Sport

Schach-WM: Carlsen verteidigt Titel und kassiert einen schönen Batzen

Viswanathan Anand notiert, Magnus Carlsen (rechts) ist am Zug.
Viswanathan Anand notiert, Magnus Carlsen (rechts) ist am Zug.Bild: Artur Lebedev/AP/KEYSTONE
Entscheidung nach elf Partien

Schach-WM: Carlsen verteidigt Titel und kassiert einen schönen Batzen

Magnus Carlsen bleibt Schach-Weltmeister. Der 23-jährige Norweger gewinnt in Sotschi die 11. Partie gegen Herausforderer Viswanathan Anand und sichert sich mit 6,5:4,5 Punkten vorzeitig den Sieg.
23.11.2014, 17:3823.11.2014, 19:05

Mit den weissen Figuren zwang Carlsen den 44-jährigen Kontrahenten in der 11. Partie nach vier Stunden Spielzeit zur Aufgabe. In der Spanischen Partie hatte Anand zuletzt noch einmal alles versucht, seinen Rückstand im Duell um die Schachkrone wettzumachen, um zumindest das Stechen zu erreichen. Aber seine Bemühungen scheiterten am präzisen Gegenspiel des jungen Weltmeisters, der immer die Übersicht behielt. Nach 45 Zügen gab der Inder auf und gratulierte Carlsen zum Sieg. 

Mehr zum Thema

In dem spannenden Zweikampf, der diesmal enger verlief als das Duell der beiden Schachstars vor Jahresfrist in Chennai, gewann Carlsen dreimal, Anand einmal, sieben Spiele endeten remis. 

900'000 Dollar Preisgeld

Magnus Carlsen kassiert von der WM-Börse, die insgesamt 1,5 Millionen Dollar beträgt, 60 Prozent – also 900'000 Franken.

Der frühere Weltmeister Garri Kasparow, der den Norweger früher trainierte, glaubt, dass Carlsen auch in den nächsten Jahren kaum zu bezwingen sein wird. (dsc/si) 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Iranische Regierung verbietet Sportteams Teilnahme in «feindlichen Ländern»
Der Krieg im Iran weitet sich immer mehr auch in der Sportwelt aus. Wie diverse Medien berichten, hat die iranische Regierung allen Sportmannschaften die Teilnahme an Wettkämpfen in «feindlichen Ländern» untersagt. «Die Präsenz von National- und Vereinsmannschaften in Staaten, die als feindlich gelten und die Sicherheit iranischer Athleten und Teammitglieder nicht gewährleisten können, ist bis auf Weiteres verboten», hiess es in einer Mitteilung des iranischen Sportministeriums am späten Donnerstagabend.
Zur Story