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Eltern von kleinem Benito Mussolini in Genua vor Gericht geladen



Ärger für die Eltern des kleinen Benito Mussolini aus Italien: Ein Gericht in Genua hat sie einem Medienbericht zufolge vorgeladen, um mit ihnen über einen Wechsel des Vornamens ihres 14 Monate alten Sohnes zu sprechen.

Einer in Italien üblichen Tradition folgend hatte das Paar sein Kind nach einem Grossvater benannt.

Weil die Familie Mussolini heisst, ist der Name des kleinen Jungen aber identisch mit jenem des faschistischen Diktators, der vom König im Juli 1943 abgesetzt, verhaftet, von der deutschen Wehrmacht spektakulär befreit wurde und dann vom Gardasee aus ein Stück Norditalien regieren durfte, bis er schliesslich im April 1945 von Partisanen gefangen und in Mailand aufghängt wurde.

Das rief das Gericht auf den Plan, wie die Zeitung «Gazzetta di Parma» berichtete. Die Richter sorgen sich um das Wohlergehen des Kindes.

Viele Italiener erinnert der Fall an Debatten, die vor drei Jahren durch den Film «Il nome del figlio» ausgelöst worden waren. In der italienischen Adaption eines französischen Films wollte ein Mann seinen Sohn Benito nennen.

Italienische Medien verwiesen zudem auf einen anderen Fall in Mailand: Dort lud ein Gericht die Eltern eines kleinen Mädchens vor, die ihre Tochter «Blu» (Blau) nannten. (sda/afp)

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