Schweiz
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EU macht Ernst und lässt Börsenäquivalenz auslaufen – Schweiz aktiviert Plan B



epa07657617 Swiss Federal Councillor and Foreign Minister Ignazio Cassis attends a news conference following talks with Russian Foreign Minister Sergei Lavrov (not pictured) in Moscow, Russia, 19 June 2019. Ignazio Cassis is on a working visit to Russia from 18 - 19 June 2019 taking in the  inauguration of the new Swiss embassy building in Moscow.  EPA/MAXIM SHIPENKOV

Bundesrat Ignazio Cassis. Bild: EPA/EPA

Die EU macht tatsächlich ihre Drohung wahr und lässt die Börsenäquivalenz der Schweiz auslaufen. Dies als Reaktion auf die schleppenden Entwicklungen beim Rahmenabkommen. Das heisst: Ab dem 1. Juli ist die Schweizer Börse nicht mehr gleichwertig mit denjenigen der EU. Aktien von Schweizer Unternehmen dürfen dann dort nicht mehr gehandelt werden.

Aussenminister Ignazio Cassis bestätigt dies gegenüber dem SRF. Die Schweiz werde nun ihren Plan B aktivieren und Gegenmassnahmen ergreifen.

«Wir erachten diese Massnahmen als Plan B. Ein Plan A wäre besser gewesen. Aber solange dieser nicht möglich ist, gilt Plan B.», sagt Cassis dem SRF. Man hoffe, dass es sich nur um eine vorübergehende Situation handelt.

Für diesen Fall hatte sich die Schweiz bereits letztes Jahr gewappnet, bevor die EU die Anerkennung befristet verlängerte. Der Bundesrat verabschiedete damals eine Verordnung, die es der Schweiz ermöglicht, Handelsplätzen in der EU die Anerkennung zu verweigern.

Ohne die geplante Massnahme könnte das Auslaufen der Äquivalenzanerkennung zu einem Einbruch des Handelsvolumens führen, mit entsprechenden negativen Auswirkungen für die betroffenen Unternehmen.

Die «Verordnung über die Anerkennung ausländischer Handelsplätze für den Handel mit Beteiligungspapieren von Gesellschaften mit Sitz in der Schweiz» stützt sich direkt auf die Verfassung. Der Bundesrat hat in ausserordentlichen Lagen die Möglichkeit, solche Verordnungen zu erlassen.

Laut Cassis gebe es ein grundsätzliches Missverständnis zwischen der Schweiz und der EU. Die EU interpretiere das Schweizer Vorgehen als Zeitspiel, die Schweiz brauche aber diese Zeit. Denn man wolle alle Partner hierzulande vom Abkommen überzeugen.

(sda/aeg)

Wir erklären dir das institutionelle Rahmenabkommen

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316Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mayo 28.06.2019 08:51
    Highlight Highlight Wieviele EU-Skeptiker es da gibt... Meine Fresse... ich wünschte mir die EU würde alle Bilateralen aufkünden damit wir mal sehen, wie es uns ohne die EU so geht... wenn es auch der Hinterletzte gespürt hat in seinem Portemonnaie und an der Grenze wird man sich erst wieder bewusst werden, wie wichtig für uns Die EU ist. Als EU hätte ich uns längst aus allem rausgeworfen und gesagt „dabei sein oder nicht“ mehr gibts da nicht. Volksabstimmung über Isolation und wenn Resultat „Ja“ ist, dann muss man halt auch mit den Konsequenzen leben.
    • das Geflüster 28.06.2019 09:34
      Highlight Highlight 😂 Die EU und uns rauswerfen?
      Die wollen an unser Geld und zwar um jeden Preis.
      S, wäre ein Segen, wenn uns diese Bürokraten etwas vergessen könnten.
    • misohelveticos 28.06.2019 11:13
      Highlight Highlight @das Geflüster, welches Geld? Die Schweiz war bisher Nettoempfänger aus dem EU-Haushalt. Einzig die Kohäsionsbeiträge, für die Schweiz die förderungswürdigen Projekte selbst aussucht und das Geld direkt an die Begünstigten überweist, stellt eine Art Nettobeitrag dar - aber den will die CH ja auch nicht zahlen.
    • balzercomp 28.06.2019 13:54
      Highlight Highlight Welches Geld denn? Die 130 Mio pro Jahr, die nach Massgabe der Schweiz in Projekte in den EU-Oststaaten verwendet werden? Die haben reinen symbolischen Charakter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mako 28.06.2019 00:54
    Highlight Highlight Und da gibt es wirklich noch Politiker, welche die Kohäsionsmilliarde bezahlen und die Bilateralen weiterführen wollen?
    • das Geflüster 28.06.2019 09:35
      Highlight Highlight Ja die SP will das.
      Aber die möchten ja auch mit den Freunden des Geldes, der Operation Libero, in die EU.
  • JoeMuc 27.06.2019 23:51
    Highlight Highlight Naja, ein kleines Geplänkel halt um Bewegung zu erzeugen. Das Thema geht nun genau genommen seit 1999... Man könnte schon meinen dass bisher kein Schweizer fahig war ein klares Ja oder auch Nein der EU mitzuteilen. Auch ein Nein geht... Davor drückt sich die Schweiz wegen den Folgen. Also ein Spiel auf... Zeit.

    Trump hätte auf Schweizer Produkte 25% Zoll erhoben als "Bewegungsmotivation". Nur mal zum überlegen ;-)
    • das Geflüster 28.06.2019 09:32
      Highlight Highlight Joe
      Bist du auch ein Operation Libero?
    • JoeMuc 28.06.2019 10:09
      Highlight Highlight Ich musste erst mal googlen was das ist, Antwort: Nein. Bin ja auch Deutscher in Deutschland. Ob es das für Sie allerdings erträglicher macht, wage ich mal zu bezweifeln ;-)
      Ich schrieb ja ich würde auch ein Nein akzeptieren, nur sollte es eben mal dann eine klare Antwort geben. Idealerweise vom Schweizer Volk. Nach "20 Jahren" kann man das als EU verlangen...
    • das Geflüster 28.06.2019 13:08
      Highlight Highlight Jo
      Sie sind Deutscher? Bei den Deutschen ist es natürlich etwas anderes. Diese konnten aufgrund ihrer Historie ja gar nicht mehr so richtig Deutsch sein. Daher kam die EU auch gelegen. So ein bisschen als Vaterlands-Ersatz. Trotzdem wage ich zu bezweifeln, dass, wenn es in D eine Volksabstimmung gegeben hätte, das die Deutschen heute EU wären.
      Aber sagen Sie, was bewegt eigentlich einen wie Sie, sich zu Innerschweizerischen Themen zu äußern?
      Es kann zur weiteren Zusammenarbeit von CH und EU auch kein Nein geben. Es muss verhandelt werden bis alle zufrieden sind. Auch die Schweiz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kanischti 27.06.2019 23:24
    Highlight Highlight Was hat die börsenäquivalenz mit dem rahmenabkommen zu tun? Sachlich gar nichts. Das ist fakt und bestreitet niemand. Sie wird von der EU nur als druckmittel auf die schweiz verwendet. Auf diesen druck dürfen wir keinesfalls eingehen. Ich hoffe der BR zeigt rückgraht!
    • balzercomp 28.06.2019 13:51
      Highlight Highlight Solange es kein entsprechendes Abkommen gibt kann jeder Vertragspartner entscheiden was immer er will. Ob die Entscheidung sinnvoll ist oder nicht ist vollkommen egal. Mit dem Rahmenabkommen gäbe es Regeln für die Streitschlichtung, so gibt es sie nicht.
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 27.06.2019 22:46
    Highlight Highlight Ich finde es ungeschickt von der EU ein eher sachfremdes Thema hier als Druckmittel zu verwenden - auch wenn dieses Druckmittel eher symbolischer Natur ist.

    Aber dass die EU von der Hinhaltetaktik des Bundesrats genug habt, kann ich gut verstehen.
    • das Geflüster 28.06.2019 00:01
      Highlight Highlight Es ist keine Hinhaltetaktik des Bundes erfolgt.
      Die Verhandlungen ergaben einfach ein unbefriedigendes Resultat für die Schweiz. Aber die EU wollte nicht weiterverhandeln und begann dafür die CH zu erpressen.

      Inquisitorisch und völlig daneben.
    • Kanischti 28.06.2019 12:52
      Highlight Highlight Wie bitte? Dieses Druckmittel soll symbolischer Natur sein? Dann fragen Sie mal dei Betroffenen!

      Und wenn Sie finden der BR habe die EU hingehalten, dann haben Sie unsere Demokratie nicht verstanden. Genau wie die EU, die verstehen unsere Demokratie auch nicht. Ah, was erzähl ich da! Die müssen das ja gar nicht. Die sind ja am längeren Hebel...
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 28.06.2019 13:42
      Highlight Highlight @Kanischti

      Natürlich ist das symbolisch. Die EU hat das Auslaufen der Börsenäquivalenz sogar davon abhängig gemacht, dass es keinen Schaden in den Finanzmärkten anrichtet. Und ich bin gespannt welche "Betroffenen" es ab dem 01.07.2019 dann tatsächlich gibt.

      Und das hat nichts mit Demokratie zu tun. Das Problem ist, dass ein über Jahre unentschlossener Bundesrat nicht sagt, wie er zum selbst ausgehandelten Vertrag steht und seltsame Konsultationen abhält, die wenn schon nur einige Jahre zuvor noch Sinn gemacht hätten.







    Weitere Antworten anzeigen
  • vamosT 27.06.2019 22:42
    Highlight Highlight Jetzt dürfte wohl jedem klar sein, dass die EU kein Rechtsstaat sondern eine Erpresserbande ist.
    • balzercomp 28.06.2019 13:47
      Highlight Highlight Das einzige, was jedem klar sein sollte ist, dass die EU ein Staatenbund und kein Staat ist. Und, dass die EU nicht jeden Wunsch ihres Verhandlungspartners Schweiz erfüllen muss.
    • vamosT 28.06.2019 19:05
      Highlight Highlight Auch für einen Staatenbund benutzt man das Wort Rechtsstaat, falls der Staatenbund sich and Recht hält.
  • mrmikech 27.06.2019 22:23
    Highlight Highlight Wen von die kommentatoren hat den vertrag eigentlich gelesen??? Der arbeitnehmerschutz in der EU ist BESSER als in die Schweiz!
    • das Geflüster 28.06.2019 09:44
      Highlight Highlight Ha ha...
  • DrFreeze 27.06.2019 22:08
    Highlight Highlight Mein Plan B: schliesst den Alpen Transit für den EU Güter Verkehr.
    • balzercomp 28.06.2019 13:45
      Highlight Highlight EU Plan B: Die EU schliesst ihr Territorium für den CH-Güterverkehr. Wer hat mehr Probleme? Der EU Güterverkehr, der die Schweiz umfahren kann, oder die Schweiz?
  • Don Alejandro 27.06.2019 21:19
    Highlight Highlight Diese langweiligen und einfallslosen EU Bürokraten...
  • Binnennomade 27.06.2019 21:13
    Highlight Highlight Was sollen diese dämlichen Trotzreaktionen hier in den Kommentaren? Wir sollen also das Rahmenabkommen "zleid" versenken, um der EU eins auszuwischen?

    Bitte kühlt euren Kopf, was die EU hier tut mag von mir aus daneben sein, aber wir sollten trotzdem überlegen, was das Beste für uns ist!
    • das Geflüster 28.06.2019 00:02
      Highlight Highlight Mit Sicherheit nicht der Rahmenvertrag.
    • Albi89 28.06.2019 08:00
      Highlight Highlight Das die EU solchen Druck aufsetzt, um das Abkommen abzuschliessen, zeigt doch wer mehr vom Abkommen profitiert.

      Für ein paar wirtschaftliche Zückerchen Kompetenzen, Unabhängigkeit einfach abtreten ist typisch Schweizer Weicheier-Mentalität.
    • balzercomp 28.06.2019 13:43
      Highlight Highlight @ Albi89: Nein, zeigt es nicht. Es zeigt nur, dass man in der EU nicht bereit ist sich weiter hinhalten zu lassen. Nicht mehr und nicht weniger.
  • gobo 27.06.2019 21:07
    Highlight Highlight Gotthard dicht machen!
    • Beat-Galli 27.06.2019 21:32
      Highlight Highlight Intressiert nur DE und Tessi.
      Spanien Rumänien und ....
      Ist das egal.
      Und DE nur gegen Süden.
      Der Norden kann ohne grossen Verlust drum herum.
    • Hierundjetzt 27.06.2019 22:00
      Highlight Highlight Uh ganz gute Idee.

      Und dann? Grenzkontrollen einführen?

      Wer leidet den mehr darunter? Diese pöse EU oder wir?

      Komm, erleuchte mich

      So es bitzeli 🧠 einschalten geht auch bei 35 Grad 🙄
    • Sherlock_Holmes 27.06.2019 23:58
      Highlight Highlight Was meinst du wohl, was dann an unseren Grenzen passiert?! 🤔🤨

      Ich teile vielmehr die Ansicht des Binnennomaden.

      Am besten, wir schicken hüben wie drüben die Hitzköpfe auf den höchstgelegenen Gletscher ... solange dies noch möglich ist.

      Entsprechend der folgenden Einschätzungen:

      Was geschieht eher:

      Die Schweiz kann sich mit der EU einigen und schliesst ein Rahmenabkommen ab.

      Die Schweiz gibt nach.

      Die EU zerbricht.

      Die Gletscher schmelzen bis auf kleine Überreste des Aletschgletschers.

      Zum Glück sitzen wir an der Quelle: Wir stauen bis auf eine kleine Restwassermenge den Rhein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • redneon 27.06.2019 20:13
    Highlight Highlight Ich Staune wie Europa skeptisch die Kommentare Schreiberlinge sind. 🤛🏻 Gleichzeitig Profitieren wir alle Davon! Am Besten wäre die EU würde alle Vereinbarungen Künden! Und der Schweiz mit auf den Weg geben! Bei einem klaren Bekenntnis zur EU mit einem Rahmenvertrag könnt ihr wider mit im Boot sein. Es würde in kürzester Zeit ein Umdenken stattfinden. Wir Schweizer sind nur zu bewegen wenn uns der Hinter davon Schwimmt. Und wir wirklich eine Insel sind in der Mitte der Schweiz... Und jetzt los mit den Blitzen von allen EU Profitören... 🃏
    • Neruda 27.06.2019 23:22
      Highlight Highlight Die EU würde damit einfach ihre selbproklamierten Werte mit Füssen treten! Die EU schwafelt immer von Europa und Demokratie und Respekt und Pluralismus, dann kann sie aber nicht gleichzeitig kleine Staaten voll gemäss Imperialismus ihren Willen aufzwingen. Klar, der Bundesrat hat seine Arbeit nicht gut gemacht, dass erlaubt der EU aber noch lange nicht dem Imperialismus zu frönen.
    • DemonCore 28.06.2019 00:28
      Highlight Highlight Geld ist im Moment die einzige Sprache die wir verstehen, weil wir noch alles andere haben. Bald wird auf Europa ein Sturm zukommen. Trockenheit, Hitze, Flüchtlinge, Insektensterben, sinkende landwirtschaftliche Erträge. Diktaturen oder Vorformen in unmittelbarer Nachbarschaft, teilweise aussenpolitisch aggressiv. Die Schweiz wird sich nicht entziehen können und die Europäer werden von uns zu Recht wissen wollen ob wir Mit- oder Gegenspieler sind.

      Die meisten hier sind noch im Lala-Land. Ein brüskes Erwachen steht uns allen bevor.
  • nemo2018 27.06.2019 20:00
    Highlight Highlight Ich finde es ganz OK, dass der BR für einmal die Stirn bietet. Ich erinnere mich noch allzu gut an die beschämenden Zeiten, als BR Leuenberger (Vertreter eines souveränen Staates!) eine ganze Nacht auf einem Sofa vor dem Büro des EU-Präsidenten ausharren musste.

    Als "expat" kann ich nur bestätigen: die Schweiz macht vieles enorm gut -- die EU sollte sich inspirieren lassen, vor allem was den demokratischen Diskurs angeht.

    Was in Bruxelles von diesen Funktionäre betrieben wird ist ja "Demokratie mit der Brechzange".

  • Liselote Meier 27.06.2019 19:26
    Highlight Highlight Hä bin ich zu blöde st dieser Plan B) nicht reine Schaumschläger?

    Wenn die EU sagt es dürfen keine Aktien von Schweizer Unternehmen an der EU Börse gehandelt werden, dann ist es ja komplett Sinnfrei der EU zu sagen ihr dürft keine Aktien von Schweizer Unternehmen handeln.



    • schuldig 27.06.2019 19:50
      Highlight Highlight @Liselote
      Das ist mit Plan B auch nicht gemeint sondern: CH-Titel dürfen nur noch an CH-Börsen gehandelt werden.
      Und dafür gibt es im Ausland viele Interessenten
    • Liselote Meier 27.06.2019 20:52
      Highlight Highlight Nein davon ist ja nicht Rede. Steht ja nur EU und nicht auch Singapur oder New York.

      Dort kann man auch CH-Titel kaufen. Wenn man sie nicht mehr in Frankfurt handeln kann, muss man Frankfurt nicht sagen ihr dürft nicht handeln, das ist js selbstredend.




    • DerTaran 27.06.2019 23:32
      Highlight Highlight An den EU Börse, dürfen keine CH Aktien mehr gehandelt werden, also verbietet die Schweiz jetzt EU Titel in der Schweiz zu handeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 27.06.2019 19:05
    Highlight Highlight Ich war und bin nicht mehr überzeugt von diesem Abkommen... jetzt ist aber mein Nein gewiss.
  • rolbec 27.06.2019 18:51
    Highlight Highlight ...die Schweiz schiesst ins eigene Knie...
    • Cédric Wermutstropfen 27.06.2019 22:21
      Highlight Highlight Wenigstens machen wir nicht den Bückling vor diesen Beamten. Langfristig könnte uns das daher vielleicht sogar noch mehr nutzen als schaden. Wer weiss das schon 🤷🏼‍♂️
    • das Geflüster 28.06.2019 00:15
      Highlight Highlight robec

      Sind Sie von der Operation Libero?
      🤔
  • Turicum04 27.06.2019 18:50
    Highlight Highlight 50-60% (Fachleute sprechen sogar von 60-80%!) aller SMI Titel sind im Besitz von EU Anleger. Ab 1.7. hocken diese EU-Anleger auf wertlosem Investment! Kein Handel = kein Verkauf! Ich bin mir sicher, die EU fordert dieses Geld von der Schweiz zurück!
    • Chrigi-B 27.06.2019 20:16
      Highlight Highlight Wie wenig verstehst du bitteschön vom Geschäft?
    • sweeneytodd 27.06.2019 20:25
      Highlight Highlight Nice Joke. Wie stellst du dir vor wie sie das anstellen will? Falls deine Zahlen stimmen, steht nicht die Schweiz als verlierer dar sondern die Händler welche in der EU handeln.
    • reaper54 27.06.2019 20:46
      Highlight Highlight Dann Fahren halt keine Lastwagen mehr durch die Schweiz...
      Ah ja können wir dann alles Geld zurück fordern welches an Italien und Deutschland gezahlt wurde um die Bahninfrastruktur auszubauen, selbstverständlich inklusive Strafzinsen da beide die Termine welche Vertraglich vereinbart sind nicht einhielten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Th. Dörnbach 27.06.2019 18:42
    Highlight Highlight Ab in den Shreder mit dem Abkommen.
  • WID 27.06.2019 18:35
    Highlight Highlight Lächerlich. Ab sofort sollte der Bundesrat nun Pläne für weitere Bereiche ausarbeiten.
    • DemonCore 28.06.2019 00:22
      Highlight Highlight Strategische Ölreserven ausbauen, zusätzliche Infanteriebrigaden aufstellen, die Schweizerische Rüstungsproduktion hochfahren, Reduit-Bunker reaktivieren, einen Rationierungsplan und die Anbauschlacht II in Angriff nehmen. Meldest du dich für den Landsturm?
  • äti 27.06.2019 18:28
    Highlight Highlight Wieso reden hier so viele von Erpressung. Man hat das bereits vor über 2 Jahren gewusst. Fahrplan eben. Wenn sich jemand weigert seinen neuen Job zu unterschreiben und das verlauert, ist eben der Job weg und keine böse Erpressung. Demgegenüber könnte die EU alle speziellen zusätzlichen Forderungen auch als Erpressung betrachten.
    • sweeneytodd 27.06.2019 20:27
      Highlight Highlight Als Demokratie brauchen wir diese Zeit bis ein solches Abkommen unterschrieben wird. Es muss diverse Stufen durchlaufen und im schlimmsten Fall von der Bevölkerung angenommen werden. Die EU weiss das sehr wohl durch andere Abkomme, dass es bei uns länger geht. Sie will es nur nicht ganz wahrhaben.
    • Beat-Galli 27.06.2019 21:35
      Highlight Highlight Wir hatten lange Zeit, sehr sehr lange.
      Ach ja, die Wahlen waren dazwischen!


      ...sehr sehr lange!
    • vamosT 28.06.2019 00:10
      Highlight Highlight Die EU wäre Nach eigenem Recht verpflichtet gewesen die Anerkennung durchzuführen.
      Uhr Vergleich ist schlecht: Besser wäre: Wenn du dem Bertrag nicht unterschreibts, erschiesse ich deine Katze.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PeteZahad 27.06.2019 18:21
    Highlight Highlight Wer noch nicht vom EU Irrsinn überzeugt ist, dem empfehle ich "Herr Sonneborn geht nach Brüssel"
  • R. Bse 27.06.2019 18:20
    Highlight Highlight Die Schweiz will ewig verhandeln, aber nichts beschliessen. Das war schon in der alten Eidgenossenschaft so. Napoleon machte Druck, sonst gäbe es die Schweiz in dieser Form gar nicht. Und wahrscheinlich würden wir ohne Druck von Aussen immer noch in Höhlen leben. Es ist einfach nicht unsere Eigenart, Beschlüsse zu fassen. Wir verhandeln, so lange es geht.
    • Baruch de Spinoza 27.06.2019 20:13
      Highlight Highlight Ach, die meisten Regierungen sind schon überfordert, wenn mehr als eine Partei an deren Regierungsgeschäften beteiligt ist.

      Dass das in einer Regierung mit möglichem (Volks-)referendum etwas länger dauert, hat uns auch schon vor manchem Übereifer und manchem Schnellschuss bewahrt.
    • das Geflüster 28.06.2019 00:08
      Highlight Highlight Rbse

      Sind Sie von der Operation Libero?
      🤔
  • Clank 27.06.2019 18:15
    Highlight Highlight Und was ist Plan B? Hättet ihr erklären können.
    • häxxebäse 27.06.2019 19:07
      Highlight Highlight Also wie Du mir so ich Dir... total erwachsen.
    • DemonCore 28.06.2019 00:20
      Highlight Highlight Erwachsen oder nicht, ich sehe einfach nicht wie das die EU beeindrucken sollte.

      Ich weiss noch wie EWS grandios ankündigte das Bankgeheimnis würde nie fallen. Wenige Monate später war es schon Geschichte.

      In einem Jahr ist das RA unter Dach und Fach, oder wir sind in 5 Jahren EU-Mitglied. Alles andere ist Wunschdenken.
    • balzercomp 28.06.2019 13:33
      Highlight Highlight @DemonCore: EWS? Nicht Hans-Rudolf Merz?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 27.06.2019 18:14
    Highlight Highlight Soso...

    Wenigstens wissen wir jetzt, dass die EU nicht unsere Freunde sind. Jedem sollte klar sein, dass die EU nur an unseren "Chööölläää" interessiert ist und sich einen feuchten Dreck um unsere Form der Demokratie kümmert. Obwohl sich viele Europäer mehr Mitbestimmung wünschen nach CH Vorbild (siehe Rechtspopulisten).

    Mit einem erpresserischen Zentralstaat vertieft man keine Beziehungen!

    EU Superzentralstaat ahoi, kann man nur hoffen, dass dieser Saftladen endlich untergeht. Speichellecker der Eliten, seht euch an wie sie mit den schwächeren Mitgliedern umgehen.
    • Enzasa 28.06.2019 01:00
      Highlight Highlight Auch die EU ist demokratisch aufgebaut
    • Basti Spiesser 28.06.2019 01:25
      Highlight Highlight @Enzasa so knapp, dass sie sich gerade noch so bezeichnen darf.
    • The Destiny // Team Telegram 28.06.2019 06:14
      Highlight Highlight @enzasa, stell dir vor, die USA übrigens auch...
  • Rakim 27.06.2019 18:13
    Highlight Highlight Im Volksmund nennt man solche Vorgehensweisen Erpressung. Denoch nichts Neues. Wie weit die EU von rechtsstaatlichen Prinzipen abgerückt ist, sah man bereits bei der Krise in Griechenland. Dazu eine Buchempfehlung: Adults in the room; Yanis Varoufakis. Gern geschehen.
    • Enzasa 28.06.2019 01:07
      Highlight Highlight Verhandeln bedeutet doch aufeinander zugehen und schauen ob eine Einigung sprich Kompromiss möglich ist.

    • Rakim 28.06.2019 04:15
      Highlight Highlight Liebe Enzasa
      Die EU verfügt trotz der noblen demokrstischen Grundidee (geeintes Europa) über eklatante politische Mängel. Bspw. hat das Europaparlament keine rechtssprechende Befügnis (!). Bindende Entscheidungen treffen einige wenige Leute, eine zu hohe Machtkonzentration und nicht so demokratisch, wie Sie gerne möchten. Deshalb dehe ich davon ab, den Prozess "Kompromissfindung" zu nennen. Bitte lesen Sie das Buch von Varoufakis, eröffnet eine andere Perspektive.
    • balzercomp 28.06.2019 13:28
      Highlight Highlight @Rakim, wem wollen Sie die Kompetenzen wegnehmen, die Sie dem Europaparlament übertragen wollen?
      Die EU ist ein Staatenbund, kein Bundesstaat. Das kann man bedauern oder auch nicht, ist aber so.
      Die Entscheidungen in der EU treffen die gewählten Regierungen der Mitgliedsstaaten. So wie es in einem Staatenbund üblich ist und wie es in der Schweiz vor 1848 wohl auch war.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DemonCore 27.06.2019 18:07
    Highlight Highlight Trotz des Brexit-Debakels glauben die meisten Leser, die Schweiz könne die EU in einem Kräftemessen an die Wand 'chlöpfe'. Ihr habt nicht mehr alle Tassen im Schrank, Freunde.
    • Chrigi-B 27.06.2019 20:20
      Highlight Highlight Die Briten haben schon ganz andere Sachen überlebt als einen harten Brexit. Fall des Empire, WW1 & WW2.
    • sweeneytodd 27.06.2019 20:29
      Highlight Highlight Nein wir müssen sie nicht an die Wand 'chlöpfe'. Das wäre unschweizerish. Die EU erledigt dies mit ihrer aktuellen Politik von allein.
    • Hierundjetzt 27.06.2019 22:05
      Highlight Highlight Wow Chrigi, 2. Weltkrieg als Vergleich zu einer simplen Vertragskündigung. Ganz stark.

      Dummerweise war die UK Wirtschaft im 1940 niemals so eng mit Europa verflochten wie 2019.

      Meinst Du echt, die Produktion von Gütern findet von A-Z in einer Fabrik statt? 🤭
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fritz Zweifel 27.06.2019 18:04
    Highlight Highlight 10 Jahre verhandeln ist schon zu lange, das verstehe ich, hat nichts mit CH-Demokratie zu tun.
    ABER, ich weiss es nicht genau, haben wir nicht die Beschränkung des LW-Verkehrs auch schon sooo lange und hält das die EU ein? Oder könnten wir, sobald das Kontingent ausgeschöpft ist, den Gotthard und ... für EU-LWs sperren??
  • johnnyenglish 27.06.2019 18:04
    Highlight Highlight Da nun auch Schweizer Aktien nicht mehr in der EU gehandelt werden dürfen, sondern nur noch an der hiesigen Börse ("Plan B") dürfte das unter dem Strich finanztechnisch sogar einen Mehrertrag (zB Stempelseteuer) für die Schweiz generieren. Haha.
    • Cityslicker 28.06.2019 00:09
      Highlight Highlight Rein statisch (und kurzfristig) betrachtet bestimmt. Die Marktteilnehmer werden sich allerdings auf diese neue Situation ausrichten - und dann sieht das Spiel mittelfristig leider ganz anders aus. Als Zockernatur kann man es natürlich einfach mal drauf ankommen lassen. Der Grossteil der SchweizerInnen ist meiner Erfahrung nach deutlich konservativer unterwegs.
  • Starforrze 27.06.2019 18:04
    Highlight Highlight Es ist natürlich ganz simpel diese Vorgehensweise als Anlass zu nehmen, gegen die EU zu wettern. Aber mal ganz ehrlich, seit zehn Jahren wird verhandelt und die Schweiz fordert noch immer endlos Zeit. Wären die Rollen vertauscht, wären wir wohl auch langsam ungeduldig. Finde ich jetzt nun die bald fehlende Anerkennung der Börsenäquivalenz seitens der EU gut? Nein. Habe ich ein gewisses Verständnis? Ja, leider schon...
    Der Bundesrat scheint schlicht keine schlüssige Strategie zu haben.
    • In vino veritas 27.06.2019 20:31
      Highlight Highlight Wie auch? Soll der BR dem Rahmenabkommen in dieser Form zustimmen, damit es später versenkt wird? Die EU weiss ganz genau, dass der Vertrag so nicht tragbar ist!
    • DemonCore 28.06.2019 00:34
      Highlight Highlight In vino, Quatsch. Für mich ist er absolut tragbar. Leute die prinzipiell gegen die EU sind lügen wie immer einfach das Blaue vom Himmel runter. Kein Vertrag hat nur Vorteile. Auch dieser nicht.
      Trotzdem:

      Die Bedrohungen für die Schweiz und Europa, für die europäischen Werte und Errungenschaften sind real. Durch autoritäre Diktaturen und Religionen, aber auch durch den menschenverursachten Klimawandel. Es ist jetzt höchste Eisenbahn uns starke Verbündete zuzulegen und sicher nicht uns auf einen Ressourcen-zehrenden Kleinkrieg mit unseren engsten Nachbarn und Freunden einzulassen.
  • Tjuck 27.06.2019 18:03
    Highlight Highlight Hey Leute, wieso lassen wir nicht einfach das Rahmenabkommen sausen?

    (Kritische Frage!)
    • DemonCore 28.06.2019 00:36
      Highlight Highlight Pinkeln sie ihren Nachbarn an die Haustür und ohrfeigen sie, wenn sie sich beschweren kommen? Nein? Dann sollten wir das vlt auch nicht zur aussenpolitischen Maxime erheben. Mini 5 Rappe.
  • Walter Sahli 27.06.2019 17:57
    Highlight Highlight Ich kann die EU schon verstehen. Mir würde das ewige Lavieren, Hinhalten und Rauszögern auch auf den Sack gehen. Und von direkt demokratischen Prozessen kann ja keine Rede sein. Oder wurde schon irgendwas in Richtung Volksbefragung unternommen?
    Unsere BR mögen sich für besonders schlau halten mit ihrer Verzögerungstaktik, aber sie bringen unser Land für künftige Verhandlungen in eine extrem schlechte Position. Niemand hat Lust oder die Geduld immer wieder auf die Begehren eines ewigen Stürmis einzugehen. Das kennen wir alle aus dem Arbeitsleben.
    • Fairness 27.06.2019 22:19
      Highlight Highlight Die Reaktion der EU ist trotzdem stillos.
  • Ökonometriker 27.06.2019 17:57
    Highlight Highlight Also als Strafe gibt man Banken in der Schweiz mehr Geld und Vertrauenswürdigkeit? Dabei erhöht man die Umsätze an der CH-Börse und die Stempelsteuereinnahmen?
    Kann uns die EU bitte noch ein bisschen mehr bestrafen?
    • The Destiny // Team Telegram 28.06.2019 06:18
      Highlight Highlight Bestrafe mich ;)
  • FrancoL 27.06.2019 17:54
    Highlight Highlight Nüchtern betrachtet: Da hat die Schweiz einen Vertrag auf dem Tisch, den sie mitgestaltet hat und hat 2 Möglichkeiten, dh der BR hat 2 Möglichkeiten; den Vertrag zu unterzeichnen oder ihn abzulehnen.

    Ist das nun so schwer zu begreifen, dass offensichtlich an diesem Vertrag etwas Wichtiges für die Zukunft haftet, sonst hätte wohl der BR den Vertrag versenkt.

    Wenn ich hier die Kommentare lese, dann liegt der BR völlig falsch und sollte den wertlosen Vertrag vollumfänglich ablehnen.

    Ich bin froh dass der BR dies nicht tut, denn ich kann mir vorstellen dass die EU für die Zukunft wichtig ist.
    • SeboZh 27.06.2019 18:17
      Highlight Highlight Gabs Naivität in der gross Packung zu kaufen? Frag mich immer wieder ab solchen Kommentaren
    • demian 27.06.2019 18:21
      Highlight Highlight Nur kann der Bundesrat noch lange unterzeichnen wollen, ohne das Ja des Stimmvolkes geht es nicht.
      Wenn sie einfach unterzeichnen hätte das Rahmenabkommen wohl an der Urne noch weniger Chancen.
    • Switch_on 27.06.2019 18:26
      Highlight Highlight Ich würde den Vertrag auch nicht unterschreiben.
      Der Arbeitnehmerschutz wird beispielsweise sehr geschwächt.

      Dazu bin nicht Freund einer Organisation, die wegsieht, wenn ihre Mitglieder Menschen im Mittelmeer ersaufen lassen (Italien) oder die Demokratie langsam abschaffen (Ungarn, Tschechien, Polen)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wander Kern 27.06.2019 17:41
    Highlight Highlight Normales diplomatischer Geplänkel, deswegen muss man jetzt nicht gleich in dumpfen Cervelatpatriotismus verfallen...
    • Ischfragdisch 27.06.2019 18:14
      Highlight Highlight Was ist Cervelatpatriotismus? Ist das was feines zum Essen?
    • WID 27.06.2019 18:37
      Highlight Highlight @Wander Kern: Es ist kein Geplänkel, ist ist eine wahrgemachte, umgesetzte Massnahme.
    • Wander Kern 27.06.2019 22:22
      Highlight Highlight @Ischfragdisch

      Leider nein, ist schwer bekömmlich und schmeckt hoch wie runter.
  • guby 27.06.2019 17:35
    Highlight Highlight Dieser Poker der EU wird nicht aufgehen. Die Schweiz reagiert nicht wirklich gut auf Erpressung - was in meinen Augen die Verknüpfung von sachfremden Dossiers ist. Was die Kommission nicht versteht, ist dass der Prozess der direkten Demokratie hierzulande heilig ist. Auch wenn die EU am längeren Hebel sitzen mag, ich denke, dass die Mehrheit der Schweiz absolut bereit ist auf Wohlstand zu verzichten solange das bedeutet sich 1. nicht klein beizugeben und 2. ebenfalls für die EU unbequeme Gegenmassnahmen beschliessen zu können.
    • Ueli der Knecht 27.06.2019 18:13
      Highlight Highlight "Die Schweiz reagiert nicht wirklich gut auf Erpressung"

      Egal. Das kratzt niemanden.

      In der Vergangenheit hat die Schweiz jedesmal verloren. Bei der Erpressung mit dem Raubgold, bei der Erpressung mit den einseitigen EU- und US-Sanktionen (da opfert die Schweiz auch mal ihre Neutralität), bei der Erpressung mit den Steuerbetrügern (da opfert die Schweiz das Bankgeheimnis). Bei der Erpessung des Nachrichtendienstes, der Bundesanwaltschaft usw. (da geht das Recht flöten).

      Letztlich haben sich nie die Gegner sondern immer nur Schweizer die Zähne ausgebissen. Inzwischen ist die Schweiz zahnlos.
    • FrancoL 27.06.2019 18:26
      Highlight Highlight Hat die EU auch nur in einem Wort die Prozesse der Schweizer Demokratie in Frage gestellt? Die EU will eine Antwort und das nach einer sehr langen Zeit, in der man alle Prozesse hätte miteinbringen können.

      Nun zu Deinen Satz:
      "ich denke, dass die Mehrheit der Schweiz absolut bereit ist auf Wohlstand zu verzichten solange das bedeutet sich 1. nicht klein beizugeben und 2. ebenfalls für die EU unbequeme Gegenmassnahmen beschliessen zu können"

      Von diesem Satz würde ich keine Silbe unterzeichnen, den er geht an der Realität vorbei, warum? lese bitte weiter.
    • äti 27.06.2019 18:30
      Highlight Highlight Sich gegenseitig erpressen ist eine tolle Idee. Tönt wie Krieg.
    Weitere Antworten anzeigen
  • YvesM 27.06.2019 17:27
    Highlight Highlight Somit wäre dann wohl auch das Rahmenabkommen versenkt.
    • Tjuck 27.06.2019 17:52
      Highlight Highlight Wen kratzt es?
    • Ueli der Knecht 27.06.2019 18:17
      Highlight Highlight Wir haben ja auch kein solches Abkommen mit den USA, und trotzdem kann der lange Arm der US-Justiz jederzeit in der Schweiz durchgreifen.

      Auch gegen den langen Arm der EU-Justiz kann sich die Schweiz letztlich nicht behaupten.

      Insofern wird sich die Schweiz beugen müssen. Und vermutlich wird es ohne Rahmenabkommen nicht wirklich besser. Im Gegenteil. Da wird die EU ihre Hemmungen verlieren. Hatten wir ja alles schonmal erlebt.

      Die EU braucht kein Rahmenabkommen, um durchgreifen zu können. Die Schweiz würde damit aber vermutlich entschieden besser fahren.
    • äti 27.06.2019 18:31
      Highlight Highlight .. und dann? Ahja, heulen und meckern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • JayCee 27.06.2019 17:24
    Highlight Highlight Hey liebe Investoren, kauft die Aktien direkt bei uns.
  • *sharky* 27.06.2019 17:23
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • D(r)ummer 27.06.2019 19:11
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Pinkerton 27.06.2019 17:18
    Highlight Highlight Ich begrüsse diesen Schritt. Nun wird hoffentlich noch dem einen oder anderen dämmern, was die EU unter der sogenannten Weiterentwicklung der bilateralen Verträge versteht. Nun sollte auch klar sein, dass man solche „Freunde“ besser etwas auf Distanz hält und sich nicht institutionell mit ihnen verbandeln sollte.
    • FrancoL 27.06.2019 17:38
      Highlight Highlight Ja wenn man andere Freunde hat und wenn nicht ein grosser Teil unsrer Industrie mit der EU stark verhandelt wäre, aber klar was man in x Jahren aufgebaut hat kann man ja auch mal kurz über Bord werfen.
      Sie scheinen nicht gerade viel von der Schweizer Wirtschaft zu verstehen oder nur das was sie gerne sehen.
    • PeteZahad 27.06.2019 17:57
      Highlight Highlight @FrancoL Die scheinen nicht viel von Beziehungen zu verstehen. Diese scheitern i.d.R. wenn diese einseitig und/oder diktiert werden.
    • Trompete 27.06.2019 19:49
      Highlight Highlight @FrancoL
      Erachtest du das Vorgehen der EU als WTO konform? Wenn wirs schon von Wirtschaft haben.
      Ist dies aus deiner Sicht zudem eine erstrebenswerte Art, wie man unter Freunden diplomatisch verhandeln soll?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Black Cat in a Sink 27.06.2019 17:13
    Highlight Highlight Vielleicht sollte EU gaaaaaaaanz langsam erklärt werden, wie das mit der direkten Demokratie so läuft. Aber so wie die EU das will, läufts halt hier nicht so.
    • FrancoL 27.06.2019 17:45
      Highlight Highlight Denken Sie dass mehr als 5 Jahre nicht genügen um sich zu bewegen und einen Entscheid zu fällen ob positiv oder negativ?
      Ist die direkte Demokratie wirklich so träge?
    • Tjuck 27.06.2019 17:57
      Highlight Highlight Und wie würdest Du das mit der direkten Demokratie der EU erklären? Etwa so: Das Volk stimmt darüber ab. Tut es aber nicht, weil es nichts abzustimmen gibt, solange der Bundesrat weiter verzögert. Also muss der EU erklärt werden, dass der Bundesrat die Hosen voll hat. Nun, das weiss die EU vermutlich schon.
    • Elmar Kruse 27.06.2019 18:09
      Highlight Highlight Das Rahmenabkommen kommt ja nicht vors Volk und hat mit direkter Demokratie drum nichts zu tun.
      Ich meine der BR hat es freiwillig zu versch. ‚Stakeholder‘ in Vernehmlassung gegeben...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Le_Urmel 27.06.2019 17:12
    Highlight Highlight Ach die diktatorische EU, seit 10 Jahren verhandelt sie mit der Schweiz und setzt sie immer noch unter Druck.

    Mein Gott immer diese Geschwindigkeit...

    Die Schweiz hat ja Recht, sie hat ja noch andere Optionen China, Russland, die ebenso verhandlungssicheren Briten und den Vertragstreuen Donni.


    • Le_Urmel 27.06.2019 18:15
      Highlight Highlight Gute Idee nur wann ist die Schweiz soweit mit Verhandlungen und dann Abstimmung?

      Nochmal 10 Jahre ?
    • demian 27.06.2019 18:24
      Highlight Highlight Die Abtretenden um Juncker könnten sich nochmals auf die Schultern klopfen.

      Frei nach dem Motto "Nach mir die Sintflut..."
    • Cityslicker 27.06.2019 23:35
      Highlight Highlight @the elder: Der Bundesrat tut seit mindestens einem halben Jahr NULL, um Mehrheiten für dieses Abkommen zu gewinnen. Er hat mit Blick auf die Wahlen rein opportunistisch den Kopf in den Sand gesteckt und den gemeinsam mühsam ausgehandelten Vertragsentwurf (samt seinem Chefverhandler) der Öffentlichkeit unkommentiert zum Frass vorgeworfen - und dort wird er nun zerpflückt. Verantwortungsbewusste Führung sieht für mich anders aus.
  • TheDoctor 27.06.2019 17:11
    Highlight Highlight Bei vielen Dingen ist es so: Es gibt die, die wissen, worum es geht. Und es gibt die, die rumjammern.
  • Lowend 27.06.2019 17:11
    Highlight Highlight Wenn es um die Finanzbranche oder ihr Portemonnaie geht, dann reagieren die rechten Bundeshausschnecken plötzlich blitzschnell!
    • Bits_and_More 27.06.2019 17:30
      Highlight Highlight Wenn es den börsennotierten Unternehmen schlecht geht, sprich weniger Fremdkapital reinkommt, wer wird wohl zuerst durch Sparmassnahmen leiden?
    • Tjuck 27.06.2019 17:58
      Highlight Highlight Und wer wird zuerst von Steuererleichterungen profitieren?
    • Lowend 27.06.2019 19:00
      Highlight Highlight Warum sollte es diesen Unternehmen schlecht gehen. Nur weil ihre Aktien nicht mehr überall, sondern nur noch an der Schweizer Börse gehandelt werden?
      Wenn die Zahlen stimmen, dann sind ihre Aktien weiterhin begehrt und eher damit diese Zahlen stimmen, leiden die Arbeitnehmer hauptsächlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheDoctor 27.06.2019 17:08
    Highlight Highlight Die Schweiz sollte jetzt schleunigst dieses Rahmenabkommen unterzeichnen! Es geht um unsere Zukunft. Und das ganze Herumgejammere ist der falsche Weg.
    • mukeleven 27.06.2019 17:40
      Highlight Highlight klein beigeben ist deine lösung?
      uff nein - auf keinen fall unterwerfen wir uns diesen drohungen seitens EU.
      evtl einmal einen kleinen einfuehrungskurs ‘direkte demokratie CH’ taete diesen EU sheriffs gut!
    • FrancoL 27.06.2019 17:47
      Highlight Highlight OH nein, die Schweiz ist eigenständig und lässt sich nicht den Terminplan diktieren und findet dass ein halbes Dutzend Jahre und erst noch die anstehenden Wahlen Grund genug sind um mit einer Antwort zuzuwarten. Könnte ironisch gemeint sein.
    • demian 27.06.2019 18:25
      Highlight Highlight Wenn der Bundesrat morgen unterzeichnen würde, wäre das Signal an die EU auch klar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kaffo 27.06.2019 17:07
    Highlight Highlight Man müsste der EU erklären können dass die Schweiz nicht auf Zeit spielt , wir sind so langsam.
  • Das Ding 27.06.2019 17:06
    Highlight Highlight Fakt: EU kanns langsam nicht mehr haben das die Schweiz alles hinauszögert... kann ich verstehen, würde mich ebenfalls nerven. Jetzt wird druckt gemacht und die Schweiz bekommt es nun zu Spüren.

    Fakt 2: Unsere gewählte Bundesräte haben uns hierhin geführt da Sie lieber wichtigeres bearbeiten (eigene Lobbyinteresse) haben anstatt in unsere Zukunft zu Investieren.

    Ich bin kein EU Fan, aber evtl. lernen unsere 7 in Bern das Sie die grenze erreicht haben und nun was machen müssen.
    Lösung: Alle BR (bis auf die 2 neue Damen) abwählen, neue reinholen und dann muss man neu verhandeln
    • Tjuck 27.06.2019 18:00
      Highlight Highlight Wenn der Bundesrat nicht weitermacht, weil er davon ausgeht, dass die Vorlage an der Urne scheitern wird, wäre es vielleicht angebracht, dies der EU mitzuteilen.
    • überflüssig 27.06.2019 19:01
      Highlight Highlight eine dumme frage:
      wäre es nicht in der zuständigkeit des bundesrates gewesen, einen vertrag auszuhandeln, dem die bevölkerung zustimmen kann?

      vielleicht sollten wir kurz überlegen, mit wem wir hier wirklich grollen sollten.

  • TanookiStormtrooper 27.06.2019 17:01
    Highlight Highlight Applaus an die EU, die es nun seit Jahren schafft den rechten EU-Feinden in ganz Europa neue Wähler zu liefern. Mal sehen welches Land als nächstes keine Lust mehr auf diesen Verein hat... 🤦‍♂️
    • HabbyHab 27.06.2019 17:54
      Highlight Highlight .. diese EU-Feinde sitzen im EU-Parlament und machen solche Politik.
    • äti 27.06.2019 18:39
      Highlight Highlight Die EU ist im Gesamten gesehen viel komplizierter als Schweiz und trotzdem stabiler.
    • TanookiStormtrooper 27.06.2019 18:55
      Highlight Highlight @HabbyHab
      Die Rechten sind auch dort eine kleine Minderheit, die sowas überhaupt nicht entscheiden kann. Die EU hat aber einen Anteil daran, dass die Zahl der EU-Feinde dort ansteigt. Jetzt müsste man sich nur fragen, wie man diesen Trend bremsen könnte. Solche entscheide helfen da nicht wirklich. Der Brexit hätte eine Warnung sein sollen, die EU macht aber weiter wie bisher. So geht die eigentlich gute Idee, die uns jahrzehntelangen Frieden brachte langsam den Bach runter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Meinsch 27.06.2019 17:01
    Highlight Highlight Gemäss Parteienkompass müsste ich GLP wählen, nun muss ich nochmals über die Bücher...
  • Fairness 27.06.2019 16:55
    Highlight Highlight Wir lassen uns hoffentlich nicht weich klopfen. Tolle „Freunde“, diese EU-Diktatur, die das Verhandeln verweigern.
    • äti 27.06.2019 18:42
      Highlight Highlight .. äh, was machen wir seit Jahren gegenseitig mit der EU? Verhandeln! Wo ist dein Problem exakt?
    • DemonCore 28.06.2019 00:49
      Highlight Highlight Es ist fertig verhandelt. Die EU hat jahrelang mit uns verhandelt. Was vorliegt ist was unsere Unterhändler gemeinsam mit den EU-Unterhändlern ausgemacht haben, unter Berücksichtigung der Richtlinien des BR, bzw. der EU.

      Sie wissen offensichtlich nicht was Sache ist, und mit ihnen 80% der Leute die ihren Kommentar bewertet haben.

      Das sind schlechte Voraussetzungen für die öffentliche Debatte.
    • Enzasa 28.06.2019 01:25
      Highlight Highlight Wenn ich eine Vereinbarung abmachen will, dann verhandle ich mit meinem Geschäftspartner und ich kann nicht erwarten, dass mein Geschäftspartner Verständnis dafür hat, dass ich erst noch vorab mit Oma und Opa, Tochter und Sohn, Enkelkinder, Tanten und Onkel, Neffen und Nichten und Schwiegerfamilie verhandeln will und er ewig wartet.
  • Peter R. 27.06.2019 16:53
    Highlight Highlight OK Herr Cassis wenden Sie den Plan B an und teilen Sie der EU mit, dass ab 1. Juli Schweizer Aktien nicht mehr in Frankfurt und an anderen europäischen Börsenplätzen gehandelt werden können.
    • FrancoL 27.06.2019 17:35
      Highlight Highlight Und wer denkst Du ist da gestraft, wenn Schweizer Aktien nur noch ausserhalb Europas gehandelt werden?
    • Tjuck 27.06.2019 18:02
      Highlight Highlight Den Vorschlag von Peter finde ich trotzdem gut. Auch wenn Schweizer Firmen darunter leiden. Das lockt diese vielleicht aus dem Häuschen.
  • DemonCore 27.06.2019 16:47
    Highlight Highlight Nein es ist keine Erpressung und nein, die EU ist nicht eine Neuauflage des dritten Reichs. Und ja, die Schweiz will gleichzeitig das Pony reiten und schlachten, sprich dabei sein, aber doch nicht so richtig. Und ja, die Schweiz wollte das Rahmenabkommen. Beruhigt euch.
    • 96m_fur 27.06.2019 16:59
      Highlight Highlight Recht haben Sie DemonCore.

      Sowie kann ich es verstehen, dass die EU nach 10 Jahren Verhandlungen und geplänkel auf Seite der Schweiz langsam mal genug hat und auf eine Entscheidung drängt, wenn nötig halt mit solchen Massnahmen.

      Da sind wir gewiss Selberschuld und nicht die pösepöse EU.
    • Meinsch 27.06.2019 17:03
      Highlight Highlight Apropos rösslireiten aka rosinenpicken:
      Ich hab letztens ein guter Spruch gehört von einem Deutschen Politiker: "lieber Rosinen Picken als Giftpillen verstreuen"
    • DemonCore 27.06.2019 17:12
      Highlight Highlight Meinsch, schön und gut, aber nicht alle spielen gerne den St. Martin unter den Nationen, und uns Schweizern steht es nicht gut an, den geizigen Schmarotzer zu spielen.

      Wir sollten mindestens in Europa ein Teamplayer sein. Leider scheinen viele meiner Compatriotes die hier überhaupt kein Musikgehör zu besitzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Militia 27.06.2019 16:47
    Highlight Highlight Da komme ich doch gleich wieder mit der alten Leier: "schön", dass die Erpressungsversuche der EU langsam auch die breitere Schicht anfängt zu betreffen, bis jetzt waren es ja nur die Narren mit den Waffen.
    Wie man in den Wald ruft...
    • DemonCore 27.06.2019 17:02
      Highlight Highlight Die Narren mit den Waffen werden aber letztendlich mit dem Segen einer Mehrheit der Stimmbevölkerung drangsaliert. Ich denke von der Aberkennung der Börsenäquivalenz - welche übrigens gänzlich mit der Souveränität der EU vereinbar ist - sind hingegen deutlich weniger Schweizer direkt betroffen als die 300k Schützen.

      Jetzt wird es für die Schweiz eben langsam Zeit entweder vom Topf runter zu kommen oder endlich zu schei*en.

      Bilateraler Weg und Pseudosouveränität war ja schön und gut um über die innere Disharmonie des EWR-Neins hinwegzutäuschen, strategisch und langfristig aber keine Option.
    • PeteZahad 27.06.2019 17:38
      Highlight Highlight @DemonCore Die offizielle Schweiz hat (fast) bei jeder EU bezogenen Abstimmung mitgeteilt, dass am Lohnschutz nicht gerüttelt wird. Der EU war dieser Standpunkt immer klar. Das die Schweizer Börse qualitativ (also offensichtlich) äquivalent ist wollen Sie ja wohl nicht bestreiten. Warten wir Mal ab. Die EU schneidet sich mit dieser Aktion am Schluss selber ins Fleisch - ich habe diesbezüglich keine Angst vor der Zukunft. Ich glaube nicht dass die EU durch diese Aktion bei den Wählern hier punktet.
    • DemonCore 27.06.2019 17:54
      Highlight Highlight Pete, es ist völlig egal ob die Börsenregeln äquivalent sind oder nicht. Die EU ist nirgends verpflichtet uns diese Äquivalenz zu gewähren. Das ist Goodwill und Goodwill kann man entziehen, wenn man nicht die gewünschte Antwort erhält. Das macht man ja z.B. als Arbeitgeber oder als Vater auch. Wie du mir, so ich dir.
      Die Schweiz wollte das RA, die Schweiz will nicht beitreten. Die Schweiz will exportieren, will Versicherungen und Konti in die EU verkaufen. Da muss sie sich an Regeln halten. Die EU bot Hand, all diese 100tausenden Regeln gesamthaft festzuhalten. Jetzt bockt die CH. Vorschläge?
    Weitere Antworten anzeigen
  • SemperFi 27.06.2019 16:45
    Highlight Highlight Ha, jetzt schliessen wir den Gotthard! Wenn die EU dann weichgekocht ist, wird ihr Chefunterhändler Köppel mitteilen, zu welchen Konditionen wir ihn wieder für Ausländer öffnen.
    • 96m_fur 27.06.2019 17:03
      Highlight Highlight ach, als würde es mittlerweile nicht genau so schnelle Transportwege durch unsere Nachbarländer geben - im Notfall halt durch die Luft, glaube nicht, dass die EU das gross stören wird.
    • Perwoll 27.06.2019 17:15
      Highlight Highlight @96m_fur sie haben davon anscheinend keine grosse Ahnung. Eine solche Massnahme, so doff sie ist, würde die EU Milliarden kosten.
    • 96m_fur 27.06.2019 17:39
      Highlight Highlight @Perwoll, dass ich keine grosse Ahnung habe, da muss ich Ihnen recht geben.

      Wie kommen Sie denn darauf, klären Sie mich auf. Sie scheinen ja eine Ahnung davon zu haben.

      Es erscheint für mich einfach nicht logisch, auf Grund der innereuropäischen Alpenübergänge.


      Mal abgesehen von den Gegenmassnahmen die die EU bei einer solchen Sperre ergreifen wird - die EU wird sicher nicht einfach zurückkrebsen so à la "oh nein, die haben den Gotthard gesperrt, jetzt sind wir am Allerwertesten." und der Verlierer eines solchen Handelsstreits sollte uns allen schon klar sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triumvir 27.06.2019 16:38
    Highlight Highlight Das ist wirklich schlecht und m. E. sachlich nicht gerechtfertigt! Das könnte sich obendrein als ziemlich kontraproduktiv erweisen...
  • welefant 27.06.2019 16:38
    Highlight Highlight dann verlangen wir jetzt 30 euro pro auto am gotthardtunnel für sämtliche EU-bürger. 😘
    • DemonCore 27.06.2019 17:04
      Highlight Highlight Die EU hat konservativ geschätzt noch etwa 20 andere Alpenübergänge. Die Schweizer können nur über EU Territorium überhaupt ins Ausland, vom Ländle mal abgesehen. Ich denke nicht dass der Berg zum Propheten kommt...
    • Fairness 27.06.2019 17:04
      Highlight Highlight Und Strafzahlungen für die nicht gebauten Neat-Anschlüsse.
    • Tjuck 27.06.2019 18:07
      Highlight Highlight Statt der 40 Franken wie bisher? Oder zusätzlich?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mooncat 27.06.2019 16:37
    Highlight Highlight Bravo. Es ist Zeit, dass die EU unsere lieben Eidgenossen mal daran erinnern, wer hier am längeren Hebel sitzt und wir ihnen nicht immer mit unseren Sonderwünschen auf der Nase rumtanzen können.
    • Militia 27.06.2019 17:00
      Highlight Highlight Na du bist ja ein lustiger. Freust du dich auch, wenn dein Lieblings Team ein Tor kassiert?
    • Perwoll 27.06.2019 17:16
      Highlight Highlight Schau da @Mooncat ein Schokoeis aus Brüssel für Dich.
    • *sharky* 27.06.2019 17:30
      Highlight Highlight Schokoeis?
      Klingt für mich 'biireweich' oder nach Schreiberling aus dem grossen nördlichen EU-Nachbar, oder einfach nach Bot!
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 27.06.2019 16:33
    Highlight Highlight Gleich wie man zum Entscheid steht. Würde der EU am InstA viel liegen und würde sie Angst haben mit der Schweiz einen guten Partner zu verlieren, würde sie nicht so handeln.
    Umkehrschluss 1, vielleicht sitzt die Schweiz doch nicht am gleich langen Hebel.
    Umkehrschluss 2, die Schweiz ist jetzt am Ball und sie weiss welchen Wert sie in die Waagschale bringt.
    Umkehrschluss 3, Man kann ein mögliches Verhalten der EU bei einer Kündigung zB der Bilateralen erkennen und wer da noch meint das speile keine Rolle, der dürfte sich täuschen.
    • Markus97 27.06.2019 16:51
      Highlight Highlight Ich bin eigentlich kein hysterischer EU-Hasser. Aber soll man sich das als Schweiz wirklich gefallen lassen? Die Schweiz und die EU haben einen Vertrag, welcher ihre Beziehung regelt. Wir wollen freundschaftliche Handelsbeziehungen, aber keine Mitgliedschaft und keine automatische Übernahme von Gesetzen (De Facto auch Mitgliedschaft). Warum kann die EU das nicht akzeptieren? Wäre die Schweiz ein Land irgendwo in Asien, mit dem selben Handelsvolumen, wäre eine solche Beziehung kein Problem. Vielleicht sollte sich die Schweiz in Zukunft anders orientieren. Zumal die EU sowieso am sterben ist.
    • Selbst-Verantwortin 27.06.2019 16:56
      Highlight Highlight Umkehrschluss 4: mit einem ‚Partner‘ der einfach seine Bedingungen durchdrücken will, schliesst man kein einseitiges Abkommen, das einem bedingungslos zur Aufgabe der Souveränität und direkten Demokratie zwingt, sondern nutzt die WTO-Bedingungen. Die sind nicht so schlimm.
      PS: Dynamische Rechtsübernahme des Rahmenabkommens ist Harakiri mit Anlauf.
    • Peter R. 27.06.2019 16:57
      Highlight Highlight Das ist mir eigentlich langsam egal, was die EU über die Schweiz denkt. Ich kann auch ohne dieses sog. Rahmenabkommen leben auch wenn ich damit vielleicht auf ein paar Annehmlichkeiten verzichten kann.
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  • Chrigi-B 27.06.2019 16:30
    Highlight Highlight Die Zustimmung zum Rahmenabkommen steigt bestimmt....
    • Tjuck 27.06.2019 18:08
      Highlight Highlight Das glaube ich auch. Aber ohne Ironie.
  • Stehaufmännchen 27.06.2019 16:30
    Highlight Highlight Vorschlag: Gotthard dicht machen für sämtliche EU-Durchgangslieferungen. Oder mit 150% besteuern.
    Wäre doch interessant zu sehen, was dann passiert.
    • DemonCore 27.06.2019 17:39
      Highlight Highlight Sie wollen sich mit der EU auf einen Handels- und Zollkrieg einlassen? Wollen sie auch mit Delfinen um die Wette schwimmen und dem Rheinfall um die Wette pinkeln?

      Nur so nebenbei: Unser komplette Aussenhandel läuft über EU-Territiorium, bzw. durch EU-Luftraum. Überlegen sie noch mal ganz scharf...
    • ujay 27.06.2019 17:48
      Highlight Highlight @Stehaufmännchen.....und dann weinen, wenn dich deine Firma rauswirft, weil keine Bestellungen mehr reinkommen aus der EU. Du bist ja ein ganz cleverer!
    • D(r)ummer 27.06.2019 19:25
      Highlight Highlight @DemonCore

      Dan begründet die Schweiz das halt anders.

      'Der CH-Steuerzahler hat genug gezahlt. Wir wollen Geld für die Durchfahrt. Die EU kann ja eigene Alternativen nutzen.
      Der Zeitpunkt ist rein Zufällig. Adieu'

      Fertig.
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  • Pezzotta 27.06.2019 16:29
    Highlight Highlight Wohl eine logische Konsequenz vom nicht handeln der Schweiz. Aber auch das lässt sich Regeln.
  • landre 27.06.2019 16:27
    Highlight Highlight Materiell durchgezogene Erpressung ist und wird international bzw. unabhängig von Kultur und Herkunft als kriminell und destruktiv eingestuft/ eingeordnet...Plan B hin oder her, Die "EU" (nicht Europa) demaskiert sich einmal mehr...
    • DemonCore 27.06.2019 17:45
      Highlight Highlight Keine Erpressung. Ein Wink mit dem Zaunpfahl.

      Erpressung würde eher wie Gaza-Streifen aussehen. Ich denke wir sind uns einig, was für die Schweiz eine sinnvolle Reaktion ist, und was nicht.

      Wenn die Banker und Vermögensverwalter, die übrigens die Schweiz insgesamt schon mehrfach in extistenzielle Krisen gestürzt haben (Steuerhinterziehung, Potentatengelder, Nazigold, etc.), auf pro-EU Kurs umschwenken geht's plötzlich blitzschnell. Genau darauf legt es die EU an. Schlau, wenn sie mich fragen. Schlauer jedenfalls als der europapolitische Hühnerstall, den die Schweiz aktuell bietet.
    • Cityslicker 27.06.2019 23:46
      Highlight Highlight Die EU hat der Schweiz hier schlicht einen pädagogischen Spiegel vorgehalten: Die Eskalation zur BÄ ist quasi automatisch eingetreten, weil die EU diesmal eben KEINE Entscheidung getroffen hat, sie nochmals zu verlängern. Dialektisch gesehen ganz grosses Kino.
  • RatioRegat 27.06.2019 16:25
    Highlight Highlight Gut gemacht, Cassis! Toll nachverhandelt!
    • Com Truise 27.06.2019 16:40
      Highlight Highlight Bin selbst auch kein fan von Ihm und habe meine Zweifel an seinen politischen Fähigkeiten, aber das hier ist wohl eher weniger auf seinem Mist gewachsen.
    • DemonCore 27.06.2019 17:19
      Highlight Highlight CT, nein, nicht auf seinem alleine. Wir haben keine politische Vision für die Schweiz, alle zusammen. Wir sehen nur die nächste Jahresbilanz. Gewinne Maximieren, Exporte fördern, Märkte erschliessen, nächste Bonusrunde.

      Es übersteigt den geistigen Horizont sowohl der Mehrheitsbevölkerung als auch der politischen Elite, dass ab und zu auch mal (aussen-)politische Geniestreiche nötig sind um unsere Zukunft langfristig zu sichern und nicht nur "Gschäftlimache".
    • Ischfragdisch 27.06.2019 18:17
      Highlight Highlight Das war voll reset Knopf von Cassis...reschpekt!
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  • Duden 27.06.2019 16:21
    Highlight Highlight So langsam denke ich, dass wir die EU mehr brauchen als sie uns...
    • FrancoL 27.06.2019 17:14
      Highlight Highlight Nein würde die SVP und der grössere Teil der Kommentierten sagen, aber weder die SVP noch der grössere Teil der Kommentierenden hat die volle Durchsicht. Ich würde Ihren Gedanken nicht einfach in den Wind schlagen.
    • Ischfragdisch 27.06.2019 18:19
      Highlight Highlight Ja es scheint wirklich als wärst du langsam im Denken ;)
    • Duden 27.06.2019 22:35
      Highlight Highlight Kommt Zeit, kommt Rat

      Dürfte wohl auch das Motto von Cassis sein
  • Kronrod 27.06.2019 16:19
    Highlight Highlight Die EU demonstriert damit einmal mehr, wie weit sie von rechtsstaatlichen Prinzipien entfernt ist. Dass die Schweizer Börse äquivalent ist, wissen alle. Trotzdem tut sie so, wie wenn das nicht der Fall wäre, nur um Druck aufzusetzen. Ich habe immer weniger Vertrauen in die EU.
    • FrancoL 27.06.2019 16:36
      Highlight Highlight Vermutlich dürften die EU.Mitglieder ähnliches von der Schweiz denken. Da kann man sich nur fragen, wer den den grösseren Nachteil einfährt, die EU oder die Schweiz.
    • RatioRegat 27.06.2019 16:50
      Highlight Highlight Das ist Unsinn. Der Appell an "rechtsstaatliche Prinzipien" greift hier nicht: Die EU ist nicht verpflichtet die den schweizerischen Börsenplatz als äquivalent anzusehen.

      Die EU ist auch nicht verpflichtet, sich die Rosinenpickerei der Schweiz gefallen zu lassen oder sonstwie gegenüber der Schweiz freundlich aufzutreten. Die EU wahrt die eigenen Interessen, bzw. jene ihrer Mitgliedstaaten und auch die Schweiz wahrt ihre eigenen Interessen.

      Die Schweiz ist jedoch für die EU nicht so wichtig, wie manche glauben.
    • redeye70 27.06.2019 17:01
      Highlight Highlight Kanonenbootpolitik seitens der EU. Doch die Salven, die sie abschiesst, werden sie letztendlich selbst treffen.
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  • Töfflifahrer 27.06.2019 16:16
    Highlight Highlight Die EU hat wohl soeben die Zustimmung zum Rahmenabkommen versenkt.
    • landre 27.06.2019 16:30
      Highlight Highlight "Geist und Körper"...Warum Merkel zittert wird hier möglicherweise emblematisch(?)
    • FrancoL 27.06.2019 16:37
      Highlight Highlight Das dürfte sie muteingerechnet haben und das sollte uns zum Nachdenken bringen. Vielleicht sollten wir doch noch einem die eigenen Karten sortieren und den Wert genau nachrechnen.
    • ujay 27.06.2019 17:38
      Highlight Highlight @Töfflifahrer. Und was beisst das die EU?
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