Schweiz
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Beschattungs-Affäre: Mittelsmann begeht anscheinend Suizid



ARCHIVBILD ZUM 2. QUARTALSERGEBNIS 2019 DER CREDIT SUISSE, AM MITTWOCH, 31. JULI 2019 ---- A logo of the Swiss bank Credit Suisse is pictured in Zurich, Switzerland, Thursday, Feburary 14, 2019. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Die Beschattungsaffäre rund um die CS und Iqbal Khan beschäftigte über die letzten Wochen die Schweiz. Nun berichtet «Inside Paradeplatz», dass der Mittelsmann T. letzte Woche Suizid begangen hat.

T. sei das Bindeglied zwischen dem CS-Sicherheitsdienst und der Detektiv-Kanzlei Investigo gewesen. Er habe sich am Dienstag letzter Woche erschossen, schreibt Inside Paradeplatz.

Der Sicherheitsexperte mit einer Einmannfirma sah laut «Inside Paradeplatz» seine berufliche Existenz gefährdet und fürchtete, er würde von der CS als «Mitschuldigen und Versager» dargestellt werden. IP beruft sich dabei auf eine nicht genannte Quelle. Und weiter: «Er fühlte sich einfach schuldig, dass die ganze Aktion in sich zusammengefallen war.»

Lass dir helfen!

Du glaubst, du kannst eine persönliche Krise nicht selbst bewältigen? Das musst du auch nicht. Lass dir helfen. In der Schweiz gibt es zahlreiche Stellen, die rund um die Uhr für Menschen in suizidalen Krisen da sind – vertraulich und kostenlos.
Die Dargebotene Hand: Tel.: 143, www.143.ch
Beratung + Hilfe 147 für Jugendliche: Tel.: 147, www.147.ch
Reden kann retten: www.reden-kann-retten.ch

Als die Beschattung aufflog, rief der Anwalt des Privatermittlers bei den Zürcher Ermittlungsbehörden an und bot Informationen zum Fall Khan an. Die Staatsanwaltschaft war jedoch nicht am Zwischenmann, sondern am Auftraggeber interessiert – weshalb er sich gemeinsam mit dem CS-Sicherheitschef der Polizei stellte.

Als sein Name in die Medien gelangte und er die ersten Anrufe erhielt, soll er sich das Leben genommen haben, wie das Finanzportal weiter berichtet. Er hinterlässt eine Partnerin.

Gegenüber dem «Blick» bestätigte Thomas Fingerhuth, Anwalt der Investigo AG den Suizid des Mittelmanns: «Er hat sich am vergangen Dienstag erschossen.» Weitere Informationen besitze er nicht.

CS kündigt Pressekonferenz an

Übers Wochenende wurde spekuliert, ob CS-CEO Tidjane Thiam seinen Job verlieren würde. Das sei jedoch nicht der Fall, schreiben mehrere Zeitungen.

Die Überwachung habe aber personelle Konsequenzen, schreibt der Tagesanzeiger. Die Grossbank will am Dienstag darüber informieren. Spekuliert wird über eine Entlassung von Thiams Chief Operating Officer Pierre-Oliver Bouée. Er soll den Auftrag zur Überwachung von Khan gegeben haben. (jaw)

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29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Erklärbart 2.0 01.10.2019 13:22
    Highlight Highlight Ob er dazu gedrängt wurde? So wie Epstein...
  • vamosT 01.10.2019 07:46
    Highlight Highlight Wegen Gewissensbissen gegenüber CS-Leuten zu sterben, ist wohl etwas vom Tragischsten, was einem Menschen passieren kann.
  • Scaros_2 01.10.2019 07:41
    Highlight Highlight die verlorene ehre der katharina blum
    • Jojoeffekt 01.10.2019 09:35
      Highlight Highlight Sorry aber das ist Blödsinn.
  • Schluch 01.10.2019 07:39
    Highlight Highlight wer hat den namen des ermittlers den medien verrätscht? dein gewissen will ich nicht heben...
  • so war es doch nicht gemeint 01.10.2019 07:28
    Highlight Highlight Und alles begann wegen zwei selbstverliebter Gockel.

  • circumspectat animo 01.10.2019 06:06
    Highlight Highlight Sehr Sehr dubios
  • Spooky 01.10.2019 02:11
    Highlight Highlight Für mich unverständlich, dass jemand wegen so einer Geschichte Suizid begeht.

    Da müssen noch andere Faktoren eine Rolle gespielt haben.
    • Hierundjetzt 01.10.2019 09:02
      Highlight Highlight Selbstverständlich sehr gut möglich.

      Oder aber einfach eine Kurzschlussreaktion eines verzweifelten Mannes.

      Er hätte sich Hilfe suchen sollen. Das wäre sehr gut gewesen. Manchmal brauchts eine andere Sichtweise um aus einer vermeintlichen Sackgasse herauszufinden.
  • Dani B. 01.10.2019 00:39
    Highlight Highlight Vorsichtig gedacht:
    Das Motiv für diese Selbsttötung ist mir schleierhaft.
    • TheBean 01.10.2019 07:44
      Highlight Highlight Vorsichtig gedacht:
      Die CS hat südafrikanische Söldner mit einer Aufräumaktion beauftragt.

      /s
    • Hardy18 01.10.2019 09:43
      Highlight Highlight Herr B., ich sehe es auch so.
      Wenn man wegen sowas nicht mehr leben mag, dann hat er den falschen Job gewählt.
  • Manuel Schild 30.09.2019 23:10
    Highlight Highlight Der Satz ist “als er Anrufe von den Medien erhielt...” sollte allen zu denken geben.
    • Jojoeffekt 30.09.2019 23:45
      Highlight Highlight Warum?
    • Butschina 01.10.2019 00:25
      Highlight Highlight Weil es tatsächlich Medien gibt, die ein Nein nicht akzeptieren wollen und immer wieder nachfragen. Zumindest war dies bei einer Kollegin so, die ein Kind durch einen Unfall verlor.
      Zum Glück agieren die wenigsten Medien in der CH so.
    • DerewigeSchweizer 01.10.2019 01:04
      Highlight Highlight Bei mir steht im Artikel:

      "Als sein Name in die Medien gelangte und er die ersten Anrufe erhielt,"
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 30.09.2019 23:07
    Highlight Highlight Spekuliert wird über eine Entlassung von Thiams Chief Operating Officer Pierre-Oliver Bouée. Er soll den Auftrag zur Überwachung von Khan gegeben haben.

    Ja, ABER auf Befehl des eloquenten Thiam.

    Zu durchsichtig, so lassen sich die Blutsauger (Aktionäre) nicht beruhigen.

    Thiam wird am Donnerstag entlassen.
    • mukeleven 01.10.2019 01:09
      Highlight Highlight alles richtig, bis auf deinen letzten satz, leider.
    • mukeleven 01.10.2019 06:47
      Highlight Highlight das ‚leider‘ hat sich bewahrheitet: thiam, seine bäumchen im garten, das asien-geschäft und seine umtriebige, schmierige art dürfen bleiben!
      Benutzer Bild
    • Kaishakunin 01.10.2019 07:57
      Highlight Highlight Die ganz Grossen kommen wie immer ungeschoren davon..

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