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Iran-Krieg: Schweizer müssen weiter in Dubai und Co. abwarten

Passengers stranded by the closure of Dubai International Airport await for assistance in the airport parking lot in Dubai, United Arab Emirates, Sunday, March 1, 2026. (AP Photo/Altaf Qadri)
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Der Iran-Krieg löste ein Flugchaos im Nahen Osten aus. Viele Touristen sind gestrandet, etwa in Dubai (im Bild).Bild: keystone

Schweizer Touristen müssen in Nahost ausharren – das sagt das EDA

Rund 4000 Schweizerinnen und Schweizer sind in der Golfstaatenregion gestrandet. Noch gibt es keine Lösung, wie sie nach Hause geholt werden können. Das EDA hat über den aktuellen Stand informiert.
02.03.2026, 13:1902.03.2026, 13:19

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten hat am Montag an einer Medienkonferenz über die aktuelle Lage im Nahen Osten informiert. Rund 4000 Schweizerinnen und Schweizer sitzen dort fest, wie Marianne Jenni, Direktorin der Konsularischen Direktion im EDA, erklärte. Die meisten von ihnen sind in Doha und Dubai gestrandet. Es handelt sich auch um Durchreisende, die nun nicht mehr nach Hause kommen.

Da der Luftraum derzeit gesperrt ist, gibt es keine Möglichkeit, die Betroffenen mit dem Flugzeug nach Hause zu holen. Man stehe mit mit den Krisenzellen von Partnerstaaten und der Swiss in Kontakt. Diese wiederum sei mit den Passagieren im Austausch. «Bisher zeichnet sich leider noch keine konkrete Lösung ab, solange der Luftraum gesperrt ist», sagt Jenni. Heisst: Die Schweizerinnen und Schweizer müssen weiter ausharren.

Viele Helpline-Anfragen

Einige wenige Flüge seien am Montag zwar von Abu Dhabi aus vorgesehen, jedoch unter speziellen Sicherheitsvorschriften, sagt sie weiter. Auch auf dem Landweg gibt es keine Möglichkeit, aus der Region herauszukommen. Zu gross ist die Gefahr eines Raketeneinschlags. Und im Fall eines Partnerstaates hätten dessen Bürgerinnen und Bürger Vorrang. Es handelt sich etwa um Deutschland, Frankreich, Italien und weitere Länder.

Rund 2400 Anfragen habe es bisher bei der Helpline gegeben – die Hälfte davon wurde persönlich beantwortet. Die meisten würden jedoch Verständnis zeigen, von Panik sei keine Rede, sagt Jenni. Auch über verletzte oder tote Schweizer Staatsbürger gebe es keine Kenntnis.

Das können Betroffene tun

Wichtig sei, dass sich Betroffene auf der Travel Admin App des EDA registrieren. Ausserdem soll man sich an die Anweisungen der lokalen Behörden halten. Auch Hotelpersonal könne allenfalls helfen, so Jenni. Sobald es neue Informationen gebe, würden Betroffene informiert.

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25 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Lai Nair
02.03.2026 13:56registriert Dezember 2016
wieso soll man in einer unsicheren Hauruckaktion die feststitzenden Schweizer heimholen? Die Rese nach Dubai wurde unter dem Motto "no risk- no fun" angetreten und beides haben sie nun
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Fondue
02.03.2026 13:30registriert Januar 2015
Kein Mitleid. Das kam jetzt nicht unerwartet. Die eigenen Ferien waren halt wichtiger. Joa, würde sagen geniesst die nächsten 2-3 Wochen Verlängerung.
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