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SRG-Mitarbeiter verdienen im Durchschnitt 107'000 Franken

Die SRG hat im vergangenen Jahr 550 Millionen Franken für Löhne ausgegeben. Der höchste Lohn betrug 557'434 Franken, der tiefste 52'400 Franken. Der Durchschnittslohn lag bei 107'354 Franken. Dies geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht «Zahlen und Fakten zu Mitarbeitenden und Löhnen» hervor.
31.03.2016, 14:3631.03.2016, 15:00
Bild: KEYSTONE

Verteilt über die ganze Schweiz bietet die SRG nach eigenen Angaben rund 6000 Arbeitsplätze an. Mit einem Frauenanteil von 43 Prozent sei das Geschlechterverhältnis relativ ausgeglichen, heisst es weiter. Bei journalistischen Funktionen beträgt der Frauenanteil 44 Prozent.

In der SRG sind die Frauenlöhne 3,7 Prozent tiefer als die Männerlöhne. Im Vergleich zur Schweizer Gesamtwirtschaft sei dies ein gutes Ergebnis. Denn es liege deutlich unter der vom Bund festgelegten Toleranzschwelle von fünf Prozent.

Weit verbreitet ist in der SRG Teilzeitarbeit. Mehr als die Hälfte der Mitarbeitenden, für die der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) gilt, arbeiten gemäss Bericht Teilzeit.

SRG-Generaldirektor Roger de Weck ist Chef von 6000 Angestellten.<br data-editable="remove">
SRG-Generaldirektor Roger de Weck ist Chef von 6000 Angestellten.
Bild: KEYSTONE

2015 war mit 85,6 Prozent die überwiegende Mehrheit der SRG-Mitarbeitenden dem Gesamtarbeitsvertrag unterstellt. 8,2 Prozent gehörten dem Kader an, und 6,2 Prozent hatten einen individuellen Vertrag. In diese Kategorie fallen Mitarbeitende mit einem Pensum von weniger als 30 Prozent.

Mit dem Bericht setze die SRG ein weiteres Zeichen der Transparenz, heisst es weiter. Der Bericht zeigt Zahlen und Fakten zu den Löhne und Mitarbeitenden des Stammhauses SRG. Das Stammhaus umfasst die fünf Unternehmenseinheiten RSI, RTR, RTS, SRF, SWI und die Generaldirektion.

Jetzt auf

Im vergangenen Oktober hatte SRF als erste Unternehmenseinheit der SRG die Kosten von TV-Sendungen veröffentlicht. RSI, RTR und RTS werden ihre Sendungskosten mit der Publikation des SRG-Geschäftsberichts ebenfalls aufzeigen. Dieser erscheint am 2. Mai.

  (aargauerzeitung.ch)

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