DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Verlagerung von ETA-Häftlingen

Zehntausende Basken marschieren auf



Zehntausende Menschen sind am Samstag in Bilbao im nordspanischen Baskenland aufmarschiert. Sie demonstrierten für eine Verlegung von Häftlingen aus den Reihen der Untergrundorganisation ETA in näher gelegene Gefängnisse.

Der Protestmarsch findet in der Regel jährlich statt. Im vergangenen Jahr wurde er allerdings von den Behörden verboten, woraufhin ein Marsch für Menschenrechte und Frieden stattfand.

Thousands of protesters take part in a demonstration in favour of the rights of prisoners from the armed Basque separatist organisation ETA, in Bilbao January 10, 2015. The march, organised by the citizens' network Sare, called for an immediate end to the Spanish government policy of dispersing ETA prisoners throughout Spain. REUTERS/Vincent West (SPAIN - Tags: POLITICS CIVIL UNREST TPX IMAGES OF THE DAY CRIME LAW)

Die gewaltige Menschenmenge in Bilbao.

Die im Jahr 1959 gegründete ETA hatte seit den 1970er Jahren versucht, gewaltsam die Unabhängigkeit des Baskenlands durchzusetzen. In dem Konflikt wurden nach offiziellen Angaben 829 Menschen getötet. Im Oktober 2011 schwor die ETA offiziell der Gewalt ab und kündigte ihre Entwaffnung an.

Seither fordert die Untergrundorganisation Verhandlungen mit den Regierungen Spaniens und Frankreichs über Hafterleichterungen für Gefangene im Gegenzug für eine Auflösung. Madrid und Paris lehnen dies jedoch ab. Von der Europäischen Union und den USA wird die ETA als Terrororganisation eingestuft. (feb/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Hotel auf den Kanaren kriegt schlechte Google-Bewertungen – weil es Flüchtlinge aufnimmt

Der beliebte Urlaubsort Gran Canaria kämpft um seine Touristen. Gleichzeitig kommen auf der spanischen Insel immer mehr Geflüchtete an. Sehr zum Ärger von deutschen Touristen.

Bevor das Coronavirus die spanische Insel heimsuchte, stiess man auf Google auf ganz gewöhnliche Hotelbewertungen.

In der letzten Woche hat sich dieses Bild jedoch verändert: Für ein Hotel in den Kanaren hagelt es schlechte Bewertungen. Die Kommentare dazu sind teilweise von der bizarren Sorte:

2020 sind laut spanischen Berichten bereits 20'000 Menschen nach Gran Canaria geflüchtet. Die Pandemie hat die Routen von geflüchteten Menschen verändert. So nehmen sie zunehmend gefährlichere Strecken …

Artikel lesen
Link zum Artikel