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Während der Sommerferien wurde es am Flughafen Zürich zeitweise eng.
Während der Sommerferien wurde es am Flughafen Zürich zeitweise eng.
Bild: keystone

Trotz Sommerferien: Passagierzahlen am Flughafen Zürich bleiben tief

11.08.2021, 19:15

Der Flughafen Zürich leidet weiter stark unter der Coronakrise, auch wenn sich die Passagier-Zahlen zuletzt deutlich verbessert haben. Im Juli sind fast doppelt so viele Menschen über den grössten Schweizer Flughafen gereist wie noch vor einem Jahr. Aber im Vergleich zu vor der Krise waren es immer noch mehr als die Hälfte weniger.

Konkret lagen die Passagierzahlen im letzten Monat bei 1.365 Millionen. Das sind 98 Prozent mehr als im Juli 2020. Im Vergleich zum Juli 2019, also der Zeit vor dem Corona-Virus, waren es knapp 57 Prozent weniger.

Zunahme mit Sommerferien

Mit Beginn der Sommerferien habe das Passagieraufkommen deutlich zugenommen, heisst es in einer Mitteilung des Flughafens vom Mittwochabend. An einzelnen Spitzentagen seien über 65'000 Passagiere über den Flughafen Zürich gereist. Im Berichtsmonat sind zudem erstmals seit März 2020 wieder über eine Million Passagiere über den Flughafen Zürich gereist.

Die Anzahl Lokalpassagiere lag im Juli 2021 bei 1.037 Millionen. Knapp 321'000 Personen waren Umsteigepassagiere, was einem Anteil von 23.6 Prozent entspricht.

Mehr Flugbewegungen

Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 55 Prozent auf 15'283 Starts oder Landungen. Verglichen mit Juli 2019 fanden den Angaben zufolge allerdings noch immer 41 Prozent weniger Flugbewegungen statt.

Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 116.6 Fluggästen 11.3 Prozent über dem Vorjahreswert, die Sitzplatzauslastung stieg um 5.8 Prozentpunkte auf 68.1 Prozent.

Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Juli ausserdem 31'701 Tonnen Fracht abgewickelt, war einer Zunahme von 47 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Verglichen mit dem Juli 2019 waren es aber immer noch 16 Prozent weniger. Der Kommerzumsatz im Juli 2021 wird derweil mit 34.6 Millionen Franken (+63%) angegeben. (sda/awp)

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