Schweiz
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14-Jährige beging nach Sexting Suizid – Strafe des Täters wird von Zürcher Gericht gesenkt



THEMENBILD --- Ein Mann bedient sein iphone vor der Bahnhof Enge in Zuerich, aufgenommen am 3. Juli 2012. Am Bezirksgericht Horgen ZH wird seit Mittwoch, 7. Mai 2014 der erste grosse Sexting-Fall der Schweiz verhandelt. Beschuldigt ist ein 22-Jaehriger, der von mehreren Maedchen Hunderte von Nacktbildern und Videos erpresst haben soll. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Das Zürcher Obergericht hat am Montag eine Strafe wegen eines Sexting-Deliktes deutlich gesenkt: Statt 42 Monate Freiheitsstrafe erhält der 31-jährige Beschuldigte nur noch 28 Monate Freiheitsstrafe. Diese wird zugunsten einer ambulanten Therapie aufgeschoben.

Das Gericht verurteilte den Mann aus dem Kanton Zürich wegen sexueller Nötigung und sexueller Handlungen mit einem 14 Jahre alten Mädchen. Der Verurteilte hatte das Mädchen aus Finnland im Jahr 2016 in einem Chat kennengelernt.

Im Verlaufe der Zeit schickte er ihr 27 Nacktbilder von sich. Weil er sie dazu drängte, revanchierte sich die 14-Jährige mit elf Bildern. Diese veröffentlichte er gegen ihren Willen auf einem Porno-Portal - und löschte sie trotz ihrer Bitten nicht.

Lass dir helfen!

Du glaubst, du kannst eine persönliche Krise nicht selbst bewältigen? Das musst du auch nicht. Lass dir helfen. In der Schweiz gibt es zahlreiche Stellen, die rund um die Uhr für Menschen in suizidalen Krisen da sind – vertraulich und kostenlos.
Die Dargebotene Hand: Tel.: 143, www.143.ch
Beratung + Hilfe 147 für Jugendliche: Tel.: 147, www.147.ch
Reden kann retten: www.reden-kann-retten.ch

Später drohte er ihr sogar, die Bilder auch seinen Eltern und Freunden zu zeigen, sollte sie ihm nicht neue Aufnahmen schicken oder die Freundschaft abbrechen. Die Bilder löschte er erst, als die Jugendliche ihm ein Bild schickte, auf dem sie sich ein Messer an den Hals hielt und drohte, sich etwas anzutun.

Drei Monate nach dem letzten Kontakt nahm sich die 14-Jährige schliesslich das Leben. Sie hatte schon vor dem Kontakt mit dem Beschuldigten schwere psychische Probleme.

Keine rechtliche Verbindung zum Tod des Mädchens

Bereits das Bezirksgericht Uster war im November 2018 zum Schluss gekommen, dass es keinen Kausalzusammenhang zwischen den Handlungen des Beschuldigten und dem Tod des Mädchens gebe. Es verhängte damals eine unbedingte Freiheitsstrafe von 42 Monaten, aufgeschoben zugunsten einer Therapie.

Inhaltlich war das Obergericht am Montag gleicher Meinung. Der Tod der Finnin könne rechtlich nicht mit den Handlungen des Beschuldigten verbunden werden, obwohl es wahrscheinlich einen Zusammenhang gebe.

Das Obergericht gelangte aber trotz inhaltlicher Einigkeit zur Ansicht, dass die in Uster verhängten 42 Monate Freiheitsstrafe zu viel waren. Das Obergericht senkte die Strafe deshalb auf noch 28 Monate unbedingter Freiheitsstrafe.

Ins Gefängnis muss der einschlägig vorbestrafte Mann auch mit diesem Urteil nicht. Die Strafe wird erneut zugunsten einer ambulanten Behandlung aufgeschoben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • In vino veritas 16.09.2019 23:15
    Highlight Highlight Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem der sichere Verschluss zum Schutze der Gesellschaft im Vordergrund stehen soll. Gerade, weil er ja einschlägig vorbestraft ist. Ich bin kein Fan der amerikanischen Justiz, aber es sollte auch in der Schweiz lebenslange Haft (also bis zum Tod, nicht nur 20 Jahre) möglich sein, wenn das Opfer tot ist, oder langfristig schwere Schäden davon trägt. Das es einige nicht gerne hören ist mir klar. Nur stellt sich mir langsam die Frage, warum nicht? Vorsorge? Falls man selbst mal verurteilt wird? Anders kann ich mir es nicht erklären.
  • Kanischti 16.09.2019 22:55
    Highlight Highlight Noch was zum thema therapie: wer glaubt, dass der täter in der therapie von der pädophilie geheilt werden kann irrt. Diese krankheit ist nicht heilbar. Seine widerliche neigung wird er behalten. Es wird lediglich versucht, dass er mit dieser umgehen kann, damit es möglichst keine weiteren opfer mehr geben kann. Ob der täter aber die ihm gezeigten möglichkeiten auch nutzen wird, das steht woanders geschrieben. Aber hauptsache es gibt arbeit für unsere therapeuten, die sehr von ihren methoden überzeugt sind...
  • doods 16.09.2019 20:55
    Highlight Highlight Da kann ich nur sagen: Scheisse nochmal. Ob er Schuld am Tod war, ist doch nicht entscheidend, dass er es gemacht hat, reicht schon. Das ist seine Schuld. Seine perverse sadistische Neigung, die er ohne Reue ausspielt. Reicht das nicht?
  • Supermonkey 16.09.2019 20:32
    Highlight Highlight Gemäss diesem Urteil ist es belegt, dass dieser mann nur eine TEILSCHULD an diesem Suizid hat. Typisches Wutburgerdenken, wer das Gefuhl hat diese Mann müsse die gesamte Verantwortung übernehmen. Klar ist das was er gemacht hat unverzeihlich. Nun hat dieser Mann erwiesenermassen eine Teilschuld. Wer hat die andere Teilschuld? Eltern, Lehrer? Skandal ist nicht die Strafe fur diesen Mann sondern dass die, welche die andere Teilschuld tragen nicht zur Verantwortung gezogen werden.
  • Töfflifahrer 16.09.2019 20:27
    Highlight Highlight ... keinen Kausalzusamnenhang .... nun das nenne ich die Perversion schlechthin. Irgend etwas läuft komplett schief bei uns.
  • carmse 16.09.2019 18:18
    Highlight Highlight Nur schon dafür, dass er die Nacktbilder einer 14-jährigen ins Netz stellt, gehört dieser Unmensch mehrere Jahre hinter Gitter...
  • Don Alejandro 16.09.2019 18:04
    Highlight Highlight Tönt für mich nach Freipass, sorry.
  • Newski 16.09.2019 17:57
    Highlight Highlight Wenn der Staat nicht mehr fähig ist Urteile zu fällen, welche die Bevölkerung glaubwürdig erscheinen, wird es eine Frage der Zeit sein, bis es die ersten Fälle von Selbstjustitz geben wird.
    Eines steht fest: Mit solchen Urteilen geht unser Rechtssystem vor die Hunde und das innert kürzester Zeit.
    • pamayer 16.09.2019 18:41
      Highlight Highlight Selbstjustiz ist das Ende der neutralen Rechtssprechung. No way.
      Auch wenn ich mich noch so über dieses Urteil wundere.
    • Kanischti 16.09.2019 21:13
      Highlight Highlight Unser rechtssystem ist schon lange vor die hunde gegangen. Der unmut in der bevölkerung ist gross aber keiner der etwas dagegen tun könnte, tut etwas!
  • Neruda 16.09.2019 17:48
    Highlight Highlight "Der Tod der Finnin könne rechtlich nicht mit den Handlungen des Beschuldigten verbunden werden"
    Nice, jetzt weiss ich, mit welcher Mordmethode ich in der Schweiz super wegkomme...
    • Katzenseekatze 16.09.2019 19:30
      Highlight Highlight Falls du eine Frau bist könnte dir dann doch eine krassere Strafe blühen ... who knows. Ich verstehe die angewandten Kriterien auch nicht ...
  • Selbst-Verantwortin 16.09.2019 17:42
    Highlight Highlight Die Richter haben keine Ahnung, was sie bei Opfern und ihren Angehörigen mit solchen Täterschutz-Urteilen am unteren Ende des möglichen Strafmass anrichten. Symbolisch machen sie sich noch lustig über die Täter.
    Sie ignorieren ihre Verantwortung die Gesellschaft vor solchen EINSCHLÄGIG vorbestraften Wiederholungstätern durch Verwahrung zu schützen.
    Diese Richter gehören abgewählt.
  • fools garden 16.09.2019 17:29
    Highlight Highlight Diese Typen müsst ihr vorher Therapieren, nachher nützt es niemandem mehr.
  • Madison Pierce 16.09.2019 17:00
    Highlight Highlight Weshalb erfolgt die Therapie nicht während der Haft?

    Die "unbedingten" 28 Monate werden zu bedingten 28 Monaten, wenn er in der Therapie mitmacht. "Aufgeschoben" heisst meist "aufgehoben".

    Schlussendlich kommt er straffrei davon und muss nur ein paar Therapiesitzungen besuchen.

    Ich verstehe nicht, weshalb die Richter nicht endlich den Strafrahmen ausschöpfen. Strenge Gesetze helfen nichts, wenn der Strafrahmen nicht ausgeschöpft wird.
  • DSC 16.09.2019 16:35
    Highlight Highlight Aber hauptsache Raserdelikte werden hart genug bestraft...
    Etwas läuft eindeutig falsch.
    • Selbst-Verantwortin 16.09.2019 22:28
      Highlight Highlight Auch Raser gefährden bewusst das Leben anderer. Gut wenn diese aus dem Verkehr gezogen werden.
    • The Destiny // Team Telegram 16.09.2019 23:47
      Highlight Highlight Whataboutismus vom feinsten.
  • Dominik Treier 16.09.2019 16:29
    Highlight Highlight Nun ich kann die emotionalen Reaktionen verstehen und ich verstehe auch wieso es einige äusserst fragwürdig finden, dass das Gericht keinen Zusammenhang herstellt zwischen den Bildern und dem Selbstmord auch wenn die Jugendliche vorbelastet war.

    Was ich jedoch nicht verstehen kann ist dieses ewige Geschrei von der sogenannten Kuscheljustiz. Ja dieser Typ hat Fotos einer 14 Jährigen hochgeladen und gehört dafür gemäss geltendem Recht bestraft und vielleicht hat er sie auch bedroht und gehörte es dafür auch. Nur leben wir nunmal in einem Rechtsstaat mit Grundsätzen wie "In dubio pro reo"
    • Dominik Treier 16.09.2019 17:17
      Highlight Highlight Die Alternative wurde in der Geschichte schon oft beleuchtet und ich denke keiner möchte in diese alttestamentarischen Zustände nach "Auge um Auge, Zahn um Zahn zurück"...
      Gerechtigkeit besteht entgegen dem ersten Empfinden, eben nicht nur aus bestialischen und unmenschlichen Strafen, sondern auch aus vergebung, Verständnis und der Möglichkeit aus seiner Strafe zu lernen und Wiedergutmachung zu betreiben. Daraus Kraft aus dem Faktum zu ziehen, dass man dem Täter Fairness, Gnade und den Weg zu einer besseren Welt vorgelebt hat, anstatt nur in blinde Rachegelüste zu verfallen.
    • Dominik Treier 16.09.2019 17:18
      Highlight Highlight Wir entscheiden mit unserer Reaktion darauf, wie gut oder eben schlecht die Welt von Morgen und ihre Bewohner sein werden.
      Aus Hass kann keine Liebe erwachsen, aus Rache keine Vergebung.
      Denkt bitte daran...
    • Else 16.09.2019 17:43
      Highlight Highlight und trotzdem ist der Graben zwischen "alttestamentarische Zustände","Rachegelüste" und einer empfindlichen Strafe wie z.Bsp. Gefängnis noch immer sehr, sehr breit. Der Junge Mann hat eine 14-jährige ausgenutzt, erpresst und sich an Ihrem Suizid mitschuldig gemacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kiro Striked 16.09.2019 16:18
    Highlight Highlight Ist halt "leider" Teil des Rechtsstaates.

    Solange sich ein Täter, bereit erklärt eine Therapie zu machen, und sich dort nicht allzu doof anstellt hat er das Recht auf Strafmilderung.

    Nehmen wir mal wirklich an, dass dieser Täter wirklich psychisch gestört/krank ist (wir sind alles keine Psychiater). Dann hat er alles Recht darauf Hilfe zu bekommen, damit er seinen Fehler einsehen kann.

    Und falls das "Falsch" ist, dann ist leider jegliche Psychische Störung "falsch" und jeder mit Problemen gehört weggesperrt.

    Ich finde den Fall sehr Traurig. Fackeln und Heugabeln sind aber nicht gut.
    • Mitel 16.09.2019 16:27
      Highlight Highlight Der Täter ist also das Opfer ?
    • Selbst-Verantwortin 16.09.2019 17:33
      Highlight Highlight Egal ob der EINSCHLÄGIG vorbestrafte Mann psychische Probleme hat, gehört er weggesperrt. Psychische Probleme gehören therapiert, aber sind keine Entscheidung. Wir machen es den Tätern viel zu einfach.
    • Kiro Striked 16.09.2019 18:59
      Highlight Highlight @Mitel
      Ich habe nirgends erwähnt, dass der Täter das Opfer ist. Ich sage nur, man soll aufhören mit Mistgabeln und Fackeln, wie damals das Fussvolk die Hexe zu verbrennen, und darauf vertrauen, dass das Gericht die richtige Entscheidung trifft.

      Jemanden wegsperren kann und sollte nicht im Interesse eines Rechtsstaates liegen. Genau, es gehört Therapiert. Und wie es scheint ist er in Therapie deswegen, er ist ja nicht einfach "freigesprochen" worden.

      Sonst bin ich auch dafür dass jeder Steuerhinterzieher gesteinigt wird. Nur mit Recht, hat das nichts zutun. Und Rechte hat ein Täter auch!

    Weitere Antworten anzeigen
  • NoTaubsi 16.09.2019 16:15
    Highlight Highlight Ok, gehen wir davon aus es wird nicht aufgeschoben.

    Der Typ hat Kinder-Pornographie hochgeladen.
    Und 2 Jahre sollen da zuviel sein? Was für eine Scheisse
  • Hercanic 16.09.2019 16:06
    Highlight Highlight Eine ambulante Therapie ist übrigens mehr oder weniger: Einmal pro Woche 1h mit dem Psychiater schwafeln.
    Oder im schlimmsten Fall: Tagsüber Origami falzen und über Gefühle sprechen und danach nach Hause gehen.
  • oh snap 16.09.2019 15:58
    Highlight Highlight Schon als kleiner Junge fragte ich mich (und das ist kein Witz), wieso es das Mädchen, und noch viel schlimmer "ds Sonja, ds Anita" etc... heisst. Ich wurde belächelt, das sei halt so und habe seine Gründe.

    Neben des offensichtlich sexistischen Ursprungs dieser unsäglichen Praxis, Frauen als Dinge zu bezeichnen, fällt mir heute auch auf, dass es Texte unnötig kompliziert und wesentlich mühsamer zu lesen macht.

    Die junge Frau hat sich das Leben genommen. Gesteht ihr wenigstens einen eigenen Artikel zu.

    • Tamtam87 16.09.2019 19:12
      Highlight Highlight So ein quatsch. Sprache entsteht nicht am reisbrett. Das baby, die wand, der stein. Und jetzt sollen sich babys als diskriminiert fühlen, männer als stein, und alle frauen als wand.

      Hoffe dieses ad absurdum geführte beispiel verdeutlicht genug wie man dinge extra falsch interpretieren kann um einen luxuskampf gegen eine diskriminierung in der sprache zu führen. Investier doch deine energie lieber anderorts.
  • FischersFritz 16.09.2019 15:57
    Highlight Highlight Der ständige Schrei nach Rache und Sühne wird einem modernen Strafrecht nicht gerecht. Oder wollt ihr zurück ins Mittelalter, mit Lebenserwartung um die 40, Seuchen und Hunger? Dorthin gehört dieses Geschrei nämlich.
    • joevanbeeck 16.09.2019 17:02
      Highlight Highlight Dieses in den Tod getrieben Mädchen wurde nicht mal 20. Solche Kuschel-Urteile rufen ja gerade dazu auf wie im Mittelalter selber für Gerechtigkeit zu sorgen.
    • [Nickname] 16.09.2019 17:15
      Highlight Highlight Was hat das Strafrecht mit Medizin und Ernährung zu tun?😌 Pädos und Vergewaltiger kommen in der Schweiz zu gut weg, wie in Luzern, hat einer jahrelang seine Schwester vergewaltigt, Strafmass? 6 Monate.

      Quelle:
      https://m.20min.ch/schweiz/zentralschweiz/story/bruder-vergewaltigte-seine-schwester-ueber-jahre-27160688
    • Selbst-Verantwortin 16.09.2019 17:37
      Highlight Highlight Die Lebenserwartung des Mädchens wurde 14!
      Ja, doch, fühlen wir doch mit dem EINSCHLÄGIG vorbestraften Mann mit. Lassen wir ihn am ambulante (!) ein bisschen mit einem Psychiater sprechen. 🤯
      Was soll daran nicht modern sein, wenn man Verantwortung für seine abscheulichen Wiederholungs-Taten übernehmen muss.
      Die Gesellschaft gehört geschützt vor Wiederholungstäter mit solchen Folgen. Verwahrung ist die richtige Konsequenz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kanischti 16.09.2019 15:56
    Highlight Highlight Da haben wir es schon wieder: da seine handlungen laut gericht nicht mit dem selbstmord des mädchens in verbindung gebracht werden können, muss sich der richter an urteilen orientieren, die nur mit seinen vergehen verglichen werden können und die sind schon lachhaft mild.
    Darum werden am laufenden band urteile gefällt, die nur unverständnis hervorrufen.
    Wir haben verdammtnochmals gesetzte, aber unsere richter haben nicht den mumm sie auch anzuwenden und sie zu wirklichen strafen zu machen!!!
  • Fiu 16.09.2019 15:52
    Highlight Highlight Ein Armutszeugnis an das Schweizer Gesetz, wie kann man so einen nur so milde Bestrafen. Unglaublich!!!!
  • Charlie B. 16.09.2019 15:50
    Highlight Highlight Das kann doch nicht sein! Was läuft denn hier schief in unserem Rechtsstaat?
  • Sonnenbankflavor 16.09.2019 15:39
    Highlight Highlight Was mich sprachlos macht: dieser Typ hat seit neuestem eine Partnerin, die ja natürlich davon weiss. Welche normale Frau tut sich mit so einem zusammen??!!
    • Alnothur 17.09.2019 10:07
      Highlight Highlight Wundert dich das? Mörder und Serienmörder bekommen im Gefängnis ja auch Liebesbriefe und Fanpost von Frauen, dass jeder Star neidisch wird.
      Habe auch schon miterlebt wie einer bei einer Frau damit angegeben hat, seine ex verprügelt zu haben. Die fand das toll und gab ihm ihre Nummer.
      Solche Typen sind halt aufregend...
  • Linus Luchs 16.09.2019 15:39
    Highlight Highlight "...dass es keinen Kausalzusammenhang zwischen den Handlungen des Beschuldigten und dem Tod des Mädchens gebe."

    Diese Aussage ist unerträglich. Die Rechtsprechung tut in diesem Fall so, also wären psychologische Zusammenhänge inexistent. Als könne es nur ein kausaler Zusammenhang sein, wenn eine physische Aktion stattfindet. Und das hundert Jahre nach Freud. Unglaublich.
    • Ökonometriker 16.09.2019 16:18
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass das Gericht noch mehr Menschen in den Selbstmord treiben würde, wenn der Selbstmord zur letzten Waffe wird.
    • bibaboo 16.09.2019 18:51
      Highlight Highlight Ist die Strafe zu mild? Wahrscheinlich.
      Ist zweifelsfrei bewiesen, dass die Handlung des Täters nach gewöhnlichem Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet war, ein Mädchen zum Suizid zu verleiten? Wahrscheinlich eher nicht...
    • Forrest Gump 16.09.2019 20:50
      Highlight Highlight Diese Aussage ist nicht unerträglich sondern für jeden der die Bedeutung des Wortes Kausalzusammenhang kennt absolut korrekt. Wäre der Suizid unmittelbar nach der Tat passiert, wäre der Kausalzusammenhang ohne Zweifel vorhanden. Jedoch beging sie den Suizid erst 3 Monate später. In dieser Zeit kann viel passieren und entsprechend ist der Suizid nicht eindeutig auf ihn zurückzuführen. Ändert jedoch nichts daran, dass die Strafe lächerlich und seine Tat absolut verabscheuungswürdig ist.
  • Magd 16.09.2019 15:35
    Highlight Highlight Ins Gefängnis muss der EINSCHLÄGIG VORBESTRAFTE Mann auch mit diesem Urteil NICHT. Die Strafe wird ERNEUT zugunsten einer AMBULANTEN Behandlung aufgeschoben.

    Was läuft falsch bei uns?
    • ingmarbergman 16.09.2019 15:46
      Highlight Highlight Text gelesen?
    • Gubbe 16.09.2019 16:08
      Highlight Highlight Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Vielleicht deer Grund?
    • roger_dodger 16.09.2019 21:12
      Highlight Highlight Zugunsten einer ambulanten Behandlung aufgeschoben. D.h. eigentlich, dass er gar keine Strafe absitzen muss.
  • filee__ 16.09.2019 15:31
    Highlight Highlight ...ich könnte 🤮.
    • Sonnenbankflavor 16.09.2019 16:04
      Highlight Highlight Wer um Himmels Willen blitzt hier solche Kommentare?! Was stimmt mit euch nicht?!
    • azoui 16.09.2019 20:15
      Highlight Highlight @Sonnenbank, das filee_ kotzen kann, kann ich verstehen und nachfühlen.
      Wenn dies aber das einzige ist, was er uns mitzuteilen hat, braucht es es hier nicht zu schreiben.
    • Lululuichmagäpfelmehralsdu 16.09.2019 20:40
      Highlight Highlight Trotz BLitze, kenn ich nur zu gut.
  • I_am_Bruno 16.09.2019 15:27
    Highlight Highlight Wie in solchen Strafdelikten üblich werden die Täter mit Wattebäuschchen beworfen. Da man es nicht 100% beweisen kann... Eine 14 jährige Tochter hat sich das Leben genommen!
    • Scott 16.09.2019 15:36
      Highlight Highlight So ist das halt, wenn das Opfer weiss und aus bürgerlichem Hause stammt.

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