Schweiz
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Was die ältere Generation über die Erhöhung des Rentenalters denkt



Die Umfrage

Der Wirtschaftsprüfer Deloitte legte im Juni tausend befragten 50- bis 70-Jährigen fünf Szenarien vor: Erhöhung des Frauenrentenalters auf 65 Jahre, Rentenalter 66 für Männer sowie für beide Geschlechter, eine schrittweise Erhöhung auf 67 Jahre und eine Anpassung an die Lebenserwartung. Befragt wurden Menschen in allen Landesteilen.

Die Resultate

Bild

Grafik: Deloitte

Mit dem Vorschlag des Bundesrates, Frauen neu mit 65 in Rente zu schicken, waren 60 Prozent der Männer einverstanden, aber nur 32 Prozent der Frauen, wie Deloitte am Montag mitteilte. Insgesamt lag der Ja-Anteil bei 47 Prozent. In der Romandie waren 24 Prozent für ein höheres Frauenrentenalter, in der Deutschschweiz 55 Prozent.

Alle anderen vier Szenarien kamen schlechter an. Zum Rentenalter 66 für Männer sagten 35 Prozent der Männer und 30 Prozent der Frauen Ja, zum Rentenalter 66 für alle nur 25 Prozent der Frauen und 40 Prozent der Männer. Eine schrittweise Erhöhung auf 67 Jahre befürworteten nur 14 Prozent der Frauen und 30 Prozent der Männer.

Etwas besser wurde die Anpassung des Rentenalters an die Lebenserwartung aufgenommen: 23 Prozent der Frauen und 34 Prozent der Männer unterstützten diesen Vorschlag.

Die verschiedenen Vorschläge

Zurzeit liegen verschiedene Pläne zum Rentenalter auf dem Tisch: Der Bundesrat will das Frauenrentenalter über vier Jahre schrittweise von 64 auf 65 Jahre anheben. Dieses Vorhaben ist an der Urne schon zwei Mal gescheitert.

Und wie schon in der 2017 gescheiterten Rentenreform vorgesehen, soll der Rentenbezug flexibilisiert werden. Der Übergang in den Ruhestand kann ab 62 und bis 70 Jahre schrittweise erfolgen, indem ein Teil der Rente vorbezogen oder aufgeschoben wird, auch in der beruflichen Vorsorge.

Die Jungfreisinnigen hingegen haben im Juni eine Volksinitiative beschlossen, die verlangt, das Rentenalter schrittweise von 65 auf 66 Jahre zu erhöhen. Anschliessend soll es an die Lebenserwartung gekoppelt werden. Die Unterschriftensammlung hat noch nicht begonnen. (meg/sda)

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56Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 08.10.2019 05:59
    Highlight Highlight Das Leben als Renter*in: Oft die glücklichste Zeit des Lebens!

    Das Pensionsalter ist für viele - gute Gesundheit vorausgesetzt - die schönste Zeit ihres Lebens: keine Bevormundung durch Eltern, Pädagogen und Chefs, kein Stress, Meinungsäusserungsfreiheit ohne Rücksicht auf den Arbeitgeber. Keine Reduktion dieser schönen Zeit!
  • Duc 07.10.2019 20:24
    Highlight Highlight Und wenn die ältere Generation nicht bloss ihre Pfründe sichern will? Möglicherweise merkt man als Ü50 ja auch, dass Körper und Geist nicht mehr25 sind. Und dass 65 genug ist. Gut möglich, dass die heute Jungen in 30 Jahren froh sind, wenn man das Rentenalter heute nicht erhöht.
    Tragisch finde ich, wenn man die Kommentare hier so liest, dass man es bereits geschafft hat, das Volk gegeneinander aufzubringen. Junge gegen Alte, Mann gegen Frau. Jetzt noch etwas Angstmacherei und das Proletariat sagt einmal mehr zu allem ja. Und wer profitiert am Schluss? Das Volk? Wers glaubt wird seelig.
  • adi37 07.10.2019 17:22
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach sollten die Frauen, die keine Kinder gehabt haben, also voll arbeiten konnten, den Männern gleichgestellt werden: Pensionsalter 65. Die Frauen die Kinder haben, bzw gehabt haben, müssten von einer früheren Pension, mindestens 1 Jahr, profitieren können!
  • reactor 07.10.2019 16:47
    Highlight Highlight Ich bald 60 will nicht noch länger in meinem Beruf. Mache jetzt noch 3 Jahre ne nebenberufliche Ausbildung um nach dem Erreichen des effektiven Rentenalters noch was neues zu machen. Das lässt sich aber nicht verallgemeinern. In gewissen Berufen ist auch einfach genug. Hätten wir das bedingungslose Grundeinkommen wären solche Diskussionen sowieso viel kreativer lösbar. Übel wird wenn die einzelnen gesellschaftlichen Gruppierungen gegeneinander ausgespielt werden. Ob alt oder jung. Jeder sollte ein Anrecht auf ein Leben in Würde und Selbstbestimmung haben.
  • The Emperor 07.10.2019 14:33
    Highlight Highlight Die bahnbrechende Erkenntnis dieser Resultate ist also, dass die älteren Leute keine Erhöhung des Rentenalters wollen. Verständlich, man will die eigenen Pfründe absichern, zumal zumindest die eigene Rente ja noch gesichert ist.

    Diese Ergebnisse sind in etwa so vielsagend, wie wenn Teilnehmende des "Marschs förs Läbe" nach ihrer Meinung zu Abtreibungen befragt würden.
    • Vecchia 07.10.2019 16:18
      Highlight Highlight Bei diesen Kommentaren müsste man eigentlich, die Alterangabe haben.

      Nicht selten sind es in der Arbeitswelt nämlich die heute 20-40 Jährigen, die den (Alten) Ü50ern leistungs- und bildungsmässig nichts zutrauen.

      Praktisch jeder Ü50 kennt jemanden, der arbeitslos oder kurz davor ist. Und man weiss wie die Situation für Alte auf dem Arbeitsmarkt ist.
      Statistisch sind längst nicht alle erfasst, weil die, welche es sich leisten können, weder stempeln noch Sozialhilfe beziehen.
    • The Emperor 07.10.2019 17:29
      Highlight Highlight Ihr Kommentar geht an meiner Aussage vorbei. Ich gehöre zu den von Ihnen angeführten Altersgruppe, ohne mich mit den damit verbundenen Anschuldigungen zu identifizieren. Jedoch haben Sie offenkundig die Aussage meines Kommentars nicht verstanden. Zum einen kann ich die Ansicht der Leute nachvollziehen, zum anderen sehe ich durchaus den Bedarf an arbeitsmarktlichen Reformen für Ältere an. Mich nervt vielmehr, wie viel Geld für solch eine Umfrage ausgegeben wurde, nur um hervorzubringen, was eh schon klar war.
    • Vecchia 08.10.2019 08:34
      Highlight Highlight "Mich nervt vielmehr, wie viel Geld für solch eine Umfrage ausgegeben wurde, nur um hervorzubringen, was eh schon klar war. "

      Hier gebe ich Ihnen absolut recht!

      Und abgesehen davon, die bisherigen Reformvorschläge waren leider auch nur viel heisse Luft und an der Realität völlig vorbei. Aber im aktuellen Arbeitsmarkt liegt ja, branchenübergreifend betrachtet, nicht nur für die Aelteren einiges im Argen.
  • Thinkdeeper 07.10.2019 12:34
    Highlight Highlight Ich 58, ausgesteuert, werde diesen Schwachsinn ablehnen.
    Nicht hoch mit dem Rentenalter sonder mit Unternehmensgwinnsteuern und AHV/ALV Beiträge der Unternehmen.
    Gegenenfalls auch Mehrwertsteuer erhöhen. Kapital- und Dividendenbesteuerung erhöhen.
    • wes 07.10.2019 19:39
      Highlight Highlight AHV Beiträge auf Dividenden, Tantiemen, usw
      und die AHV ist für immer gesichert. Komisch ist nur, dass die SP keine Initiative dafür macht. Also doch keine Arbeiterpartei mehr, sondern schon Kapitalisten.
    • nakasara 08.10.2019 10:12
      Highlight Highlight das wäre eine gute Möglichkeit, allerdings würden die Bosse dann weniger verdienen, also wird es leider nie zustande kommen 😣
  • Damian derungs 07.10.2019 12:29
    Highlight Highlight Wie war das noch gleich mit der ganzen gleichmacherei? Alles wollen aber sobald frau dann halt auch länger arbeiten müsste ists nicht mehr recht, das den alten das nicht passt ist schon klar, aber was mit uns jungen ist wenn wir mal alt sind ist egal, hauptsache dem eigenen arsch gehts gut, ziemlich egoistisch
    • Krise 07.10.2019 13:26
      Highlight Highlight Die meisten dieser Frauen haben ihr Leben lang geschuftet und das oft ohne einen Lohn dafür zu erhalten.
    • Sonja Estermann 07.10.2019 17:09
      Highlight Highlight Ich (weiblich) hab früher auch so gedacht auch im Bezug auf Militär. Aber ganz ehrlich: Solange eine Frau für dieselbe Arbeit nicht denselben Lohn erhält und immernoch wegen fehlender Teilzeitangebote für Männer die Kindererziehung an den Frauen hängen bleibt und bei der KK höhere Kosten hat weil man als gebärende Frau automatisch eine "Risikogruppe" ist, sehe ich nicht ein warum sich Frau noch 2 Jahre länger ausnehmen und für blöd verkaufen soll. Ich bin aber übrigens auch für 14W Vaterschaftsurlaub, weil dies hoffentlich auf das kranke Lohnverhältnis einwirkt.
    • The Emperor 07.10.2019 17:33
      Highlight Highlight Hört auf mit diesem "gleicher Lohn für gleiche Arbeit"-Gelaber. Wer eine Ausbildung in einem Billiglohnjob macht und/oder Lohnverhandlungen scheut, muss der Gesellschaft nicht die Konsequenzen der eigenen Entscheidungen aufbürden wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • einmalquer 07.10.2019 12:29
    Highlight Highlight Die Jungfreisinnigen wollen, dass das Rücktrittsalter unter Berücksichtigung der Lebenserwartung regelmässig angepasst werden soll. Und dann soll es für Männer und Frauen, Reiche und Arme gleich sein.

    Frauen werden älter als Männer, Reiche älter als Arme.

    Und die jungfreisinnige Anpassung muss man wohl mit Senkung der Renten "übersetzen".

    Also, das was sie schon immer wollten.
  • DerewigeSchweizer 07.10.2019 12:03
    Highlight Highlight Dabei geht es nur um eine Umverteilung von der AHV auf die AL- und Sozialkassen.
    Mehr nicht.
  • xname 07.10.2019 11:52
    Highlight Highlight Anpassung an ein Alter, in dem schon lange keiner mehr Arbeit findet und durch die Digitalisierung immer noch weniger Chancen dafür bestehen..


    Gleiches Rentenalter wäre nur fair, aber dann als Gesamtpaket mit gleichem Lohn für beide Geschlechter.
    Seltsam, dass beim gleichem Lohn nicht der gleiche Ansatz der fairness gilt.

    Aber hey, wen wunderts, wenn die Lobbies der Wirtschaftverbände als Berater Unserer unfähigen vom Volk gewählten Politiker dienen.
    Hauptsache die Wirtschaft erhält Vergünstigungen und das dumme Volk soll einfach still sein, arbeiten und alles bezahlen.
    Trugbild Freiheit
  • Bosshard Matthias 07.10.2019 11:08
    Highlight Highlight Die heutige PK und AHV gehört zusammen gelegt und neu Formatiert in 45 Beitrags Jahre. Wer früher anfängt einzuzahlen kann früher Aufhören wer studiert bis 35 könnte sich dann mit dem besseren Lohn einkaufen und so auch früher aufhören.
    Das jetztige System ist ein beschiss am Volk der VR bereichert sich am Einzahler und auch der Staat setzt immer nur mehr den Satz herunter und alle sind froh wen man früh stirbt.
  • wolge 07.10.2019 10:49
    Highlight Highlight Einfach nur das Rentenalter über 65 zu erhöhen könnte mehr schaden als nutzen.

    Es benötigt Begleitmassnahmen. So sollten die Sozialabgaben über die gesamte Erwerbsdauer gleich hoch bleiben. Also künftig jüngere höhere und ältere tiefere Abgaben leisten. Weiter benötigt es gesetzliche Anpassungen um sicherzustellen, dass Unternehmen auch ältere einstellen.
  • Ragusa242 07.10.2019 10:25
    Highlight Highlight Vorsicht Leute: bei der Umfrage wurden nur tausend Leute befragt. Das ergibt eine Fehlerquote von etwa 2,5% plus oder minus. Und nur Leute der älteren Generation wurden befragt. Kommt es je zu einer Volksabstimmung, müssten deutlich mehr befragt werden und vor allem ein Querschnitt durch alle Stimmberechtigten, nur dann ist das Resultat sogenannt repräsentativ. Resultate aus Strassenumfragen, bei der hundert Leute befragt werden, könnt ihr vergessen. Immer zuerst schauen: wieviel wurden befragt und vor allem wer.
  • RichiZueri 07.10.2019 10:17
    Highlight Highlight An Egoismus kaum zu überbieten. Aber auch nicht verwunderlich, denn die Umfragewerte decken sich mit diversen Gesprächen mit angehenden Rentnern, welche ich hatte.
    Der Grundtenor zusammengefasst: älteren Frauen ist es egal, dass sie länger leben und dennoch weniger lange arbeiten müssen. Und geschlechterübergreiffend wollen sie die AHV sowieso so schnell wie möglich beziehen, solange es noch hat, schliesslich haben sie ja dafür ein Leben lang einbezahlt. Kommende Generationen sollen sowieso lieber in die 3 Säule einzahlen.
    In diesem Sinne: Danke für nichts!
    • Mügäli 07.10.2019 15:19
      Highlight Highlight @RichiZueri - ich verstehe nicht weshalb Sie so eine Wut gegenüber älteren Frauen haben und finde das sehr schade. Ich habe 2 Söhne, der Vater ist früh verstorben und ich habe dann diese allein erzogen und natürlich auch gearbeitet. Mein Stundentag war +15 Stunden und das über Jahre. Ausserdem sind es ja nicht nur die Frauen welche einer Erhöhung des Rentenalters ablehnen. Ich verstehe ja, dass sich die junge Generation sorgen macht aber dies mit solchen Argumenten vorzubringen ist doch schon stossend. Die Älteren haben Ihnen ihr bisheriges Leben ermöglicht, vergessen Sie das nicht.
    • RichiZueri 07.10.2019 15:55
      Highlight Highlight @Mügäli bitte nicht pauschalisieren, ich habe keine Wut gegenüber älteren Frauen!
      Ich verstehe aber nicht, wieso jene mit denen ich bisher darüber gesprochen haben, generell eine Angleichung ihres Rentenalters ablehnen.
      Dass nicht nur die Frauen eine generelle Erhöhung ablehnen (was ich übrigens bereits geschrieben habe), kann ich zwar aus persönlicher Sicht verstehen, finde ich dennoch nicht korrekt, da wir alle laufend älter werden als vorgehende Generationen.
      Ihr persönliches Schicksal tut mir leid, ist aber als Gegenargument so unfair, wie unterschiedliche Rentenalter, Entlohnungen, usw.
    • RichiZueri 07.10.2019 16:27
      Highlight Highlight ...und bevor ich es vergesse: was wäre denn eigentlich Ihr Argument gegen die Angleichung des Rentenalters? Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, habe aber in der gesamten Kommentarspalte bisher kein konkretes Argument gefunden...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kiro Striked 07.10.2019 10:10
    Highlight Highlight Solange man ab 55 sowieso keine Stelle mehr findet, kann man das rentenalter von mir aus auf 100 erhöhen....

    Ab 55 gilt man beim Sozialamt für "Unvermittelbar" und es verlangt keine Bemühen oder sonst was mehr.

    Aber dann gehts der AHV besser und die Arbeitslosenkassen explodieren einfach noch mehr... Momol.. so funktionierts.
    • ChillDaHood 07.10.2019 10:38
      Highlight Highlight Als allererstes müssen die Abzüge für alle Altersklassen gleichgestellt werden. Es kann nicht an, dass ältere Mitarbeiter die Firma mehr kosten als Junge.

      Dann sollte flexibilisiert werden. Die 3 Säulen basieren auf einem System, in dem man am Ende des Lebens am meisten verdient, währenddessen ich eher ein System für die Zukunft sehe, wo man ab 55 etwas zurückschraubt (weniger arbeiten, evt. etwas machen, das man lieber macht, aber nicht soviel Geld einbringt) und selber entscheiden kann ob mit 62 oder 70 oder was weiss ich Schluss ist...
    • 3klang 07.10.2019 10:45
      Highlight Highlight MIt diesem Argument lösen wir weder das Problem der Ü55-Langzeitarbeitslosen noch das Problem der AHV.
      Mit dieser Blockadehaltung fahren wir einfach beide Systeme/Probleme gegen die Wand.
    • FrancoL 07.10.2019 11:03
      Highlight Highlight @Chill; Die Flexibilität bei der AHV ist schon lange gegeben. Wer genau verdient am Ende des Lebens mehr als in der Arbeitswelt? Die AHV bringt dies nicht AHV+PK euch nicht und wenn jemand die 3.Säule gut bedient dann könnte dies zutreffen, aber er hat ja angespart und das ist sein Gutes Recht.
      Das Problem ist doch gerade dass viele in den unteren Lohnklassen eben nicht so viel Geld ansparen können und somit Teilwiese der Staat mithelfen muss.
      Das mit den Abzügen bei den PK ist sicherlich anzustreben, wird aber umsomehr die jüngeren Generation belasten oder die Altersrente schrumpfen lassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • make_love_not_war 07.10.2019 10:07
    Highlight Highlight ich finde wir männer dürften gar nicht darüber abstimmen dürfen.
    • Fritz N 07.10.2019 14:43
      Highlight Highlight im Ernst? interessantes Demokratieverständnis...
  • Flötist 07.10.2019 10:04
    Highlight Highlight Warum redet niemand über Beitragserhöhungen? Es braucht gar nicht viel um den Shit zu finanzieren. Bei Krankenkassen haben wir eine Verdopplung über die Jahre hingenommen. Aber AHV Beitrage 30% erhöhen geht nicht?
    • phreko 07.10.2019 13:24
      Highlight Highlight Damit die Jungen brutal ausgenommen werden können von den Alten?
    • Flötist 07.10.2019 15:08
      Highlight Highlight @phreko Du verstehst das Solidaritätsprinzip nicht. Auch die jungen werden irgendwann mal Alt sein und sollen eine AHV bekommen. Auch die Jungen profitieren von der Leistung der Alten. Die Schweiz wäre niemals dort, wo sie heute ist, ohne das, was die alten geleistet haben. Wir sind ein steinreiches Land mit massiv tiefen Steuern verglichen zum Ausland. Es hat noch viel Luft nach oben, bevor hier Leute nur annähernd so viel Steuern zahlen wie im benachbarten Ausland. Und überhaupt, selbst wenn sie gleichviel Steuern bezahlen würden, bekommt man in CH mehr als in FR oder DE oder AT.
  • Matti_St 07.10.2019 09:57
    Highlight Highlight Komisch, die Frauen lehnen grundsätzlich eine Erhöhung des Rentenalters ab, aber bei einer Anpassung an die Lebenserwartung befürworten sie? Ist ihnen nicht bewusst, dass sie generell älter werden als die Männer?
    • Mügäli 07.10.2019 10:06
      Highlight Highlight @Matti_St. - ich lese dies anders, generell werden Erhöhungen abgelehnt (Anteil Zustimmen weit unter 50%). Einzig die Anpassung vom Rentenalter der Frau auf 65 Jahre wird durch den Mann Ü50 mit grosser Mehrheit angestrebt.
    • RichiZueri 07.10.2019 10:19
      Highlight Highlight Doch doch, aber da hört die Gleichberechtigung dann relativ schnell wieder auf.
  • TrueClock 07.10.2019 09:51
    Highlight Highlight Frauen Arbeit bis 65 ist keine Erhöhung des Rentenalters sondern eine Angleichung. Gleichberechtigung für alle!
    • FrauMirach 07.10.2019 14:37
      Highlight Highlight Da bin ich auch dafür: Gleichberechtigung. Aber dann auch bei den Löhnen.
      Ich bin aber schon für das gleiche Rentenalter, weil der Unterschied ein alter Zopf ist (die Frau war durchschnittlich drei Jahre jünger als der Mann, so wurde angenommen).
      Und ich finde, dass man die Lohnungleichheit nicht mit dem Rentenalter kompensieren kann, ganz so einfach ist das nicht.
  • Angelle 07.10.2019 09:51
    Highlight Highlight Eines sticht mir besonders ins Auge:
    Eine Generation von Frauen, die für die Gleichstellung gekämpft haben, spricht sich gegen eben diese aus. 2/3 sind gegen die Angleichung des Rentenalters an dasjenige der Männer? Und 5% finden die Erhöhung auf 66 für Männer ok, nicht aber für Frauen?

    Liebe Frauen (jeden Alters): Gleichstellung bedeutet, dass alle gleich behandelt werden. Nicht dass wir mehr Rechte bekommen und die Männer das Nachsehen haben.

    Und dann wundere man sich, dass Mann oft schlecht über "Emanzen" denkt...
    • Krise 07.10.2019 13:30
      Highlight Highlight Wenn Männer gleich viel (unbezahlte) Pflegearbeit übernehmen, dann reden wir darüber, ok?

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