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Stiertreiben in Cuellar.

Bei Stiertreiben in Spanien sterben 12 Menschen



Bei einem traditionellen Stiertreiben in Spanien ist am Sonntag ein Mann ums Leben gekommen. Das Opfer wurde nach Angaben der Veranstalter in Cuellar im Norden des Landes von einem Kampfstier angegriffen und tödlich verletzt.

Wie aus Spitalkreisen verlautete, wurde dabei das Herz des etwa 60 Jahre alten Mannes getroffen. Ein Arzt habe nur noch den Tod feststellen können.

Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Veranstalter am Eingang zur Stadt, wo trotz fehlender Sicherheitszäune meist vor allem Kinder und ältere Leute unter den Zuschauern seien.

Die Stierrennen in Spanien haben eine jahrhundertelange Tradition. Jedes Jahr werden dabei dutzende Teilnehmer verletzt, seit Beginn des Sommers gab es bereits zwölf Todesfälle.

So viele Opfer wie noch nie seit 2000

Damit ist 2015 das Jahr mit den meisten tödlichen Zwischenfällen bei diesen Veranstaltungen seit Beginn des Jahrhunderts. Bisher waren 2009 mit zehn Toten die meisten Opfer registriert worden.

Die Stierhatz von Cuellar gehört zu den ältesten derartigen Veranstaltungen des Landes, sie wird bereits seit dem 13. Jahrhundert gefeiert. Die Stiertreiben sind in vielen Orten Spaniens ein elementarer Bestandteil traditioneller Volksfeste. 

Dabei werden Kampfstiere durch die Strassen von Ortschaften getrieben. Teilnehmer der Feste nutzen dies zu Mutproben. Mittlerweile sind der Stierkampf und die Strassentreiben auch in Spanien hoch umstritten. (sda/afp/dpa)

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