Schweiz
Wirtschaft

Gewinn der Swatch-Gruppe bricht um fast 90 Prozent ein.

epa11973289 CEO Swatch Group AG, Nick Hayek, speaks during a press conference to present Swatch's annual results for 2024, in Biel, Switzerland, 19 March 2025. EPA/PETER KLAUNZER
Rebellisch mit Zigarre, aber um fast die Hälfte des Gewinns leichter: Nick Hayek, CEO der Swatch Group AG.Bild: keystone

Swatch-Chef verdient nach markantem Gewinneinbruch 4,7 Mio Fr.

18.03.2026, 09:3218.03.2026, 09:32

Der Chef der Swatch-Gruppe, Nick Hayek, kassiert für das vergangene Jahr etwas weniger Lohn als im Vorjahr. Dies, nachdem der Gewinn des Uhrenkonzern 2025 erneut um fast 90 Prozent eingebrochen ist.

Hayek kommt auf eine Gesamtvergütung von 4,7 Millionen Franken, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht. Im Vorjahr waren es 5,0 Millionen gewesen. Insgesamt hat die Konzernleitung eine prozentual höhere Einbusse hingenommen: Diese wird – inklusive dem CEO-Lohn – mit 20,6 Millionen Franken entlöhnt nach 22,8 Millionen 2024.

Verwaltungsratspräsidentin Nayla Hayek erhält mit 3,0 Millionen Franken ebenfalls weniger als 2024 mit 3,2 Millionen. Alle sieben Mitglieder des Aufsichtsgremiums verdienten 2025 insgesamt 3,9 Millionen verglichen mit 4,1 Millionen Franken.

Das heisst der gesamte Verwaltungsrat erhielt etwas weniger als im Vorjahr. Kommt hinzu, dass Marc Hayek erst im Mai 2024 in den VR gewählt und daher in dem Jahr lediglich für den Zeitraum Juni bis Dezember entlöhnt wurde. Für 2025 erhielt er nun ein vollständiges Salär. Die Familie Hayek, welche Hauptaktionärin des Konzerns ist, ist seit dem Eintritt von Marc mit drei Personen in dem siebenköpfigen Gremium vertreten.

Swatch hatte Ende Januar bereits die Ergebnisse für das vergangene Jahr kommuniziert. Nach einem bereits desaströsen Jahr 2024 litt der Bieler Uhrenkonzern auch 2025 weiter unter der Konsumschwäche in China. Der Umsatz des Uhrenkonzerns sank im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent auf 6,3 Milliarden Franken, und unter dem Strich verblieb lediglich noch ein Reingewinn von 25 Millionen (-89%). (sda/awp/nil)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die 30 am wenigsten verkauften Autos der Schweiz
1 / 32
Die 30 am wenigsten verkauften Autos der Schweiz
4 Immatrikulationen in der Schweiz (April 2018 bis März 2019): Ferrari 458Die abgebildeten Fahrzeuge sind jeweils der entsprechende Typ, nicht das tatsächlich eingelöste Auto.Bild: Wikipedia
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Schweizer Firma bricht Rolltreppen-Weltrekord in China
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
4 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
4
Milliarden verlocht: Darum ist der Facebook-Konzern mit Virtual Reality gescheitert
Die virtuelle 3D-Welt «Horizon Worlds» brachte Meta einen hohen zweistelligen Milliardenverlust ein und wird nun geschlossen. Mark Zuckerberg will sich stattdessen auf KI-Brillen konzentrieren.
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hatte über Jahre versucht, virtuelle Realität (VR) als nächste Computer-Plattform zu etablieren. Auch die Umbenennung des Konzerns von Facebook zu Meta im Jahr 2021 hing damit zusammen: Der Name lehnt an die Bezeichnung «Metaverse» für virtuelle Welten an.
Zur Story