Schweiz
Wirtschaft

Ikea Schweiz erwägt Stellenabbau am Hauptsitz in Spreitenbach

Ikea Schweiz könnte am Hauptsitz bis zu 60 Stellen abbauen

27.01.2026, 18:5827.01.2026, 19:23

Die Möbelhauskette Ikea will effizienter werden und erwägt den Abbau von bis zu 60 Stellen in der Unternehmenszentrale in Spreitenbach. Das Unternehmen habe einen Konsultationsprozess bei den betroffenen Mitarbeitenden über die möglichen Anpassungen gestartet, welche auch einen Personalabbau enthalten könnten, teilte das Möbelhaus am Dienstagabend mit.

Wolle man den Kunden weiterhin erschwingliche Preise anbieten, müsse Ikea Schweiz Komplexität abbauen, Kosten konsequenter steuern und sich auf die wichtigsten Prioritäten fokussieren, heisst es in der Mitteilung. Ein wesentlicher Schritt dafür sei die Vereinfachung der Strukturen und Arbeitsweisen in der Unternehmenszentrale. Zuerst hatte am Dienstag der Blick über die Sparmassnahmen berichtet.

Die potenziell betroffenen Mitarbeitenden sind laut der Mitteilung bereits über die geplanten Veränderungen informiert worden. Im Konsultationsverfahren könnten sie nun noch Vorschläge einbringen, wie die geplanten Massnahmen vermieden, die Zahl der betroffenen Personen verringert oder die Auswirkungen gemildert werden können.

Würden Entlassungen nach dem Verfahren bestätigt, werde Ikea Schweiz sowohl finanzielle Unterstützung als auch Begleitung bei der beruflichen Neuorientierung bereitstellen, erklärt das Unternehmen weiter.

Ikea Schweiz hatte im vergangenen Geschäftsjahr 2024/25 (per Ende August) einen Umsatzrückgang um 2,3 Prozent auf 1,21 Milliarden Franken verzeichnet. Zu Ikea Schweiz gehören zehn Einrichtungshäuser. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen rund 3500 Mitarbeitende. (hkl/awp/sda)

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