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9 1/2 Elterntypen, die mich (manchmal) nerven

Bild: shutterstock

Diese Eltern machen jeden Elternabend zur Pein und Elterngespräche zur Tortur.

lehrer m.



Sie alle sind endlos lange zur Schule gegangen. Das macht sie natürlich auch alle zu Experten, was die Schule angeht. Gemeint sind die Eltern. Zweifellos sind trotzdem weitaus die meisten im Umgang mit uns Lehrern sehr in Ordnung. Umso mehr Staub wirbeln aber die Eltern auf, die aus dem einen oder anderen Grund mühsam bis unerträglich sind.

Sie möchte ich aus meiner Sicht kurz vorstellen. Natürlich gelten auch bei diesen Nervensägen zum Teil mildernde Umstände. Einer dieser Umstände ist die Tatsache, dass die betroffenen Eltern gar nicht merken, dass sie so sind, wie sie sind; sonst wären sie nicht so, wie sie sind. Ein anderer könnte sein, dass Kinder für ihre Eltern emotional immer wichtiger werden. Deshalb wollen die meisten Eltern nur das Beste für ihr Kind. Und das ist sicher nicht nur schlecht.

Die Supereltern

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An ihnen gibt es eigentlich nichts auszusetzen – weder aus Lehrer- noch aus Kinder- noch aus Elternsicht. Sie machen einfach alles perfekt: beim Pausenbrot, beim Elterngespräch, beim Elternabend. Und oft sehen sie auch noch perfekt aus. Leider. Denn das ist das Problem: Niemand liebt es, ständig den Spiegel der eigenen Unzulänglichkeit vorgehalten zu bekommen. Und Lehrer zu sein heisst nicht, dass man nicht auch noch Mutter oder Vater ist. Im Prinzip sind solche Eltern eine wandelnde Zumutung und eine ständige Provokation für uns Normalsterbliche – falls es sie tatsächlich gibt.

Die Projekt-Eltern

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Ehrgeiz ist etwas Gesundes – vor allem, wenn er gesund ist. Das sagte mir meine Mutter immer, mit ziemlich mässigem Erfolg. Aber es gibt auch krankhaften Ehrgeiz und krankhafte Eltern. Ihr Kind soll werden, was sie nie wurden. Krank sind auch ihre Ansprüche. Klein-Eva soll mindestens Astrophysik oder Einstein studieren. Auch wenn das rein genetisch gesehen eher unmöglich ist. Denn der Apfel fällt, wir wissen es, nicht weit vom Stamm.

Das Hauptproblem ist aber, dass sich dieser übertriebene Ehrgeiz auf das Verhältnis zu den Lehrern auswirkt, weil er nervt. Wenn nämlich Klein-Eva die Matheprüfung versemmelt, ist grundsätzlich der Lehrer schuld: Er hat das Thema nicht gut erklärt, die Prüfung war zu schwer oder die Klasse hatte zu wenig Zeit. Und bei Gross-Eva schaut es nicht anders aus, nur dass sie anstelle ihrer Eltern mit verbissener Miene nach vorne stürmt, wenn ihr eine Prüfung zurückgegeben wird, deren Bewertung nicht den Ansprüchen ihrer Eltern entspricht. Denn wenn sie noch nicht daran zerbrochen ist, hat sie die überzogenen Ansprüche ihrer Eltern längst verinnerlicht.

Die Besserwisser

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Es gibt Eltern, die wissen alles: besser. Und das zeigen sie sehr gerne, besonders an Elterngesprächen und bei jedem Elternabend – sehr zum Leidwesen aller anderen, denn sie sind oft sehr ausdauernd beim Besserwissen. Was sie dabei vergessen: Man weiss in der Regel nicht, was man nicht weiss, sonst wüsste man ja, dass man etwas nicht weiss; zum Beispiel, dass man ein Besserwisser ist. Nun sagen sich natürlich alle Besserwisser (und ich rede da aus eigener Erfahrung): Da ich es besser weiss, kann ich kein Besserwisser sein. Doch, das kann man, sogar wenn man es besser weiss.

Wir, die wir ganz sicher nicht so sind, wissen natürlich, was dahintersteckt: der Drang, zu zeigen, dass man es besser weiss, weil man sich dann besser fühlt – wenigstens besser als der andere, der weniger weiss. Und da liegt der Hase im Pfeffer: Wir Lehrer haben das aus beruflichen Gründen nicht gern. Denn wir sind qua Selbstverständnis dazu verdammt, es tatsächlich besser zu wissen – ganz nach dem Motto von Sokrates: «Ich weiss, dass ich es besser weiss.»

Die Bildungsfeindlichen

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Die Bildungsfeindlichen sind nicht deckungsgleich mit den Bildungsfernen, denn die sind nicht automatisch bildungsfeindlich. Natürlich gibt es die eine oder andere Überschneidung. Der Hauptunterschied ist aber der, dass die Bildungsfeindlichen im Gegensatz zu den Bildungsfernen auf die Gebildeten herabschauen. Viele von ihnen halten übrigens Gölä für einen tiefsinnigen Rockmusiker, was das Verhältnis zu mancher Lehrkraft massiv belasten kann, vor allem wenn sie auch Göläs pädagogische Ansichten zu Ohrfeigen als patentes Erziehungsmittel teilen. Die restlichen Klischees erspare ich uns.

Problematisch ist, dass sie Lehrern grundsätzlich mit einer Mischung aus Arroganz und Misstrauen begegnen. Entweder haben sie das nebst etlichen Ohrfeigen so von ihrem Elternhaus mitbekommen, oder sie haben es sich im Laufe ihrer eigenen Schulzeit fremd- oder eigenverschuldet angeeignet. Leider geben sie ihre Bildungsfeindlichkeit und ihre Verachtung für alles, was irgendwie nach Intellekt riecht, an ihren Nachwuchs weiter. Sie sind der natürliche Gegenpart zu den Projekt-Eltern, obschon auch sie ein Projekt haben: Ihr Kind soll auf keinen Fall studieren, auch wenn es das möchte. Denn für sie hat nur Handwerk goldenen Boden.

Die Helikoptereltern

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Die unter uns Lehrern gefürchtetsten Eltern sind die Helikoptereltern. Sie kreisen unablässig um ihre Kinder, kontrollieren, bewachen, überwachen und behüten sie. Leider auch in der Schule, denn sie mischen sich bei jeder Kleinigkeit ein, vor allem, wenn sie das Gefühl haben, ihr Kind sei ungerecht behandelt worden. Und dieses Gefühl haben sie immer. Das macht sie für uns Lehrer so unangenehm. Denn sie kämpfen für das vermeintliche Wohl ihrer Kinder mit Zähnen und Klauen. Nach meinem letzten Rencontre mit einer Helikopter-Mutter kam ich mir vor, als sei ich vom neuen Tesla-Truck überfahren worden. Was irgendwie Sinn macht, denn sie war eine Grüne.

Eine unnötige Weiterentwicklung der Helikopter- sind die Rasenmäher-Eltern. Wie Schafe mähen sie ihrem Nachwuchs den Weg frei, wo immer es geht. Widerstandslos soll dieser seinen Weg gehen können. Bei ihnen weiss man nie, wer denn nun die Facharbeit geschrieben hat – die Eltern oder das Kind. Es kann also durchaus vorkommen, dass das Kind nach Hause kommt und sagt: «Papi, wir haben in Geschichte eine Sechs». Wenn sich der Erfolg trotz allem nicht einstellt, kann es sein, dass diese Eltern unsereinem oder der Schule mit rechtlichen Schritten drohen. Das ist sehr unangenehm.

Die Ewiggestrigen

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Nicht alles Neue ist schlecht. Es ist in erster Linie neu. Wahrscheinlich hat schon bei der Erfindung des Rades einer den baldigen Weltuntergang prophezeit. Ewiggestrig ist zwar in erster Linie ein politischer Begriff, aber im Prinzip geht er auf Friedrich Schiller zurück, denn schon sein «Wallenstein» wusste: «Nicht, was lebendig, kraftvoll sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist’s, das ewig Gestrige, was immer war und immer wiederkehrt und morgen gilt, weil’s heute hat gegolten!» (Mancher wird sich jetzt fragen: «hä?»)

Dass schon Schiller (1759-1805) das wusste, sollte den ewiggestrigen Eltern zu denken geben. Nein, früher war nicht alles besser. Nicht die Lehrmittel, nicht die Erziehungs- und auch nicht die Unterrichtsmethoden (ok, ich liebe Frontalunterricht). Ordnung? Von mir aus. Zucht? Sicher nicht. Ich bin zwar in einem Alter, in dem man langsam nostalgisch wird, und Vintage ist sicher eine nette Sache, aber in der Schule eher nicht. Wir kommunizieren ja auch nicht mehr über Buschtrommeln und Rauchzeichen ...

Die Kumpel-Anarchos

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Der Gegenpart der Ewiggestrigen sind bzw. waren die Anarcho–Eltern. Interessanterweise gehören sie unterdessen schon fast wieder zu den Ewiggestrigen, denn Michail A. Bakunin (1814-1876), einer der Vordenker des Anarchismus' und Antiautoritarismus' (er starb übrigens in Bern!), ist ja kein heuriger Hase mehr, und auch die 68er sehen heutzutage alt aus. Die Anarchos sind sehr «gechillt» und ihre Kinder zum Ärger der anderen Eltern auch. Denn bei ihnen ist dein auch mein und landläufig gilt im Anarchismus das Recht des Stärkeren ... (Was so nicht stimmt. Aber das wissen die Kumpel–Anarchos nicht.)

Wenn ihre Kinder die Mitschüler nerven, nerven sie natürlich auch uns Lehrer. Aber sie können eigentlich wenig dafür, denn oft sind sie ein Produkt aus Überforderung, Trägheit und Stimulanzien aller Art – mit denen sie nicht selten auch selbst relativ früh Bekanntschaft machen. Denn natürlich teilen sie mit ihren Eltern alles: Bier, Schnaps und hin und wieder einen Joint. Dafür sind sie in keinerlei Weise ehrgeizig. Und ihre Eltern auch nicht.

Die Hardcore-Religiösen

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Das Thema Religion ist ja heikel und ich bin nicht Hugo Stamm. Trotzdem, schon nur die Extrawürste (die Wurstfrage ist tatsächlich ein Problem) der Fundamentalreligiösen nerven: beim Händeschütteln, im Schwimmunterricht, am Mittagstisch, bei Theaterbesuchen, Landschulwochen, auf Maturreisen etc. Und zwar bei allen Ultras. Ich danke Gott, Allah, Jahwe und Konsorten, dass ich nicht Naturkundelehrer bin - die menschliche Anatomie, das Paarungsverhalten der Bienen, die Evolutionstheorie: alles ein Spiessrutenlauf.

«Wer seine Rute schont, der hasst seinen Sohn; wer ihn aber liebhat, der züchtigt ihn bald.»

Sprüche Salomos, Kapitel 13 Vers 24

Aber auch der Deutschunterricht ist nicht ohne. Da liest ein Zürcher Gymnasiallehrer mit seinen Schülern im Unterricht Wedekinds «Frühlings Erwachen» und schwuppdiwupp ist er seinen Job los und hat eine Anklage wegen Pornographie am Hals. Während Gewalt in gewissen fundamentalistischen Kreisen eine lange Tradition hat, ist die menschliche Fortpflanzung ein Tabu. Oder wie es eine meiner Schülerinnen ausdrückte: «Ich darf keine Bücher lesen, in denen Liebe vorkommt.» Wahrscheinlich meinte sie mit Liebe Sex. Und Sex ist in der Weltliteratur ein Dauerthema. In der Bibel übrigens auch.

Die (übrigen) Nervensägen

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In Lehrerkreisen besonders beliebt sind ausserdem die Dauer- sowie die Randzeitenanrufer und seit einigen Jahren die Email-Fetischisten, die umgehend und jederzeit eine Rückmeldung erwarten. Es gibt die Nörgler, die grundsätzlich an allem etwas auszusetzen haben, ohne irgendwelche Verbesserungsvorschläge zu bringen, dann die Realitätsverweigerer («mein Kind würde das nie machen»), die Endlosfrager und Endlosplauderer an den Elternabenden, die nicht nur uns Lehrern auf den Wecker gehen. Und es gibt die Lehrer-Eltern, die zur Kategorie Besserwisser gehören. Ergänzungen sind in den Kommentarspalten herzlich willkommen.

Beeindruckt hat mich jene Mutter, die konsequent genug war, sich selbst zur Lehrerin ausbilden zu lassen, weil sie sich immer extrem über die Lehrer ihrer Kinder geärgert hatte. Ob sie es jetzt besser macht, weiss ich nicht.

Bonus: ein Beziehungs-Leitfaden

Der Lehrerverband hat 2017 einen neuen Leitfaden zur Zusammenarbeit von Schulen und Eltern verfasst. Er ist sowohl für Lehrpersonen als auch für Eltern sehr hilfreich.

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64
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64Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • JackMac 02.03.2020 21:52
    Highlight Highlight Als ehemaliger geplagter Schüler und Vater zweier pubertierender Jungs, komme ich mir oft vor wie Rumpelstilzchen, der sich gegen Lehrer*innen und deren Kollegium zur Wehr setzen muss. Was heute an Kompetenzen angeeignet und umgesetzt werden muss, hätte bei mir höchstens für die Burg gereicht.
    Dass meine liebe Frau Schulleiterin ist, macht die Sache nicht einfacher...... also halte ich mich vornehm zurück und zerreisse mich oft in der Mitte.
  • Sharkdiver 02.03.2020 12:52
    Highlight Highlight Für uns Supereltern ist es aber auch nicht einfach, uns mit den anderen 8 abzugeben 😔













    😜
  • Klangtherapie 02.03.2020 10:54
    Highlight Highlight Hm, nimmt mich echt wunder welcher Typ ich bin...?🤔
    Eine gute Mischung aus Super-Mum und Anarcho-Kumpel fänd ich sympathisch.

    Muss den Artikel gleich mal den Lehrern meiner Tochter weiterleiten per WhatsApp.
    Wenn ich bis heut Abend nichts höre rufe ich natürlich an, schliesslich ist die Kommentarspalte hier nicht ewig offen.
  • kann(nid)verstaan 02.03.2020 09:20
    Highlight Highlight Der dritte Satz in dieser Satire: "Zweifellos sind trotzdem weitaus die meisten im Umgang mit uns Lehrern sehr in Ordnung."
    Schon seltsam und bedenkenswert, wie viele Kommentarschreiber diese Satz nicht gelesen haben.
    Oder wollten sie ihn gar nicht lesen, um gleich wieder gegen Lehrer loslegen zu können?
  • Nurmalso 02.03.2020 02:45
    Highlight Highlight Ich liebe die Kommentare hier... Ost echt lustig wenn Selbstreflexion zu schlechtem Gewissen führt...


    Ein knaller aber echt 😂
  • Lucas29 01.03.2020 22:21
    Highlight Highlight Ich will gar nicht erst mit den Lehrertypen anfangen...
  • Mutbürgerin 01.03.2020 21:07
    Highlight Highlight Oje. Lehrer, die einzige Branche mit unangenehmen Kunden.
    • Nurmalso 02.03.2020 02:40
      Highlight Highlight Kunden sind oder denken halt sie sind König und Könige sind fast immer unangenehm :)
    • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 02.03.2020 12:21
      Highlight Highlight Mutbürgerin, was ist denn dein Beruf?
  • Lami23 01.03.2020 17:25
    Highlight Highlight Leute! Das ist Satire, fühlt euch doch nicht betüpft, dass ihr alle, die netten unkomplizierten Eltern nicht erwähnt wurdet. So ein Artikel will niemand.
  • Glaedr 01.03.2020 16:04
    Highlight Highlight Ich Rate mal und sage das alle hier die jetzt auf die Lehrer losgehen zu den eher negativen Eltern gehören und das nicht einsehen wollen.
    Wer kein Humor versteht der ist wirklich kein angenehmer Mensch.
    Nur so zur Info
    Allen hier ist auch bewusst das die Lehrer nicht perfekt sind, so wie halt kein Mensch perfekt ist.
  • benn 01.03.2020 15:48
    Highlight Highlight Und morgen schauen wir uns die verschiedene lehrertypen an, hier ein paar vorschläge: die faulen, die träumer, die ewig gesteigen, die unfähigen, die linken, die grünen, die naiven
    • qolume 01.03.2020 19:25
      Highlight Highlight Hast die philosophierenden Wallisser mit Reichskriegsflagge im Keller vergessen 🙄
    • Pitefli 01.03.2020 20:19
      Highlight Highlight https://www.watson.ch/wissen/spass/774771183-ein-berner-lehrer-verraet-welche-9-lehrertypen-am-meisten-nerven
      Einfach mal den Artikel lesen bevor man motzt.
    • Trouble 01.03.2020 21:09
      Highlight Highlight Fühlt sich da jemand angegriffen?
      Die gute Nachricht: Du musst nicht bis morgen warten. Den Artikel gibt's schon. Glück muss man haben im Leben.
  • Coffey 01.03.2020 15:30
    Highlight Highlight Interessant. Selbstreflexion scheint eher nicht so zur Grundausstattung zu gehören. Wie ist es denn, wenn dir als Elternteil derjenige gegenübersteht, der den Professor ausgebildet hat, bei dem dein Ausbildner studiert hat und der über Pädagogik mehr schon wieder vergessen hat, als du jemals wissen wirst? Ist das dann auch einfach einer aus der Kategorie Besserwisser?
    • Graf von und zu Trautmannsdorff 01.03.2020 19:56
      Highlight Highlight Derjenige lässt mich kalt. Weisst Du warum? Derjenige hat direkt nach dem Semi Erziehungswissenschaften studiert, promoviert, in Deutschland die Habi gemacht. Jetz unterrichtet er an der PH angehenden Lehrpersonen irgendwelche krude Theorien, die zur Realität etwa gleich gut passen wie ein Gefrierschrank zur Arktis. Ein reiner Theoretiker, der nicht eine Minute selber unterrichtet hat. Daher sag ichs sehr gerne nochmal: Derjenige lässt mich kalt, aber sowas von.
  • Garp 01.03.2020 15:25
    Highlight Highlight Da fehlen all die tollen Eltern, die gerne zu einer konstruktiven Zusammen- und Mitarbeit und persönlichem Engagement bereit sind. Schade!
    • Lami23 01.03.2020 17:23
      Highlight Highlight Satire.
    • Garp 01.03.2020 17:29
      Highlight Highlight Auch Satire muss das Positive nicht unter den Tisch fallen lassen.
    • Garp 01.03.2020 20:37
      Highlight Highlight Was mir hier auffällt: Am Intolerantesten sind hier diejenigen, die Satire lieben. Da krieg ich immer am meisten Blitze, wenn ich nicht alles supertoll finde und nur eine kleine Ergänzung anbringe, wie in diesem Fall. Die, die auf Humor bestehen, weigern sich vehement, die kleinste Kritik zuzulassen.

      Traurige Welt, der Humorigen 😉 .
    Weitere Antworten anzeigen
  • yolomarroni 01.03.2020 15:04
    Highlight Highlight Danke, dass Anarchismus in diesem Artikel seine Wertschätzung mit der Erwähnung Bakunins und des Ausklammerns des Rechts des Stärkeren erhalten hat. Viele denken halt immer noch an das absolute Chaos wenns um Anarchie geht. Dabei kommt das häufig davon, dass Anarchie als negativ konotiert in den Medien vorkommt.
  • Wendy Testaburger 01.03.2020 14:36
    Highlight Highlight Nicht zu vergessen die ganz "normalen" Eltern, mit denen sich die Zusammenarbeit angenehm gestaltet.
    • Hank Moody 01.03.2020 20:29
      Highlight Highlight Oder solche die sich für normal halten. 😉
    • Trouble 01.03.2020 21:11
      Highlight Highlight Ich hoffe, die nerven nicht auch noch. Sonst ist dann das Lehrerdasein schon ziemlich beschissen. Und falls sie nicht nerven... Tja... Lies mal den Titel 😏
    • TomTomZH 02.03.2020 13:43
      Highlight Highlight Gibts sowas?
  • Kruk 01.03.2020 14:22
    Highlight Highlight Es sind alle mal zur Schule gegangen und haben verschiedene Erfahrungen damit gemacht, vielen Lehrern fehlt aber jegliche Erfahrung von ausserhalb der Schule. Die kennen nur diese, zuerst als Schüler dann als Lehrer.
    Und wenn wir uns an unsere Schulzeit erinnern so finden wir doch diese Typen auch massenhaft unter den Lehrern.

    • Lami23 01.03.2020 14:41
      Highlight Highlight Was wäre ihr Vorschlag? Zuerst soll jeder Lehrer fünf Jahre als Büezer arbeiten, bevor er Lehrer sein darf?
    • Kruk 01.03.2020 14:54
      Highlight Highlight Nein, sicher nicht.

      Dass sich Lehrer manchmal über Eltern nerven und umgekehrt gehört wohl dazu.
      Es ist einfach ein Punkt den ich im Umgang mit Lehrern im Hinterkopf habe um das gegenseitige Verständnis zu fördern, sie haben dadurch eine eigene Sicht.
    • Sleepimust 01.03.2020 14:56
      Highlight Highlight Ja, ein 3 jähriges Praktikum bei den BüezerBuebe...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 01.03.2020 14:13
    Highlight Highlight "Viele von ihnen halten übrigens Gölä für einen tiefsinnigen Rockmusiker, was das Verhältnis zu mancher Lehrkraft massiv belasten kann, vor allem wenn sie auch Göläs pädagogische Ansichten zu Ohrfeigen als patentes Erziehungsmittel teilen."

    Bester Satz im ganzen Artikel. Vor Lachen schmerzen mich die Bauchmuskeln.
    • Team Insomnia 01.03.2020 15:21
      Highlight Highlight Wer ist dieser Gölä?😳
    • Küchelmännlein 01.03.2020 17:22
    • Lies 02.03.2020 04:27
      Highlight Highlight 1:1 meine Eltern...! Trotz bester Voraussetzungen „durften“ wir nicht ans Gymi.
      Nach der natürlich obligaten Lehre habe ich mir das Studium selbst finanziert („für söttigs Züg gäbe mer dir ke Gäud!“) Und vom Gölä ist meine Mutter immer noch Fan.
      Ich liebe sie trotzdem...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 01.03.2020 13:56
    Highlight Highlight <die Endlosfrager und Endlosplauderer an den Elternabenden, die nicht nur uns Lehrern auf den Wecker gehen>

    Der Schrecken aller berufstätigen Eltern. Am besten teilt man dem Lehrer im Voraus mit, dass man gerne komme, aber die Veranstaltung leider wegen dem Babysitter, der kranken Katze oder was auch immer nach dem Informationsteil leider verlasse müsse.
  • Astrogator 01.03.2020 13:32
    Highlight Highlight Köstlich geschrieben, vielen Dank dafür.

  • Guido Zeh 01.03.2020 12:50
    Highlight Highlight Genial geschrieben, auch dass schön zum Ausdruck kommt, dass sich die Parteien gegenseitig spiegeln...
  • no-Name 01.03.2020 12:39
    Highlight Highlight Hmmm.... ich vermute der Schreiber ist kein Dorfschullehrer?

    Da hat der Lehrer eben noch einen Status! Der Präsi, der Lehrer und der Pfarrer sind hier eigentlich legisla-, judika-, und exekutive... (Der Arzt ist ausgeschieden weil es jetzt eine grosse Praxis mit DEUTSCHEN!!!!!! Ärzten hat) 😂😂

    Fazit: am Elternabend keine Fragen stellen wie «warum finden interne Weiterbildungen während der Schulzeit statt». Die anderen Eltern stellen sich wie Winkelried vor die Lehrerin.

    Schliesslich hat die schon zusammen mit dem Präsi den Pfarrer und die neue Schulleiterin unterrichtet. 🤷🏽‍♂️
    • benn 01.03.2020 15:52
      Highlight Highlight Au uch traute mich die frage mit der weiterbildung in würenlos mal an einem elternabend zu stellen, ich wurde fast geteert u d gefedert, eind plausible antwort habe ich bis heute nicht!
    • CaptainLonestarr 01.03.2020 23:07
      Highlight Highlight Die Hälfte der Weiterbildung wird wärend der Schulzeit gemacht, die andere Hälfte an Samstagen oder Ferientagen. Ist so vorgeschrieben vom Kanton.
  • waschbär 01.03.2020 12:24
    Highlight Highlight Oder die selbsternannten „Freunde“. Sie schicken dir, gerne am Wochenende nachts um Viertel vor 12 „süsse“ Videos und Fotos ihrer Kinder (aus deiner momentanen Klasse). Dazu der Hinweis, wie schade man es finde, dass ich trotz in die Schule mitgebrachtem Einladungsfliyer die Vorführung nicht besucht habe. Aber jetzt könne ich mir ja anhand der gesendeten Videos auf Whattsapp (welches für Lehrpersonen für Elternkontakte verboten ist - das wurde schon oft kommuniziert) das Versäumte anschauen. Oder die Familienfotos vom Geburtstag der Grossmutter. Oder vom Spaziergang mit dem Hund.
    • waschbär 01.03.2020 20:48
      Highlight Highlight Ich fände es echt spannend, zu erfahren, was sich die Blitzer denken. Dass es für Lehrpersonen in Ordnung sein sollte, über einen verbotenen Kanal sehr private Bilder der Familien der Kinder zu bekommen? Und zwar egal um welche Zeit? Erhellt mich!
  • dmark 01.03.2020 12:23
    Highlight Highlight Ja, Lehrer sind irgendwie schon die Opfer in der Gesellschaft. Die Lehrpläne kommen "von oben" und der Druck "von unten"...
    Mitleid? Eigentlich nicht ;)
  • Gawayn 01.03.2020 12:00
    Highlight Highlight Das mit den Ewig Gestrigen, das kann doch nur als Witz gemeint sein?

    Seit 80! Jahren, nutzen Lehrer noch die Schiefertafel.
    Gut 50 den Projektor.
    Ich hab LehrerInnen erlebt, die haben die Nutzung des Beamers und PC/Apple abgelehnt!
    Sie wollten es weder lernen noch anwenden.
    Bei der Frage am Elternabend, wie sie zur Internet Nutzung stehen..
    "Wir empfehlen keine Nutzung vor 16 Jahren"
    Meine Antwort darauf:
    "Entschuldigung, von welchem Planeten stammen sie?"

    Dafür werden aus Sicherheitsgründen Kletterstangen entfernt.
    Sehr fortschrittlich momol...
    • jive 01.03.2020 15:54
      Highlight Highlight Hab ich zum Glück nie erlebt. Und alle latent gefährlichen Pausenplatzgeräte werden wegen potentiellen Rechtsstreitigkeiten mit Helikoptereltern abmontiert, sicher nicht wegen altmodischen Lehrern.
    • Francis Begbie 01.03.2020 16:25
      Highlight Highlight Pädagoge? Gerade in der Schule hat die Tafel gegenüber dem Projektor viele Vorteile. Da die meisten Schulen bzw Gemeinden auch kein Geld für passende Projektoren haben, wird billiger Epson, Optoma oder sonst ein Schrott verbaut. Die haben meist viel zu wenig Leistung, so dass der Lehrer das Zimmer abdunkelt und die Leinwand ist oft zu klein, so dass man kaum was Lesen kann...
  • Uf em Berg 01.03.2020 11:47
    Highlight Highlight Wow! Bin ich froh, diese Lehrerin nie gekannt/gehabt zu haben. Eine solche Arroganz ist für Eltern wohl auch sehr anstrengend. Dies auch wenn den meisten Eltern durchaus bewusst ist, dass weder sie selbst, noch die Kinder fehlerfrei sind.
    • who cares? 01.03.2020 14:22
      Highlight Highlight Und auch wenn sie fehlerfrei sind, sind sie von der Geringschätzung der Lehrerin auch nicht sicher, siehe Nr. 1.
    • Lami23 01.03.2020 14:43
      Highlight Highlight Das ist absichtlich überspitzt formuliert. Aber diese Art von Humor ist nicht für jeden ;-) Ich glaube, da brauchst du dich nicht betüpft fühlen.
      Könnte als Pflegefachfrau auch so einen Artikel schreiben, bin aber nicht arrogant und mag meinen Job und meine Patienten.
    • jive 01.03.2020 15:58
      Highlight Highlight Überspitzung dient der Satire.. kennsch?
  • Hugobert 01.03.2020 11:35
    Highlight Highlight Bin Lehrperson - kenn sie alle!
    Leider beläuft sich der Anteil der ganz normal entspannten Eltern auf maximal 50%. 🤔😢
  • Gawayn 01.03.2020 11:12
    Highlight Highlight An die lieben auch geschätzten umd wichtigen Lehrpersonen....
    Heult leiser!
    Eure Anforderungen am Job sind gestiegen, aber der Lohn gleich geblieben?
    Dann willkommen im Klub der Büezer.
    Geht uns allen so.

    Ich tröste euch gleich mit den selben Worten unserer Bosse:
    "Ihr dürft euch glücklich schätzen, ihr dürft mehr Verantwortung tragen und eure Arbeit wird interessanter..."

    Stellt euch vor liebe Lehrpersonen, nicht alle von euch sind so Asse in euren Berufen, das ihr uns Eltern so runterputzen dürft. Einigen würden Ratschläge helfen...
    • Pitefli 01.03.2020 20:16
      Highlight Highlight Ok du bist also der Bildungsferne.
    • Muetter8 03.03.2020 09:58
      Highlight Highlight @Pitefli
      Haha sehr gut erkannt
  • Optimistic Goose 01.03.2020 11:05
    Highlight Highlight Dann gibts noch die Mittvierziger-Singlemom, die nicht zu beneiden ist, aber das mit dem Alleinerziehen eigentlich ganz gut hinbekommt, wofür msn grossen Respekt hat. Sie kommt dann jedoch recht aufgehübscht an die Elternabende, schnappt sich den Weisswein und kommt einem irgendwie zu nah und dann wirds einem gfürchig.
    • waschbär 01.03.2020 18:37
      Highlight Highlight Sie verteilen Weisswein an den Elternabenden? Selbertschuld! Wir trinken den dann lieber im Lehrerzimmer😅
    • TheBase 03.03.2020 08:27
      Highlight Highlight @Waschbär
      Du musst nur den billigen Fusel vom guten Stoff zu trennen wissen 😇 Den walliser Fendant vom Schattenhang grosszügig den Eltern ausschenken („angereichert„ mit Reinstalkohol aus dem Chemie-Unterricht versteht sich 😏), den teuren französischen Tropfen, im Idealfall von irgendwelchen Helikoptereltern als Bestechung angenommen (nicht vergessen: Du kannst dich später an nichts erinnern, wenn du deren Balg NICHT für’s Gymi vorschlägst ☝🏻😁), lagerst du währenddessen diskret im Lehrerzimmer, so dass du immer mal wieder kurz rüberhuschen kannst, um dein Glas aufzufüllen 😎

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