Schweiz
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Namens- und Westenpflicht: Stadtpolizei Zürich nimmt Limmat-Böötler an die Leine



ZUR SOMMER-FREIZEITBESCHAEFTIGUNG „BOEOETELN“ STELLEN WIR IHNEN HEUTE, DIENSTAG, 18. JULI 2017, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Cooling down at high summer temperatures - bathers enjoy their leisure time on rubber boats, swimming rings, air mattresses or swimming, letting themselves drift down the river Limmat in Zurich, on July 7, 2017. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Abkuehlung bei hochsommerlichen Temperaturen - Badende geniessen ihre Freizeit auf Gummibooten, Schwimmringen, Luftmatratzen oder auch schwimmend, indem sie sich am 7. Juli 2017 in Zuerich die Limmat hinuntertreiben lassen. (KEYSTONE/Christian Beutler)

So geht das in Zukunft nicht mehr. Bild: KEYSTONE

Zwischen Escher-Wyss-Platz bis Höngger Wehr ist im Sommer auf der Limmat die Hölle los. Oder besser: die Böötler. Zuhauf schwingen sich die Stadtzürcher auf ihre meist aufblasbaren Boote und lassen sich den Fluss hinunter treiben.

Dass dabei auch Alkohol (etc.) konsumiert wird und gefährliche Wasser-Stellen passiert werden müssen, führt immer wieder zu Problemen. Diese sind der Polizei ein Dorn im Auge.

Deswegen hat die Stadtpolizei Zürich nun – auch gestützt auf neue Vorschriften des Bundes – die Schraube angezogen. Konkret werden mit einem Videoclip, grossen Transparenten und Hinweistafeln auf das gefährliche Höngger Wehr aufmerksam gemacht.

Polizisten in einem Fahrzeug kontrollieren die Menschen an der Limmat auf dem Wipkingerpark, aufgenommen am Samstag, 11. April 2020 in Zuerich. KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Vor allem stören dürften die Böötler aber die neuen Vorschriften. Strandboote oder Schlauchboote müssen nämlich gut sichtbar mit Namen und Adresse des Eigentümers oder des Halters angeschrieben werden.

Zudem muss seit diesem Jahr auf Flüssen für jede sich an Bord befindliche Person eine Rettungsweste mit Kragen und einem Minimalauftrieb von 75 Newton mitgeführt werden. Die Stadtpolizei Zürich empfiehlt, dass diese Westen bereits vor der Fahrt angezogen werden. (aeg)

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Grüne Limmat in Zürich

Das Böötlen und ihre Sicherheit

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107Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Silvan (2) 29.05.2020 10:03
    Highlight Highlight Kennt jemand eine gute / preiswerte Rettungsweste? Sie waren ja mal wieder nicht fähig im Video zu erwähnen wo man diese Weste bekommt.
  • Posersalami 29.05.2020 00:21
    Highlight Highlight So ein Blödsinn! Für das Anschreiben habe ich ja irgendwie noch Verständnis, wenn man überlegt wie es beim Ausstieg teilweise ausschaut. Aber eine Rettungsweste beim böötle? Forget it!

    Baut doch bei der Gelegenheit das Höngger Wehr aus. Ich bin da auch oft nur zum Joggen und es ist eine Katastrophe, alles völlig überfüllt und verstopft. Der Weg auf dem Wehr und der Ein- Ausstieg muss breiter werden. Dann ist der gefährliche Teil entschärft und man braucht sich nicht mehr durchquetschen. Gut wäre auch mehr Fläche für Fahrräder. Danke, ein Gerne-Böötler.
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 28.05.2020 19:23
    Highlight Highlight Na ja, wenn Ihr die Zeit habt, die geschätzt mal 1000 Bötler/ Minute an sonnigen Tagen zu kontrollieren? Viel Spass dabei! Aber viel Ressourcen sind dann nicht mehr frei für grössere Probleme/schwarzer Block...
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 28.05.2020 16:25
    Highlight Highlight Ah, die Polizeit macht mal was Schlaues. Gfallt mer! 👍🏻😁
  • Maria R. 28.05.2020 15:16
    Highlight Highlight Diese Gummiboote sagen mir gar nicht zu.
    Ein ordentliches Boot ist gar nicht so teuer im Unterhalt, wie man immer denkt, und der Bootsführerschein ist schnell gemacht.
    Ganz gemütlich etwas rausfahren, vor Anker gehen und geniessen. Baden, schwimmen, sünnela auf Deck.
    So mache ich das jedenfalls am Bodensee.
    • honigmilch 28.05.2020 15:31
      Highlight Highlight Das stimmt definitiv nicht. Ein Boot ist sehr teuer im Unterhalt. Schon nur ein Anlegeplatz oder ein Platz für den Anhänger ist sehr teuer.
      Der Bootsführerschein ist auch nicht so schnell gemacht wenn man das Boot auch richtig beherrschen will und geht auch ordentlich ins Geld.
      Ist kein Vergleich zu einem Gummiboot!
    • ein_dicken_huhn 28.05.2020 15:38
      Highlight Highlight Ja, am Bodensee geht das vielleicht.

      Versuch mal am Zürichsee einen Anlegeplatz zu bekommen.
    • Töfflirocker1970 28.05.2020 15:43
      Highlight Highlight Nur was für Bonzen.
      Ich miete mir im Urlaub, im nächsten Jahr wohl wieder etwas. Jetski, aber kein Boot.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Rogue 28.05.2020 15:03
    Highlight Highlight sind diese regeln nur in zürich oder schweizweit?
    • -thomi- 28.05.2020 16:35
      Highlight Highlight Insofern, als dass man als Bootshalter jederzeit verantwortlich ist, schweizweit.
    • Garp 28.05.2020 17:35
      Highlight Highlight Kannst Du nicht lesen: Stadtpolizei Zürich. Die kann keine bundesweiten Regeln erlassen.
    • YS&P 28.05.2020 18:11
      Highlight Highlight Beim Aarebööteln in Bern schribt man mind. die Handynummer aufs Boot + Name. Wenn das Boot irgendwo hintreibt und ein Polizeieinsatz gestartet wird, weil jemand in Not sein könnte, bezahlt man sonst diese Kosten selber (total zu Recht wie ich finde). Die Polizei kontrolliert das auch manchmal bei beliebten Einstiegsstellen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butch Cassidy & Sundance Kid 28.05.2020 14:43
    Highlight Highlight Gilt die Regelung auch für gummiringe oder luftmatratzen?
    • RicoH 28.05.2020 20:35
      Highlight Highlight Gute Frage. Die Fortbewegung, sowie der Nutzen über dem Wasser zu bleiben, sind identisch.
    • Mario Conconi 28.05.2020 23:11
      Highlight Highlight Die Verordnung über die Schifffahrt auf schweizerischen Gewässern beantwortet diese Frage.

      Spoioer alert: Die Regeln für sog. Strandboote (Deine Luftmatratze) sind etwas anders

      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19780252/index.html
    • Butch Cassidy & Sundance Kid 29.05.2020 09:16
      Highlight Highlight Aber ein Ring gilt nicht als Boot.. die Derinition von dem Gefährt ist komplett anders.. es ist auch lächerlich eine Weste zu verlangen, wenn neben mir Leute nur in Badekleidung im Wasser treiben..
      Das ganze wäre ein bisschen, wie wenn man bei einer Seifenkiste ein Nummernzeichen verlangt..
  • Rundlauf 28.05.2020 14:40
    Highlight Highlight Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht. Das Böötlen hat in den letzten paar Jahren stetig zugenommen, ebenso wie die Abfallberge.

    Tragedy of the commons. Man lebt sich so lange auf öffentlichem Grund auf Kosten der Allgemeinheit aus, bis Alle etwas eingeschränkt werden. Die Böötler haben es selbst in der Hand; so wie wir es während Covid19 mit unserem Verhalten in der Hand hatten. Bei Leib und Leben spurt man, bei Littering auf öffentlichem Grund kümmert's einen nicht.

    Traurig sind an dieser Sache vA die Menschen, welche die Polizei und den Staat zu solchen Massnahmen veranlassen.
    • Big_Berny 28.05.2020 18:18
      Highlight Highlight Wie kommst du darauf, dass gerade Böötler für Littering verantwortlich sind? Scheinbar geht es eher um die Sicherheit und da fragt man sich, ob es hier tatsächlich zu regelmässigen Vorfällen kam, welche diese Regeln rechtfertigen.

      Mit der Littering-Begründung könnte man auch das Wandern einschränken oder generell das Treffen von Mitmenschen... Moment mal...! 😆
  • Nate Smith 28.05.2020 14:35
    Highlight Highlight Gilt dies mit den Vesten nur in der Stadt Zürich oder im ganzen Kanton? Ich steige eigentlich immer nach dem Höngger Wehr ein.
    • Toltec 28.05.2020 17:19
      Highlight Highlight egal ob es gilt oder nicht, eine dumme Idee sind Schwimmwesten nicht. Im Engadin kommt man seit vielen Jahren nicht ohne aufs Wasser, aber die dort Surfen oder segeln wissen das eben.
    • Nate Smith 28.05.2020 18:57
      Highlight Highlight Darum ging es mir auch gar nicht. Auf der Aare oder Reuss finde ich es schon recht sinnvoll. Zwischen dem Höngger- und Dietikerwehr hingegegen finde ich es nicht wirklich nötig. Es hat dort auch noch nie einen Unfall mit und trotz sehr vielen Gummibooten gegeben. Aber klar man kann auch im knietiefen Wasser ersaufen. Nichtsdestotrotz habe ich mir nun zwei sexy Westen bestellt.
      Das Gesetz ist relativ eindeutig: 75N mit Kragen oder Rettungsring. Da dies nun auch für Gummibote gilt, bleibt wohl keine Alternative - bis es dann in einem Jahr wieder aufgehoben wird weil sich niemand dran hält.
    • Garp 28.05.2020 19:06
      Highlight Highlight Schwimmwesten sind immer zu empfehlen, besonders wenn noch Alkohol im Spiel ist.
  • goschi 28.05.2020 14:26
    Highlight Highlight Angeschriebene Boote wäre seit langem bindend, machen nur wenige (und schmeissen dann das Boot in den erstbesten Eimer..)Hat auch Sicherheitstechnisch gute Gründe, wenn ein Boot alleine treibend auf dem Wasser gefunden wird, weiss man wo nachzufragen ist.

    Aber 75N Auftrieb?
    Ich wüsste nicht mal, wo ich eine solche kriegen würde, ich kenne nur 50N und trage eine solche auch immer beim Kajakfahren.
    • honigmilch 28.05.2020 15:33
      Highlight Highlight 75N sind auf Motorbooten schon lange Pflicht. Somit sollten die nicht schwer zu kriegen sein.
    • goschi 28.05.2020 16:29
      Highlight Highlight Merci, das wusste ich nicht :)

      Das erklärt, wieso ich die nicht kenne, sind ja idR andere Geschäfte, Kajak ist idR im Sportgeschäft zu finden, Bootszubehör im Nautik-Geschäft (wo die Leute Polohemden tragen :D )
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 28.05.2020 16:30
      Highlight Highlight Oder sie lassen es direkt im Wasser liegen. Und dort bleibt's dann wochenlang liegen. Sieht man Jahr für Jahr an der Limmat, wo sich der Schrott dann im Schilf oder an Steinen verfängt.

      Eure geliebten und "liebe" Kinder sind das...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Felix Meyer 28.05.2020 14:18
    Highlight Highlight Name und Adresse auf dem Boot? Ok, das erscheint mir sinnvoll und das werde ich vor dem nächsten Aareböötlen machen. Schwimmwesten? Nein, zu umständlich, vom Platzbedarf mal gar nicht angefangen. Wenn ich in der Aare schwimmen gehe, dann trage ich ja auch keine Schwimmweste, wieso also sollte ich im Boot eine tragen?
    • Piora 28.05.2020 15:12
      Highlight Highlight weil du beim schwimmen nicht saufen kannst
    • Lisbon 28.05.2020 15:40
      Highlight Highlight Ganz einfach, wenn man Schwimmen geht ist man schon im kühlen Wasser. Mit dem Boot ist man über Wasser und in der Sonne. Im Fall eines Falles fällt man ins Wasser und ist gleich Unter-Wasser. Sofort Kälteschock wegen dem Temperaturunterschied. Dann ist man froh um eine Weste, die dafür sorgt, dass man zumindest Luft kriegt. Alles klar?
    • Felix Meyer 28.05.2020 16:13
      Highlight Highlight @Piora: Wenn ich das Boot steuere, dann trinke ich mit mass. Alles andere wäre auch mit Schwimmweste fahrlässig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Serge Künzli 28.05.2020 14:18
    Highlight Highlight Gummibötler sind wie Velofahrer. Gegen Vorschriften und Regelungen sind die immun.
    • ein_dicken_huhn 28.05.2020 15:40
      Highlight Highlight Daaaaaaaanke für den Kommentar!

      Ich hab mir dem Arbeitskollegen um einen Kaffee gewettet, dass sicher ein Kommentar zu Velofahrer kommt und dank Dir gewonnen.

      Love you!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 28.05.2020 21:22
      Highlight Highlight @Serge Künzli: Du meinst ganz sicher die, die bei Sonnenschein finden: "Oh, heute lass ich das Auto für einmal in der Garage und fahre wieder mal mit dem Velo rum. Hoffentlich finde ich die Pumpe noch...".

      Schade hatte ich die Action Cam heute nicht laufen, wie die Autofahrer z.B. am Bahnuntergang hängen bleiben, weil Warnung missachtet, wiederholt äusserst "rücksichtsvoll" den Vortritt nehmen, im Halteverbot auf Velostreifen parkieren, vor der Ampel darauf anhalten und den Weg blockieren, das Rotlicht überfahren (leider kein Blitzer, wusste der sicher) und gekonnt das Tempolimit missachten.
  • Zaungast 28.05.2020 13:51
    Highlight Highlight Nehmen wir also mal an, jemand treibt mit seinem Schwimmring auf der Limmat, steigt dann vor dem Höngger Wehr an Land und wird dort prompt von Polizisten angehalten. Ring ist nicht angeschrieben, Schwimmweste in keine zu sehen. Polizei nimmt die Personalien auf, aber Geld und Ausweis sind natürlich nicht dabei (man ist ja nur in Badehose bekleidet unterwegs).
    Also mein Name wär dann Hans-Egon Clavadetscher...
    • MetalUpYour 28.05.2020 14:35
      Highlight Highlight "Und wo wohnen Sie Herr Clavadetscher?"

      "Aha... Warten sie bitte schnell hier?"

      ...


      "Dürfte ich Sie bitten uns auf den Posten zu begleiten Herr 'Clavadetscher'?"
    • P. Meier 28.05.2020 14:50
      Highlight Highlight Ist ein Schwimmring mit einem Gummiboot gleich zu setzen? Wohl eher nicht.
    • RicoH 28.05.2020 20:45
      Highlight Highlight @P. Meier

      Mit Schwimmring stelle ich mir so ein Ding vor, wo der Limmat-Befahrer auf dem Ring liegt – also ähnlich wie beim Schlauchboo, nur mit weniger Bewegungsfreiheit (und ohne Begleitung).
  • Dave1974 28.05.2020 13:46
    Highlight Highlight Es dürfte etwas mehr hervorstechen, dass diese Massnahmen dazu dienen Risiken zu minimieren und somit vielleicht gar Leben zu retten.
    Auch die Beschriftung des Bootes dient im Notfall dazu, möglichst rasch abklären zu können, ob tatsächlich ein solcher vorliegt oder ob das Boot vielleicht nur "abgehauen" ist.

    Und nebenbei: Als ich noch segeln oder bööteln ging, war eine Weste eine Selbstverständlichkeit.
    Mag mir das "ich kann ja schwimmen" von den bei uns Aareböötlern schon gar nicht mehr anhören, sondern schüttle nur noch den Kopf. Kein Respekt gegenüber den Gefahren.
  • jjjj 28.05.2020 12:58
    Highlight Highlight Schonmal gesehen, was da in Dietikon beim Landeplatz alles rumliegt? Die Einwegboote werden einfach liegengelassen. Müll soweit das Auge reicht.
    Zeit die Spassgesellschaft etwas an die Leine zu nehmen.
    • Serge Künzli 28.05.2020 14:22
      Highlight Highlight Ich finde die Spassgesellschaft ein Fortschritt. Von der Knechtschaft über die Arbeiter- und Leistungsgesellschaft endlich beim Spass am Leben angelangt. Was gibts da auszusetzen. Das Leben ist ein Fest und muss gefeiert werden. Endlich sind wir soweit. In anderen Religionen nennt man das Nirwana. Den Müll müssen wir in Kauf nehmen. Nichts ist gratis.
    • Truth Bot 28.05.2020 18:14
      Highlight Highlight Die Spassgesellschaft hat da noch viel Entwicklungspotenzial. Richtiger Hedonismus ist nur in einer weitgehend Müllfreien Umgebung möglich, denn der herumliegende Müll stört die Sinneslust.
    • mrmikech 28.05.2020 18:40
      Highlight Highlight @Serge Künzli: Zürisäcke sind auch nicht gratis. Siehst du der Unterschied?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bene86 28.05.2020 12:41
    Highlight Highlight Gab es viele Todesfälle in den vergangenen Jahren in der Limmat? Ist eine ernstgemeinte Frage.
    • Neunauge 28.05.2020 14:04
      Highlight Highlight Ja, aber eher weiter oben in den Flussbädern. Vom Bötlen, insbesondere vom Wehr sind mir keine bekannt.
    • maylander 28.05.2020 14:18
      Highlight Highlight In der Aare sind zwei Frauen ertrunken. Sie hatten die Weste gespart und sich dafür mit einem Seil am Boot angebunden.
      Das Boot für in einen Brückenpfeiler. Das Boot war auf der einen Seite des Pfeiler, die Frauen auf der anderen. Durch die Strömung wurden sie unter das Wasser gedrückt und ertranken.
      Zwei Leben sinnlos beendet nur weil man simple Regeln nicht befolgt hat.
    • -thomi- 28.05.2020 17:13
      Highlight Highlight Vermutlich nicht. Sich in fliessendem Gewässer vor einem Wehr auf einen aufblasbaren Flamingo zu setzen und sich dabei mit Bier zuzulöten ist ja auch eher eine Sportart, der nur einige wenige frönen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Random Striker 28.05.2020 12:40
    Highlight Highlight Echt jetzt - Schwimmwestenpflicht und dann noch mit diesem irrsinnigen Schweizer Abweichlerstandard? Da hat wohl ein Branchenverband gute Lobbyarbeit geleistet.
  • Dageka 28.05.2020 12:36
    Highlight Highlight Und wieder werden Probleme gemacht wo es gar keine gibt
    • jjjj 28.05.2020 12:58
      Highlight Highlight doch doch... da gibt es ein Problem. Schonmal gesehen, was da in Dietikon beim Landeplatz alles rumliegt? Die Einwegboote werden einfach liegengelassen. Müll soweit das Auge reicht.
      Zeit die Spassgesellschaft etwas an die Leine zu nehmen.
    • René Gruber 28.05.2020 13:38
      Highlight Highlight Bei der Vorschrift mit der Adresse (die ist übrigens absolut nicht neu) geht es darum unnötige, teure Suchaktionen zu verhindern, im Falle dass ein herrenloses Boot, Sup oder ähnliches gefunden wird.
      Mit den Kontaktdaten kann einfach und schnell beim Besitzer nachgefragt werden ob jemand vermisst wird oder ob sich alle retten konnten/ das Boot sich einfach selbstständig gemacht hat.

      Solche teuren unnötigen Suchaktionen hat es übrigens schon öfters gegeben und es ist ja kein Aufwand mit einem Edding eine Adresse an zu bringen!
    • andy y 28.05.2020 19:49
      Highlight Highlight @René
      Es steht nirgends wie und mit was das Boot beschriftet werden muss. Ich kann mir auch ein A3 Blatt nehmen, Beschriften und in Klarsichtfolie an die Seitenwand kleben. Beim Verlassen des Bootes nehm ich es wieder ab, Problem gelöst.
  • honigmilch 28.05.2020 12:36
    Highlight Highlight Wird dies mit der Rettungsweste kontrolliert? Ich nehme nicht an, dass sich die Mehrheit daran halten wird wenn ich mir zum Beispiel so die Aare im Sommer vorstelle.
  • Myk38 28.05.2020 12:33
    Highlight Highlight Na toll. Da kaufts du ein Boot und Paddel für +/- 150 = guter Preis

    Und dann noch 4 Westen für je 100 = nicht mehr so toller Preis.

    Danke
    • invisible 28.05.2020 13:59
      Highlight Highlight mimimiichwillallesgratisbuhuu
    • Lisbon 28.05.2020 15:34
      Highlight Highlight Einmal eine Ambulanz rufen, weil man fast ertrunken ist, kostet mehr als 600. Von Rettungseinsätzen/Sucheinsatz inklusive Rega fangen wir nicht an. Das kostet 5'000 und mehr.
    • -thomi- 29.05.2020 10:47
      Highlight Highlight Bin grundsätzlich Ihrer Meinung. Ich sehe auch nicht ein, wieso ich auf einem Segelboot Schwimmwesten mitführen muss. Nur: Wenn Sie dann ersaufen: Ihr Problem.
  • maylander 28.05.2020 12:30
    Highlight Highlight Die Regel mit dem Anschreiben des Bootes gibt es schon lange und gilt in der ganzen Schweiz.
    Leute die ein Wegwerfboot kaufen kümmert das eher nicht.
    • COVID-19 ist Evolution 28.05.2020 15:06
      Highlight Highlight Binnenschifffahrts-Verordnung – Artikel 16
  • bokl 28.05.2020 12:17
    Highlight Highlight "... boote gut sichtbar mit Namen und Adresse des Eigentümers oder des Halters angeschrieben werden …"

    - Wie wird kontrolliert, wer Eigentümer des Bootes ist?
    - Muss der Eigentümer an Bord sein?

    Schlage vor, alle schreiben "Donald Trump, White House, Washington D.C." aufs Boot :)
    • Annici 28.05.2020 12:26
      Highlight Highlight Es geht darum, dass wenn ein Boot gefunden wird, nachgefragt werden kann ob es dem Bootsinhaber gut geht oder ob nach diesem gesucht werden muss.
    • maylander 28.05.2020 12:32
      Highlight Highlight Der Eigentümer kann auch ein Verein oder eine Verleihstelle sein.
      Es geht darum, dass Rettungsmannschaften nicht sinnlos stundenlang suchen weil irgendwo ein Boot angeschwemmt wurde.
    • pinguinpinguin 28.05.2020 12:33
      Highlight Highlight Die Regelung hat einen durchaus sinnvollen Zweck: Wenn in Dietikon ein leeres Boot im Wehr gefunden wird, kann so einfach abgeklärt werden, ob das Boot verloren gegangen ist, oder ob die Insassen des Bootes gesucht werden müssen. Sonst ist prinzipiell immer eine Suchaktion erforderlich, wenn ein leeres Boot gefunden wird.

      Die Schwimmwestenregel finde ich da umständlicher, wer hat schon eine Schwimmweste? Und die Limmat habe ich bis jetzt noch nie als gefährlich empfunden, so dass ich mich mit einer Schwimmweste sicherer gefühlt hätte...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Demetria 28.05.2020 12:17
    Highlight Highlight Ja genau, fahr im Bikini auf dem Böötli den Fluss runter mit deinem Namen auf dem Boot. Am nächsten Tag ist dein Name auf einer Pornoseite oder irgend ein Grüsel vor deiner Haustür. Klassisch Polizei: stellt endlich mal ein paar Frauen einstellen! Die sagen euch dann schon warum das eine Schnapsidee ist. Ah Mensch, wenn die mal für zwei Minuten das Hirn einschalten würden... Gut, Frau könnte natürlich auch im Burkini baden, aber dann kommen am nächsten Morgen statt irgendeinem Grüsel die glatzköpfigen "Sittenwächter" von Rechts, sicher auch sehr nett...
    • Wat Sohn 28.05.2020 13:59
      Highlight Highlight Demetria:
      Ich verstehe deine Bedenken, aber ich denke kaum, dass die Adresse auf 5m sichtbar von allen Seiten lesbar sein muss. Auf der Innenseite abgedeckt würde für die Polizei den Zweck wohl auch erfüllen. Oder weiss jemand mehr?
    • Neunauge 28.05.2020 14:08
      Highlight Highlight Glaubst du ernsthaft, dass Leute, die eine Pornoseite besuchen, die Namen interessieren?
    • René Gruber 28.05.2020 14:54
      Highlight Highlight Deinen Namen brauchst du ja nicht auf der Aussenseite in 10cm grossen Buchstaben an zu schreiben!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eskimo 28.05.2020 12:15
    Highlight Highlight Wenn der gesunde Menschenverstand abhanden kommt, braucht es solche komischen Vorschriften. Scheint in den Städten ein gängiges Problem zu sein...
  • Doplagus 28.05.2020 12:08
    Highlight Highlight Quak quak!

    Ach kommt schon... das muss doch eine Ente sein.

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