Schweiz
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Keine Maskenpflicht, kein Contact-Tracing und trotzdem öffnet die Schweiz am Montag

Am Montag folgt in der Schweiz die zweite Etappe der Lockerungen der Coronavirus-Massnahmen. Neben weiteren Geschäften sollen auch die Schulen, Bars und Restaurants den Betrieb wieder aufnehmen. Ein grosser Schritt in Richtung Normalität, doch wie halten wir die Fallzahlen unter Kontrolle?



Mit dem Coronavirus-Lockdown hat die Schweiz ihre Fallzahlen von über 1000 Neuinfektionen pro Tag auf zuletzt 66 reduziert. Der Lockdown kann also als Erfolg verbucht werden. Nun beginnt aber eine neue Phase im Kampf gegen die Pandemie. Die Normalität soll so weit wie möglich wieder hergestellt werden, ohne dass wir eine zweite Welle riskieren.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Wie dieser Balanceakt funktioniert, zeigt das Beispiel Südkorea. Hier wird besonders auf das Tragen von Mundschutzmasken in der Öffentlichkeit, rigidem Contact-Tracing von Neuansteckungen und Disziplin beim Einhalten der Hygienebestimmungen gesetzt. Weiter könnten Antikörpertests bei der Ermittlung der Durchseuchung helfen.

Kann die Schweiz ab Montag das südkoreanische Vorbild imitieren? Dieser Check zeigt es:

Schutzmasken

Seltene Maske: Stefanie Prezioso Batou (Sol/GE) arbeitet an ihrem Platz, am ersten Tag der ausserordentlichen Session der Eidgenössischen Räte zur Corona-Krise, am Montag, 4. Mai 2020 im Nationalrat in einer Ausstellungshalle der Bernexpo in Bern.

Bild: KEYSTONE

Warum brauchen wir sie? Nicht alle Coronavirus-Infizierten leiden an Symptomen der Lungenkrankheit Covid-19. So bewegen sich Menschen in der Öffentlichkeit, die das Virus zwar im Körper tragen, dies jedoch nicht wissen. Wenn also alle Personen im öffentlichen Raum Schutzmasken tragen, wird eine unbewusste Übertragung des Virus erschwert.

Wie viele bräuchten wir? Einer ETH-Studie zufolge bräuchte die Schweiz während drei Monaten etwa 360 Millionen Schutzmasken, um sowohl das Gesundheitspersonal wie auch die Schweizer Bevölkerung zu versorgen. Diese Studie geht davon aus, dass jeder, der sich in der Öffentlichkeit bewegt, eine Schutzmaske trägt.

Wie viele haben wir? Im Moment können Schweizer Gesundheitsinstitutionen mit genügend Schutzmasken versorgt werden. Doch hier ist längerfristig Nachschub gefragt. Dafür sollen in der Schweiz FFP-Masken der Stufe 2 hergestellt werden. Bereits Ende April sind zwei entsprechende Maschinen aus Shanghai in der Schweiz eingetroffen. Sie sollen 80'000 bis 100'000 solcher Masken herstellen können – täglich. Die Maschinen gehen aber laut der Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli erst Mitte Mai in Betrieb.

Doch für eine Eindämmung braucht nicht nur das Gesundheitspersonal solche Schutzmasken, auch die Bevölkerung kann sich gegenseitig damit schützen, zum Beispiel im ÖV oder beim Einkaufen. Auch hier produziert die Schweiz fleissig Masken.

Der Bundesrat hat aber bisher keine allgemeine Maskenpflicht beschlossen. So sollen sie zwar dort eingesetzt werden, wo der Mindestabstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann, Schweizer dürfen aber weiterhin ohne Maske einkaufen gehen oder den ÖV benutzen. Die grossen Detailhändler und Apotheken sind vom Bund mit Masken beliefert worden, um diese zum Selbstkostenpreis an die Bevölkerung abzugeben.

Coronavirus Schweiz: Wie viele Schutzmasken haben wir?

Bild: grafik: watson

Contact-Tracing

In this Thursday, May 7, 2020 photo, an Indian man uses Aarogya Setu app on his mobile phone in New Delhi, India. As India enters an extended coronavirus lockdown, the government is fervently pursuing contact tracing to control infections. At the heart of the effort in the country of 1.3 billion people is a smartphone app that evaluates users’ infection risk based on location services such as Bluetooth and GPS. (AP Photo/Altaf Qadri)

Bild: AP

Warum brauchen wir das? Um eine zweite Infektionswelle zu verhindern, müssen neue Fälle erkannt und isoliert werden. Mit einem Contact-Tracing können alle Personen, die mit einem Neuinfizierten in Kontakt waren, ermittelt und isoliert werden.

Wann kommt es? Eine Contact-Tracing-App wird in der Schweiz wohl erst im Juli für die breite Bevölkerung verfügbar sein. Also etwa ein Monat nach der letzten Öffnungsphase in der Schweiz. Zwar gibt es bislang weltweit noch keine gut funktionierende App, trotzdem dürfte die Schweiz im Juli im internationalen Vergleich hinterher hinken.

Das Tracing von Kontakten von erkrankten Personen kann aber auch von Personen durchgeführt werden. Im Moment überlassen der Bund und das BAG dies aber den Kantonen. Es gibt keine schweizweite Koordination dafür.

Was die Schweiz im Kampf gegen das Coronavirus braucht: Schutzmasken, Contact-Tracing, Antikörpertests

Bild: watson

Disziplin

Die Stimmung der Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz ist so schlecht wie seit Jahrzehnten nicht mehr. (Archivbild)

Bild: KEYSTONE

Warum brauchen wir sie? Auch wenn die Fallzahlen zurückgehen und der Bund seine Massnahmen lockert, muss die Bevölkerung der Schweiz immer noch die Hygienevorschriften und Social-Distancing-Regeln einhalten. Tut sie das nicht, müssen die Massnahmen wieder verschärft werden.

Wie sieht es damit aus? Nach der Verkündung des Lockdowns am 16. März sind die Bewegungsdaten der Schweizer stark zurückgegangen. Dies zeigten Zahlen der ETH Zürich. Mittlerweile bröckelt jedoch diese Disziplin. Jede Woche bewegen sich die Schweizer im Schnitt wieder häufiger und weiter von ihrem Wohnort.

Bilder aus der ganzen Schweiz, in der grosse Gruppen von Menschen dicht an dicht an Gewässern sitzen und die Sonne geniessen, werden immer häufiger. Die Kantonspolizei «stellt eine gewisse Ermüdung beim konsequenten Einhalten der Regeln gegen das Coronavirus fest», wie sie in einer Mitteilung schreibt.

Mit der Öffnung am Montag dürfte auch das Social Distancing der Bevölkerung ins Wanken kommen. Wie stark, ist aber noch nicht abzuschätzen.

Die Schweiz lockert Coronavirus-Massnahmen: Wie sieht es mit der Disziplin aus?

Bild: watson

Antikörpertests

Coronavirus Impfstoff Forschung (Symbolbild)

Bild: Shutterstock

Warum brauchen wir sie? Mit flächendeckenden Antikörpertests kann festgestellt werden, wie der Durchseuchungsgrad in der Bevölkerung aussieht. Experten gehen davon aus, dass sich eine Herdenimmunität einstellt, wenn etwa 60 Prozent der Bevölkerung bereits eine Coronavirus-Ansteckung hinter sich hat.

Wo stehen wir hier? Die Schweiz hat bereits einige Antikörpertests importiert. Nun müssen diese aber auf ihre Validität untersucht werden. In einem weiteren Schritt versucht die «Swiss School of Public Health» (SSPH+) mit ihrer Initiative Corona Immunitas alle Forschungen zu diesen Antikörpertests zu koordinieren.

Roche-Chef Severin Schwan hatte versprochen, bis Anfang Mai zuverlässige Antikörpertests auf den Markt zu bringen. Bis Juni sollen genügend hergestellt werden können, um massenhaft zu testen. Bisher steht die Validität dieser Tests aber weiter aus.

Was die Schweiz im Kampf gegen das Coronavirus braucht: Schutzmasken, Contact-Tracing, Antikörpertests

Bild: watson

Hinweis der Redaktion

Dieser Artikel wurde in einer ersten Version am 9. April publiziert und am 15. sowie am 27. April geupdatet. Aufgrund der Öffnung am Montag wurde er auf den neusten Stand gebracht und erneut publiziert.

(ohe/leo/sda)

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«Masken für alle? Ein Witz»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Baumi72 10.05.2020 00:02
    Highlight Highlight „Der Lockdown kann also als Erfolg verbucht werden“

    Bin da nicht so überzeugt. Der ominöse R-Wert war ja bereits beim Start des Lockdowns unter 1.

    Vielmehr ist es ganz einfach die Jahreszeit, welche dem Virus den gar aus macht.

    Gut gibt es dafür das Beispiel Schweden.

    Es ist interessant zu sehen, wie insbesondere unsere Nachbarländer den Schwedischen Weg nun mit allen Mitteln schlecht reden wollen um nicht zugeben zu müssen, dass dieser der Richtige war.
  • Meierli 09.05.2020 14:29
    Highlight Highlight Wir gehen nun einen Zwischenweg zwischen Schweden und Frankreich als Sonderlösung Schweiz. Das Resultat wird man im Juni sehen. Falls es nicht funktioniert, sitzen wir im Sommer wieder zu Hause.
  • Meierli 09.05.2020 13:44
    Highlight Highlight Herbst 2020, die Bürger der EU dürfen wieder ans Meer. Mit Tracing seit Mai und Maskenpflicht. Nur eine kleine Insel in Europa hielt sich für überlegen fit und wartet noch heute auf die Grenzöffnung. Doch die Nachbarn wollen nichts wissen von Besuchern eines latenten Hochrisikogebietes.
  • stefan reiser 08.05.2020 19:30
    Highlight Highlight Warum schreibt ihr : Dieser Artikel wurde geupdated ?
    "Geupdated" ist weder Deutsch noch Englisch .
    "Aufdatiert" tönt vielleicht etwas gestelzt aber "aktualisiert"
    wäre verständlich . Es bleiben noch genügend ärgerliche
    Wortschöpfungen wie Ueli Maurers : "Schtartöps" für
    "Unternehmensgründungen " etc.
    Ausserdem bitte ich Euch darum , Leute die hier
    immer wieder den gleichen Unsinn verbreiten ,
    ohne Diskussionsbereitschaft , zurückzubinden .


    • MartinZH 08.05.2020 23:59
      Highlight Highlight @Stefan: Was Du schreibst, "macht Sinn"... "Krass", oder? 😉👍😂
  • Toni.Stark 08.05.2020 15:08
    Highlight Highlight 1. Masken nützen.
    2. Die Tracing-App nützt.
    3. Home-Office wo möglich.
    4. Faktor Mensch ist das grösste Risiko
    5. Was habe ich vergessen?
    • lilie 08.05.2020 15:51
      Highlight Highlight @Toni.Stark: Hände waschen, Abstand halten, bei Grippesymptomen zuhause bleiben und sich testen lassen.

      Aber ich nehme an, das hast du unter 4. subsummiert. 😏
  • Clank 08.05.2020 14:52
    Highlight Highlight Der Lockdown macht nachträglich gesehen immer weniger Sinn. Die Situation heute hat sich im Vergleich zur Situation im Februar/März quasi null geändert, trotzdem lockern wir heute alles, während damals alles härter eingeschränkt wurde. Die Abstand-Regeln gab es damals genauso. Masken und Desinfektionsmittel durfte auch jeder freiwillig kaufen und tragen. Was heute klappen sollte, hätte schon damals geklappt. Ist nichts anderes als der "schwedische Weg". Beziehungsweise was damals nicht klappte, wird auch heute nicht klappen. Dieser "südkoreanische Weg" geht nicht ohne App und Maskenpflichten.
    • Hoci 09.05.2020 00:26
      Highlight Highlight Wir haben Zeit gewonnen zu üben, Schutzmaterial zu kaufen und zu organisieren, sauerstoffgeräte, konnten ein Konzept erarbeiten usw. Usf.
      Vor allem aber ist der Horror im Wadtland und Tessin nicht in den Norden gelangt. Noch nicht.
      Wir haben viel Zeit gewonnen für Imofung, antikörpertests, knowhow zu Sympromen, Auswirkungen Therapie....
      Ergo ein gigantischer Unterschied, ein Unterschied von mehreren 1000 Leben.
    • Petoman 09.05.2020 08:19
      Highlight Highlight Vielleicht liegt‘s ja an den Massnahmen, dass es aktuell recht gut aussieht.

      Die Schweden und asiatischen Länder sind uns in vielen Belangen voraus. Echtzeit Daten, Contact Tracing und, in den asiatischen Ländern, einige Erfahrungswerte mit Pandemien und kultureller Unterschied wie das selbstverständliche tragen von Masken.

      Dazu kommt: Es ist immer einfacher nachher „gescheiter“ zu sein. Wobei wir schlicht nicht wissen was wäre, hätte es keinen Lockdown gegeben. Von dem her alles Spekulation, was sie als Fakten interpretieren.
    • Sven O 09.05.2020 10:33
      Highlight Highlight ja schweden ist uns wahrlich voraus mit 3200 Toten! Für die Freizeit und das Bier in der Kneipe werden Leben geopfert. Viele Läden zu, ÖV leer, Homeoffice etc aber für die Freizeit müssen Menschen sterben! TOLLES Vorbild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 08.05.2020 14:49
    Highlight Highlight Hört bitte endlich auf mit diesen Masken. Wir brauchen diese nicht. Nicht beim Einkaufen, nicht draussen auf der Strasse und nicht im Restaurant. Wer sich ohne unwohl fühlt soll eine tragen. Sei es im ÖV oder sonst wo. Ich werde das nicht tun und ich werde auch keine kaufen. Natürlich ist es ok, wenn beim Coiffeur oder so eine vorgeschrieben ist. Und wer krank ist soll nicht nach draussen. Das Ding dient einzig und alleine der Beruhigung der der Panischen. Lieber Abstand ohne Maske als kein Abstand mit.
    • Kruk 08.05.2020 15:11
      Highlight Highlight Es geht vor allem um Orte wo der Abstand gar nicht eingehalten werden kann.
      Zum spazieren mag es lächerlich sein, im ÖV hätte es durchaus seinen Nutzen.
    • Hoci 09.05.2020 00:28
      Highlight Highlight Masken sind wichtig. Lerne sie richtig zu tragen, so schützt du dich, ansonsten andere vor deinen Viren.
      Irgemdwo gibt es ein Video über die Verbreitung von Tröpfchen ?mit/ ohne Maske. Sagt eigentlich alles.
    • Firefly 10.05.2020 11:07
      Highlight Highlight Du hast vergessen, dass die Masken dazu beitragen, uns täglich daran zu erinnern, dass noch keine Normalität herrscht. Darin sehe ich momentan den grössten Nutzen der Masken.
  • Matti_St 08.05.2020 14:37
    Highlight Highlight Ob die zweite Welle kommt, hängt winzig und alleine vom Verhalten der Menschen ab.
    Bleibt wenn möglich zu Hause.
    Hustet oder niest in die Armbeuge.
    Wäscht die Hände.
    Haltet Abstand.
    • cdrom 08.05.2020 15:16
      Highlight Highlight @Matti_St

      Freudscher verschreiber?
      "hängt winzig und alleine vom Verhalten..."
    • Matti_St 08.05.2020 18:03
      Highlight Highlight @cdrom, naja, eigentlich nicht. Autokorrektur.
  • KoTaMo 08.05.2020 14:36
    Highlight Highlight „Mit dem Coronavirus-Lockdown hat die Schweiz ihre Fallzahlen von über 1000 Neuinfektionen pro Tag auf zuletzt 66 reduziert.“

    Das muss nicht unbedingt so sein. (Warum verlaufen die Wellen auch dort tupfgleich, wo es keinen Lockdown gab? Nicht nur in Schweden...)
    Jedes Jahr verlaufen Krankheiten mit Erregern in Wellen. Das Leben verläuft immer in Wellen, und zwar von selbst. Es ist - wie immer - vermessen zu denken, man könne alles kontrollieren. Typisch Mensch! Aber um dieses Thema geht es vermutlich gerade in unserer Welt.
    • lilie 08.05.2020 23:57
      Highlight Highlight @KoTaMo: Das Land, dessen Infektionszahlen am Abflauen sind, obwohl es keine Massnahmen ergriffen hat, müsstest du mir erst mal zeigen.

      Schweden kannst du gleich rauslassen, die haben Social Distancing, ein Drittel der Leute sind im Homeoffice, ebenfalls ein Drittel der Schüler machen Homeschooling und der öffentliche Verkehr ist bis zu 80% zusammengebrochen.

      Also: Bitte ein Land aufführen OHNE Massnahmen, bei dem die Zahlen von allein runtergehen.

      Bin gespannt.
  • Antichrist 08.05.2020 14:14
    Highlight Highlight Sterben werden vor allem Menschen in Spitälern, Altersheimen und Pflegebedürftige zu Hause. Wer sich vom Gesundheitspersonal fern hält, hat nichts zu befürchten.
    • lilie 09.05.2020 10:41
      Highlight Highlight @Antichrist: China und das UK hat gerade vor Kurzem ihre Zahlen korrigieren müssen, weil sie vergessen haben die Leute zu zählen, welche zuhause verstorben ist.

      Aber deine Philosophie ist verbreitet: Bloss den Ärzten fernbleiben, die machen einen nur krank! In meinem Umfeld sehe ich, was das Ergebnis davon ist...
  • M.A.S.H2020 08.05.2020 14:10
    Highlight Highlight Den gleichen Beitrag habt ihr schon geschrieben, wahrer ist er trotzdem nicht.

    Wir sind besser vorbereitet als vorher, Gesundheitswesen, Zivilorganisationen, Armee etc. sind nun eingespielt und wir haben Ressourcen aufgestockt. Somit kann man ohne Probleme das Schweden-Modell fahren, funktioniert dort.

    Die Tracing App kann etwas bringen und wird kommen, Maskenpflicht ist kein "Muss", Antikörper-Test geben nur Auskunft über die aktuelle Durchseuchung, Distanz-und Hygieneregeln sind am wirkungsvollsten.

    Eine höhere Mortalität können wir verkraften, die weiter Schädigung der Wirtschaft nicht.
    • Hoci 09.05.2020 00:31
      Highlight Highlight Das Schwedenmodel entspricht dem besseren Gb Model. GB Model ist ne Todesfahrt. Schweden hat aufgrund seiner Lage vielleicht Glück, vielleicht wird es aber zu Italien oder Gb. Die Chancen stehen schlecht. Die Zeit wirds zeigen.
    • Raber 09.05.2020 20:38
      Highlight Highlight Ne stimmt doch gar nicht. Die Engländer haben zuerst auf Herdenimmunität gesetzt und deshalb gar keine Massnahmen ergriffen und als sie gemerkt haben, dass dies ein schwieriger Weg ist, der zu gehen sein wird, die normalen europäischen Massnahmen eingeführt. Schweden wollte einfach auf Zwang verzichten und hat Veranstaltungen über 50 Leute verboten. Ich seh da gar keine Ähnlichkeiten.
  • Randen 08.05.2020 14:01
    Highlight Highlight Am besten Schutzmaskenpflicht im Restaurant.. und sie darf niemals abgenommen werden. Mund und Nase dürfen zu keinem Zeitpunkt unbedeckt sein.
    • lilie 08.05.2020 14:09
      Highlight Highlight @Randen: Genau! Wie beim Rauchen auch! ☝️
      Benutzer Bild
  • Bernardo0815 08.05.2020 14:01
    Highlight Highlight Zum Thema "Masken nur an medizinisches Personal": Eigentlich richtig. ABER:Wenn ich korrekt informiert bin, dann sind mittlerweile genug einfache Masken im freien VK erhältlich. Die niedrigen Fallzahlen in z.B. Taiwan sind vermutlich wesentlich darauf zurückzuführen, dass 95% der Menschen eine einfache Schutzmaske tragen, sobald sie das Haus verlassen. Ich meine: Wer warum auch immer unbedingt meint JETZT zu IKEA zu müssen, der soll da gefälligst eine Maske tragen. Hier ein Video des NEJM, das nahelegt, dass Masken durchaus helfen:

    Play Icon
    • Forest 08.05.2020 22:35
      Highlight Highlight Masken sind nicht überall erhältlich. Bevor man Masken Pflicht einführt muss man auch sicherstellen, dass die Menschen welche zur Verfügung haben. Deshalb bin gegen eine Maskenpflicht.
    • M.A.S.H2020 09.05.2020 20:18
      Highlight Highlight vergesst die Masken, die nützen nichts.
  • Team Insomnia 08.05.2020 13:58
    Highlight Highlight Habe gar nichts anderes erwartet. Die Dauerspass und Konsum Gesellschaft braucht ihren Stoff. Diese Pandemie hätte etwa 20 mal schlimmer sein müssen, damit sich der Grossteil der Menschen wirklich ändern oder zumindest ihr Verhalten ändern.
    • Ohniznachtisbett 08.05.2020 15:01
      Highlight Highlight Es hat dich vor der Pandemie niemand gehindert, es wird dich auch danach niemand hindern, dich in Askese zu begeben und auf weltliche Dinge zu verzichten. Was muss denn so anders laufen? Was soll man denn alles nicht mehr dürfen, dass du zufrieden bist? Ausgehen? Andere Menschen treffen? Sich sportlich betätigen? Oder störst du dich nur daran, dass Menschen auch mal etwas kaufen, dass du für unnötig hältst? Übrigens nur dank der "Dauerspass und Konsum Gesellschaft" hast du überhaupt die Freiheit, weniger zu konsumieren und alle anderen pauschal zu verurteilen.
  • Professor Jogi 08.05.2020 13:56
    Highlight Highlight Panikmache, aber alle Spitäler haben Kurzarbeit und fahren "täglich" CHF 30 Million Verluste ein!
    - WO SIND DIE ENTSCHEIDUNGSTRÄGER UND WER BEZAHLT DIE SPITAL-MILLIARDEN?
    • Ohniznachtisbett 08.05.2020 15:02
      Highlight Highlight Denk du und ich mit der KK-Prämie...
  • PhilippS 08.05.2020 13:55
    Highlight Highlight Die wichtigste aller Massnahmen und wohl auch die wirkungsvollste bei minimalem Aufwand/Einschränkung ist die „Hygiene-Disziplin“.

    Aber wenn ich vor ein paar Tagen drei Herren auf einem öffentlichen WC mitbekommen haben, die nach dem schütteln ihres **** den Raum ohne Hände waschen verlassen, ist hier noch so einiges an „wie wasche ich meine Hände richtig“-Aufklärung nötig.

    Ist ja schon im Normalbetrieb ecklig, solche Typen. Aber jetzt auch noch obendrauf einfach nur blöd.

    Wascht eure Hände gopferdami! Kann doch nicht so schwer sein! Oder überfordert euch das geistig bereits?!?
    • Kruk 08.05.2020 17:01
      Highlight Highlight Nein, aber bei mir ist es nicht grusig, nur bei den anderen.
      Ich Kacke Gold und seiche Mineralwasser.


      Und seit ich am WEF Donalds Goldlocke anfassen durfte wasche ich die Hände sowieso nie mehr.
    • Vintage 10.05.2020 07:52
      Highlight Highlight Die meisten Männer waschen sich die Hände nicht nach dem Gang zur Toilette. Stelle ich fest, seit ich die erste öffentliche Toilette benutzt habe. Und das ist schon sehr lange her.
  • Zappelbrox 08.05.2020 13:54
    Highlight Highlight bin ich der einzige, der sich angesichts dieser Kurve, 7-10 Tage nach der ersten Lockerung, ein bisschen Sorgen macht?
    Benutzer Bild
    • lilie 08.05.2020 15:03
      Highlight Highlight @Zappelbrox: Hoffentlich. Wir liegen unter der angestrebten Fallzahl und neu sollen ja viel mehr Personen getestet werden.

      Da sind wir super drin (Schwankungen sind nur normal, guck mal die anderen Wochen an).
    • _andreas 08.05.2020 15:40
      Highlight Highlight @lilie: worauf bezieht sich deine Aussage das mehr getestet wird? Das BAG veröffentlicht ja keine zahlen mehr zu den anzahl tests.
    • Tobias K. 08.05.2020 20:03
      Highlight Highlight @ _andreas: Natürlich werden die Anzahl Tests jeden Tag in den Charts veröffentlicht. Guck mal auf dem Twitter Kanal des BAG
    Weitere Antworten anzeigen
  • Silent_Revolution 08.05.2020 13:52
    Highlight Highlight Gestern habt ihr eine Umfrage präsentiert, in welcher sich vor allem Ü75 über die Lockerungen freuen.

    Ihr wärt überrascht, wie wenige aus den Risikogruppen diesen Zirkus befürworten. Diese schlagen sich zum Teil seit Jahrzehnten mit chronischen Erkrankungen rum und möchten sich nicht noch mehr einschränken um ein Jahr länger zu leben.

    Wenn das Gesundheitssystem schon wegen Corona zu überlasten droht, liegt das Problem nicht bei zu vielen Patienten, sondern bei Gewinnausschüttungen statt Ausbau. Die einzigen die sich momentan einschränken sollten, sind Profiteure des todgesparten Systems.
    • lilie 08.05.2020 20:16
      Highlight Highlight @Silent_Revolution: Ich bin nicht grundsätzlich gegen das, was du sagst, aber wer profitiert denn vom totgesparten Gesundheitssystem?

      Ich glaube, das Problem ist eher, dass man eben mit Gesundheit (ausser durch die Pharmaindustrie) kein Geld machen kann, deshalb wird dort gespart.
  • Dave1974 08.05.2020 13:51
    Highlight Highlight Disziplin gehört an die erste Stelle und nicht eine nicht vorhandene Maskenpflicht und ein Hilfsmittel für das Tracing, das jetzt schon stattfindet.

    Im Detail:
    - Eine Maske macht nicht unsterblich, aber viele scheinen das Gefühl zu haben, dass dies so sei. Halten sich die Personen an den Abstand oder kreuzen sich nur kurz, dann ist keine Maske nötig - Disziplin.

    - Die App ist nur ein Hilfsmittel und da sind viele Aspekte zu befolgen, die keinen Schnellschuss erlauben - egal, was die anderen machen.
    Tracing bedingt Aufmerksamkeit im Alltag und nicht in Menschenmengen rumträumen - Disziplin.
  • Com Truise 08.05.2020 13:44
    Highlight Highlight Was soll eigentlich immer diese sache mit der maskentragpflicht? Schutzmasken müssen unbedingt zum grössten teil an medizinische einrichtungen gehen. Es muss eine priorität sein das medizinische personal bestmöglich zu schützen, die werden ja zum teil gegen ihren willen zu märtyrern gemacht und leiden unter der krise wie sonst keine berufsgruppe.

    Ausserdem hat kaum einer eine ahnung wie man mit einer solchen maske umzugehen hat, ich sehe ständig leute die nicht mal die nase unter der maske haben.
    • dmark 08.05.2020 14:06
      Highlight Highlight Mit "Schutzmasken" sind eigentlich nicht nur die "medizinischen Masken" gemeint, sondern es würde, so wie es in Deutschland bereits gemacht wird, auch ein einfacher Schal, eine selbst gemachte Stoffmaske o.ä. vor Nase und Mund helfen, um nicht andere unbeabsichtigt zu infizieren.
      Hauptsache man hat etwas vor dem "Atemapparat" im Gesicht angebracht...
    • Ohniznachtisbett 08.05.2020 15:06
      Highlight Highlight Klar, jetzt wo der Sommer kommt noch besser und im Spital landest du dann, weil unter der Maske ein ideales Gebiet für Bakterien ist, warm und feucht, und du die Bakterien solange einatmest, bis Lungenentzündung... Kommt mir nicht im Traum in den Sinn...
    • dmark 08.05.2020 15:25
      Highlight Highlight @Ohniznachtisbett:
      Die Bakterien kommen meist von dir selbst - und hey - man kann so ne Stoffmaske sogar waschen oder gar wechseln. Funktioniert wirklich...

      Aber ich glaube dir geht es eher darum, dass so eine Maske nicht zu deinem "Style" passt ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rundlauf 08.05.2020 13:40
    Highlight Highlight Der Maskenhype - unerklärlich. Monatelang wurde uns eingetrichtert, dass Masken weniger nützen als Abstandhalten und gute Hygiene. Wir haben es ohne Masken durch über den absoluten Höhepunkt und nun in die nächste Phase dieser Pandemie geschafft. Und nun plötzlich soll man Masken tragen? Wo ist denn da der Sinn? Das Risiko ist mittlerweile wieder sehr viel tiefer, sich irgendwo in der Öffentlichkeit Covid-19 aufzulesen. Wenn man jetzt Masken braucht, hätte man sie vor Wochen schon viel dringender gebraucht! Und wenn sie während dem Höhepunkt nicht nötig waren, dann jetzt auch nicht.
    • Mimimi_und_wow 08.05.2020 13:53
      Highlight Highlight Während des absoluten Höhepunktes sind hoffentlich alle zu Hause geblieben.
      Jetzt wo wir raus gehen, treffen wir mehr Leute als zu Hause, nehme ich mal an
    • lilie 08.05.2020 13:56
      Highlight Highlight @Rundlauf: Masken machen mE und nach Ansicht des BAGs nur dann Sinn, wenn sie richtig angewendet werden. Das ist in konkreten Situationen wie beim Coiffeur eher sicherzustellen als in der Öffentlichkeit.

      Während dem Höhepunkt waren wir im Lockdown, deshalb brauchte es auch keine Masken. Jetzt möchten wir aber ja möglichst alle Aktivitäten wieder aufnehmen, deshalb ebtstehen nun Situationen, in denen man mit Maske sicherer ist.

      Abstandhalten und Händehygiene sind aber immer noch das Wichtigste. Masken decken die Situationen ab, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann.
    • dmark 08.05.2020 14:11
      Highlight Highlight Du kennst das Beispiel mit dem "Anpinkeln"?
      Wenn zwei nackte Menschen sich gegenüber stehen und der eine uriniert, dann wird der andere nass und bekommt alles auf die Haut. Wenn der andere nun eine Hose trägt, dann wird er etwas weniger nass auf der Haut.
      Sollte aber der "Pinkler" selbst eine Hose tragen, dann wird nur er selbst nass, aber der andere nicht.

      So ist das auch mit der Maske... Ist doch einfach zu verstehen, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • hotsock 08.05.2020 13:38
    Highlight Highlight Wunderbar ich freue mich - ein erster Schritt in die richtige Richtung. Kein verantwortungsvoller, kranker Mitbürger wird sich in die Beiz setzen - nur schon weil er sich nicht wohl fühlt - wie schon immer halt - wenn man nicht gesund ist hat man andere Bedürfnisse. Achtung: vor dem Blitzen das Gehirn einschalten ;)
    • Mimimi_und_wow 08.05.2020 16:41
      Highlight Highlight hotsock: nicht jeder ist verantwortungsvoll. Leider.
    • hotsock 08.05.2020 19:04
      Highlight Highlight @ Mimimi_und_wow leider ja aber lass uns doch daran arbeiten - jeder hat zwei Chancen.

      äxgüsi- höre gerade im Hintergrund den Fischer mit seinen Bettwaren - wenn das das Niveau ist welches Erfolg hat...muss ich dir recht geben.
  • De-Saint-Ex 08.05.2020 13:32
    Highlight Highlight Und es gibt all jenen, die der Meinung sind, der Lockdown sei völlig übertrieben gewesen, Auftrieb. Und man kann es ihnen nicht mal verübeln. Kommt halt davon, dass Politiker und Wissenschaftler nicht in der Lage zu sein scheinen zuzugeben, dass sie eigentlich keine Ahnung haben, was los ist. Wenn dann die kommunizierten Auflagen für eine Lockerung von heute auf morgen (ohne Neuerkenntnisse) auch noch stillschweigend nicht mehr gelten, wundert es nicht, dass sie nicht mehr ernst genommen werden. Das ist in meinen Augen das gefährlichste an der heutigen Situation.
    • Nach der Welle ist vor der Welle 08.05.2020 13:54
      Highlight Highlight Die Wissenschaftler geben sehr wohl zu was sie wissen und was nicht und richten auch ihre Empfehlungen danach. Schau dir die Policy Briefs der Schweizer Covid-19 task force an. Wieso das nicht mehr Beachtung findet... da kann ich nur raten.
    • Eiswalzer 08.05.2020 14:06
      Highlight Highlight Ich habe von keinen alternativen Plan gelesen. Nur immer Panikmache. Die Regierung weiss genau, dass es eine ausgewogene Strategie braucht. Dass eine zweite Welle vermieden werden kann, war nie Teil einer offiziellen Strategie. „Keine Ahnung, was los ist?“ Das trifft auf die Verharmloser der Massnahmen genauso zu. Erst recht, wenn sie dann in 1-2 Jahren behaupten, sie seien samt und sonders „alternativlos“ gewesen. Wie immer im Leben heisst es auch im Krisenmanagement: Jede Entscheidung hat Folgen und dafür muss man Verantwortung tragen. Das gilt auch für euch Shutdown-Verherrlichern.
    • Now 08.05.2020 14:13
      Highlight Highlight Also Lockdown ohne wissenschaftliche Grundlage geht, Aufhebung des Lockdowns ohne wiss. Grundlage geht nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sven O 08.05.2020 13:32
    Highlight Highlight was ich sehr bedenklich finde, dass wir keine Maskenpflicht haben wie auch zuwenige. Einen wirksameren Schutz vor Vernachlässigung der Abstandsregeln gibt es nicht. So wie es jetzt aussieht, nehmen einige die Situation nicht mehr so ernst besonders ab dem 'Lockerungs-Montag' wird das wohl der Fall sein. Es wird, je länger je mehr, auch vergessen, dass es nur ganz wenige Kranke braucht um die Zahlen wieder in die Höhe schnellen zu lassen, wenn die Empfehlungen nicht strikte eingehalten werden.
  • NumeIch 08.05.2020 13:27
    Highlight Highlight Was soll dieser Titel wieder?
    Masken sind ein Placebo, ein Feel good Kleidungsstück. Braucht keine Pflicht für sowas und Contact Tracing ist mehr als zweifelhaft.
    Wenn man die Entwicklung in der Schweiz sieht hätte man schon am letzten Montag weiter öffnen können.
    • Bernardo0815 08.05.2020 14:12
      Highlight Highlight Dafür, dass Masken nichts nützen, wird hier im Video durch eine läppische Mund-Nasenmaske ziemlich viel Virus aufgehalten:

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      Aber es nützt ja nichts.

  • Fairness 08.05.2020 13:26
    Highlight Highlight Keine Maskenpflicht in den ÖV werden die Verantwortlichen ziemlich sicher noch bereuen. Sie benutzen sie ja kaum. Da kann man ja gut nur empfehlen anstatt die Masken zum Muss zu machen und büssen, wer keine trägt und/oder Abstand nicht einhält. Nur weil man keine hatte und wochenlang behauptete sie nützen nichts. Sie nützen sehr wohl. Vor allem die Ignoranten, die nicht wissen wie lang 2 m und infiziert sind und es (noch) gar nicht wissen, sollten eine tragen.
    • G. Laube 08.05.2020 13:55
      Highlight Highlight @Fairness: Sorry für den Blitz! Ich wollte das Herz drücken. Ich denke auch, dass Masken im ÖV unbedingt obligatorisch sein sollten!
    • PlayaGua 08.05.2020 14:43
      Highlight Highlight Sie haben völlig recht. Eine Pflicht ist ein absolutes Must. Wem das zu viel ist, der soll halt auf ÖV verzichten.
    • Marabamba 08.05.2020 19:12
      Highlight Highlight Es gibt keine Grundlage öV-Benutzer ohne Maske zu büssen. Und wie soll man das kontrollieren?
  • PlayaGua 08.05.2020 13:26
    Highlight Highlight Da meinen Beobachtungen zufolge praktisch niemand Masken trägt - und aufgrund dessen auch etliche, die sie lieber tragen würden, darauf verzichten - könnten wir es gleich sein lassen, welche für die Bevölkerung zu produzieren.
    Es bräuchte schlicht und einfache eine Maskenpflicht beim Einkaufen und im ÖV. Absolut unverständlich, dass man sowas nicht durchsetzt. Das würde niemanden allzu viel abverlangen.
  • Bibilieli 08.05.2020 13:25
    Highlight Highlight Gemäss BAG sind Abendessen im kleinen, privaten Kreis nicht verboten. Es wird jedoch weiterhin empfohlen, die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und immer die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Was genau heisst das nun für Restaurantbesuche? Die Tische bieten ja nicht genügend Platz, um Social Distancing zu betreiben. Bedeutet das in der Konsequenz, dass man nach Ansicht des BAG nur mit Personen aus dem gleichen Haushalt ins Restaurant gehen sollte?
  • Jonny01 08.05.2020 13:24
    Highlight Highlight Wie ich schon in einem anderen Artikel schrieb.
    Die Lockerungen kommen zu schnell und zu unkontrolliert. Man müsste nach jeder Lockerung mindestens 10 Tage Warten um zu sehen wie es sich auswirk bevor die nächste Lockerung kommt.

    Wenn ich mit dem Zug zur Arbeit fahre sehe ich wie anscheinend viele Denken das nun alles wieder normal ist.

    Der Bundesrat hätte mit den Öffnungen warten sollen bis die Ansteckungen stabtil auf einem niedrigen Niveau bleiben, dies wurde verpasst. Ausserdem gibt es keine Strategie die Ansteckungsketten zurückzuverfolgen, die App wird auch zu spät sein.
  • Randen 08.05.2020 13:23
    Highlight Highlight Keine App, keine Masken und in Restaurants ist die Personalien Angabe nun doch auch freiwillig. Der Bundesrat sollte wenigstens die App per Notrecht für Restaurant und öv Nutzer zur Pflicht machen.
    • Nora Flückiger 08.05.2020 13:33
      Highlight Highlight Nein sollte er nicht! Ist diskriminierend denen gegenüber ohne Smartphone. (Ob gewollt oder ungewollt)
    • Randen 08.05.2020 14:01
      Highlight Highlight @Nora Die haben diese App halt nicht und dürfen vielleicht erst ab August wieder ins Restaurant. Die Beiz zu machen weil es eine zweite Welle gibt ist auch diskriminierend. Oder falls jemand krank wird der mit App nicht krank geworden wäre... das ist auch diskriminierend.
    • Randen 08.05.2020 14:41
      Highlight Highlight @Yomo 3 Jährige müssten halt von jetzt an in Begleitung von Erwachsenen auf Beizentour. Ausserdem könnte man Ohringe zur Pflicht machen die rot blinken wenn BLE nicht eingeschaltet ist.
  • Och 08.05.2020 13:21
    Highlight Highlight Inzwischen sind hinreichend Masken verfügbar, bei zahlreichen Detailhändler zu bezahlbaren 50 Rappen das Stück. Was leider fehlt ist die Solidarität, diese zum Schutz der Mitmenschen (und sich selbst) zu erwerben und im Gedränge zu tragen!
  • FrancoL 08.05.2020 13:20
    Highlight Highlight Ich erlebe das Öffnen am kommenden Montag in meiner Umgebung nicht als grosse Befreiung.
    Viele machen sich Sorgen, Sorgen um die einzuhaltenden Regeln, Sorgen um die Kundschaft, die eben gleichwohl ängstlich ist und wohl eher nicht erscheint, als in rauen Massen sich in den Einkaufen zu stürzen.
    Etliche haben Angst vor Infektionen, die dann unweigerlich zu einem Stillstand im Unternehmen führen würden. Andere wiederum merken, dass geöffnet wird, aber Vorbehalte gegenüber möglichen Übertragungen so gross sind, dass die erforderlichen Ziele nicht erreicht werden können. Nicht einfach!
  • lilie 08.05.2020 13:20
    Highlight Highlight Ein Punkt ist falsch: Das Contact Tracing soll per sofort wieder aufgenommen werden. Und was es dazu braucht ist keine App, sondern aufgeklärte Bürger, die sich auch bei leichten Grippesymptomen testen lassen.

    Und es braucht verantwortungsbewusste Medien, welche sich von ihrer Faszination für die App lösen und stattdessen den Leuten erklären, was es nun braucht, um wirklich jeden Fall nachverfolgen zu können.

    Wir können jetzt nicht noch ein paar Monate warten, bis es dann vielleicht eine App gibt. Wir müssen JETZT anfangen, die Sache ernst zu nehmen!
    • Cisco 08.05.2020 13:32
      Highlight Highlight Ganz genau!
    • MartinZH 08.05.2020 13:50
      Highlight Highlight @lilie: Nein, der Punkt ist nicht falsch. Die Erfahrung hat bereits gezeigt, dass das 'Contact-Tracing' der Kantone aus dem Ruder gelaufen ist und an den zunehmenden Fallzahlen scheiterte.

      Sich darauf zu verlassen, dass es jetzt funktionieren könnte, weil ja schliesslich mehr Ressourcen zur Verfügung stehen, ist eine Illusion und beruht auf dem Prinzip Hoffnung.

      Ohne einer technischen Tracing-Lösung ist das nicht zu schaffen: Wer kann schon lückenlos eine Excel-Tabelle ausfüllen, mit all' den Personen, denen man in den letzten zwei Wochen begegnet ist?

      Die meisten kennt man ja gar nicht. 😔
    • Barracuda 08.05.2020 14:39
      Highlight Highlight "Aufgeklärte Bürger"? Viel Glück 😉 Ich glaube unterdessen ist jeder Bürger genug aufgeklärt worden. Aber wenn das 20 Prozent nicht interessiert, dann nützt das nicht viel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MartinZH 08.05.2020 13:18
    Highlight Highlight Die Rechnung für diese zahlreichen Lockerungsmassnahmen – auf einen Schlag – wird der Öffentlichkeit in zwei bis drei Wochen präsentiert.

    Bis vor kurzem galt das Credo: Massentests, Masken und Tracing-App sind die Grundvoraussetzungen, um für umfangreiche Lockerungen und Öffnungen bereit zu sein, damit alles unter Kontrolle gehalten werden kann.

    Die Lockerungen sind OK, aber warum macht man es jetzt trotzdem, obwohl die nötigen Voraussetzungen noch immer nicht alle gegeben sind?

    Bedauerlich, dass nur aufgrund des Drucks diese Bedingungen zur Makulatur verkommen sind. Nicht intelligent..! 😔
    • KOHL 08.05.2020 13:29
      Highlight Highlight Der Durchschnittsbürger ist schlicht und einfach nicht in der Lage, solche komplexen Zusammenhänge zu verstehen. Wenn sich in Italien die Leichen stapeln geht's, dann hat man die Konsequenzen vor sich. Leider schafft es der BR im Gegensatz zum Beginn fer Krise nicht, die Situation zu handeln. Vom Parlament, welches gerade ein 3.t Mio Session gesponsort bekam und sich einen Dreck um die aktuellen Regeln scherrt, möchte ich garnicht erst beginnen. Aber wie du sagst, die Quittung wird kommen...
    • Eiswalzer 08.05.2020 14:09
      Highlight Highlight KOHL:
      Viele sind auch nicht in der Lage, die (teils gar nicht sooo komplexen) Zusammenhänge der Folgen von zu langen Shutdowns zu sehen...
      Martin:
      Du hast doch letzte Woche noch gesagt, wir müssten unter 100 Fälle pro Tag. Dort sind wir doch jetzt?? Die Lockerungsmassnahmen kannst du NIEMALS so gestalten, dass wir bei irgendwas eine Garantie haben. Auch in 3 oder 6 Monaten nicht. Die Leute verhalten sich, wie sie sich verhalten. Schauen wir doch mal, wie es sich entwickelt.
    • MartinZH 08.05.2020 15:22
      Highlight Highlight @Eiswalzer: Wenn Du mich schon mit einer früheren Aussage zitierst, dann wäre ich froh, wenn der Inhalt vollständig und korrekt erhalten bleibt...

      Es ist wichtig, dass die täglichen Fallzahlen "über zwei oder drei Wochen hinweg konstant [!] unter 100 sind", damit ein seriöses Tracing gewährleistet werden kann, so wie zu Beginn.

      Eine solche Virenseuche ist eine Explosion in Zeitlupe: Die Fallzahlen, die wir in dieser Woche hatten, sind immer noch auf die Zeit zurückzuführen, als alles geschlossen war [!].

      Diese zeitliche Verzögerung ist offensichlich immer noch nicht ganz überall angekommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gondeli 08.05.2020 13:17
    Highlight Highlight Wir sind drauf und dran eine gute Ausgangssituation komplett zu verk*cken...

    ... Wirtschaft sei dank... Verdammt!

    Aber mit 2500 Toten im Juni werden wir alle doppelt so hart bezahlen!
  • Heini Hemmi 08.05.2020 13:16
    Highlight Highlight Österreich und Deutschland haben eine Maskenpflicht im ÖV sowie in Läden. Wir werden herausfinden, ob das nötig ist. Dank der Schweiz. Während der zweiten Welle werden jedenfalls alle Ausreden, wonach eine Maskenpflicht nicht durchsetzbar ist, zur Makulatur.
  • Thomas Oetjen 08.05.2020 13:15
    Highlight Highlight Ich war gestern wieder mal unterwegs. Im Zug war ich fast der einzige mit Maske. Abstand beim ein- und aussteigen?Fehlanzeige.

    Bei der Lockerheit sind wir lange nicht übern Berg.
  • chandler 08.05.2020 13:12
    Highlight Highlight Ich finde es echt entäuschend haben wir, Stand heute, weder die App noch die Antikörpertests parat. Dies wären grosse Hilfen, vorallem da ja die Disziplin scheinbar bröckelt.

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