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Weltcup in Östersund

Dario Cologna setzt aus: Der Schweizer zieht Training dem Wettkampf vor

Der Schweizer Langlaeufer Dario Cologna, aufgenommen an einer Medienkonferenz vor der Langlauf Weltmeisterschaft in Falun, am Dienstag, 3. Februar 2015, in St. Moritz. Die 50. Nordische Skiweltmeisterschaft findet zwischen dem 18. Februar und dem 1. Maerz 2015 in Falun in Schweden statt. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Dario Cologna lässt den Sprint von Östersund sausen. Bild: KEYSTONE

Dario Cologna verzichtet auf einen Start beim Weltcup-Sprint von Östersund (Sd). Beim Wettkampf in der klassischen Technik erreichen nur Jovian Hediger und Laurien van der Graaff die Viertelfinals.

Der Schweizer Teamleader kam am Freitagabend zum Schluss, dass für ihn ein Intervall-Training ausserhalb des Wettkampfes den besseren Effekt für den Formaufbau mit Blick auf die WM in Falun hat. Die Strecke in Östersund ist für ein optimales Training mit 1.2 km zu kurz und zu wenig anspruchsvoll, zumal auch das Aus in der Qualifikation drohte. Cologna hatte diesen Winter im Sprint noch nie den Vorstoss in die Viertelfinals geschafft, sieht man von der Tour de Ski ab, bei der mehrere Spezialisten fehlten.

Vom Schweizer Team schafften nur Hediger und Van der Graaff den Vorstoss in die K.O.-Runde der Top 30. Der im Stadion von Östersund angelegte «Cross-Parcours» forderte mehrere Opfer. Die Grätsch-Passagen führten zu zahlreichen Zwischenfällen, weil sich die Konkurrenten auf die Skis standen. Hediger verlor bereits im ersten Aufstieg einen Stock, danach kam er in der Kurve nach einer Abfahrt zu Fall. Van der Graaff bevorzugt Skatingstrecken und war in ihrem Viertelfinal chancenlos. Gianluca Cologna (37.), Ueli Schnider (38.) und Jöri Kindschi (46.) hatten den Cut verpasst. 

14.02.2015; Oestersund; Ski nordisch - Langlauf Weltcup Oestersund 2015 - Sprint Frauen; Laurien Van Der Graaff (SUI) (Marco Felgenhauer/NordicFocus/freshfocus)

Laurien van der Graaff scheitert im Viertelfinal. Bild: Marco Felgenhauer/freshfocus

Ausgerechnet beim Heimrennen zog sich Emil Jönsson eine Verletzung zu. Der 13-fache Weltcupsieger im Sprint galt als Medaillenkandidat für die Titelkämpfe ab kommender Woche in Falun. Der Schwede zog sich in einem Aufstieg ohne Fremdeinwirkung eine starke Zerrung zu. Der zweifache Olympia-Dritte von Sotschi musste von der Strecke getragen werden. Dabei hatte sich Jönsson in den letzten Woche extra in die Abgeschiedenheit der Wälder von Schweden zurückgezogen, um nicht krank zu werden.

Die je 100 Weltcup-Punkte für die Tagessiege strich sich das norwegische Duo mit Marit Björgen und Finn Haagen Krogh ein. Der WM-Sprint findet bereits kommenden Donnerstag statt. Gelaufen wird in der klassischen Technik. (si/cma)



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