SDA Meldungen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Syrische Luftabwehr beschiesst «feindliche Ziele» bei Damaskus



Israelische Kampfflugzeuge haben syrischen Angaben zufolge am Freitag Raketenangriffe auf Ziele in der Nähe der Hauptstadt Damaskus geflogen. Die meisten Raketen seien von der syrischen Luftabwehr abgeschossen worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Sana.

Das Medium berief sich auf Militärkreise. Ein Lagerhaus am Flughafen nahe der Hauptstadt sei getroffen worden. Der Flugverkehr sei laut Verkehrsministerium nicht beeinträchtigt worden. Nach Angaben eines Journalisten der Nachrichtenagentur AFP waren in Damaskus mehrere schwere Explosionen zu hören. Zu möglichen Opfern gab es keine Angaben.

Auch der Saudi-Arabien wohlgesonnene Nachrichtenkanal Al-Arabija berichtete unter Berufung auf staatliche syrische Medien, die Luftabwehr sei gegen «feindliche Ziele» im Einsatz. Die als verlässlich geltende syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London bestätigte die schweren Explosionen. Demnach zerstörten israelische Raketen auch mehrere Waffenlager der iranischen Revolutionsgarden und verbündeter libanesischer Milizen südwestlich von Damaskus. Die Berichte konnten zunächst nicht überprüft werden.

Israel äussert sich in der Regel nicht zu solchen Berichten. Die Regierung hat jedoch wiederholt betont, dass es keine dauerhafte iranische Militärpräsenz in Syrien tolerieren werde.

Israel hatte in den vergangenen Monaten immer wieder Luftangriffe in der Nähe von Damaskus ausgeführt. Die israelische Armee bombardierte Einrichtungen syrischer Regierungstruppen und deren Verbündete, die schiitische Hisbollah-Miliz oder iranischer Einheiten. Israel befürchtet einen wachsenden Einfluss des Erzfeindes Iran in Syrien. Der Iran ist ein wichtiger Verbündeter des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. (sda/afp/dpa/reu)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

So schnell kann es gehen

10 Dinge, die Sie innerhalb einer Stunde umbringen können

Tödliche Pflanzen, giftige Schnecken, oder ein mörderisches Lachen; der Sensenmann lauert überall.

Menschen, die in eine Lawine geraten, haben nur rund 25 Minuten Zeit, um gefunden zu werden. Danach droht der Erstickungstod. Der warme Atem lässt den Schnee erhärten, sodass Kohlendioxid nicht mehr entweichen kann.

In Europa gilt die Pflanze als die giftigste überhaupt. Das Gift dringt allein durch Berührung in die Haut ein. Die Körpertemperatur sinkt ab, die Atmung wird unregelmässig, der Blutdruck sinkt, der Tod erfolgt durch Herzversagen oder Atemstillstand. Der Exitus tritt bei starker …

Artikel lesen
Link zum Artikel