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*** BESTPIX *** MIAMI BEACH, FL - MARCH 18: A television reporter takes a selfie in front of the pool and cabana during a tour of the former home of Al Capone on March 18, 2015 in Miami Beach, Florida.  The home being restored by MB America was built in 1922 and bought by the prohibition-era gangster in 1928, the property, now renamed 93 Palm, is one of Miamis oldest and most notorious estates. The colonial-style, seven-bedroom property features three houses - the gate house, the main villa and the pool cabana.  (Photo by Joe Raedle/Getty Images)

Bild: Getty Images North America

Weltspitze: In der Schweiz wohnen fast so viele Millionäre wie Lugano Einwohner hat



Es ist ein Klischee, doch Studien bestätigen es oft: Die Reichen werden immer reicher. 2014 war für Vermögende wieder ein gutes Jahr und der weltweite Reichtum stieg kräftig. Die höchste Millionärsdichte fand sich in der Schweiz.

2014 legten die privaten Finanzvermögen im Vergleich zum Vorjahr um fast zwölf Prozent auf 164 Billionen US-Dollar (146 Billionen Euro) zu. Das ist das Ergebnis einer am Montag in New York veröffentlichten Studie der Beratungsfirma Boston Consulting Group (BCG). 

Die Vermögen konzentrieren sich demnach noch stärker bei den Superreichen. Die regionale Verteilung verändert sich aber – vor allem dank des Vermögensbooms in China hat der asiatisch-pazifische Raum ohne Japan Europa überholt und dürfte bald auch die USA hinter sich lassen.

Börse und Konjunktur helfen den Superreichen

Die Zahl der Millionäre weltweit kletterte im letzten Jahr nach Angaben der Beratungsfirma deutlich von 15 auf 17 Millionen. Der Anteil dieser Haushalte am gesamten Privatvermögen nahm von 40 auf 41 Prozent zu. 

Nach Schätzung von BCG dürfte er bis 2019 auf 46 Prozent steigen. Das rasanteste Wachstum sagen die Forscher der Spitzengruppe mit Vermögen von mehr als 100 Millionen Dollar voraus, bei der sich zuletzt bereits sechs Prozent des globalen Reichtums ballten. Millionäre und Superreiche profitierten bei ihren Finanzanlagen 2014 vom Börsen-Boom und der verbesserten Weltkonjunktur.

Regionale Verschiebungen der Reichtümer

Auf regionaler Ebene verschieben sich die Reichtümer allerdings zunehmend. Mit 51 Billionen Dollar Privatvermögen bleibt Nordamerika zwar an der Spitze. Doch Asien (ohne Japan), wo die Privatvermögen 2014 um 29 Prozent zulegten, ist mit 47 Billionen Dollar dicht auf den Fersen und hat Europa (knapp 43 Billionen Dollar) bereits überholt.

Laut BCG-Berechnungen dürfte die Region 2016 auch an den USA vorbeiziehen und bis 2019 Reichtum in Höhe von 75 Billionen Dollar anhäufen. Die gesamten globalen Privatvermögen sieht die Firma bis dahin auf 222 Billionen Dollar klettern.

Die meisten Millionäre und Superreichen hatten zuletzt die USA vor dem stark aufholenden China. Die höchste Millionärsdichte macht die Studie in der Schweiz aus, wo 135 von 1000 Einwohnern mehr als eine Million Dollar auf der hohen Kante hatten – total sind das gut 59'000 Personen. Dahinter folgen Bahrain, Katar, Singapur, Kuwait und Hongkong. (jas/sda/dpa)

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