Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Migros-Tochter Denner wächst 2019 auch dank Obst und Gemüse



Mangels Profitabilität: Der Discounter Denner beabsichtigt, kleine Filialen in ländlichen Gebieten zu schliessen. (Symbolbild)

Im Aufwind: Denner. Bild: KEYSTONE

Das Konzept scheint aufzugehen: Der Discounter Denner wächst weiter. Laut der Migros-Tochter hat vor allem der Ausbau des Frischesortiments mehr Kunden in die Läden gelockt. Zudem eröffnete Denner mehr Filialen in stadtnahen Gebieten.

Konkret erzielte der Detailhändler im vergangenen Geschäftsjahr einen Nettoumsatz von 3.3 Milliarden Franken. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Plus von 2.3 Prozent. Die von Denner selbst betriebenen Filialen steuerten dabei insgesamt 2.6 Milliarden zum Umsatz bei. Die Partnerbetriebe von Denner setzten 0.7 Milliarden um, ein Wachstum von 0.8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Discountersparte der Migros mutiert damit immer mehr zum Wachstumstreiber des Genossenschaftsverbunds. Wie die Migros letzte Woche bekannt gab, wuchs der Umsatz auf Gruppenebene um 0.7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Als Wachstumstreiber hervorgehoben wurden dabei neben dem Convenience-Geschäft das Discounter-Geschäft von Denner.

Mehr Denner:

Der Umsatzanstieg bei Denner ist laut der Mitteilung vom Montag vor allem dem Ausbau des Frischesortimentes geschuldet. Das breitere Angebot an frischen Produkten wie Obst und Gemüse habe die Kundenfrequenz um 3.8 Prozent gesteigert. Die Detailhandelskette verfügt den Angaben nach über 822 Läden in der Schweiz. Das Filialnetz umfasse aktuell 551 eigene Standorte und 271 inhabergeführte Partnerbetriebe.

Mehr stadtnahe Filialen

Die Migros-Tochter verlegt zudem immer mehr Läden in die städtischen und zentrumsnahen Gebiete. Laut Mitteilung wurden im letzten Geschäftsjahr 22 Standorte neu eröffnet sowie 17 geschlossen.

Insgesamt elf der geschlossenen Standorte seien inhabergeführte Filialen von Partnerbetrieben. Die Schliessungen beträfen insbesondere abgelegene Gebiete und seien meist auf fehlende Nachfolgeregelungen sowie rückläufige Umsätze zurückzuführen gewesen. Daher investiere man weiter in die Modernisierung der Denner Partnerbetriebe, indem das Erscheinungsbild und das Angebot an die Denner eigenen Filialen angeglichen werde. (aeg/sda/awp)

Wer hat den längsten Kassenzettel

Glaces bis zu 20 Prozent teurer

Play Icon

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • der_senf_istda 20.01.2020 15:51
    Highlight Highlight Ich hätte nie gedacht, das ich so eine Schlagzeile je lesen werden. Denner-Wachstum kann doch eigentlich nur von Kippen, Billigbier und Wein kommen.
    • atorator 20.01.2020 17:40
      Highlight Highlight Diese Zeiten sind schon länger vorbei. Das billigste Denner-Bier ist genau so billig wie das billigste Coop-Bier. Darüber hinaus hat sich der Denner zu einem Vollsortimentsanbieter gemausert, wenn auch in einem kleineren, persönlicheren Massstab. In meinem Denner bin ich mit allen per Du, wenn ich mal kein Geld dabei habe, null Problem, bezahle ich das nächste Mal. Aktionen sind noch wirklich Aktionen. 2 Kg Risottoreis aus dem Tessin für 4 statt 12 Stutz erst letzthin gekauft. Und den Zopf legen die mir am Samstagimmer zur Seite.

      Tipptop.

«Geh jetzt noch einkaufen!» – wie falsche Whatsapp-Nachrichten zu Hamsterkäufen animieren

In den sozialen Medien zirkulieren Falschinformationen über einen landesweiten Notstand und leeren Supermarktregalen. Der Bundesratssprecher warnt vor solchen Fake News.

Sie heissen Moni oder Dani, und sie müssen gewarnt werden. Derzeit machen verschiedene Sprachnachrichten auf Whatsapp die Runde, welche vermeintlich aus einem privaten Gespräch heraus weitergeleitet wurden.

Die Botschaft ist immer die gleiche: Heute soll der Notstand ausgerufen werden in der Schweiz, das wüssten die Sprachnachrichtenersteller aus guter Quelle. Deswegen solle man seine Einkäufe möglichst vorher noch erledigen.

Bei diesen Sprachnachrichten handelt es sich jedoch um Fake News. Der …

Artikel lesen
Link zum Artikel