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Australian Open, Viertelfinals​

epa05126003 Serena Williams of the US in action against Maria Sharapova of Russia during their quarter finals round on day nine of the Australian Open tennis tournament in Melbourne, Australia, 26 January 2016.  EPA/TRACEY NEARMY AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Serena Williams: Auch mit 34 Jahren noch Topklasse.
Bild: EPA/AAP

Hingis im Doppel und im Mixed im Halbfinal – Serena Williams lässt Scharapowa keine Chance

Zwei Spiele – zwei Siege. Martina Hingis gewinnt mit ihren indischen Partnern an den Australian Open weiter. Mit Sania Mirza schlug sie Anna-Lena Grönefeld und Coco Vandeweghe, im Mixed siegte Hingis mit Leander Paes gegen Sloane Stephens und Jean-Julien Rojer.



Serena Williams hat einmal mehr unter Beweis gestellt, weshalb sie die Topfavoritin auf den Gewinn der Australian Open ist. Im Viertelfinal überwand die Weltnummer 1 die Hürde Scharapowa problemlos. 6:4 6:1 lautete das Resultat zugunsten der US-Amerikanerin. Scharapowa, die in den Achtelfinals Belinca Bencic ausgeschaltet hatte, gelang kein einziges Break. Die Russin ist damit seit 18 Partien gegen Serena Williams sieglos. 

Auch mit mittlerweile 34 Jahren bleibt Serena Williams für die 28-jährige Maria Scharapowa eine zu hohe Hürde. Hätte die Amerikanerin nicht den Start ins Spiel verpasst, die Niederlage hätte noch deutlicher ausfallen können. Vor vier Jahren an den Sommerspielen von London verpasste Williams ihrer russischen Rivalin eine 6:0, 6:1-Ohrfeige. Seither hatte Scharapowa nie mehr so klar verloren gegen die Weltranglistenerste.

Maria Scharapowa konnte von Serena Williams' lethargischem Start nicht profitieren. Sie führte mit 2:0, verspielte den Vorsprung aber gleich wieder. Die Vorentscheidung fiel nach 50 Minuten. Scharapowa vergab beim Stand von 4:4 zwei Breakmöglichkeiten, geriet 4:5 in Rückstand und verlor anschliessend bei eigenem Aufschlag und Williams' viertem Satzball den ersten Satz.

Russia's Maria Sharapova stretches for a shot during her quarter-final match against Serena Williams of the U.S. at the Australian Open tennis tournament at Melbourne Park, Australia, January 26, 2016. REUTERS/Jason Reed

Mühte sich vergeblich ab: Maria Scharapowa
Bild: JASON REED/REUTERS

Was folgte, war ein schlechter Witz: Serena Williams liess sich zwischen den Sätzen und beim ersten Seitenwechsel des zweiten Satzes von der Physiotherapeutin pflegen, obwohl sie in dieser Phase sieben Games hintereinander gewann. Scharapowas Widerstand war nach dem ersten Satz gebrochen.

Entscheidend war die unterschiedliche Aufschlagsleistung. Maria Scharapowa, die noch im Achtelfinal gegen Belinda Bencic mit 21 Assen (!) geglänzt hatte, gelangen gegen Williams bloss drei Asse, aber immerhin zwei bei Breakbällen. Dazu unterliefen ihr sieben Doppelfehler, immerhin keiner bei einem Breakball. Serena Williams servierte 13 Asse in neun Aufschlagspielen, neun alleine im ersten Satz.

«Es war extrem intensiv», sagte Williams im Anschluss an die Begegnung. «Sie ist die ehemalige Nummer 1 und eine unglaublich fokussierte Spielerin». Die US-Amerikanerin kommt damit ihrem Ziel eines 22. Grand-Slams immer näher.

Poland's Agnieszka Radwanska celebrates after winning her quarter-final match against Spain's Carla Suarez Navarro at the Australian Open tennis tournament at Melbourne Park, Australia, January 26, 2016. REUTERS/Issei Kato

Agnieszka Radwanska.
Bild: ISSEI KATO/REUTERS

In den Halbfinals trifft Serena Williams am Donnerstag auf die Polin Agnieszka Radwanska, Ende Oktober Gewinnerin des Masters in Singapur. Radwanska besiegte die Spanierin Carla Suarez Navarro 6:1, 6:3. Serena Williams hat am Australian Open noch nie einen Halbfinal oder einen Final verloren. (wst/sda)

Wawrinkas bitterste Grand-Slam-Pleiten

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