Schweiz
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Maskenpflicht: So verschärft der Kanton Zürich die Corona-Massnahmen



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Regierungspräsidentin Silvia Steiner

Die Zürcher Regierung will verhindern, dass der Kanton zum Covid-19-Risikogebiet wird. Deshalb gilt ab kommendem Donnerstag unter anderem eine Maskenpflicht in allen Einkaufsläden. Auch für Restaurants sowie Bars und Clubs werden die Regeln verschärft.

100er-Limite für Clubs

Für Clubs gilt in Innenräumen fortan eine Limite von 100 Personen. Zudem sind alle Gastro-Betriebe verpflichtet, die Kontaktdaten zu registrieren. Nur mit einem Schutzkonzept dürfen Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen durchgeführt werden.

In Geschäften, Einkaufszentren und Märkten sei das Ansteckungsrisiko erhöht, sagte Regierungspräsidentin Silvia Steiner (CVP) am Montag an einer Medienkonferenz. «Die Masken erinnern ständig daran, dass das Virus noch unter uns ist.»

Restaurants müssen künftig Kontaktdaten ihrer Gäste erheben. In Innenräumen von Clubs dürfen sich höchstens noch 100 Personen aufhalten, im gesamten Gästebereich 300.

Die Ansteckungszahlen im Kanton Zürich sind in jüngster Zeit wieder deutlich gestiegen. Bisher lehnte Zürich eine Verschärfung der Massnahmen aber ab.

«Moderate Einschränkungen»

Die nun angekündigten Massnahmen werden laut Steiner «vorausschauend» erlassen. Der Fortgang des gesellschaftlichen Lebens bleibe mit moderaten Einschränkungen möglich. Dem Kanton Zürich drohe ein grosser wirtschaftlicher Schaden, wenn er infolge hoher Ansteckungsraten zum Risikogebiet erklärt werde.

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Regierungsrätin Rickli

Als Schwellenwert nannte Steiner 65 Ansteckungen pro 100'000 Einwohner in den vergangenen 14 Tagen. Aktuell liegt der Wert basierend auf den von der Gesundheitsdirektion veröffentlichten Daten bei 46.

In kommenden zwei bis drei Wochen will die Zürcher Regierung laut Steiner keine weiteren Massnahmen erlassen. Man wolle zuerst analysieren, wie sich die nun getroffenen Massnahmen auswirken. (aeg/sda)

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