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Wäre die Stadt Zürich alleine besser dran? Wohl eher nicht.
Bild: watson

Nach Wahlen und Abstimmungen schimpfen die linken Städter gerne über das Land – doch wäre die Stadt Zürich vom Umland getrennt, hätte sich praktisch nichts geändert

Der Graben zwischen Stadt und Land ist nach Abstimmungen und Wahlen immer besonders gut sichtbar. Es hat wohl schon viele linke Städter gegeben, die sich nach einem Abstimmungssonntag eine Trennung nach dem Vorbild Basel gewünscht haben. Doch eine solche Trennung hätte der Linken bei den letzten Wahlen nichts gebracht.



Die Städte wählen eher links, das Land eher rechts. Diese Aussage trifft auf die meisten Kantone in der Schweiz zu. Nach verlorenen Wahlen und Abstimmungen hat sich darum schon manch Linker aus der Stadt eine Abspaltung à la Basel vom «hinterwäldlerischen» Land gewünscht. watson hat nachgerechnet und herausgefunden, dass eine solche Trennung am Beispiel Zürich der Linken nichts genützt hätte.

Wäre der Kanton Zürich wie die beiden Basel in Zürich-Stadt (Bezirk Zürich) und Zürich-Landschaft (alle übrigen Bezirke) getrennt, würden sich die 35 Nationalratssitze proportional zur jeweiligen Anzahl Stimm- und Wahlberechtigter wie folgt verteilen: 26 für das Land, neun für die Stadt. Nimmt man die Wahlergebnisse vom 18. Oktober 2015 zur Hand, hätten sich die 35 Sitze auf dem Land und in der Stadt so auf die Parteien verteilt:

Anmerkung zu den Zahlen:

Bei der Berechnung wurde angenommen, dass die «Land- und Stadtparteien» die gleichen Listenverbindungen gemacht hätten, wie es die Parteien am 18. Oktober tatsächlich getan haben. 

Insgesamt hätte sich also nur für die BDP und die GLP etwas geändert: Die Grünliberalen hätten ein Nationalrats-Mandat an die BDP verloren. 

Ausgewechselt: Das sind die bekanntesten Neu- und Ex-Nationalräte

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