aus der Luft gegriffen, sinnbildlich 1mio netto pro Monat, nach Abzug der Steuern.
      Nur als Beispiel zu verstehen, zudem ist dieser Vorschlag nicht durchdacht, wäre jedoch meines Erachtens fair.
      Über Pro und Contra müsste man natürlich noch diskutieren 🤓
  • Peter R. 09.02.2020 08:03
    Highlight Highlight Ich habe Thiam von Anfang an nicht getraut - hatte immer ein ungutes Gefühl und bin sehr froh, dass ich mit dieser Bank nichts zu tun habe. Jetzt ist ja noch herausgekommen, dass er offenbar eine Marionette von Frankreich war.
    Wir haben es weit gebracht mit unserer swissness - Ironie.
    • bagogel 09.02.2020 09:39
      Highlight Highlight Pimco. Ist amerikanisch.
      Und Thiam scheint auch eher der angelsächischen Kultur zugeneigt, wurde er doch mit Prudentials gross.
  • Ökonometriker 09.02.2020 08:03
    Highlight Highlight Solche Saläre sollten an Leistung gekoppelt sein. Thiams Leistung ist bescheiden: der Aktienkurs der CS hat sich schlecht entwickelt. Über die PK sind wir alle gezwungen, CS-Aktien zu halten und bezahlen damit auch diese Entschädigung. Es sollte zumindest Gesetze geben, die PK Versicherten ein opting out aus bestimmten Investments ermöglichen... es ist ja unser Geld.
  • Schottisch_halbhöch 09.02.2020 08:00
    Highlight Highlight Und mein Berufswunsch fürs nächste Leben bleibt trotzdem: Spielerfrau
  • HabbyHab 09.02.2020 07:51
    Highlight Highlight Es gibt keine guten (grossen) Banken.
  • Maria Cardinale Lopez 09.02.2020 07:37
    Highlight Highlight Minder sollte sich vielleicht hinterfragen wer im Parlament das Gesetz nicht verabschiedet hat. Hmm sind es wohl die linken? Oder etwa doch seine mitte und rechts Parteien vor allem SVP an welcher angeschlossen (nicht Parteimitglied) ist
  • Schneider Alex 09.02.2020 05:24
    Highlight Highlight Kein Top-Manager kann die hohen Verluste einer Fehlstrategie verantwortlich tragen, muss er auch nicht, weil die Ungewissheiten bei der Strategiewahl zu gross sind. Bei der richtigen Strategie darf er aber auch nicht für etwas belohnt werden, bei dem die Umstände, seine Mitarbeiter und das Glück eine grosse Rolle gespielt haben. Zudem verliert ein Topshot bei Misserfolg lediglich seine Stelle und kann als gut Qualifizierter bald wieder eine neue antreten. Die Konsequenzen aus seiner Verantwortlichkeit sind beschränkt, rechtfertigen also auch keine überrissene Entschädigung im Erfolgsfall.

  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 09.02.2020 02:39
    Highlight Highlight Falls jemand glaubt, dass das irgendwann ein Ende findet, irrt. Das Gegenteil ist der Fall. Und ich schreibe nicht umsonst immer wieder, dass "ihr" dies bewirtschaftet. Wer keine Konsumenten und Arbeiter nachliefert, sorgt dafür, dass es so weiter läuft. Und an nahezu alle Neugeboreren: Willkommen im Hamsterrad. Dankt euren Eltern, wenn ihr später einmal Kommentare verfasst. Es kann halt nicht jeder ein Tidjane sein.
    • rodolofo 09.02.2020 07:54
      Highlight Highlight ???
      Hast Du ein Problem mit der Tatsache, dass Du am Leben bist?
      ICH habe Probleme mit dem Kapitalismus, aber nicht mit dem Leben an sich!
      Und nun meine Aufgabe an Dich:
      Finde den Unterschied zwischen den beiden Arten von Problemen!
    • runthehuber 09.02.2020 10:20
      Highlight Highlight Schizo?..
    • Walterf 09.02.2020 11:24
      Highlight Highlight Gibt es schon eine Diagnose?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 09.02.2020 02:25
    Highlight Highlight Also für 30 Millionen bekommt man heute einen gestandenen Mittelfeldspieler aus der Bundesliga und das ist nur die Transfersumme. Roger Federer kassiert pro Jahr rund 100Mio. Niemand stört sich daran. Ein Thiam ist für ein Milliardenunternehmen verantwortlich und hat etwa so viel verdient wie der Bundestrainer Jogi Löw.

    Das diese Summen eine ganz andere Liga sind als das Einkommen eines Ottonormalendverbrauchers, der auf der Bank 0 Prozent Zinsen erhält und genau weiss, dass ihn alle abzockern, ergibt sich durch den Markt. Wir haben Kapitalismus und nicht Sozialismus.
    • IchSageNichts 09.02.2020 07:43
      Highlight Highlight Verantwortlich sind alle für Ihre Leistung. RF spielt seit 20 Jahren Top10 und der Bundesligaspieler muss Leistung liefern sonst wird er schnell aussortiert.
      Oder kennen Sie einen Top 500 Tennisspieler der gut davon lebt?
      Was hat Thiam in seiner Währung erreicht? CS, Aktienkurs sagt alles. Da gibt es x Banken die besser performten. Leider nicht erfüllt also sollte er kelnen solchen Lohn verdienen. Man weiss das in diesen Sphären Jobs im Netzwerk vergeben werden und nicht basierend auf Leistung.
      Kapitalismus herrscht im Sport wo nur Leistung zählt. Für Manager zällt das offebar nur bedingt.
    • HabbyHab 09.02.2020 07:49
      Highlight Highlight Argumente gegen sich selbst bringt der Kapitalismus gerne.
    • Heb dä Latz! 09.02.2020 08:27
      Highlight Highlight Immerhin hat Jogi den grösseren Unterhaltungswert und wird trotz oder gerade wegen offensichtlichem Juckreiz gerne von niveauvollen Pflegeproduktherstellern gebucht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Klaus & Klaus 09.02.2020 01:36
    Highlight Highlight Hey, hey, heeeeeeyyyyy...........was soll denn der ganze Aufruhr hier???
    Bleibt doch mal locker! So eine Jacht muss schliesslich auch irgendwie bezahlt werden, oder nich...? 😂😂

    Nein, was sich die CS und König Thiam da schon wieder erlauben ist auch dieses Mal super-dreist und lächerlich...........LÄCHERLICH!!!!
  • Der Rückbauer 09.02.2020 00:29
    Highlight Highlight Ach, jetzt kommt die Abzockerdebatte wieder. Die Minder-Initiative war durch die Finanzindustrie doch schon ausgehebelt, bevor sie angenommen wurde. Deshalb wurde die Initiative auch nicht bekämpft.
    Die Krähen halten sich den Bauch vor Lachen über das Volch.
  • meliert 09.02.2020 00:26
    Highlight Highlight Die Abgangsvergütung die Herr Thiem nimmt, macht ihn nur noch sympathischer!
  • Mexi 09.02.2020 00:23
    Highlight Highlight Dass TT ein charakterloser und unethischer Mensch sein könnte, lässt sich aus den Gegebenheiten der letzten Jahren ableiten. Er wird auf KEINEN Rappen verzichten. Diese Leute glauben ernsthaft, dass ihre Arbeit x Millionen wert ist.
  • Thomas Rothen 09.02.2020 00:14
    Highlight Highlight Was sind für eine Bank wie die CS oder UBS denn schon 30Mio? Etwa gleich viel wie für uns Normalsterbliche CHF 100.00
    Das bezahlen die aus der Portokasse.
    Schaut Euch doch nur mal das verwaltete Vermögen einer UBS an: 2.26 Billionen Ende 2018 gemäss statista.com. Und das bei einem Gewinn von 4.52 Milliarden!
    Die CS meldete Mitte des Jahres 2018 ein verwaltetes Vermögen von 1.398 Billionen bei einem Reingewinn von 647 Millionen.

    Nur das man mal in etwa diese 30 Mio im richtigen Verhältnis sieht. Traurig, aber wahr, was für uns der Lottosechser währe, ist für eine solche Bank ein müdes Gähnen.
    • Gubbe 09.02.2020 09:00
      Highlight Highlight Das muss aber nicht heissen, dass dieser Mensch für den Rest seines Lebens abgesichert sein muss. Klar in Relation gesetzt ist die Entschädigung minim, verdienen tut soviel niemand. Bekommen tut er sie, weil er gehen muss, also die Schlüssel abgibt.
  • Heb dä Latz! 09.02.2020 00:12
    Highlight Highlight Hey Tijane machsch no ä Sause mit Schampus und Canapés vom Sprüngli?
  • G. Nötzli 09.02.2020 00:00
    Highlight Highlight Wer noch ein Konto bei der CS hat, sollte sich überlegen dies zu schliessen...
    • Hank Moody 09.02.2020 09:10
      Highlight Highlight Ja genau, das tut der CS sicherlich weh. Wenn Kleinsparer ihre Kontos schliessen. 😁
    • G. Nötzli 09.02.2020 11:14
      Highlight Highlight Sich über Abzockerlöhne aufzuregen und gleichzeitig Kunde bei der Bank sein ist inkonsistentes Verhalten. Längerfristig wird dies auch ein Einfluss haben...
  • Gubbe 08.02.2020 23:44
    Highlight Highlight Jede Aufregung ist vergebens. Er wird es bekommen.
  • Doppelpass 08.02.2020 23:35
    Highlight Highlight Mal ganz ehrlich: 30 Millionen hat er doch verdient. Er hat hart gearbeitet, der gute Mann und hat auch nicht immer alle Überstunden aufgeschrieben.
    Ich habe bei meinem letzten Abgang, nach dem ich Vollgas gegeben habe, auch einen Gutschein für Wellness im Wert von 150.- erhalten.
    So eine kleine Aufmerksamkeit ist einfach angebracht.
  • Doppelpass 08.02.2020 23:32
    Highlight Highlight Hat noch irgend jemand ein Konto bei der CS? Dann weiss er, warum er null Zinsen auf seinem Geld erhält.
    Alles dem scheidenden CEO in den Arsch geblasen.
  • WhatZitTooya 08.02.2020 23:24
    Highlight Highlight Sorry aber dies hat rein gar nichts mit einer Abgangsentschädigung zu tun 🤷🏻‍♂️ Wenn ein Büezer kündet erhält dieser auch ganz normal seinen Lohn, allfällig vereinbarte Bonuszahlungen, Überstunden und Aufgeschobene Vergütungen...
    • KOHL 08.02.2020 23:55
      Highlight Highlight Nope, Bonuszahlungen verfallen für den normalen Büezer bei genannter Bank, wenn er vor den Bonusgesprächen kündigt
    • Coffeetime ☕ 09.02.2020 01:04
      Highlight Highlight Wenn ich im Februar gehe und die Boni im März ausbezahlt werden, wie es wohl bei der CS der Fall ist, dann kriege ich keinen Bonus ausbezahlt. Was mache ich falsch? 🤔
    • bebby 09.02.2020 04:51
      Highlight Highlight Seit wann bekommt man den Bonus, wenn man selbst kündigt?
  • Siru 08.02.2020 23:19
    Highlight Highlight Ruedi Noser, FDP, findet die masslose Abgangsentschadigung als in Ordnung.
    Welche Überraschung. Nicht.
    • Fichtenknick 09.02.2020 07:21
      Highlight Highlight Deshalb wollten wir ihn im Kanton ZH abwählen. Leider klappte es nicht.
  • Maple 08.02.2020 23:15
    Highlight Highlight Und dann wundert man sich, wieso die Aktien der Grossbanken seit Jahren dahintümpeln. Einzig im Geld verbraten (inklusive Strafzahlungen) sind sie noch spitze. Zum Glück bin ich nicht Kunde dieser Grossbanken oder auch von ex-Grossbänker geführten Kantonalbanken. Zwei in der Ostschweiz mit einem grünen „K“ sind dabei ähnlich geführt. Ex-Grossbänker vergiften nämlich nur das Arbeitsklima.
  • Ataraksia Eudaimonia 08.02.2020 23:13
    Highlight Highlight >Allerdings gebe es den Bonus nur, sofern er schweige und sich nicht gegen das Unternehmen stelle. Das sei in diesem Fall wichtig, denn grosse US-Aktionäre hätten angedroht, gegen den Verwaltungsrat zu klagen, wenn ­Thiam entlassen werde. Da er jedoch offiziell freiwillig gehe und sich ans Schweigegebot halten müsse, sei eine Klage faktisch unmöglich.<
    Wieso assoziiert mich das an Erpressung, 'Nötigung'...? Mafiosi-mässig, in Samthandschuhen ?
  • JackMac 08.02.2020 22:47
    Highlight Highlight Ich habe bereits das meiste Kapital meiner Firma von der CS weg transferiert. Richtige Entscheidung.
    • MartinZH 09.02.2020 01:57
      Highlight Highlight Du bist offensichtlich ganz ein früher Vogel... 👍😂
    • Stefan Morgenthaler-Müller 09.02.2020 02:28
      Highlight Highlight Von der CS zur UBS? Cool.
  • amore 08.02.2020 22:45
    Highlight Highlight Hat Thiam seine Bodyguards aus der eigenen Tasche bezahlt? Oder musste gar die Bank diese Kosten übernehmen?
  • Zebraa 08.02.2020 22:41
    Highlight Highlight Armer Kerli – ich hoffe die restlichen Ferientage werden ausbezahlt.
  • TanookiStormtrooper 08.02.2020 22:38
    Highlight Highlight Abgangsentschädigungen mit 110% besteuern, dann hört es damit auf...
  • banda69 08.02.2020 22:36
    Highlight Highlight Dass die Abzockerinitiative nicht greift, dafür haben SVP und Konsorten gesorgt.
    • Pafeld 09.02.2020 02:31
      Highlight Highlight Was gibt es da zu blitzen? Die Liste der von der SVP verwässerten Initiativen ist nicht gerade kurz. Und normalerweise sind es nicht einmal Verfassungskonflikte, welche die SVP zu solchen veranlasst.
    • banda69 09.02.2020 10:22
      Highlight Highlight @pafeld

      die anzahl blitzli entspricht in etwa dem anteil der rechtspopulisten von der svp.
    • Pafeld 09.02.2020 14:36
      Highlight Highlight @banda69

      Als ich den Kommentar geschrieben habe, entsprach das Verhältnis noch nicht dem SVP-Wähleranteil. Es fällt mir schon länger auf, das offensichtliche Anti-SVP Kommentare im Verhältnis erst mehr Blitze bekommen, als sie am Ende (oder die Antworten darauf) haben. Da heute noch Abstimmungssonntag ist, gehe ich davon aus, dass es wieder (oder noch immer) eine bezahlte Trollstaffel aus den SVP-Führungskreisen gibt, welche die Leserkommentarspalten auf schweizer Medienportalen versucht zu manipulieren. Ein solches Vorgehen wurde ja bereits medial recherchiert und bestätigt.
  • Sauäschnörrli 08.02.2020 22:26
    Highlight Highlight Nicht Thiam lanciert die Debatte neu, Ihr, die Medien, tut es.
    • ingmarbergman 08.02.2020 22:38
      Highlight Highlight Und das ist auch gut so!
    • Fruchtzwerg 08.02.2020 22:38
      Highlight Highlight Und zwar zu Recht!
    • Sauäschnörrli 08.02.2020 22:48
      Highlight Highlight @ingabergman, ich behaupte nicht das Gegenteil. Ich sage nur Thiam ist unsere Abzockerinitiative wohl ziemlich egal, der nimmt einfach was er kriegen kann. Der will keine Debatte über Vergütungen und Entschädigungen lancieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Balabatar 08.02.2020 22:22
    Highlight Highlight Ohne jemanden in Schutz zu nehmen, aber aufgeschobene Vergütungen sind nach meinem Verständnis keine Abgangsentschädigung per se.
    Aber lasse mich gerne korrigieren wenn ich das falsch verstehe.
    • Coffeetime ☕ 09.02.2020 01:07
      Highlight Highlight Sind die aber nicht mit Bedingungen verknüpft? Sind diese Bedingungen nun eingetreten? Ich weiss das wirklich nicht.
  • homo sapiens melior 08.02.2020 22:21
    Highlight Highlight Zum Kotzen!
    Mehr muss man dazu nicht sagen.
    • DunkelMunkel 08.02.2020 22:52
      Highlight Highlight Manchmal wundere ich mich: wieviele Leute auf der Welt, die zum kotzen rufen, haben dann auch tatsächlich gekotzt? 0.002%?

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